Der alternative Verkehrsmittel thread (Fahrrad, e-bike, e-scooter etc)


Btw wie ist das überhaupt mit Rennradfahren in Holland? Ich Stelle mir das gar nicht mal so geil vor als Rennradfahrer dort durch eine Wolke von Omas auf hollandrädern mit 15 kmh zu fahren.
Naja, Rennradfahrer werden dort, wo Oma und Opa gemütlich flanieren, wohl kaum mit 40 Sachen rumheizen, für die gibt es andere Strecken.
 
Das soll jetzt kein haten von Holland sein, die verhältnisse sind trotzdem viel besser als in Deutschland. Weißt du wie das für Rennradfahrer dort ist @desl ?
Ich nehme an, dass auch niederländische Rennradfahrer rücksichtsvoller sind als deutsche. So wie es auch mit den Autofahrern der Fall ist.
 
Was ich in Punkto Pedelec in den letzten Wochen beim Pendeln öfters mal festgestellt habe: auffällig schnelle Fahrer*innen.

Ein normales Pedelec (nein, kein S-Pedelec mit Nummernschild) unterstützt bis 25 Km/h. Darüber hinaus wird es auf gerader Strecke oder sogar bergauf bauartbedingt eher schwierig, weiter zu beschleunigen. In aller Regel sind die Pedelecs recht schwer und auch nicht unbedingt sportlich.
Klar fährt Otto Normal dann auch mal 30, aber dann muss man so ein Ding auch schon ein bisschen treten.

Ich bin zum Pendeln mit einem Gravel unterwegs, meist auch eher fix, zumindest da wo es geht. Bin dann immer etwas verwundert wenn ich auf einer geraden Strecke bzw. bei minimalem Gefälle in nem hohen Gang zwischen 35-40 Km/h fahre und entsprechend trete, Pedelecs (ja, die ohne Nummernschild) anzutreffen, die ohne nennenswerte Eigenleistung nahezu die gleiche Geschwindigkeit haben.

Ich unterstelle ja niemandem was, aber ohne da irgendwie an der Software oder am Motor gebastelt zu haben, ist das doch prinzipiell gar nicht möglich, oder unterliege ich da einem Irrtum?
 
Was ich in Punkto Pedelec in den letzten Wochen beim Pendeln öfters mal festgestellt habe: auffällig schnelle Fahrer*innen.

Ein normales Pedelec (nein, kein S-Pedelec mit Nummernschild) unterstützt bis 25 Km/h. Darüber hinaus wird es auf gerader Strecke oder sogar bergauf bauartbedingt eher schwierig, weiter zu beschleunigen. In aller Regel sind die Pedelecs recht schwer und auch nicht unbedingt sportlich.
Klar fährt Otto Normal dann auch mal 30, aber dann muss man so ein Ding auch schon ein bisschen treten.

Ich bin zum Pendeln mit einem Gravel unterwegs, meist auch eher fix, zumindest da wo es geht. Bin dann immer etwas verwundert wenn ich auf einer geraden Strecke bzw. bei minimalem Gefälle in nem hohen Gang zwischen 35-40 Km/h fahre und entsprechend trete, Pedelecs (ja, die ohne Nummernschild) anzutreffen, die ohne nennenswerte Eigenleistung nahezu die gleiche Geschwindigkeit haben.

Ich unterstelle ja niemandem was, aber ohne da irgendwie an der Software oder am Motor gebastelt zu haben, ist das doch prinzipiell gar nicht möglich, oder unterliege ich da einem Irrtum?
Es gibt wohl bereits Tuning Sets mit denen man die abriegelung beseitigen kann, einige Fahrzeuge wurden auf 70 kmh getunt. Hat man ja früher bei Mofas auch gemacht:)
 
Wenn ich mit dem Ebike so meine Touren mache und so manch Ommas und Oppas mit 30 Sachen an mir vorbeirauschen, denke ich mir auch meinen Teil, wenn die mal plötzlich einem Hindernis ausweichen müssen. Dann kommt aber Freude auf.
Wobei ich mich dann frage, ob es besser ist, wenn Oma und Opa in einem Auto unterwegs ist? Was passiert da, wenn sie plötzlich einem Hindernis ausweichen müssen... da kommt dann auch Freude auf, vielleicht zusätzlich auch beim Fussgänger oder Velofahrer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein weiterer abschnitt des radschnellweges darmstadt frankfurt wurde eröffnet.


Der Weg wird wohl ziemlich flexibel gebaut und teilweise laufen Genehmigungen etc noch während anderswo schon gebaut wird.

Denke das Konzept ist ganz gut, im Radio hat einer der Verantwortlichen gesagt wenn man gewartet hätte bis alles durchgeplant und genehmigt ist hätte man jetzt noch gar nicht angefangen.

Es sind auch einige andere RSWs in Planung, aber vieles verzögert sich noch was der adfc kritisiert.

 
bist wohl noch nicht oft in holland gefahren. holländische radfahrer sind wie autofahrer in deutschland.
Zugegeben, in den letzten 5 Jahren war ich nur 3 Mal in den Niederlanden. 2 Mal davon mehrtägig zum Urlaub, auch mal mit Leihrädern.
Der deutsche Straßenverkehr wird von mir häufiger aufgesucht.
 
Der Weg wird wohl ziemlich flexibel gebaut und teilweise laufen Genehmigungen etc noch während anderswo schon gebaut wird.

Denke das Konzept ist ganz gut, im Radio hat einer der Verantwortlichen gesagt wenn man gewartet hätte bis alles durchgeplant und genehmigt ist hätte man jetzt noch gar nicht angefangen.

"agiler" Straßenbau
 
Noch ein Artikel der sagt das Autos in den städten mehr Platz bekommen als ihnen zusteht.


In Leipzig wären zum Beispiel nur 25-40% des verkehrsaufkommens Autos (rest ÖPNV, rad und vor allem auch Fußgänger), aber 60-70% der verkehrsflächen wäre für Autos.
 
In Leipzig wären zum Beispiel nur 25-40% des verkehrsaufkommens Autos (rest ÖPNV, rad und vor allem auch Fußgänger), aber 60-70% der verkehrsflächen wäre für Autos.

Linksgrünversiffte Umerziehungspropaganda. Mein Benz fährt überall hin....





....denkt bestimmt gerade der ein oder andere hier :LOL:
 
Noch ein Artikel zum Thema radschnellwege. Fazit: geplant wird viel, aber Umsetzung gibt es kaum obwohl die Planung teilweise über 10 Jahre läuft.


Wären hochradwege vielleicht eine Lösung wegen des mangelnden verkehrsraums?

In einigen Städten wie Kopenhagen gibt es sie bereits und man kann sie bauen ohne Straßen für Autos zu schließen. Kostet aber natürlich.

fahrradbruecke-bicycle-snake-kopenhagen.jpg
 
Wütende Autofahrer haben bei einer Demo von fahrradaktivisten in Frankfurt dort demonstrierende Kinder und Helfer sowie die polizei angepöbelt.


In Frankfurt haben Kinder im Rahmen der Aktion "kidical mass", ein Ableger der rad Aktivisten "critical mass" demonstriert einigen Autofahrern gefiel das gar nicht.

Gerade in Frankfurt Scheint der Konflikt zwischen rad und Autofahrern schon ein wenig zu eskalieren.
 
Volker wissing hat sich im Rahmen des radverkehrskongresses im Frankfurt geäußert das er den radverkehr ausbauen und die Sicherheit erhöhen will, auch Tempo 30 soll erleichtert werden, allerdings lehnt er flächendeckendes Tempo 30 als unzulässigen Eingriff in die Freiheit ab, Tempo 30 soll weiter im Einzelfall begründet werden.

Auch in radinfradstruktur soll viel investiert werden.


Einigen geht das allerdings nicht weit genug, vor allem an seiner Ablehnung von generellem Tempo 30 und seinem Bezug auf die Freiheit stoßen sich einige aus dem grünen Lager und fordern menschengerechte statt autogerechte Städte.
 
Was für ein Clown!
Was die FDP mit dem Freiheits-Begriff verantaltet ist kontraproduktiv und einer liberalen Partei nicht würdig. Aber passt perfekt zum Zustand der FDP. Kann keiner ernst nehmen, dem an wirklicher Freitheit etwas liegt!
 
Was für ein Clown!
Was die FDP mit dem Freiheits-Begriff verantaltet ist kontraproduktiv und einer liberalen Partei nicht würdig. Aber passt perfekt zum Zustand der FDP. Kann keiner ernst nehmen, dem an wirklicher Freitheit etwas liegt!
Ich finde eigentlich hat er sich bei dem Thema doch recht vernünftig gezeigt. Das "freie fahrt für freie Bürger" ist natürlich ein wenig populistisch (klassisch aus dem libertären playbook), aber in der Sache zeigt sich wissing doch in dem Fall (mehr Tempo 30 und rad Infrastruktur) doch recht offen, er wehrt sich nur gegen ein generalisiertes Tempo 30.
 
Was wäre denn eine "flächendeckende Einführung von Tempo 30"?
Überall in der Stadt? Also wirklich überall?
 
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