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Reisen - Ab in den Urlaub


jetzt wo @Angliru die Forenhandschuhe ablegt und (endgültig) gegen die Wanderschuhe austauscht, würde ich dringend empfehlen einen gemeinsamen Wanderblog mit @HamburgBuam und ihm zu starten!? Wir sollten uns da was überlegen und können das ganze sicher auch irgendwie supporten - alleine damit würden die Nutzerzahlen sicherlich nochmal massiv steigen ;)
 
@HamburgBuam

Bist du bewusst zu dieser Zeit im Harz unterwegs, um dem HSV zu entgehen?

P.S. Bekommst du eigentlich was von den Waldbränden mit, die ja wüten sollen oder sind die (hoffentlich) schon wieder gelöscht?
 
@HamburgBuam

Bist du bewusst zu dieser Zeit im Harz unterwegs, um dem HSV zu entgehen?

P.S. Bekommst du eigentlich was von den Waldbränden mit, die ja wüten sollen oder sind die (hoffentlich) schon wieder gelöscht?

ich war letzte Woche da. Insofern war ich leider pünktlich wieder zuhause, um das Leid in der Relegation mitzubekommen.

Die Brände waren daher noch nicht existent. Wundert mich aber nicht, da lag insbesondere dort wo es nun brennt sehr viel Totholz herum.
 
Ich war dies Jahr wieder mit meinem Mann in der DomRep. Letztes Jahr war ich mit einer Freundin dort. Dies Jahr 3 Wochen über AirBNB ein Haus am Meer gemietet und die Familie besucht. Bzw. die fielen regelmäßig bei uns ein, da auch ein Pool vorhanden war. War super schön, super teuer und super anstregend. :LOL:

Im September geht es dann 2 Wochen nach Gerlos im Zillertal zum "wandern" mit meinen alten Eltern. Das haben sie sich zur Goldenen Hochzeit gewünscht. :)
 
Dieses Jahr leider nicht viel Zeit für Urlaub... aber paar Tage Radtour mit meinem besten Kumpel konnte ich raushauen zu Hause

Wir wollen dieses Jahr den Rennsteig-Radweg komplett fahren. Hat da jemand Erfahrungen? Bzw auch Tipps, was rechts und links der Strecke lohnenswert ist?
 
HamburgBuam und die Harzer Wandernadel: Tag 5 - Gipfelstürmer

Am folgenden Morgen nahm ich ein Frühstück im verwaisten Restaurant des Hotels ein. Lediglich ein weiterer Gast war vor Ort. Danach checkte ich aus und durchquerte den Ort, um mich in Richtung Braunlage aufzumachen. Von da aus wollte ich über den Wurmberg nach Schierke.

Die ersten Kilometer waren recht entspannt. Die Wege waren auch hier teilweise steinig, aber nicht so fordernd wie am Vortag. Womöglich gewöhnte ich mich auch langsam daran. Den ersten Stempel sammelte ich nach rund einer Stunde. Anschließend suchte ich den korrekten Weg. Zeitgleich war eine Frau mit ihrem Hund unterwegs. Sie schien den Weg zu kennen, also folgte ich ihr, bis der Hund kacken musste und ich zum überholen ansetzen konnte. Da wusste ich dann auch wieder, wo ich war.

Über einen netten, aber harmlosen Berg kam ich an einen Teich, welcher den zweiten Stempel für mich bereit hielt. Idyllische Szenerie, aber da ich noch einen weiten Weg vor mir hatte, hielt ich mich dort nicht lange auf. Stattdessen marschierte ich weiter nach Braunlage und umrundete die Stadt, um Kurs auf den Wurmberg zu nehmen.

Leider hatte meine Hose inzwischen Löcher. Durchgescheuert. Dadurch rieben nun auch meine Oberschenkel aneinander, was die Wanderung zunehmend schmerzhafter werden ließ. Kurzentschlossen pappte ich da ebenfalls Hansaplast drauf. Ganz verflog der Schmerz nicht, aber was solls. Weiter im Text. Von Braunlage aus ging es wieder in die Natur. Ein schöner Bach mit zahlreichen Stromschnellen wartete auf mich. Der Weg war wunderschön, wenn auch wieder recht uneben. Auf dieser Strecke hatte ich so einen kleinen mentalen Einbruch und verlor die Lust. Außerdem erfand ich ein Schmähwort für steinige Wege: Steinkram. Von Schweinkram, ihr versteht? Ja, fauler Wortwitz. Aber meine wehen Füße fanden es lustig.

Foto vom Bach

Am Fuß des Wurmbergs machte ich kurz Rast, ehe ich mich an den Aufstieg machte. Der höchste Berg Niedersachsens ist 971 Meter hoch und somit wahrlich kein Riese. Aber es dauerte schon eine Dreiviertelstunde, um ihn über die kleine, asphaltierte Straße zu besteigen. Da ich bereits einige Kilometer auf dem Tacho hatte, schleppte ich mich ziemlich mühsam voran. Der schwere Rucksack tat sein übriges. Zudem schien die Sonne vom Himmel und ich hatte kaum noch Wasser. Gegenüber ragte der Brocken auf und blickte spöttisch zu mir hinüber. Vermutlich hoffte er, dass der Wurmberg noch etwas von mir übrig ließ.

Oben angekommen, fand ich den Gipfel touristisch erschlossen vor. Eine Seilbahn hatte zahlreiche Touristen nach oben gebracht. Ich setzte mich kurz in eine Hütte, trank eine überteuerte Apfelschorle und holte mir dann den Stempel am Aussichtsturm. Anschließend stieg ich über die Treppe der ehemaligen Skisprungschanze wieder ein Stück ab. Schierke lag vor mir.

Ganz in der Nähe war noch ein vierter Stempel. Halbherzig marschierte ich los, entschied mich aber an der ersten Steigung zum Abbruch. Im Flachland ging es noch, aber sobald eine Steigung kam, spürte ich die Erschöpfung. Lieber schnell in den Ort runter. Wobei das einfacher gesagt war, als getan. Es ging durch eine triste Mondlandschaft. Kaum noch ein Baum stand. Die Wege waren von Harvestern aufgerissen und entsprechend schwer zu begehen. Totholz lag über dem Weg und teilweise war dieser sogar von einem nahen Bach geflutet.

Zu Tode erschöpft kam ich in Schierke an und mietete mich für zwei Nächte ein. Ich brauchte einen Ruhetag und musste nach Werningerode fahren, um eine neue Hose zu kaufen. Alleine schon, um meine Oberschenkel zu schützen. Als ich das Hansaplast runter riss, jaulte ich wie ein Wolf und nahm mir vor, niemals eine Brustenthaarung zu buchen.

Ich beschloss den Abend beim hiesigen Chinesen. Dieser stellte sich als das beste Restaurant der Reise heraus. Nur den kostenlosen Pflaumenschnaps ließ ich unbeeindruckt stehen. Kann sein, dass dies unhöflich war, aber was Rauschgift betrifft, bin ich nun einmal konsequent.

Ich schlief gut in dieser Nacht. Sogar sehr gut.

Bilanz des Tages:

Gelaufene Kilometer: Ca. 22
Stempel: 3
Kackende Hunde: 1
 
Harz is hier um die Ecke. Fast. Samstag mitm Radl rauf auf den Brocken und dann wieder runter und zum Kollegen zum grillen. Wird sicher unchillig bei der hitze.


Wir hatten mal vor ende des Sommers mit der Autofähre nach Stockholm und dann rüber nach Göteburg zu fahren und dann südwärts und über Malmö nach Kopenhagen und zurück nach hause. Die Fähre gibts aber leider seit letztem Jahr nicht mehr. Jetzt wirds wohl nach Stockholm fliegen und dann die Strecke im Mietwagen fahren. Und von Kopenhagen nach Hause fliegen.
 
Harz is hier um die Ecke. Fast. Samstag mitm Radl rauf auf den Brocken und dann wieder runter und zum Kollegen zum grillen. Wird sicher unchillig bei der hitze.

Kommt bloß aus Richtung Schierke. Da gibt es eine vernünftige Straße.
Von Ilsenburg aus ist das schwer mit dem Rad, da es viel über Schotter und die buckelige alte Panzerstraße geht. Da habe ich die Radfahrer alle sehr leiden sehen, die es versucht haben.
 
Wir reisen fast alle mit dem Zug nach Ilsenburg an ;)
Gibts da wenigtens noch ein paar Bäume? Harz ist ja mehr so knusprig.
 
@HamburgBuam

Bist du eigentlich auch von Ilsenburg startend durchs Ilsetal den Heine-Weg hinauf an der Bremer Hütte vorbei zum Brocken gelaufen? Das ist m.E. der schönste, wenngleich auch der anspruchsvollste Aufstieg, nicht zuletzt die letzten 2 km den ehemaligen Grenzstreifen entlang.
 
Wir reisen fast alle mit dem Zug nach Ilsenburg an ;)
Gibts da wenigtens noch ein paar Bäume? Harz ist ja mehr so knusprig.
Naja, du musst schon unterscheiden zwischen dem Nadelwald, weiter oben und dem Mischwald z.B. an der steinernden Renne, Plessenburg, Ilsetal. Ersterer hat aufgrund der Monokultur schon gewaltig gelitten, letzterer ist noch Natur pur.
 
@HamburgBuam

Bist du eigentlich auch von Ilsenburg startend durchs Ilsetal den Heine-Weg hinauf an der Bremer Hütte vorbei zum Brocken gelaufen? Das ist m.E. der schönste, wenngleich auch der anspruchsvollste Aufstieg, nicht zuletzt die letzten 2 km den ehemaligen Grenzstreifen entlang.

Ne, ich bin von Schierke über den Eckerlochstieg nach oben. Über den Heine-Weg bin ich abgestiegen.

Wir reisen fast alle mit dem Zug nach Ilsenburg an ;)
Gibts da wenigtens noch ein paar Bäume? Harz ist ja mehr so knusprig.

Richtung Ilsenburg ging es. Die Brockenseite nach Schierke war hingegen komplett hinüber.
 
So, endlich Zeit, um weiter zu schreiben.

HamburgBuam und die Harzer Wandernadel - Tag 6-7: Ein wahrer Brocken

Ich verbrachte einen Tag in Schierke. Zwischendurch fuhr ich mit dem Bus nach Wernigerode und hatte eine lebhafte Diskussion mit der Fahrerin, welche mein als HVV Karte getarntes Deutschland-Ticket anzweifelte. Ein einheitliches Design hätte alleine deshalb mehr Sinn gemacht. Aber wo kämen wir denn da hin, wenn wir logisch handeln würden?

Aber wie auch immer. Ausgestattet mit einer neuen Hose, Blasenpflastern und weiteren Hansaplast-Rollen begab ich mich am Tag darauf wieder auf Wanderschaft. Der Brocken wartete auf mich. Höchster Berg im Harz und offiziell auch Norddeutschlands. Als Jemand, der aus dem Norden kam, sah ich das natürlich anders. Der Harz ist verdammt nochmal Mitteldeutschland. Aber wie auch immer. Der Weg auf den Gipfel führte von Schierke aus über das Eckerloch.

So fand ich mich nach kurzer Zeit auf einem ebenso steilen wie steinigen Pfad wieder. Schweiß rann mir über die Stirn, als ich meinen schweren Rucksack über den anspruchsvollen Pfad nach oben wuchtete. Unterwegs überholte mich ein Pärchen, die ich aber wieder kassierte, als sie rasteten. Die Führung wechselte immer mal wieder und auch eine zu überholende Gruppe älterer Damen wirbelte das Teilnehmerfeld durcheinander. Als mein Schuh aufging, musste ich abreißen lassen. Selbst die Omas überholten mich wieder, während ich versuchte, mich an einen narrensicheren Seemannsknoten zu erinnern. Kurz danach erreichte ich die Hütte am Eckerloch. Dort holte ich mir auch den ersten Stempel des Tages.

Wirklich schön war die Landschaft nicht. Die Südseite des Brockens hat was von Boris Johnson in Unterwäsche. Massive Waldschäden machen den Ausblick zumindest nicht besonders schön. Im Vergleich zur Großstadt hatte es freilich immer noch was, aber bei dem Gedanken, dass der Pfad einst durch dichten Wald verlief, hätte ich heulen können. Im Harz kann man den Klimawandel mit bloßem Auge sehen. Ebenso sehen kann man fertige Radfahrer, die sich die Brockenstraße hoch quälen. Dort mündete der Pfad nämlich, sodass ich den letzten Kilometer auf ebenem Asphalt inmitten von Menschen absolvierte.

Das Brockenplateau war recht weitläufig. Bahnhof, Hotel und Restaurants hatten Platz, um sich zu verteilen. Der Gipfelstein wurde von Foto-Heinis belagert und die Toiletten lehnten mich ab, weil ich kein passendes Kleingeld hatte. Automaten die nicht Wechseln sollten verboten gehören. Also holte ich mir mit drückender Blase meinen Stempel auf 1142 Metern und machte mich dann über die alte DDR Grenzstraße an den Abstieg (Mit kurzem Ausflug ins Gebüsch).

Die Brockenbahn dampfte mit reichen Touristen vorbei (23 Euro für eine Station, WTF), während ich mich an den Abstieg machte. Die löchrigen Betonplatten mochten zu DDR Zeiten hervorragend für Patroullienfahrzeuge geeignet gewesen sein, sagten mir wiederum aber gar nicht zu. So kam es, dass ich froh war, als der Pfad zu einem Schotterweg wurde. Eine Bank lud zum Verweilen ein und ich entschloss mich zu einer Pause. Ein Paar hatte ähnliches vor und man kam ins Gespräch. Die beiden zischten erstmal ein Bier und bedauerten, keines mehr zu haben, sonst hätten sie mich eingeladen. Ich dankte dem Schicksal für mein Glück und verkrümelte mich, ehe sie doch noch eines fanden.

Der Weg nach Ilsenburg war recht hübsch, wäre er nur nicht so bevölkert gewesen. Es war Sonntag und eine wahre Armee wälzte sich über den Heinrich Heine Weg in Richtung Brocken. Sogar Radfahrer versuchten sich an dieser Route. "Nur die Ruhe," rief ich einem zu und dachte an die DDR Straße. "Weiter oben kommt Asphalt."
"Das hört man gerne!" antwortete der Mann und startete motiviert durch. Mein Kommentar hatte ihm neuen Elan verliehen. Blieb zu hoffen, dass er auf der Holperstraße nicht aufgab und umkehrte, um sich für die Falschaussage zu rächen.

Der Weg war wirklich hübsch. Ich holte mir einen dritten Stempel und machte mich auf, den Weg am Fluss entlang in Angriff zu nehmen. Dabei kamen mir so viele Leute entgegen, dass ich irgendwann das Grüßen einstellte. Es waren hunderte, die zum Brocken wollten. Allmählich machte ich mir Sorgen, ob ich noch ein Zimmer in Ilsenburg bekam.

Tatsächlich. Ich fand noch eines und aß noch einen hastigen Happen beim Chinesen. es war ein Wettlauf mit der Zeit, denn die machten tatsächlich um 15 Uhr bereits zu. Das Abendgeschäft zählt in Ilsenburg wohl nichts. Vielleicht wollte der nette Asiate aber auch auf den Brocken steigen. Das taten hier schließlich eh alle.

Bilanz des Tages:

Gelaufene Kilometer: 17
Stempel: 3
In die Irre geführte Radfahrer: 1
 
Der Grenzweg im Abstieg ist die Hölle. Hab ich beim ersten Mal dort auch gemacht und alles verflucht. Im Anstieg ist der zwar auch nicht schön, aber deutlich angenehmer. Heinrich-Heine-Weg runter bringt einen zum Heulen. Vor ein paar Jahren war da noch alles Wald. Zwei, drei Jahre später steht da auf mehreren Hektar kein Baum mehr.
 
So, Wien zu Ende und Danke @mystic und @gentleman für die Tipps.

Städte sind gar nicht meins. Einmal jährlich meiner Frau zuliebe. Kompromiss war eine schönes Hotel außerhalb der Stadt und kurze Wege. Also früh mit dem Auto rein, Parkhaus und Abends wieder raus. Die Straßen sind ja ne Katastrophe :panik:, der Verkehr völlig okay. Tipps alle berücksichtigt, wobei mir die Albertina am besten gefallen hat. Picasso, Monet, Kandinsky usw...Ansonsten alles sehr geballt und super fußläufig zu erreichen. Schönbrunn war okay, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Belvedere fand ich schöner, gemütlicher. Preise natürlich überall deftig. Im Belvedere hing ein Klimt, also den Eintritt bezahlt und rein. Der Rest halt Schönbrunn ähnlich. Die Habsburger Dynastie überall präsent und Mozart genau so. Mozart der quasi "weggejagt" wurde. Die Staatsoper ist unfassbar beeindruckend und super warm. Haben die keine Klimaanlage? "Die Hochzeit des Figaro" war klasse und eine sehr gelungene Aufführung. Damit haben wir alle international wichtigen Opernhäuser durch.

Figlmüller Wollzeile ist eine Touri-Massen-Absteige. Wir waren froh ein Tisch zu bekommen und mussten dann feststellen, Wiener Schnitzel gibts da nicht. Sondern nur vom Schwein und dafür riesig. Also wieder raus und direkt ins Lugeck gestolpert. Preise Wien typisch. 2 Schnitzel mit Vorspeise, Wein, Nachspeise 120€. Ich glaube, Cappuccino in Wien geht nicht unter 6€. Auffällig viele russisch sprachige Menschen unterwegs gewesen. Auf der Dachterrasse vom Steffl gilt so bisschen sehen und gesehen werden. Ambiente ist nett, aber Essen war für die Preise okay.

Alles in allem schöne Stadt, die kulturell viel zu bieten hat und vor allem kurze Wege. Und super teuer ist...Nächstes Jahr dann Lissabon.
 
So, Wien zu Ende und Danke @mystic und @gentleman für die Tipps.

Städte sind gar nicht meins. Einmal jährlich meiner Frau zuliebe. Kompromiss war eine schönes Hotel außerhalb der Stadt und kurze Wege. Also früh mit dem Auto rein, Parkhaus und Abends wieder raus. Die Straßen sind ja ne Katastrophe :panik:, der Verkehr völlig okay. Tipps alle berücksichtigt, wobei mir die Albertina am besten gefallen hat. Picasso, Monet, Kandinsky usw...Ansonsten alles sehr geballt und super fußläufig zu erreichen. Schönbrunn war okay, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Belvedere fand ich schöner, gemütlicher. Preise natürlich überall deftig. Im Belvedere hing ein Klimt, also den Eintritt bezahlt und rein. Der Rest halt Schönbrunn ähnlich. Die Habsburger Dynastie überall präsent und Mozart genau so. Mozart der quasi "weggejagt" wurde. Die Staatsoper ist unfassbar beeindruckend und super warm. Haben die keine Klimaanlage? "Die Hochzeit des Figaro" war klasse und eine sehr gelungene Aufführung. Damit haben wir alle international wichtigen Opernhäuser durch.

Figlmüller Wollzeile ist eine Touri-Massen-Absteige. Wir waren froh ein Tisch zu bekommen und mussten dann feststellen, Wiener Schnitzel gibts da nicht. Sondern nur vom Schwein und dafür riesig. Also wieder raus und direkt ins Lugeck gestolpert. Preise Wien typisch. 2 Schnitzel mit Vorspeise, Wein, Nachspeise 120€. Ich glaube, Cappuccino in Wien geht nicht unter 6€. Auffällig viele russisch sprachige Menschen unterwegs gewesen. Auf der Dachterrasse vom Steffl gilt so bisschen sehen und gesehen werden. Ambiente ist nett, aber Essen war für die Preise okay.

Alles in allem schöne Stadt, die kulturell viel zu bieten hat und vor allem kurze Wege. Und super teuer ist...Nächstes Jahr dann Lissabon.
wobei man dazu sagen muss die Lokale die du da so nennst und die ihr besucht habt, gehören halt auch mit zu den absoluten Klassikern und sind preislich natürlich schon an der oberen Grenze angesiedelt ;) aber ja, das ist halt der 1. Bezirk mitsamt seinen typischen Touri-Institutionen die man in jedem Reiseführer findet :) nächstes Mal vielleicht auch noch in die Weinberge oder so zum Heurigen, dort zahlst du immer noch recht faire bis günstige Preise für tollen Wein/Spritzer und Essen.
 
Solltet ihr den Prater mit Abendessen verbinden wollen, empfehle ich das Neni am Prater - Lokal ist in den oberen Stockwerken eines Hochhauses und mit Reservierung sitzt man auf der Terrasse und hat den Sonnenuntergang über Wien samt Prater-Hochschaubahnen direkt im Blick... und israelisch-levantinische Küche ist sowieso großartig!



Ich möchte diesen Tipp nochmal unterstreichen, das Neni gibt es auch in München und Hamburg. Kulinarisch ein Highlight sondersgleichen.
 
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