Caruana hat nach dem St Louis Rapid & Blitz auch den Sinquefield Cup (zum dritten Mal) für sich entschieden.
Damit gewinnt er auch die Grand Chess Tour, als deren Sieger er bereits vor der letzten Runde des Sinquefield Cups feststand.
Da Caruana bereits über den Chess World Cup für das Kandidatenturnier qualifiziert war, hat Anish Giri derzeit gute Aussichten, sich über den FIDE Circuit für das Kandidatenturnier zu qualifizieren.
Hier könnte entscheidend sein, wie Giri, So, Erigaisi und Gukesh bei den Weltmeisterschaften im Rapid und Blitz Ende Dezember abschneiden (wenn sie teilnehmen).
Giri hat zuletzt ein paar Elo-Punkte eingebüßt und fällt in der FIDE-Rangliste um 2 Plätze.
Wesley So hingegen, der beim Sinquefield Cup nicht weit von einem Turniersieg entfernt war, ist in der FIDE-Rangliste einen Platz vorgerückt.
Das bedeutet, dass wenn So sich nicht über den FIDE Circuit für das Kandidatenturnier qualifiziert, dass er dann womöglich über die Januar-Rangliste der FIDE zum Kandidatenturnier fährt.
Sollte So sich den zweiten Platz hinter Caruana im FIDE Circuit holen, dann wäre derzeit Leinier Dominguerz der nächste im FIDE Ranking, deren Januar-Rangliste über den letzten Qualifikanten für das Kandidatenturnier entscheidet. Dominguez - der beim Sinquefield Cup 2ter wurde - ist auf Platz 7 vorgerückt, während Firouzja zuletzt mehrere ELO-Punkte verloren hat und auf Platz 8 abgerutscht ist.
Dominguez hat jedoch nur 3 Turniere mit klassischer Bedenkzeit aus dem FIDE Circuit 2023 gespielt. Für eine Qualifikation wären - laut Wikipedia - 4 notwendig.
Ergo könnte sich Firouzja noch für das Kandidatenturnier qualifizieren ... obgleich er hinter Dominguez rangiert ... wenn So sich über den FIDE Circuit qualifiziert.