Der große Auto-Thread


Hängt halt davon ab, wo man lädt und mit welcher Ladekarte. EWE Go (gibt es an der Autobahn recht viele Ladesäulen direkt am McDonalds) zahle ich mit deren Karte 52 Cent. EnBW (der größte Anbieter) hat eigene Tarife, ebenso Ionity, Aral Pulse und Tesla - auch die sind weit verbreitet. 90 Cent zahlt man wirklich nur, wenn man ad hoc mit Kreditkarte lädt...was ich persönlich nie mache.

Stand 4. November:

 
Stand 4. November:

Bestätigt, was ich gesagt habe:
Aral Pulse 57 Cent
EnBW je nach Ladetarif (kommt halt drauf an, wie oft man unterwegs lädt, dann rentiert sich die Grundgebühr) 39-59 Cent
Ewe Go 52 Cent
Ionity mit Renault Ladekarte 39 Cent Link

Mir wäre auch lieber, dass es einheitliche faire Preise gibt, aber aktuell macht es eben Sinn, 2,3 Ladekarten zu haben, wenn man viel an öffentlichen Ladestationen lädt.
 
Die Reichweite wäre nicht das größte Problem, wenn das Schnelladen unterwegs nicht so exorbitant teuer wäre. Bis zu 90 Cent für eine kWh sind eine Menge Holz...
Man kann aber auch für 5-10 Euro monatlich kündbar einen günstigeren Tarif kaufen.
 
was primär am eingebrochenen Absatzmarkt in China liegt. Da haben die deutschen Hersteller einfach alles verschlafen in Richtung E-Mobilität und die chinesischen Hersteller wurden (auch dank Subventionen) so sehr gepusht, dass deren Fahrzeuge dort eben weitaus besser laufen und verkauft werden, als deutsche Autos. Siehe hier:
 
was primär am eingebrochenen Absatzmarkt in China liegt. Da haben die deutschen Hersteller einfach alles verschlafen in Richtung E-Mobilität und die chinesischen Hersteller wurden (auch dank Subventionen) so sehr gepusht, dass deren Fahrzeuge dort eben weitaus besser laufen und verkauft werden, als deutsche Autos. Siehe hier:


China haben die deutschen Autobauer schon lange verloren.
 
Ich finde dieses akzeptabel Argument immer ganz lustig. Am Ende ist es einfach Gewöhnung und Luxus, dass wir X km für akzeptabel halten. Vor x Jahren hielten wir auch einen Verbrauch von x mehr Litern pro km für akzeptabel. Im Jahr 2000 war ein Laptop mit 20 GB akzeptabel bzw. grandios.
Einen Schritt zurück gehen, ist halt nie einfach,
aber das ist eigentlich der Weg den wir gehen müssten, idealerweise nur temporär bis eben die Technik wieder weiter ist im Laufe der Zeit. Aber wir sind eben nicht bereit zurückzutreten. Es muss immer schneller, weiter, besser werden. Und da nehme ich mich natürlich in verschiedenen Lebenslagen nicht aus.

Der Vergleich hinkt insofern, als dass die 20 GB seinerzeit alternativlos waren, während die Elektromobilität heute in direktem Wettbewerb mit dem Verbrennungsmotor steht – einer bewährten Technologie, die sich über Jahrzehnte als zuverlässig erwiesen hat. Viele Menschen sind offensichtlich nicht bereit, diese Opportunitätskosten in Kauf zu nehmen, zumal Elektrofahrzeuge häufig als ästhetisch wenig ansprechend, überteuert und in ihrer Gesamtheit noch unausgereift wahrgenommen werden.

Abgesehen davon teile ich deine Einschätzung uneingeschränkt: Die Ära des „immer mehr, immer höher, immer besser“ muss ein Ende finden.
 
Ich glaube, dass die Absatzproblematik bei Autos auch mit Zukunftsangst und Übersättigung mit guten Verbrennern zu tun hat. Wer möchte denn jetzt gerade ein 40.000-Euro-Auto kaufen, das er kaum fährt, wenn er in der Garage ein immer noch gutes Auto von 2014 stehen hat das kaum schlechter ist? Ich fahre ein Auto von 2003, solange die Karre anspringt.
 
Können die Chinesen nicht etwas technologieoffener sein? Dieser Fokus weg vom Verbrenner beleidigt die deutsche Autoseele.
 
In China haben halt die einen gar kein Geld, die anderen haben so viel dass sie keine Autos kaufen müssen die nicht avantgardistisch sind. Die mit Geld schreckt ein schickes e-Supercar für 60k+ nicht ab. Wenn es weltweit nur daran läge "deutsche Marken haben keine guten e-Autos!", dann würden ja die EV-Verkäufe anderer Marken explodieren und Verbrenner zahlenmässig ablösen.


Insgesamt also stabil 8,8 Mio Zulassungen in Europa pA, davon 2,3mio in D. Fast 20% E-Autos bei den Neuzulassungen, in China sind es gut 50%. Wenn ich das richtig sehe, kaufen auch nur die Deutschen wie bekloppt immer wieder neue Autos, denke mal als Dienstwagen? Dahinter noch UK und FRA mit nennenswerten Zahlen.

Wenn 7% Umsatzrückgang zu katastrophalen Verlusten führt, muss wohl richtig was schief laufen. Die 30 Milliarden Strafe haben wohl auch nicht richtig geholfen.
 
Schon heftig wie teuer Elektrofahrzeuge in Deutschland und Österreich immer (noch) sind... das hält wohl auch weiterhin viele Leute davon ab, hier den Schritt zur E-Mobilität zu wagen, oder wie sehen das die Autobesitzer hier im Forum?
Tatsächlich ist die Zahl der in Deutschland angebotenen Elektroautomodelle in den letzten Jahren sogar gestiegen, von 105 Modellen im Jahr 2023 auf aktuell 134. Dieses Wachstum ist jedoch ausschließlich auf teurere Fahrzeugklassen zurückzuführen. Der durchschnittliche Einstiegspreis für Elektroautos liegt derzeit bei rund 47.000 Euro, was viele Interessenten zu Recht abschreckt. Die Reichweiten und Ladeleistungen sind im Durchschnitt zwar gestiegen, aber gerade diese Fortschritte gehen oft zulasten preisgünstiger Kleinwagen.
Ab 2025 könnte es dann endlich etwas günstiger werden:
Wie das Handelsblatt berichtet, gibt es jedoch Anzeichen für eine Trendwende. Ab 2025 treten strengere EU-Emissionsvorschriften in Kraft, die die Autohersteller zwingen, den Anteil von Elektroautos in ihren Flotten deutlich zu erhöhen. Um Strafzahlungen zu vermeiden, könnten die Preise sinken. Hersteller wie Volkswagen, Renault oder Stellantis haben bereits Modelle angekündigt, die unter der 25.000-Euro-Marke liegen sollen. Ein VW ID.2 oder der elektrische Renault 5 könnten dann neue Käuferschichten erschließen.
 
Die Elektrofahrzeuge werden auch teuer bleiben und nicht billiger werden. Eher werden die Benziner teurer und dadurch die Preis Differenz beider immer geringer.

Für den R5 zahlt man mind. 30.000 mit Ausstattung und das wird beim ID.2 nicht anders werden.

In Bayern darf man übrigens als E-Fahrer ab April bis Ende 26 fast überall kostenlos parken.
 
Das ist aber eine Orientierung an "Marktpreisen". E-Fahrzeuge haben viel weniger technische Baugruppen, normalerweise müssten die Fahrzeuge billiger sein. Die Chinesen bieten ihre Autos hier aber auch fast doppelt so teuer als in China an, und nein das ist bei diesen Stückzahlen nicht "die Homologation". Der Europäer zahlt's halt. Wenn die Feststoffbatterie mit erheblich geringeren Fertigungskosten und längerer Lebensdauer kommt, werden die Preise fallen können. Ob sie's auch tun, das müssen wir dann abwarten.
 
Ich bekomme eine Krise, wenn ich "Experten" labern höre, weil die Chinesen in China jetzt chinesische Autos die in China gebaut werden kaufen, hätten die allen anderen Autokonzernen "technisch" den Rang abgelaufen. Außerdem, Huawei und Xiaomi! Und man muss jetzt Chinesen deutsche Autos in China entwickeln lassen. Was für ein kolossal dämlicher Schwachsinn.

Was man allerdings wirklich machen muss, ist mal die Ärmelschoner beiseite legen, und deutsche Ingenieure und Softwareentwickler innovativ werden lassen. Wobei man da richtig sieben muss, um die guten von den schlechten Entwicklern zu unterscheiden. Ich kenne so unglaublich gute Entwickler, leider auch viele miese die nur nachmachen und schlecht zusammenstecken können.
 
650 PS in einem Kompakten. Da freuen sich die Werkstätten, wenn so ein Fahranfänger mit dem nötigen Kleingeld damit um die Kurven rauscht. Total bescheuert, dieser PS Wahn bei den Stromern. :gitche:
 
650 PS in einem Kompakten. Da freuen sich die Werkstätten, wenn so ein Fahranfänger damit um die Kurven rauscht.
So kompakt ist der aber nicht, der Ioniq 5. Eher ausgewachsenes Familienauto mit 5 vollwertigen Sitzen.

Und N steht auch elektrisch für Nürburgring. Keine Ahnung, welcher Fahranfänger sich sowas leisten kann. Ich wage aber mal zu behaupten: nicht viele
 
Solche Autos helfen doch das Image aufzupolieren. Ein paar Influencer und die nächste Generation interessiert sich eben weniger für 8 Zylinder.
 
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