Nach dem Super-G gibt die US-Amerikanerin im Interview mit dem "ORF" erste Einblicke in ihre körperliche, wie mentale Verfassung: "Mir geht es ganz gut. Meinem Knie geht es gut - ich denke auch nicht dran, ich denke nur ans Skifahren. Es war so ein geiles Rennen heute. Am Start zu stehen, war supercool."
Im Gespräch mit "Eurosport" hatte die 40-Jährige dann immer noch ein breites Grinsen auf den Lippen. Der Rennsport fehlte Vonn ganz offensichtlich.
"Es fühlt sich so gut an, die Nerven, die Schmetterlinge, das Adrenalin zu haben. Ich fühle mich immer so, als wäre es nur ich gegen den Berg - und dieses Gefühl liebe ich. Beim Skifahren gibt es keine Limits. Ich denke, das war der perfekte Start."
Allerdings lief es im Vorfeld ihres 396. Weltcupsrennens nicht ideal. Die Routine fehlte etwas, wie Vonn ausführt: "Ich war ein bisschen gestresst und hektisch. Ein paar Dinge habe ich vergessen, weil ich es lange nicht gemacht habe. Wenn du in der Routine bist, läuft alles glatt ab. Aber ich komme gerade in diese Routine zurück."
Mit den Learnings aus dem ersten Rennen nach dem Comeback erwartet sich Vonn sogar schon eine Steigerung: "Morgen wird es besser, weil ich jetzt daran gewohnt bin. Das erste ist das härteste, weil du da einfach hineinspringen musst."