Das tut mir leid, und ich kann so gut nachvollziehen, wie du dich fühlst – ich habe selbst einen Hund verloren.Unsere letzte Woche war sehr turbulent und kacke. Mein Rudi lag nur noch völlig apathisch herum und kümmerte sich weder um Nahrung noch Flüssigkeit. Statt zum Hausarzt also direkt in eine Klinik gebracht und ihn über Nacht da lassen müssen. Diagnose Milztumor. Er wurde operiert (was aufwühlend genug war) und nun müssen Laborwerte abgewartet werden ob nun gut- oder bösartig. Drückt mir bitte die Daumen. Ich weiß ehrlich nicht wie ich die schlechte Diagnose verkraften sollte, da ich mich in den letzten Jahren vom Sozialleben sehr zurückgezogen habe und dieser Hund mein Ein und Alles ist. Dass er die liebste Seele überhaupt hat und noch nie ob Mensch oder Tier irgendwie bösartig begegnet ist, hilft auch nicht. Am Montag oder Dienstag ist es dann so weit und ich habe wirklich große Lust zum Arzt zu gehen um bei ihm zu bleiben, aber bekomme das mit meinem Gewissen auch nicht so recht hin. Ich bin nicht gläubig aber zur Zeit wird viel gebetet. Wer auch immer das empfängt, wird den Unterschied schon nicht bemerken.
Ganz ehrlich, auch wenn das viele nicht verstehen: Wenn Dir danach ist, geh zum Arzt. Dein Arbeitgeber wird weiter existieren, vermute ich mal. Und wenn Du wegen fehlender Konzentration irgend einen Fehler machst, interessieren die Umstände niemand.Unsere letzte Woche war sehr turbulent und kacke. Mein Rudi lag nur noch völlig apathisch herum und kümmerte sich weder um Nahrung noch Flüssigkeit. Statt zum Hausarzt also direkt in eine Klinik gebracht und ihn über Nacht da lassen müssen. Diagnose Milztumor. Er wurde operiert (was aufwühlend genug war) und nun müssen Laborwerte abgewartet werden ob nun gut- oder bösartig. Drückt mir bitte die Daumen. Ich weiß ehrlich nicht wie ich die schlechte Diagnose verkraften sollte, da ich mich in den letzten Jahren vom Sozialleben sehr zurückgezogen habe und dieser Hund mein Ein und Alles ist. Dass er die liebste Seele überhaupt hat und noch nie ob Mensch oder Tier irgendwie bösartig begegnet ist, hilft auch nicht. Am Montag oder Dienstag ist es dann so weit und ich habe wirklich große Lust zum Arzt zu gehen um bei ihm zu bleiben, aber bekomme das mit meinem Gewissen auch nicht so recht hin. Ich bin nicht gläubig aber zur Zeit wird viel gebetet. Wer auch immer das empfängt, wird den Unterschied schon nicht bemerken.
Viel Kraft! Und hör auf @SolomoUnsere letzte Woche war sehr turbulent und kacke. Mein Rudi lag nur noch völlig apathisch herum und kümmerte sich weder um Nahrung noch Flüssigkeit. Statt zum Hausarzt also direkt in eine Klinik gebracht und ihn über Nacht da lassen müssen. Diagnose Milztumor. Er wurde operiert (was aufwühlend genug war) und nun müssen Laborwerte abgewartet werden ob nun gut- oder bösartig. Drückt mir bitte die Daumen. Ich weiß ehrlich nicht wie ich die schlechte Diagnose verkraften sollte, da ich mich in den letzten Jahren vom Sozialleben sehr zurückgezogen habe und dieser Hund mein Ein und Alles ist. Dass er die liebste Seele überhaupt hat und noch nie ob Mensch oder Tier irgendwie bösartig begegnet ist, hilft auch nicht. Am Montag oder Dienstag ist es dann so weit und ich habe wirklich große Lust zum Arzt zu gehen um bei ihm zu bleiben, aber bekomme das mit meinem Gewissen auch nicht so recht hin. Ich bin nicht gläubig aber zur Zeit wird viel gebetet. Wer auch immer das empfängt, wird den Unterschied schon nicht bemerken.
Mein bruder will sich demnächst auch hühner anschaffen, kann micj mal umhörenHat jemand hier zufällig Erfahrung mit Hühnerhaltung im kleinen Rahmen, die er gerne teilen möchte?
Das ist leider ein Thema, das immer wieder aktuell wird. Es gibt Hundehalter, die lassen ihren Hund einfach frei laufen, obwohl er nicht zuverlässig abrufbar ist. "Der tut nichts" ist ja nett, trotzdem mag nicht jeder von einem Hund beschnüffelt, bedrängt oder sonst was werden.Wo wir grade beim Thema Hund sind.
Sonntag Vormittag, Barea rennt durch die Wiesen und Wälder der Umgebung. Als Läufer ist man Begegnungen mit Mensch und Tier gewöhnt und agiert entsprechend rücksichtsvoll / vorsichtig. Wenn ich zum Beispiel laufend oder auf dem Rad Reiter und Pferd entgegenlaufe und dann schon sehe, dass Tier und Mensch leicht nervös werden, drossele ich das Tempo oder halte halt an. Laufe ich auf Hundehalte mit Hund auf, versuche ich mich durch Räuspern etc. vorzeitig bemerkbar zu machen. Man ist halt nicht als Vollassi unterwegs.
Zurück zu gestern. Ich will in 200 Metern links in einen Feldweg abbiegen und sehe schon freilaufende Hund (eher groß) und eine ca. 55-jährige Hundehalterin die in den gleichen Weg einbiegen. Mich hat man scheinbar noch nicht wahrgenommen. Ich laufe dann langsam auf, stoppe den Podcast und fange an, meine Geräuschkulisse (Schritte, Atmen) etwas hochzudrehen. Der Hund läuft aktuell zirka 15 Meter vor der Hundehalterin. Die Hundehalterin nimmt mich aber erst wahr, als ich fast auf ihrer Höhe bin. Guckt mich an und ruft dann ihren Hund. Der dreht sich um, sieht mich und trabt auf mich zu. Soweit alles schön. Er muss dazu ja an Hundehalterin vorbei. Die versucht das Tier am Halsband zu halten, schafft das aber körperlich nicht. Das Tier ist stärker. Jetzt schimpft sie etwas mit ihrer "Jacky" und ruft dann zu mir: "Keine Angst, der tut nichts. Der will nur Schnuppern". Den Satz, den jeder Läufer gerne hört.
Naja, Barea bleibt ruhig. Der Wuff schnüffelt an meinen Händen / Handschuhen, reagiert weiter nicht auf die Rufe der Halterin und wird von dieser dann am Halsband von mir weggezogen, als sie aufgeschlossen hat. Ich bleibe freundlich und frage, ob es okay ist wenn ich jetzt weiterlaufe oder ob ich lieber erstmal normal gehen soll. Laufen wäre kein Problem. Ich wünsch einen schönen Sonntag und trabe wieder los.
So weit so normal. Dreißig Sekunden später schreit es hinter mir: "Jacky!" "Nein" "Vorsicht". Ich drehe mich um und sehe Wuff in Vollsprint in meine Richtung rennen. Ein Tier was mit der Schulterhöhe knapp bis zu meiner Hüfte reicht und kräftig gebaut ist. Während die Halterin, die ihr Tier bisher schon nicht im Griff hatte, mir ein "Vorsicht" entgegenruft.
Ich versuche ruhig zu bleiben, Wuff läuft auf mich zu. Wuff stoppt nicht ab und läuft ein Meter neben mir vorbei und weiter gerade aus. Scheinbar hat es irgendwo Wild erspäht. Halterin ruft und ruft, nachdem Wuff nochmal 200 Meter gelaufen ist, wird das Tempo rausgenommen, dann umgedreht und langsam wieder in meine Richtung getrabt. An mir vorbei zurück zur Halterin. Die beschimpft den Hund mehr liebevoll als streng als dummes irgendwas und hält ihn am Halsband fest. Ich drehe mich wieder um und laufe weiter.
---
Warum halte ich einen Hund, der im Zweifelsfall nicht auf mich hört und den ich körperlich nicht halten kann?
Warum hab ich dann keine Leine dabei? Bei der ersten Begegnung hätte man - anstatt am Halsband versuchen festzuhalten - schnell eine Leine fixieren können und so dem Tier ein Stopp-Signal senden.
Mir dann noch ein "Vorsicht" entgegenzurufen, bringt mir in dem Moment absolut gar nichts wenn das "Viech" was ich null einschätzen kann volle Pulle auf mich zu rennt. Ein weiteres "Der tut nichts" wäre genauso nutzlos, aber wenigstens fürs Gefühl entspannter gewesen. Auf den Feldweg sind regelmäßig Spaziergänger unterwegs (groß und klein), andere Hundehalter, ich seh alle paar Wochen Hasen / Rehe. Wenn ich mein Tier nicht im Griff habe warum zur Hölle lass ich es da ohne Leine rumrennen?
Die Frage habe ich mir letztens auch gestellt. Ich war abends auf der üblichen Gassirunde, und sah 100 Meter vor mir einen Mann, der mit einer Taschenlampe hektisch in die Büsche am Wegrand leuchtete. Da ich mit einer ziemlich ängstlichen Hündin unterwegs war, blieben wir erstmal stehen, um die "Lage zu checken". Nach kurzem Beobachten war klar, dass der Typ wohl etwas suchte und wir gingen weiter. Als wir dann auf ca. 50 Meter rangekommen waren, wurde auch klar, was/wen er gesucht hat. Denn plötzlich kam ein ziemlich großer Hund aus dem Gebüsch und blieb uns zugewandt mitten am Gehsteig stehen. Die Hündin an meiner Leine hat sofort die Notbremse gezogen, und ich wusste, dass sie keinen Schritt weiterläuft, bis der andere Hund aufhört sie zu fixieren. Also habe ich den Hundehalter?, der nochmal 20 Meter weiter vor uns war, und den Hund noch nicht bemerkt hatte, darauf aufmerksam gemacht. Der Typ schien erstmal so erleichtert, dass der Hund wieder aufgetaucht ist, dass er etliche Sekunden gar nicht reagiert hat. Dann wurde ihm wohl klar, was Sache ist , und er begann den Hund zu rufen und zu pfeifen, aber das Tier hat null reagiert und uns weiterhin fixiert. Nach dem fünften vergeblichen Versuch, das Tier zu sich zu rufen, kam dann schließlich ein "keine Angst, der ist total harmlos, gehen sie einfach weiter" an mich. Ich habe dann versucht, ihm klar zu machen, dass ich eine sehr ängstliche Hündin dabei habe, aber das war dem total egal. Schließlich habe ich mich entschieden, die Straßenseite zu wechseln (das mache ich an der Stelle nur äußerst ungern, weil auf der anderen Seite kein Gehweg ist), damit wir nicht direkt an dem, immer noch starrenden, Hund vorbei müssen.Wo wir grade beim Thema Hund sind.
Sonntag Vormittag, Barea rennt durch die Wiesen und Wälder der Umgebung. Als Läufer ist man Begegnungen mit Mensch und Tier gewöhnt und agiert entsprechend rücksichtsvoll / vorsichtig. Wenn ich zum Beispiel laufend oder auf dem Rad Reiter und Pferd entgegenlaufe und dann schon sehe, dass Tier und Mensch leicht nervös werden, drossele ich das Tempo oder halte halt an. Laufe ich auf Hundehalte mit Hund auf, versuche ich mich durch Räuspern etc. vorzeitig bemerkbar zu machen. Man ist halt nicht als Vollassi unterwegs.
Zurück zu gestern. Ich will in 200 Metern links in einen Feldweg abbiegen und sehe schon freilaufende Hund (eher groß) und eine ca. 55-jährige Hundehalterin die in den gleichen Weg einbiegen. Mich hat man scheinbar noch nicht wahrgenommen. Ich laufe dann langsam auf, stoppe den Podcast und fange an, meine Geräuschkulisse (Schritte, Atmen) etwas hochzudrehen. Der Hund läuft aktuell zirka 15 Meter vor der Hundehalterin. Die Hundehalterin nimmt mich aber erst wahr, als ich fast auf ihrer Höhe bin. Guckt mich an und ruft dann ihren Hund. Der dreht sich um, sieht mich und trabt auf mich zu. Soweit alles schön. Er muss dazu ja an Hundehalterin vorbei. Die versucht das Tier am Halsband zu halten, schafft das aber körperlich nicht. Das Tier ist stärker. Jetzt schimpft sie etwas mit ihrer "Jacky" und ruft dann zu mir: "Keine Angst, der tut nichts. Der will nur Schnuppern". Den Satz, den jeder Läufer gerne hört.
Naja, Barea bleibt ruhig. Der Wuff schnüffelt an meinen Händen / Handschuhen, reagiert weiter nicht auf die Rufe der Halterin und wird von dieser dann am Halsband von mir weggezogen, als sie aufgeschlossen hat. Ich bleibe freundlich und frage, ob es okay ist wenn ich jetzt weiterlaufe oder ob ich lieber erstmal normal gehen soll. Laufen wäre kein Problem. Ich wünsch einen schönen Sonntag und trabe wieder los.
So weit so normal. Dreißig Sekunden später schreit es hinter mir: "Jacky!" "Nein" "Vorsicht". Ich drehe mich um und sehe Wuff in Vollsprint in meine Richtung rennen. Ein Tier was mit der Schulterhöhe knapp bis zu meiner Hüfte reicht und kräftig gebaut ist. Während die Halterin, die ihr Tier bisher schon nicht im Griff hatte, mir ein "Vorsicht" entgegenruft.
Ich versuche ruhig zu bleiben, Wuff läuft auf mich zu. Wuff stoppt nicht ab und läuft ein Meter neben mir vorbei und weiter gerade aus. Scheinbar hat es irgendwo Wild erspäht. Halterin ruft und ruft, nachdem Wuff nochmal 200 Meter gelaufen ist, wird das Tempo rausgenommen, dann umgedreht und langsam wieder in meine Richtung getrabt. An mir vorbei zurück zur Halterin. Die beschimpft den Hund mehr liebevoll als streng als dummes irgendwas und hält ihn am Halsband fest. Ich drehe mich wieder um und laufe weiter.
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Warum halte ich einen Hund, der im Zweifelsfall nicht auf mich hört und den ich körperlich nicht halten kann?
Warum hab ich dann keine Leine dabei? Bei der ersten Begegnung hätte man - anstatt am Halsband versuchen festzuhalten - schnell eine Leine fixieren können und so dem Tier ein Stopp-Signal senden.
Mir dann noch ein "Vorsicht" entgegenzurufen, bringt mir in dem Moment absolut gar nichts wenn das "Viech" was ich null einschätzen kann volle Pulle auf mich zu rennt. Ein weiteres "Der tut nichts" wäre genauso nutzlos, aber wenigstens fürs Gefühl entspannter gewesen. Auf den Feldweg sind regelmäßig Spaziergänger unterwegs (groß und klein), andere Hundehalter, ich seh alle paar Wochen Hasen / Rehe. Wenn ich mein Tier nicht im Griff habe warum zur Hölle lass ich es da ohne Leine rumrennen?
Vor einigen Jahren, als meine Tochter noch gut halb so groß war und mein Sohnemann noch im Kinderwagen/Buggy weilte, da sind wir im "Prießnitzgrund" unterweg gewesen.aber ich möchte mir gar nicht vorstellen, was alles passieren hätte können, wenn dieser große Hund "ungebremst" auf uns zugelaufen wäre...
Also wir lassen unsere (also eigentlich nicht meine, sondern die meiner Lebensgefährtin) bei ihr (Münchner Vorort, wenn wir im Wald/Wiese sind) schon frei laufen und sie hören auch nicht immer zu 100 % aber fast.... Aber dort laufen eigentlich alle (ungefährlichen) Hunde frei herum, was immer wieder zu ganz kuriosen Situationen führt, erfahrungsgemäß regeln das aber Hunde immer unter sich. Kommt aber ein "Stadthund" wird es echt oft mühsam, weil der damit gar nicht klar kommt. Auch Hunde von älteren Menschen ohne große Hundeerfahrung sind manchmal problematisch, weil eben ängstlich.Das ist leider ein Thema, das immer wieder aktuell wird. Es gibt Hundehalter, die lassen ihren Hund einfach frei laufen, obwohl er nicht zuverlässig abrufbar ist. "Der tut nichts" ist ja nett, trotzdem mag nicht jeder von einem Hund beschnüffelt, bedrängt oder sonst was werden.
Unsere beiden Bulgaren sind nicht zuverlässig abrufbar, daher bleiben sie an der Leine. Nicht immer schön für alle Beteiligten, aber notwendig.
Boah, ist das ekelhaft (von dem Hundehalter), da fehlen mir auch glatt die Worte...Vor einigen Jahren, als meine Tochter noch gut halb so groß war und mein Sohnemann noch im Kinderwagen/Buggy weilte, da sind wir im "Prießnitzgrund" unterweg gewesen.
Der Bach Prießnitz schlängelt sich durch die Dresdner Heide nördlich der Dresdner Neustadt, bevor er dann in die Elbe mündet.
Ist eine schöne Ecke zum spazieren (und/oder Staudämme bauen) und durchaus beliebt.
Wir hatten an einer Stelle halt gemacht, wo die Kinder mit dem Wasser spielen durften. Wir waren nicht lange da, da kam ein Schäferhund mit Vollkaracho einen oberen Wanderweg heran geflitzt, sprang durch den Bach und stürmte direkt in Richtung meiner Tochter und meiner teuersten. Ich war mehrere Meter entfernt zu dem Zeitpunkt.
Der Hund - ein ordentlicher Brocken, selbst für einen Schäferhund - hatte mehr Schulterhöhe zu bieten als meine Tochter und war freilich auch deutlich schwerer. Sie sah also ein großes und schweres Tier auf sich zurennen und fing an panisch zu weinen/schreien.
Meine bessere Hälfte war nicht gerade begeistert. Sie kommt zwar mit Hunden klar, ist aber nicht gerade ein Fan davon, wenn ein ihr unbekannter großer Hund auf sie zurennt. Und von der Situation in der unsere Tochter gebracht wurde - samt ihrer großen Angst - war sie gewiss auch nicht angetan. Sie rief dann dann hinaus, dass wem immer der Hund gehöre, dass jene Person diesen bitte zurück rufen solle.
Schließlich kam der Besitzer genervt herangetrottet. Eilig hatte er es nicht, weder seinen Hund zurück zu rufen, noch dafür zu sorgen, dass sich die Situation anderweitig irgendwie entspannt.
Die Schuldfrage, warum unsere Tochter quasi geschockt lauthals weinte, war für ihn ganz klar. Schuld war unsere Tochter.
Der Hundebesitzer meinte uns maßregeln zu müssen, dass unsere Tochter quasi lernen und verstehen müsse, dass sein Hund harmlos ist und dass sie keine Angst haben solle. Er fühlte sich gewissermaßen durch das Geheule belästigt und dass sein Hund in dem Moment an jener Stelle nicht mehr frei rumspringen und -rennen kann, ohne dass unsere Tochter erneut jedes Mal panisch aufschrie, wenn sein Hund erneut in ihre Richtung flitzte.
Sein Hund "tut nichts" und er kann nichts dafür, wenn unser Kind Angst hat. Also unsere Schuld. Ich fand das so dreist, dass ich quasi sprachlos garnicht wusste, was ich da noch entgegnen soll.
Ahja ... ich hätte gerne gewusst, wie er reagiert, wenn ein ihm unbekanntes Tier, das deutlich größer als er ist und mehr als doppelt so schwer, in voller Geschwindigkeit auf ihn zurennt.
Dafür kann nicht mal ich mich begeistern, als erfahrener Hundehalter. Unsere beiden Jungs lieben Kinder, schon alleine wegen Nichte und Neffe. Wir fragen aber immer erst, ob sie zum Kind oder zu anderen Leuten hindürfen (nur an der Leine) das erwarten wir auch von unseren Mitmenschen. Das andere Extrem ist nämlich, wenn ein Kind mit "Hundi eiei!" auf unsere Hunde zuläuft und Mama oder Papa weit hinten am Smartphone hängen.Nun ist es nicht so, dass wir seitdem ein gestörtes Verhältnis zu Hunden hätten.
Mein Sohn geht sehr gerne auf fremde Leute zu und fragt, ob er deren Hund streicheln darf. Er lässt diesen erst schnuppern und ist vorsichtig/respektvoll und akzeptiert es auch, wenn der Halter ablehnt, weil der jeweilige Hund ggf. gegenüber Fremden scheu ist.
Im Freundeskreis sind 3 Familien mit einem Hund, die auch ab und zu bei uns sind oder mit denen wir zusammen wandern. Der Umgang mit jenen Hunden ist für unsere Tochter kein Problem und sie spielt auch gerne mit diesen.
Aber wenn ein sehr großer und unbekannter Hund unangeleint auf sie zugerannt kommt ... tja ... irgendwie kann sich dafür weiterhin bei uns niemand begeistern.
Hab 7 Stück, was jibit?Hat jemand hier zufällig Erfahrung mit Hühnerhaltung im kleinen Rahmen, die er gerne teilen möchte?
Vorab - ich will fair bleiben - es gibt auch Hundehalter, die Ihren Hund rufen und festhalten, wenn ich mit dem Fahrrad komme - denen rufe ich auch dann immer ein "Danke" zu.
Aber grundsätzlich regen mich Hundehalter auf. Auf dem Fahrrad nicht mehr ganz so sehr, da ich zwar viel durch den Wald fahre, aber zu Zeiten, wo eher wenige Hunde mit Ihren Haltern unterwegs sind. Das letzte Stück fahre ich dann lieber die Hauptverkehrswege durch unser Dorf, da dann bei uns im Wald viele Hundehalter unterwegs sind.
Edit: Wobei ich glaube, dass Hundebesitzer, die mit Ihren Tieren umgehen können, weniger Probleme mit Sylvester haben. Die wissen was zu tun ist. Meine Frau hatte sich auch mal den Podcast von einem Hundetrainer angehört, der meinte, dass kein Hund Angst vor Sylvester haben muss, wenn er richtig trainiert wurde. Es kann da aber sicher wenige Ausnahmen geben.
ich kann dir versichern - wir haben einen Australian Shepard und der ist wirklich sehr gut erzogen und nicht so eigenwillig wie die Jagdhunddame. Der folgt in der Regel aufs Wort, ist aber bei allem was laut ist, hypersensibel. Silvester ist/war ein einziges Drama. Ab 22 Uhr zittert der am ganze Leib und ist gar nicht mehr zu beruhigen. Bis ihn früh morgens die Müdigkeit in den Schlaf oder die Bewusstlosigkeit (Vorab - ich will fair bleiben - es gibt auch Hundehalter, die Ihren Hund rufen und festhalten, wenn ich mit dem Fahrrad komme - denen rufe ich auch dann immer ein "Danke" zu.
Aber grundsätzlich regen mich Hundehalter auf. Auf dem Fahrrad nicht mehr ganz so sehr, da ich zwar viel durch den Wald fahre, aber zu Zeiten, wo eher wenige Hunde mit Ihren Haltern unterwegs sind. Das letzte Stück fahre ich dann lieber die Hauptverkehrswege durch unser Dorf, da dann bei uns im Wald viele Hundehalter unterwegs sind.
Aber mich regt schon ziemlich auf, dass ich Spaziergänge eigentlich nicht mehr machen kann. Jedesmal habe ich mindestens 1-2 Situationen, wo ein Hund auf mich zugelaufen kommt. Und ja, wirklich jedesmal hören ich dann die "Bitte" des Halters an den Hund, die natürlich gar nichts bewirkt.
Ich bin da inzwischen ziemlich unfreundlich zu den Leuten, damit die es mal kapieren.
Im Grunde zerstört es aber meinen Spaziergang, bei dem ich eigentlich zur Ruhe kommen will. Inzwischen mache ich daher seltener Spaziergänge oder zu Zeiten, wo Hunde nicht mehr draußen sind - sprich: wenn es dunkel ist. Finde es nur nicht fair, dass ich mich einschränken muss.
Evt reagiere ich deswegen auch auf das "wir müssen mit dem Böllern aufhören, unsere Hunde reagieren empfindlich" ablehnend, denn ich denke, ich muss mich ein Jahr wegen den Tieren einschränken und da geht es nur um ein paar Tage. Ist natürlich nicht fair gegenüber den Hunden und den vernünftigen Hundebesitzern.
Edit: Wobei ich glaube, dass Hundebesitzer, die mit Ihren Tieren umgehen können, weniger Probleme mit Sylvester haben. Die wissen was zu tun ist. Meine Frau hatte sich auch mal den Podcast von einem Hundetrainer angehört, der meinte, dass kein Hund Angst vor Sylvester haben muss, wenn er richtig trainiert wurde. Es kann da aber sicher wenige Ausnahmen geben.
Es gibt nicht wenige Ausnahmen, sondern das ist einfach Blödsinn von dem Hundetrainer. Es gibt einfach sehr viele Faktoren und nicht alle sind beeinflussbar. Und gerade, wenn man erwachsene Hunde adoptiert, hat man auf manches auch keinen Einfluss mehr. Unsere Hündin kam mit drei zu uns, die hatte jedes Silvester Todesangst, egal, was wir gemacht haben. Unsere beiden Jungs kamen mit geschätzt drei und vier zu uns und waren von Anfang an komplett schussfest. Dafür hat der eine panische Angst vor Rauch, der hat wohl mal einen Brand miterlebt.Evt reagiere ich deswegen auch auf das "wir müssen mit dem Böllern aufhören, unsere Hunde reagieren empfindlich" ablehnend, denn ich denke, ich muss mich ein Jahr wegen den Tieren einschränken und da geht es nur um ein paar Tage. Ist natürlich nicht fair gegenüber den Hunden und den vernünftigen Hundebesitzern.
Edit: Wobei ich glaube, dass Hundebesitzer, die mit Ihren Tieren umgehen können, weniger Probleme mit Sylvester haben. Die wissen was zu tun ist. Meine Frau hatte sich auch mal den Podcast von einem Hundetrainer angehört, der meinte, dass kein Hund Angst vor Sylvester haben muss, wenn er richtig trainiert wurde. Es kann da aber sicher wenige Ausnahmen geben.
Stimmt, das funktioniert. Ebenso, wenn ein anderer Hundehalter ankommt "lassen wir sie doch von der Leine, meiner tut ja nichts". "Meiner aber schon."wenn ungefragt kinder auf meinen hund zugehen sage ich immer dass er beißt, auch wenn er der harmloseste hund überhaupt ist. das funktioniert eigentlich ganz gut.