Du hast bereits angedeutet, dass du nach diesem Jahr die Boxhandschuhe wohl an den Nagel hängen wirst. Wie sieht deine Planung abseits des Boxrings für die Zukunft aus?
Ich würde mich dann mehr auf unser Studio konzentrieren. Wir haben ein Fitness- und Boxstudio. Ob ich wirklich Boxtrainer werde oder unsere Schüler begleite, weiß ich noch nicht genau. Ich möchte aber auf jeden Fall etwas Positives aus dieser Boxkarriere mitnehmen – vielleicht auch soziale Projekte unterstützen. Es wäre toll, Menschen durch Box- und Krafttraining Selbstbewusstsein zu geben, etwa diejenigen, die gemobbt werden. Oder Übergewichtigen bei der Ernährungsumstellung zu helfen. Als Profisportler hat man eine gewisse Reichweite, die man für eine positive Botschaft nutzen kann – und das wäre echt cool.
Abschließende Frage: Was kannst du allen Boxsportfreunden mit auf den Weg geben? Warum sollten sie sich deinen Kampf gegen Felix Sturm am Samstag unbedingt anschauen?
Wir werden für die Überraschung sorgen! Ich habe gesagt, der Underdog hat im Kampfsport immer eine Chance – deswegen sollte man das Ganze nicht verpassen.