• Aufgrund der aktuellen Zustände im Non-Sports haben wir den Bereich vorübergehend geschlossen, während wir uns über die zukünftige Ausrichtung des Bereichs beraten. Die Administration

Reisen - Ab in den Urlaub


Kostenfei oder-günstig und sehr empfehlenswert:

- Der Feldstraßenbunker (schon genannt) ist von außen begehbar. Obendrauf gibts ne kleine Wiese und Bänke zum ausruhen und auch eine Cafe-/Imbissbude. Blick ins Millentorstadion inklusive. Super tipp für einfachen, aber leckeren Fisch: https://karofisch.website/, direkt gegenüber vom Bunker.
- Elbphilharmonie Besucherplaza - lässt sich super mit einem Spaziergang durch Speicherstadt und Hafencity und ggf. auch dem Miniaturwunderland kombinieren. Und auch mit dem nächsten Programmpunkt.
- In HH gehören die Fähren der HADAG ja mit zum ÖPNV. Es gibt mittlerweile eine durchgehende Verbindung mit den ÖPNV-Fähren von der Elbhilharmonie (neu, Linie 72) über Landungsbrücken (62) bis Teufelsbrück (Umstieg in Finkenwerder von 62 auf 64). Bis Teufelsbrück sind das die neuen Fähren, bei denen man bei gutem Wetter mit grandiosem Hafenrundumblick oben auf dem Deck sitzen kann. Ab Finkenwerder ist die 64 ne ältere Fähre, bei denen man am Heck aber auch überdacht im freien sitzt.
- Die Fährverbindung lässt sich super mit schönen Spaziergängen verbinden, zum Beispiel im Blankeneser Treppenviertel, im Museumshafen Övelgönne (zweiter Link), oder am Falkensteiner Ufer. Wenn Övelgönne, dann auf jeden Fall auf dem Fähranleger ein Fischbrötchen bei Nuggi holen.
- Vor ein paar Jahren wurde die voll renovierte Oströhre des alten Elbtunnels wieder eröffnet. Für den Autoverkehr ist der alte Elbtunnel schn lange gesperrt. Man kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad (siehe unten Stadtrad) unter der Elbe durch zum südlichen Ufer auf der Industriehafenseite. Von dort hat man auch einen super Blick auf auf die Stadt (Landungsbrücken, Elbphilharmonie usw.). Dort gibt es auch ich meine zwei Imbissbuden mit Cafe/Kuchen und Pommes usw..

Mit Eintritt/Kosten:

- In Hamburg ist seit vergangenem Jahr ein neues Museumsschiff zu besichtigen - die Peking im Hansahafen. Die Peking ist eine beeindruckende, voll restaurierte Viermast-Stahlbark , die früher Maschinen nach Südamerika und Salpeter zurück gebracht hat. Der Hansahafen ist per Bus - zum Beispiel ab U-Bahn Elbbrücken (hier lässt sich auch prima die Bauruine Elbtower bewundern, da Du mit dem Flugzeug kommst, siehst Du sie ja nicht bei der Anreise - mit dem Zug oder Auto fährt man direkt daran vorbei) zu erreichen. Die Tour lohnt sich, weil man etwas vom industrielleren Teil des Hafens sieht und am Hansahafen den etwas selteneren Blick auf die Stadt vom Südufer der Elbe aus hat (Landungsbrücken, Elbphilharmonie usw.). Außerdem kann man sich dort etwas alte Ladetechnik, die Hafenbahn und ein paar ältere Wasserfahrzeuge ansehen und einen Blick in den Schuppen 50A - das Magazin des Deutschen Hafenmuseums - werfen. Der Eintritt in den Schuppen 50A ist meine ich im Peking-Ticket enthalten.
- Natürlich das Miniaturwunderland - da kann man ohne Probleme einen ganzen Tag verbringen.
- Ein Tipp bei schönem Wetter: Spaziergang durch den Statdtpark und ein Kanu oder Tretboot auf der Liebesinsel mieten. Von dort kann man mit einer 1-2h Fahrt eine schöne Fahrt durch den Goldbekanal bis zum Rondeelteich und zurück machen.
- Die Openairkino-Saison hat in HH begonnen. Gerade wurde das Kino im Schanzenpark aufgebaut - bin ich just heute vorbeigejoggt. Das lässt sich bspw. als Abendveranstaltung mit einem vorherigen Besuch des Schanzenviertels oder dem Bunker verbinden. Vorher eine rustikalen Imbiss in Erikas Eck bei konservierter 70er-Jahre-Atmo. Oder leicht gehoben casual bei Tim Mälzers Bullerei (bis 16 Uhr ohne Reservierung im angeschlossenen DELI) Bekommt man dort keinen Tisch mehr, ist das Ratsherren Brauhaus Altes Mädchen um die Ecke auch immer eine unkomplizierte konsensfähige Alternative.
- Bei schlechtem Wetter ist Hagenbecks Tierpark eine Option. Das vor ca. 15 Jahren éröffnete Tropenaquarium ist recht beeindruckend, inklusive einem Salzwasserbecken mit Panoramascheibe und (jedenfalls bei meinem letzten Besuch) Haifisch.
- Mit den zahlreichen Musicals kenne ich mich leider nicht aus - viele sind immer begeistert. Auf der Reeperbahn am Spielbudenplatz 1 (dort war früher das erste der großen Musicals - Cats) läuft "Julia". Beliebt ist das Hamburger Musikal "Heiße Ecke" bei Schmidts auf der Reeperbahn. Beides lässt sich mit einem Gang über die Reeperbahn verbinden. Dort gibt es auch Führungen mit alten Geschichten aus dem Rotlicht-Mileu usw.. Entweder frivol von Olivia Jones oder eher folkloristisch mit dem Nachtwächter. Auf der Reeperbahn sind ja die tanzenden Türme "neu" (jedenfalls für Dich :D). Dort gibt es ein gehobenes Restaurant mit Hafenblick "Clouds". War etwas gehypt ("Hamburgs höchstes Restaurant"). Ich war da und fand es überteuert und Service optimierungsfähig. Vielleicht habe ich auch einen schlechten Tag erwischt, aber man zahlt hier definitiv Touri-Aufschlag. Essen war ok. Ganz ehrlich würde ich aber immer noch lieber ins Clouds gehen, als in das Landhaus Scherer (meine Meinung). Sicher empfehlenswert ist aber die RoofTop-Bar HeavensNest, die damit verbunden ist, bei der man aber glaube ich auch einfach nur etwas mit Hafenblick trinken kann. War bei mir geschlossen, weil Winter.
-Gibt es ein paar Meter weiter schon länger, kann ich aber definitiv immer empfehlen: Einen Drink im 20upim River Side Empire Hotel mit kolossalem Hafenblick.

Generell:

Neben dem sehr guten ÖPNV kommt man in HH super durch. Am besten die HVV-App installieren, anstatt vor den Automaten und Plänen zu rätseln. Außerdem gibt es im Innenstadtbereich überall Stadtradstationen (App installieren). Für Bahncardinhaber sind die ersten 30 Minuten kostenfrei. Außerdem gibt es diverse Carsharing-Anbieter (Sharenow, Miles, Sixt), deren Fahrzeuge man im Vertragsgebiet kostenfrei auf allen öffentlichen Parkplätzen abstellen kann (also auch dort, wo die Parkautomaten stehen und wo Anwohnerparkgebiete sind). Tipp: Es gibt auch Carsharing-Parkplätze am Flughafen, ist also die billigere Alternative zum Taxi, falls man nicht die S1 nehmen möchte). Mit den E-Rollern und E-Mopeds kenne ich mich nicht aus.


Schönen Aufenthalt, Ihr Landratten! :wavey:
Vielen Dank. Schonmal paar coole Sachen.

MiniaturWunderland machen wir auf jeden Fall, da lass ich nicht mit mir verhandeln. Der Rest ist noch bisschen offen. Sind halt dennoch nur 3 Nächte was ziemlich kurz ist.
 
Ich möchte mal ein großes Dankeschön für @Tafelspitz da lassen. Einfach für all die Zeit, die du in deine informativen Reiseberichte mit all den unfassbar schönen Bildern investierst. Es macht einfach Spaß mitzureisen. Freue mich schon auf die nächste Etappe ☺️
Liebe Grüße unbekannterweise 🙋🏼‍♀️

Namibia ist traumhaft und steht auf meiner Bucket List. Ob es jemals dazu kommt… wer weiß 😆
 
Danke danke:-) Ich habe es mal wieder direkt vor Ort versäumt ein Tagebuch zu führen und somit "missbrauche" ich das Forum hier ein wenig um das etwas nachzuholen und ich hoffe niemand ist wirklich genervt.

Der Reisebericht neigt sich dann aber auch schon so langsam dem Ende entgegen. 4 Tage fehlen glaube ich noch.

Solltest Du irgendwelche Fragen eines Tages bzgl einer Namibia-Reise haben, meld dich gerne:-)
 
Danke danke:) Ich habe es mal wieder direkt vor Ort versäumt ein Tagebuch zu führen und somit "missbrauche" ich das Forum hier ein wenig um das etwas nachzuholen und ich hoffe niemand ist wirklich genervt.

Der Reisebericht neigt sich dann aber auch schon so langsam dem Ende entgegen. 4 Tage fehlen glaube ich noch.

Solltest Du irgendwelche Fragen eines Tages bzgl einer Namibia-Reise haben, meld dich gerne:)
Auch von mir ein großes Danke, so ausführlich hat hier glaub ich noch niemand eine 2-3 wöchige (oder?) Reise im Detail beschrieben und bebildert. Sehr sehr lesenswert und interessant, das macht auch mir große Lust darauf, das Land einmal zu bereisen!
 
Es waren insgesamt 18 Nächte. Es war für uns wirklich eine absolut besondere Reise, von der wir immer noch zehren und wir oftmals am Liebsten sofort wieder in den Flieger steigen würden, wenn wir mal wieder genug haben von dem was sonst so auf diesem Planeten geschieht...

Deshalb wurde es dann auch sicherlich so ausführlich und es freut mich, wenn der ein oder andere dieses Land vielleicht mehr auf dem Schirm hat.
 
Da der Gamedrive für uns wie erwähnt etwas ernüchternd war, beratschlagen wir nach dem Dinner noch, ob wir tatsächlich am nächsten Morgen selbst in den Etosha fahren wollen oder den Tag komplett auf der Lodge verbringen und hier vielleicht einfach einen Gamedrive auf dem Gelände unternehmen werden.
Die Entscheidung wird letztlich doch zügig gefällt. Wir haben schließlich 3 Nächte hier eingeplant um Tiere im Etosha zu sehen und so fällt die Konsenslösung so aus, dass wir einen halben Tag im Etosha verbringen wollen und die zweite Tageshälfte entspannt in der Lodge.
Spoileralarm: Die definitiv richtige Entscheidung, doch dazu später dann mehr:)
Wir schnappen uns abends eine Karte vom Etosha und planen einige Wasserlöcher einfach abzufahren, denn das hat der Guide beim ersten Gamedrive quasi gar nicht gemacht und praktischerweise ist eine sehr ähnliche Route sogar in unserem Navi bereits abgespeichert.

Am nächsten Morgen stehen wir rund eine Stunde später auf als beim geführten Gamedrive, lassen uns aber dennoch ein Frühstückspaket mitgeben, da wir uns nicht erneut das Frühstück reinprügeln wollen.

Der Himmel ist heute etwas bewölkt und so wirkt der Sonnenaufgang heute etwas spezieller.

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Etwas nervös sind wir, als wir das Gate am Etosha erreichen, denn das Registrierungsprozodere fühlt sich aus der Beoabachterperspektive bei geführten Touren irgendwie recht kompliziert an und wir haben auch gelesen, dass insbesondere an diesem Gate man angeblich gerne mal Touris etwas wirsch behandelt.
Sowas erleben wir nicht. Die Registrierung ist easy, wir notieren unser Herkunftsland, das Nummernschild, werden gefragt, ob wir rohes Fleisch dabei haben und nach wenigen Minuten gehts dann auch schon in den Park, bis wir nach 10 Sekunden von einem Ranger rausgewunken werden.
Er möchte unsere Ladefläche kontrollieren, was wir alles so mit in den Park schlüren. Bis auf 2 Plastiktüten hat er nichts zu beanstanden und so entsorgen wir diese und unser erster eigener Gamedrive kann nun wirklich beginnen. Schon irgendwie aufregend:)
Der Gamdrive ansich verläuft leider wieder sehr unaufregend. Da einer der Hauptstraßen in dem Bereich in dem wir uns befinden über mehrere Monate lang asphaltiert wird, müssen wir mehr oder weniger Nebenstraßen nehmen und diese sind in einem katastrophalen Zustand, so dass ich als Fahrer mich ganz aufs Fahren konzentrieren muss um permant auftauchenden Schlaglöchern auszuweichen.

Ein kleines Highlight, was uns dann doch zum Schmunzeln bringt, ist ein kleines Erdmännchen was mitten auf der Straße genussvoll eine Panzergrille verspeist.

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Am späten Vormittag machen wir uns dann aber auch schon wieder auf den Rückweg und planen einen letzten Stop an einem Wasserloch in Nähe des Gates. Schon von weitem sehen wir eine große Zebraherde. Wir halten am Wasserloch und beobachten wie die Herde gemächlich zum Wasserloch marschiert. Ein ganz tolles Spektakel und es ist interessant zu beobachten wie geordnet die Tiere trinken, das Wasserloch verlassen und die nächsten Tiere trinken dürfen.

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Aus der anderen Richtung sehen wir eine weitere Herde kommen, die geduldig abwartet bis die erste Herde fertig mit trinken ist und dann ebenso geordnet zum Wasserloch schreitet.

Zebras sind wirklich faszinierende Tiere und unglaublich fotogen.
So verbringen wir fast noch eine Stunde an dem Wasserloch, beobachten das Treiben und fahren letztlich doch versöhnt zurück zu unserer Lodge um eine entspannte zweite Tageshälfte zu verbringen und fragen uns, ob der Tag noch weitere Highlights für uns parat hat.

Nach einem kleinen Lunch gehen wir auf unser Zimmer und bemerken, dass wir noch Getränke aus unserer Kühlbox im Auto holen wollen. Als wir unserer Zimmer verlassen staunen wir nicht schlecht:

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Obas, die Handaufzucht, die bereits an unserem Ankunftstag vor unserer Terrasse hergelaufen ist, ist auf einem kleinen Erkundungsspaziergang. Das ist wirklich schon ein spezielles Erlebnis, wenn man diesem vielleicht 6m großen Tier so nah ist. Security Lukas und Chefin Elaine sind vor Ort und so nutzt meine Frau die Gunst der Stunde um nachzufragen, ob es sich bei Obas evtl um eine der kleinen Giraffen handeln könnte, denen Sie vor 12 Jahren selbst die Flasche gegeben hat. Meine Frau zeigt Elaine ein Foto, diese kriegt ganz feuchte Augen und bei meiner Frau kullern zahlreiche Tränen. Nach einem sehr emotionalen Gespräch wollen wir eigentlich nur ein Foto mit meiner Frau und Obas mit entsprechendem Abstand machen, aber Elaine winkt meine Frau direkt zu Obas ran.

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Absolut überragend, dennoch ist Elaine angespannt, denn ein Tritt einer Giraffe kann immerhin einen ausgewachsenen Löwen töten:)

Nach einiger Zeit setzt Obas seinen Spaziergang fort und wir folgen ihm mit gebührendem Abstand.

Wir treffen wenige Minuten später noch auf zahlreiche Zwergmangusten, die offenbar auch sehr beeindruckt von dieser riesigen Giraffe sind. Die Zwergmangusten sind übrigens der Grund, warum man uns beim Einchecken mehrmals gesagt hat, dass wir unbedingt immer unsere Zimmertür geschlossen haben haben sollen. Hat man diese kleinen Banditen erst einmal im Zimmer, wird es schwer sie wieder rauszubekommen:)

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Ein unfassbares Spektakel wenn dutzende dieser kleinen Tierchen aufgeregt rumwuseln und rumpiepsen.

Anschließend gehen wir erstmal zur Bar, nehmen uns zwei Kaltgetränke mit uns setzen uns auf unsere Terrasse um die Erlebnisse ein wenig sacken zu lassen.
Neben den üblichen Antilopen-Arten tummeln sich auch 2 Nashörner am Wasserloch als plötzlich Elefanten-Bulle "Naughty-Boy" auftaucht und die beiden Nashörner humorlos verscheucht. Den Namen hat er definitiv nicht grundlos. Es handelt sich hier um einen Bullen, der wohl grad mitten in der Pubertät ist und zuweilen recht rüpelhaft unterwegs ist;-)

Wir machen uns so langsam fürs Dinner chic und sind gespannt, was der Abend noch so für uns bereithält. Bei den Mitarbeitern hat sich auch mittlerweile rumgesprochen, dass meine Frau hier schon vor 12 Jahren war und so entstehen einige nette Gespräche und auch der Chef kommt an unserem Tisch und bittet darum Fotos zugeschickt bekommen, um diese für Social Media verwenden zu dürfen.
Machen wir natürlich gerne und schon einen Tag später ist meine Frau ein Internet-Star :smoke: :D

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Wir genießen unseren letzten Abend hier als plötzlich aus dem Dunkeln diese Prachtexemplare erscheinen.

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Naughty-Boy ist natürlich auch dabei. Die anderen Elefanten halten hier aber immer entsprechend Abstand. Da wir nur unsere Handys dabei haben und das Wasserloch nicht allzu nah ist, stoßen unsere Handys leider etwas an Ihre Grenzen.

Schon krass wie sich dieser Tag entwickelt hat. Für meine Frau definitiv das Highlight der Reise und natürlich mit sehr vielen Emotionen verbunden.

Dennoch sind wir nicht uneingeschränkt glücklich, denn immerhin ist dies unser letzter Abend hier und so gehen wir schon recht wehmütig auf unser Zimmer.
Das Einschlafen dauert diesmal etwas länger, denn irgendwie müssen wir noch viel quatschen und verarbeiten:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin, vielleicht findet sich hier etwas Inspiration für uns.
Wir würden gerne im November zu viert in den Urlaub, am besten verbunden mit warmen Temperaturen. Soll einfach in die Richtung All-In Urlaub mit viel Chillen sein und ideal Meer. Meiner Frau schwebt da Thailand vor, allerdings ist unser jüngster dann vier Monate alt und das ist mir dann doch zu viel Fliegerei.
Hat jemand Alternativen, die mit Kind gut gehen und nicht allzu weit weg mit dem Flieger, am besten via Direktverbindung, sind?
Sowas wie Ägypten fällt für mich raus, sodass ich schnell bei der Karibik war, die Flugdauer aber auch recht hoch ist. Wir waren mal auf Curacao, das war schon geil über Silvester.
Dann hatte ich mal Kap Verde angeschaut, kann da jemand vielleicht berichten?
Gibt es andere Tipps?
Dubai und Co bin ich auch nicht so der Fan von...

Und bevor hier geantwortet wird: Ja, der kleine ist dann recht klein und ja, das wäre sicherlich stressig. Wissen wir alles. Ist aber auf lange Sicht der letzte große Urlaub, der außerhalb der Ferien stattfinden kann, das wollen wir gerne ausnutzen. Und ja, mir ist auch bewusst, dass November und warme Temperaturen sich etwas beißen in Europa.
 
Kanaren sind, wenn ich mich nicht irre, eigentlich das einzige Ziel in Europa wo es noch warm genug sein sollte. Wir waren im Januar in Ägypten (weil wir auch einfach nur rumpimmeln wollten) und die einzige Option neben Ägypten waren da die Kanaren. Das sollte im November dann auch noch nen Tacken wärmer sein.
Ist dann ja, je nachdem wo man in den Flieger steigt nen ca. 5 stündiger Flug. Also eigentlich ziemlich entspannt.
 
Kanaren sind tatsächlich auch eine Option, bis dann jemand Kap Verde in den Raum geworfen hat. Wäre circa ne Stunde längerer Flug aber meist mit eher Billig Airlines wenn ich das auf die Schnell richtig überblickt habe. Hätte die Kanaren jetzt von der Infrastruktur besser eingeschätzt (Stichwort medizinische Versorgung im Notfall), was mir halt sehr wichtig wäre bei dem Trip.
Bin auf jeden Fall auch für Hotelempfehlungen offen :)
 
Wir waren mal im Maspalomas Princess auf Gran Canaria, hervorragendes Hotel um einfach nur rumzupimmeln, die Anlage ist sehr schön, das Essen hervorragend für einen All-IN Club, nur sehr groß und die Zimmer waren nicht die allerschönsten oder größten die wir jemals hatten.

Falls es die Insel werden sollte gib Bescheid, ein oder zwei Tipps für Ausflüge etc. hätte ich dann noch.
 
Ich würde da fast empfehlen einfach mal ins Reisebüro zu gehen und sich beraten zu lassen bzw etwas Inspiration ggf noch zu holen. Für solche Urlaube bietet es sich ja eigentlich ziemlich an dann als Pauschalreise zu buchen.

Wir waren nur einmal auf den Kanaran und sind dort privat untergekommen. Da auf den Inseln (zumindest war es so auf Teneriffa) aber auch gerne mal verschiedene Klimazonen sind, würde ich drauf achten in welchem Teil der Insel man dann seine Unterkunft hat. Gehe aber von aus, dass man bei All Inclusive dann auch in der jeweils muckeligen Ecke der Insel ist;-)
 
Wir sind gerne auf den Kanaren und da gerne in "Clubhotels", sprich Robinson oder Aldiana. Das Konzept muss man ein bisschen mögen, wir machen da halt auch immer viel Sport (Yoga, Beachvolleyball, Tennis, Paddel) und seilen uns bei den restlichen Clubaktivitäten tendenziell ab (Parties oder große Tische beim Abendessen). Wenn man bisschen Bock auf neue Leute hat, geht das schon, es wird einem nicht zu klischeehaft aufgezwungen meiner Meinung nach und zu viert seid ihr da eh ein eigenes Biotop. Auf Fuerteventura ist der eine Robinson Adults only und der andere wohl eher etwas veraltet, also wäre ich da schnell bei Aldiana. Mega schöne Anlage, ist wohl auf den Kanaren das Hotel mit den meisten QM pro Gast (sind so Bungalows statt ein riesen Gebäude, von daher geht das schnell), mega Strand und die Kinderbetreuung ist auch super. Wir waren letzten Mai dort, das war halt komplett Offseason, da waren es mehr Betreuer als Kiddies im Flosseclub. Wird im November nicht so sein, aber wenn man mal ein Kind loswerden will, kann man das da ohne schlechtes Gewissen wirklich gut machen meiner Meinung nach (aber ohne selbst ein Kind zu haben von daher ohne Gewähr).

Klar hast du da vielleicht auch mal die Schweizer Rolex-Fuzzis, die überall ganz vorne stehen, aber durch die kann ich durchgucken und die meisten sind super nett, weil auch vom Konzept halt eher auf aktiver und nicht nur vor sich hinvegetieren ausgelegt.
 
Wir sind gerne auf den Kanaren und da gerne in "Clubhotels", sprich Robinson oder Aldiana. Das Konzept muss man ein bisschen mögen, wir machen da halt auch immer viel Sport (Yoga, Beachvolleyball, Tennis, Paddel) und seilen uns bei den restlichen Clubaktivitäten tendenziell ab (Parties oder große Tische beim Abendessen). Wenn man bisschen Bock auf neue Leute hat, geht das schon, es wird einem nicht zu klischeehaft aufgezwungen meiner Meinung nach und zu viert seid ihr da eh ein eigenes Biotop. Auf Fuerteventura ist der eine Robinson Adults only und der andere wohl eher etwas veraltet, also wäre ich da schnell bei Aldiana. Mega schöne Anlage, ist wohl auf den Kanaren das Hotel mit den meisten QM pro Gast (sind so Bungalows statt ein riesen Gebäude, von daher geht das schnell), mega Strand und die Kinderbetreuung ist auch super. Wir waren letzten Mai dort, das war halt komplett Offseason, da waren es mehr Betreuer als Kiddies im Flosseclub. Wird im November nicht so sein, aber wenn man mal ein Kind loswerden will, kann man das da ohne schlechtes Gewissen wirklich gut machen meiner Meinung nach (aber ohne selbst ein Kind zu haben von daher ohne Gewähr).

Klar hast du da vielleicht auch mal die Schweizer Rolex-Fuzzis, die überall ganz vorne stehen, aber durch die kann ich durchgucken und die meisten sind super nett, weil auch vom Konzept halt eher auf aktiver und nicht nur vor sich hinvegetieren ausgelegt.
2 Wochen Robinson Club Esquinzo Playa als 12-Jähriger Halbstarker... wahrscheinlich der beste Urlaub, an den ich mich als Kind erinnere. Das war das Paradies ;) :love: Mein Turniersieg des Tennisturniers bleibt ewig unvergessen :saint:
 
Der nächste Morgen steht ganz im Zeichen des Abschieds. Nach 3 Nächten in Okutala mit unvergesslichen Momenten geht es für uns heute weiter zum vorletzten Stop unserer Etappe. Eine schöne Unterkunft in der Nähe der großen Industriestadt Otjiwarongo, wo wir den naheliegenden Cheetah Conservation Fund besuchen wollen. Ein Sanctuary für Geparden, die auf das Leben in freier Wildbahn wieder vorbereitet werden sollen oder eben einfach aus verschiedensten Gründen nichit mehr in die Wildnis zurückkönnen.

Doch zunächst packen wir unsere Sachen zusammen und freuen uns heute endlich ein entspanntes Frühstück zu einer für uns passenden Uhrzeit einzunehmen.

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Auch wenn sich unser Appetit in Grenzen hält, strecken wir das Frühstück ungewöhnlich lange. Uns ist so überhaupt nicht nach Aufbruch, aber uns bleibt ja keine andere Wahl. Wir verstauen unser Gepäck im Auto und da wir noch recht viel Zeit haben, gehen wir nochmal in den Souvenir-Shop der Lodge und kaufen uns jeder ein Shirt und ein wenig "Gedöns";-) Anschließend noch ein letzter Kaffee auf dem Deck bevor wir uns von den Mitarbeitern dort mit einer langen Umarmung und einigen Tränen verabschieden.

Unser Weg führt uns auch heute wieder durch die Stadt mit den zahlrreichen bettelnden Kinder und irgendwie bereitet uns das ein wenig Bauchweh. Feige wie wir sind entscheiden wir noch einmal kurz zum Etosha Trading Post hochzufahren, um dort zu tanken und ein paar Getränke einzukaufen. So müssen wir nicht in Outjo halten und da ich auch einmal falsch abbiege fahren wir quasi direkt an der Hauptstraße der Stadt vorbei und so bereitet uns Outjo diesmal dann keine Bauchschmerzen. Ja, ganz schön erbärmlich von uns - ich weiß.

Die Fahrt ist ansonsten ziemlich öde, die komplette Strecke ist komplett asphaltiert. Allerdings haben wir heute tatsächlich mit ziemlich starken Regenfällen zu tun, was etwas ungewohnt ist.
In Otjiwarango müssen wir an einem Check-Point der Polizei durch. Natürlich sind wir wieder etwas nervös, aber auch die Situtation verläuft absolut entspannt mit sehr coolen Polizisten.

Wir sind jetzt mitten in der Waterberg-Region und auch wenn das fahren wirklich total langweilig ist, verändert sich zumindest die Landschaft recht spektakulär

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Unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte ist die Frans Indongo Lodge. Der Empfang ist sehr freundlich und lieb und teilweise auf sächsisch, denn der Chef kommt aus Sachsen;-) Die Anlage gleicht einem kleinem Feriendorf. Unser Bungalow ist wirklich ziemlich groß und die Anlage lädt zum Runterkommen ein. Alles sehr schön und vor allem sehr ruhig.

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Nach einem kleinen Lunch gehen wir zum Deck, wo auch ein kleines Wasserloch ist. Tatsächlich hat es sich ziemlich abgekühlt und ich bestelle mir einen heißen Kakao :D
Die Tiersichtungen sind hier, mit überwiegend Antilopen-Arten, zwar nicht wirklich spektakulär, aber dennoch strahlt dieser Ort hier wirklich eine unglaubliche Ruhe aus. Perfekt um mal ein wenig das bisland erlebte sacken zu lassen und sich so langsam auf den Abschied vorzubereiten.
Leider schade, dass wir eigentlich das erste Mal einen wirklich vernünftigen Pool haben, der zum Reinspringen einlädt, die Temperaturen aber eben grad nicht geeignet sind;-)

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Das Dinner ist wirklich hervorragend und meine Frau kann hier tatsächlich sogar zwischen verschiedenen vegetarischen Gerichten wählen. Den überwiegenden Teil der Reise gab es vor allem die Beilagen zum Fleisch für sie;-)

Von draußen hören wir eine ziemlich ungewohnte Geräuschkulisse. Zahlreiche Frösche machen einen ziemlichen Lärm und wurden hier angesiedelt um die Mücken etwas einzudämmen.

Am nächsten Morgen machen wir uns wie gewohnt nach dem Frühstück auf den Weg. Der Cheetah Conservation Fund würde eigentlich nur 25 Min entfernt sein, wenn man über das Gelände einer privaten Farm fahren dürfte. Dürfen wir aber nicht und so müssen wir wieder zurück nach Otjiwarango und fahren rund 70 Min. Aber auch kein Problem.

Auf der Zufahrtsstraße zum CCF treffen wir auch endlich auf "Pumbas" - Die haben wir bislang tatsächlich so gut wie gar nicht gesehen.

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Der CCF ist ein NGO, was sich komplett aus Spenden und natürlich Eintrittsgeldern finanziert. Man kann hier divere Aktivitäten buchen. Wir haben uns ledglich für eine Führung über die Anlage entschieden und die Fütterung am Nachmittag. Zwar kann man auch hier einen Gamdrive machen, aber wir haben wenig gutes darüber gelesen, da man oftmals nur 2 Geparden schlafend im Schatten zu Gesicht bekommt;-)

Die Führung ansich ist informativ und spannend und wir durchqueren quasi alle Bereiche auf der Anlage und erfahren viel über die Geparden, aber eben auch über den Konflikt Mensch/Tier, insbesondere zwischen Farmern und den Tieren.

Klar hat das hier auch alles etwas Zoo-Charakter, da die Tiere natürlich hinter Gittern, eingezäunt leben. Trotzdem ist es schön den Tieren so nahe zu kommen. Meine Frau hat bei Ihrer ersten Namibia-Reise neben ihrem Aufenthalt in Okutala auch ein Volontariat in Harnas (kennt der ein oder andere vielleicht aus dem Fernsehen) gemacht und dort ihre Liebe zu den Geparden entdeckt und durfte sogar eine Nacht mit einem Geparden verbringen:)


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Am frühen Nachmittag geht es dann auch schon wieder zurück der Lodge. Wir entspannen etwas am Deck, beobachten die Tiere und genehmigen uns ein Aperölchen...Ein Hauch Italia in Nambia:)

Das Dinner ist wieder ziemlich gut, bei mir gibt es gefüllten Gnu und so langsam habe ich das Gefühl alle Antilopenarten auch einmal auf dem Teller gehabt zu haben.

Die Zeit ist wirklich ein Dieb und unsere Stimmung mittlerweile doch ziemlich getrübt. Morgen geht es dann schon weiter bis kurz vor Windhoek, wo wir dann unsere letzte Nacht in Namibia verbringen werden:-(
 
Unser letztes Ziel auf dieser Reise ist die Immanuel Lodge kurz vor Windhoek. Da uns der Weg von Otjiwarongo aus bei den Planungen etwas zu weit erschien, hatten wir uns entschlossen vor dem Abflug noch hier eine Nacht einzulegen, um am Abreisetag nicht in Stress zu geraten.
Nun, mittlerweile ist auch die Strecke komplett asphaltiert und es gibt sogar eine Autobahn, so dass wir in ca 2 1/2 Stunden an unserer letzten Unterkunft angekommen sind. Die Fahrt ist wieder sehr langweilig, lediglich unsere Blasen sorgen für einige Zwischenstopps, da immer der eine nicht kann, wenn der andere muss :D Das führt dazu, dass sämtliche LKWs, die mühsam überholt wurden, erneut überholt werden müssen. Ja, auch auf der Strecke zwischen Otjiwarongo und Windhoek ist durchaus viel Verkehr.

Autobahn in Namibia hat nichts mit den bürgerkriegsähnlichen Zuständen auf deutschen Autobahnen zu tun, lediglich die Abfahrt zu unserer Lodge, die gesperrt ist, sorgt für etwas Stress, aber auch das meistern wir, auch wenn wir einmal falsch fahren und mitten in einem Township stehen;-)

Die Immanuel Lodge wird von deutschen Auswanderern betrieben, die während eines Besuchs des namibischen Karnevals beschlossen haben, Haus und Hof in Deutschland aufzugeben (und Job natürlich auch) und Ihr Glück in Namibia zu finden.
Selbst der große Kai Pflaume hat hier schon einmal genächtigt, was wir nicht wirklich nachvollziehen können, da die Unterkunft ansich, im Vergleich zu unseren anderen Unterkünften, etwas abfällt, bzw in die Jahre gekommen ist.

Dafür gibt es hier wundervolle Katzen, u.a. das Katzenmädchen Klecksi, die direkt vor unserer Unterkunft auf uns wartet.

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Wir sind total verliebt und sie auch offenbar in uns und so macht sie es sich auch ganz schnell bei uns im Bett gemütlich und wir merken immer mehr, dass uns unsere Katzen zu Hause nach 2 1/2 Wochen doch mittlerweile sehr fehlen.

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Auch wenn die Unterkunft ansich uns nich wirklich umhaut, ist zumindest die Anlage wirklich schön und man merkt gar nicht, dass die Autobahn quasi direkt nebenan ist. Auch hier ist der Pool wirklich sehr, sehr schön, aber leider ist auch heute nicht unbedingt das Wetter, das eine Abkühlung rechtfertigen würde.

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Die Lodge ist auch bekannt für in Namibia prämierte Küche und so lassen wir es abends beim Dinner noch einmal richtig krachen. Zum Abschied gibts bei mir den teuersten Gin auf der Karte (als Tonic kostet der dann 6 Eur;-)), dazu ein dickes Steak und ein Dessert mit viel zu viel Kalorien (Donut mit Zimteis oder so).

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Wir kommen noch etwas mit den Besitzern ins Gespräch, die vor wenigen Monaten mal wieder einen TV-Dreh hinter sich gebracht haben. Die Ausstrahlung erfolgt kurz nach unserer Heimkehr und behandelt eben das Thema deutsche Auswanderer in Namibia;-)

Müde, vollgefressen und traurig machen wir uns auf den Weg zu unserem Zimmer, fangen an unsere Sachen schon einmal zu packen bzw etwas Ordnung in unser Gepäckchaos zu bringen, was nach 2 1/2 Wochen unvermeidbar ist. Souvenirs, Andenken für uns etc wollen natürlich auch gut verstaut werden.

Am nächsten Morgen gibts noch ein allerletztes Frühstück und da unser Flug erst am frühen Abend geht, haben wir noch einige Stunden Zeit, die wir hier auf dem Gelände verbringen können. Das gelingt uns nur zum Teil, denn irgendwie wissen wir hier auch nicht mehr so richtig was mit uns anzufangen und ich bin immer etwas angespannt am letzten Tag und möchte zeitig den Mietwagen heile und sicher zurückgeben.
So machen wir uns deutlich zu früh auf den Weg Richtung Leihwagen-Bude. Noch einmal tanken und vielleicht 200m vor der Mietwagenbude fährt uns dann fast noch jemand ins Auto rein.....
Die Abgabe des Autos verläuft entspannt. Es gibt nicht zu bemängeln und wir dürfen noch ca 90 Min totschlagen bis unser Shuttle zum Flughafen geht.
Da es Sonntag ist, hat wenig geöffnet und so müssen wir unser Mittagessen bei KFC einnehmen. Das ist wie erwartet kein Highlight und ich verstehe wirklich nicht, was Leute an dieser Kette geil finden. Aber ist ja Geschmacksache;-)

Der Rückflug ist fast eine Stunde kürzer als angegeben und so landen wir bereits gegen 4:30 in Frankfurt, sammeln unser Gepäck ein, schnappen uns einen ICE und sind dann gegen 9:30 wieder in Paderborn wo uns zwei wundervolle Katzen mit riesigen Augen und lautem Geschrei empfangen. Die haben uns wohl vermisst:)

Und so endet ein Urlaub, der uns wohl noch ewig begleiten wird und wir auch 3 Monate später immer noch sehr häufig drüber sprechen, in Gedanken schwelgen, Tränchen vergießen und natürlich auch für strahlende Augen sorgt.

Wir reden oft davon, dass wir am liebsten hier alles hinschmeißen würden und unser Glück in Namibia suchen wollen. Das ist natürlich alles leicht gesagt. Einfach so nach Namibia auswandern, ist finanziell natürlich nicht einfach, wenn man noch rund 20 Jahre bis zu Rente hat und die lassen auch nicht einfach so jeden ins Land, wenn man nicht einen wirklichen "Mehrwert" hat, sprich Arbeitsplätze schafft.

So müssen wir uns erstmal damit begnügen, dass wir hoffentlich 2027 nach Afrika zurückkehren. Entweder wieder nach Namibia, dann wohl weiter nördlich Richtung Caprivi-Streifen oder vielleicht nach Tansania.

Zum Abschluss vielleicht noch ein paar Sätze zum Thema Reisen in Afrika bzw Sicherheit in Afrika.
Wir hören immer wieder von Freunden/Bekannten/Kollegen, die schon auf sämtlichen Kontinenten waren "Was, ihr macht Urlaub in Afrika, ist das nicht viel zu gefährlich?"
Nun, sicherlich gibt es auf dem zweitgrößten Kontinent Länder, die wir wohl niemals bereisen würden, aber grad Namibia wird Jahr für Jahr auf ein Sicherheitslevel mit Deutschland gepackt. So wie ich mich ungerne im Dunklen in Frankfurt, Köln oder anderen Großstädten in gewissen Ecken bewegen würde, gilt das natürlich auch für Städte in Namibia.
Ansonsten hatten wir nie irgendeine Situation in der wir uns unwohl oder gefährdet gefühlt hätten.
Man kann diesen Kontinent auf verschiedenste Art und Weisen natürlich bereisen. 2023 haben wir eine geführte Tour durch Südafrika/Botswana/Simbabwe gemacht. Das war auch super und man minimiert natürlich noch einmal das Risiko, dass irgendwas schiefgehen könnte.

Meine "Vorurteile" sorgen bspl dafür, dass ich mir eine Reise nach Brasilien oder Mexiko nur schwer vorstellen könnte. Aber auch das ist wahrscheinlich größtenteils Blödsinn.

Wer also Bock auf das vielfältige Afrika hat, dem können wir nur empfehlen: traut euch. Es gibt mittlerweile auch sehr viele Veranstalter, die Reisen individuell gestalten und 24/7 vor Ort erreichbar sind, sollte doch mal was schiefgehen:)

Bei uns steht dann Ende September das nächste Abenteuer an: Es geht ins Land des Foodbloggers. Genauer gesagt, nach Bamberg:)

Vielen Dank, dass ich hier unsere Reise sehr ausführlich darlegen konnte. Das war tatsächlich für mich eine kleine Selbstherapie, um diese Zeit noch einmal ausführlich Revue passieren zu lassen:)
 
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Ganz so ausführlich wie die Beiträge von Tafelspitz wird meiner jetzt nicht, ich bin aber auch mal wieder on tour gewesen.

Im Juni/Juli ging es 3 Wochen nach Japan. Mit 3 Hauptstandorten: Tokio, Nagoya und Kyoto. Von dort aus dank eines sensationellen Transportsystems Tagestouren.

Hin ging es dieses Mal etwas ansprechender. Business Class kann jeder, von daher wollte ich endlich mal First Class mit der Lufthansa fliegen. 7 Jahre Meilen und Paybackpunkte sammeln und optimieren hat sich endlich ausgezahlt. Und ja – war schon geil….

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In Tokio war zum Teil Standardprogramm angesagt, zum Teil aber auch einfach mal treiben lassen. Ich war ja schon mal hier von daher waren dieses Mal auch paar neue Sachen dabei. Sehr nice war das Teamlab Borderless Digital Art Museum. Letztes Mal war ich im Teamlab Planets. Beide sind absolut sehenswert.

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Auch neu für mich war das Snoopy Museum in Machida, etwas außerhalb. Das einzige internationale Museum außer dem Original in den USA, welches zahlreiche Exponate von Charles M. Schulz beherbergt.

Ein weiteres Highlight: Tokio hat tatsächlich eine sehr geile Club-Szene. Habe zwei gepflegte Nächte in den Techno-/Houseclubs Vent und Womb verbracht. Eigentlich wollte ich nur entspannt tanzen, habe aber dann doch paar Locals kennengelernt. Preise waren OK, Kleiderordnung gab es keine (nur keine Sandalen), wovon ich großer Fan bin.

Ausflüge habe ich nach Yokohama, Kamakura und Enoshima gemacht. Für alle 3 Ausflugsziele gibt es einen Daumen hoch.

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Weiter ging es nach Nagoya. Die Stadt selbst hat mich nur am Rande interessiert. Für mich war sie Ausgangspunkt für eine Wanderung in den japanischen Alpen. Der Magome – Tsumago Trail führ ca. 8km über den Magome-Pass. Sehr gechillte Tour, bin gerade mal 4 anderen Leuten begegnet. Die japanischen Alpen werde ich tatsächlich beim nächsten Aufenthalt ausführlicher erkunden.

Danach ging es nach Kyoto. Dort war 4 Tage lang das Gion Matsuri Fest. Sehr spannendes Event, aber man muß Menschenmassen mögen. Ähnliches galt für die EXPO in Osaka. Ich hatte Tickets gekauft und bin einen Tag von Tokio hin. Problem: für ganz viele Pavillons musste man ein Zeitfenster reservieren. Reservierung wurde eine Woche vorher geöffnet für den jeweiligen Tag, innerhalb weniger Minuten waren alle Slots ausgebucht. Blieben noch die Pavillons ohne Reservierung. Durchschnittliche Wartezeit zwischen 30 – 90 Minuten.

Einen Ausflug machte ich noch in Richtung Hiroshima. Für mich auch ein absolutes Muss, wenn man mal so hautnah an der Geschichte sein kann. Man kennt die Geschichte nur aus der Distanz. Wenn man mal direkt dort ist, bekommt man ein Gefühl für die Realität. Das Museum ist ein Must-See. Hier wird einem bewusst was für ein kranker ****** so eine A-Bombe wirklich ist und was für Auswirkungen ein Atomkrieg haben würde. Am schlimmsten fand ich nicht das Schicksal der Toten, sondern das der Überlebenden.

Japan, für mich immer wieder ein Highlight (nächstes Jahr ist schon gebucht). Ich liebe einfach alles dort. Außer: die Temperaturen im Sommer. Ich bin wirklich hitzeresistent, dachte ich. Ich habe Singapur erlebt, 50 Grad in der Wüste, aber Japan im Sommer war eine andere Hausnummer. Tatsächlich hatte ich wirklich zu kämpfen mein Programm durchzuziehen. Mein Flüssigkeitsbedarf lag bei 5-6 Liter pro Tag, Dir läuft die Brühe, alles klebt, Dir ist übel und nachts ging es selten unter 29 Grad.
 
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