So läuft das aber wohl nicht. Erfahrenen Athleten nicht sagen, was sie eigentlich machen? So wie "trink das" und dann wirst du stark und dann beim Dopingtest durchfallen? Und wenn sie ohne Filmerei aufgeflogen wären, wäre es dann der heilige Geist gewesen, der die Fäden reingezaubert hat?
Selbst wenn es so abgelaufen wäre, wie du schreibst, müssen da bei den Springern alle Alarmglocken klingeln, dass so was faul ist. Das entschuldigte sie nicht.
Das sagen die Norweger. Ein Statement der FIS gibt es dazu nicht. Und zwischen "keinen 100 prozentigen Beweis" und "die wussten definitiv nix" gibt es sehr viele Facetten.
Dazu kommt noch eines: die Norweger behaupten ja, dass sie das erst beim letzten Bewerb eingesetzt haben. Das ist erst recht unlogisch. Warum sollten sie? Haben schon eine sehr erfolgreiche WM (laut deren Aussagen ohne zusätzliche Bänder) hinter sich gebracht und setzen dann noch einen drauf?
Es wäre noch irgendwie nachvollziehbar (nicht von der moralischen Seite natürlich), wenn man die ganze WM hindurch schlecht gewesen wäre und dies als Verzweiflungstat abtun könnte, aber so war es ja nicht.