O-Scoring: Xander Zayas vs. Abass Baraou | Deutschlands historischer Titelvereinigungskampf | Facebook


Deontay

Supermoderator
Teammitglied
Beiträge
67.760
Punkte
113
617960417_1469272631223568_1309891475436533758_n.jpg

Die Spannung steigt, am Samstag greift Abass Baraou nach den Sternen. Der deutsche WBA-Weltmeister fordert den WBO-Champion Zayas auswärts in Puerto Rico heraus. Ein riesiger Kampf, insbesondere für das deutsche Boxen. Kann Abass den historischen Sieg einfahren und sich "unsterblich" machen, oder endet seine Regentschaft nach wenigen Monaten direkt wieder?

Die Chancen dürften zumindest besser stehen als bei der Nummer von Gualtieri zuletzt in Texas, aber als Favorit gilt natürlich Zayas. Dennoch, ein toller und enorm spannender Kampf, auch für sämtliche Boxsportfreunde außerhalb Deutschlands :)

Das Event beginnt um 23:30 Uhr, der Hauptkampf wird gegen 4 Uhr erwartet.

WhatsApp Image 2026-01-29 at 01.35.18.jpeg

Glücklicherweise wird es einen legalen und kostenlosen Livestream für Deutschland, UK und Irland geben (y) Scheinbar nur auf Facebook? Aber eventuell läuft das auch auf YouTube, da würde ich die Augen offen halten. Wer nicht aus Deutschland oder UK stammt, der kann jederzeit mit einem VPN kostenlos zuschauen. Windscribe bietet beispielsweise kostenlose an.

 

Deontay

Supermoderator
Teammitglied
Beiträge
67.760
Punkte
113
„Wir haben uns hier in Miami über mehrere Monate hart mit Jorge Rubio vorbereitet. Ich bin topfit und freue mich darauf, nach Puerto Rico zu gehen und der Welt meine Leistung zu präsentieren“
„Es ist ein großer Kampf, auch ein großer Schritt für mich selbst. Ich freue mich, dass ich Geschichte schreibe. Generell bin ich froh, wenn ich sehe, was ich in den letzten fünf Jahren alles auf mich genommen habe, dass nun alles etwas mehr Licht bekommt und ich meinem Erfolg näherkomme. Das ist alles, worauf ich hingearbeitet habe, und es ist einfach schön zu sehen, wie alles wahr wird.“
„Das Sparring kann nur von Vorteil sein. Es ist der erste Gegner, den ich kämpfe und den ich zuvor bereits gesparrt habe. Ich weiß ganz genau, worauf ich mich einstellen muss. Dennoch ist das nicht alles, woran ich mich orientiere, denn ich verlasse mich auf mein eigenes Können. Ob das Sparring wirklich hilfreich sein wird, kann man erst nach dem Kampf sagen“
„Ich bin bereit, egal wo der Kampf stattfindet, den Mann zu brechen! Egal, wie stark er ist, wie viele Zuschauer vor Ort sind oder wer den Kampf veranstaltet. Für mich kommt es darauf an, dass ich allein mit ihm im Ring bin und ihm niemand helfen kann. Ich bin bereit, egal ob das in Puerto Rico oder sonst wo ist, ihn zu brechen und den Sieg mit nach Hause zu nehmen“
„Der Sieg wird geholt, weil ich immer auf Qualität gesetzt habe und mich selbst gepusht habe. Ich wollte schon immer Großes erreichen. Alles, was in den letzten Jahren passiert ist und welche Aufgaben mir gestellt wurden, das kommt nun alles ans Licht. Die ganzen Stunden und schlaflosen Nächte, die ich verbracht habe, um meinem großen Erfolg näherzukommen – das kommt jetzt alles zusammen, und ich bin mehr als bereit dafür. Diese Tage haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Das ist der Grund, weshalb ich den Sieg holen werde und warum Deutschland einen Unified Champion haben wird.“

 

Bronx Bull

Bankspieler
Beiträge
7.760
Punkte
113
Sehr schön, dass der Kampf zumindest via Facebook auf legalem Wege in Deutschland zu sehen sein wird. Hoffentlich schaltet es Top Rank auch auf YouTube frei, dann wird's leichter, auf'm dem TV zu gucken. Sehr schade natürlich trotzdem, dass sich für diesen Kampf kein richtiger Übertragungspartner in Deutschland gefunden hat. Denn das ist wirklich mal ein historischer Fight für einen deutschen Boxer und das ganz ohne die oft üblichen Übertreibungen, um Boxen in Deutschland besser zu machen, als es ist. Keine Ahnung, ob Top Rank überhaupt aktiv in die Vermarktung gegangen ist, aber das Interesse an Abass ist einfach traurig gering.

Bleibt nur zu hoffen, dass Abass am Samstag abliefert und sich den zweiten Titel holt! Das wäre eine riesige Story, die dann hoffentlich auch etwas mehr mediale Aufmerksamkeit nach sich zieht. Verdient hätte er es.
 

Deontay

Supermoderator
Teammitglied
Beiträge
67.760
Punkte
113
Sehr schade natürlich trotzdem, dass sich für diesen Kampf kein richtiger Übertragungspartner in Deutschland gefunden hat. Denn das ist wirklich mal ein historischer Fight für einen deutschen Boxer und das ganz ohne die oft üblichen Übertreibungen, um Boxen in Deutschland besser zu machen, als es ist. Keine Ahnung, ob Top Rank überhaupt aktiv in die Vermarktung gegangen ist, aber das Interesse an Abass ist einfach traurig gering.

Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, da es nun nicht hinter einer Paywall versteckt erscheint. Grundsätzlich musste man aber Sorge haben, dass es überhaupt keine Übertragung gibt trotz der historischen Gelegenheit :crazy: aber man kennt es im Boxen ja nicht anders.

Ich sprach mit Abass, er meinte zu mir, dass sich kein Interessent für die Übertragung in Deutschland gefunden hat.
Klar, es ist traurig, zeigt aber für mich, dass die Leute kein Interesse für die Sportart an sich aufbringen. Alles unter dem Schwergewicht ist kritisch, unterhalb des Halbschwergewichts vermutlich inakzeptabel. Das Superweltergewicht ist für mich momentan die beste Gewichtsklasse überhaupt im Boxen, dennoch zieht das trotz deutschen Weltmeister einfach nicht, das ist absurd.

Die Uhrzeit wird für die meisten Anbieter nicht reizvoll erscheinen, wobei man sagen muss, dass die Bild sich ja die Rechte von Zuffa Boxing für ein Jahr gesichert hat. Also es geht ja scheinbar doch, nur Abass in einem historischen Titelvereinigungskampf kann natürlich nicht mithalten mit der neuen supersexy Box-Liga, wo vermutlich 99% der Bildleser von den Namen der ersten Fightcard noch nie etwas gehört haben :clowns:

Bleibt nur zu hoffen, dass Abass am Samstag abliefert und sich den zweiten Titel holt! Das wäre eine riesige Story, die dann hoffentlich auch etwas mehr mediale Aufmerksamkeit nach sich zieht. Verdient hätte er es.

Ein gewonnener Titelvereinigungskampf wäre wirklich was Historisches. Das hat in Deutschland bislang nur Dariusz Michalczewski geschafft, der 1997 Vergil Hill in Oberhausen bezwang. Dazu muss man aber sagen, dass es fast 30 Jahre her ist, in Deutschland entsprechend gewesen - und der Tiger lediglich WBO-Titelträger gewesen war.

Wenn Abass im Ausland wirklich einen Titelvereinigungskampf gewinnen könnte im Jahr 2026, dann wäre das nicht geringer wertzuschätzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Deontay

Supermoderator
Teammitglied
Beiträge
67.760
Punkte
113
„Als der Kampf zustande kam, ging es mir nicht ums Geld – unsere einzige Forderung waren neutrale Offizielle. Alle sagten: ‚Natürlich, kein Problem‘, so als wäre es verrückt, keine neutralen Offiziellen zu haben.“ „Schließlich bin ich ein Champion, der zustimmt, nach Puerto Rico zu reisen, um dort gegen einen Puerto Ricaner um den WBO-Titel zu kämpfen, der von einer puerto-ricanischen Organisation vergeben wird.“

„Zu Beginn der Fight Week wurde uns mitgeteilt, dass es ein Problem mit den Regeln der Boxkommission von Puerto Rico gebe, wonach der Ringrichter und mindestens ein Punktrichter aus Puerto Rico stammen müssten. Aber alle Beteiligten sind entweder Puerto Ricaner oder eng mit dem puerto-ricanischen Boxen verbunden – wie kann man da behaupten, man habe von dieser angeblichen Regel erst jetzt erfahren? Es ist eine große Überraschung, und wir haben davon erst in der Fight Week erfahren. Wir haben widersprochen, denn wir haben einen Vertrag, der neutrale Offizielle festschreibt.“

 

Bronx Bull

Bankspieler
Beiträge
7.760
Punkte
113
Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, da es nun nicht hinter einer Paywall versteckt erscheint. Grundsätzlich musste man aber Sorge haben, dass es überhaupt keine Übertragung gibt trotz der historischen Gelegenheit :crazy: aber man kennt es im Boxen ja nicht anders.

Ich sprach mit Abass, er meinte zu mir, dass sich kein Interessent für die Übertragung in Deutschland gefunden hat.
Klar, es ist traurig, zeigt aber für mich, dass die Leute kein Interesse für die Sportart an sich aufbringen. Alles unter dem Schwergewicht ist kritisch, unterhalb des Halbschwergewichts vermutlich inakzeptabel. Das Superweltergewicht ist für mich momentan die beste Gewichtsklasse überhaupt im Boxen, dennoch zieht das trotz deutschen Weltmeister einfach nicht, das ist absurd.

Die Uhrzeit wird für die meisten Anbieter nicht reizvoll erscheinen, wobei man sagen muss, dass die Bild sich ja die Rechte von Zuffa Boxing für ein Jahr gesichert hat. Also es geht ja scheinbar doch, nur Abass in einem historischen Titelvereinigungskampf kann natürlich nicht mithalten mit der neuen supersexy Box-Liga, wo vermutlich 99% der Bildleser von den Namen der ersten Fightcard noch nie etwas gehört haben :clowns:



Ein gewonnener Titelvereinigungskampf wäre wirklich was Historisches. Das hat in Deutschland bislang nur Dariusz Michalczewski geschafft, der 1997 Vergil Hill in Oberhausen bezwang. Dazu muss man aber sagen, dass es fast 30 Jahre her ist, in Deutschland entsprechend gewesen - und der Tiger lediglich WBO-Titelträger gewesen war.

Wenn Abass im Ausland wirklich einen Titelvereinigungskampf gewinnen könnte im Jahr 2026, dann wäre das nicht geringer wertzuschätzen.

Ja, eine Übertragung for free ist grundsätzlich natürlich eine gute Sache. Aber dafür läuft es vollkommen unter dem Radar. Kann mir schon vorstellen, dass für den Kampf der ein oder andere Gelegenheitszuschauer bei DAZN eingeschaltet hätte. Mit entsprechender Werbung vorab. Aber wie Du schon schreibst: Ist halt nicht das Schwergewicht und demnach hat in Deutschland gerade kein Mensch Bock drauf. Und dass sich Bild die Zuffa-Rechte holt, aber Abass links liegen lässt, hat mich auch sehr verwundert.

Historisch wäre ein Sieg von Abass auf jeden Fall und ohne Zweifel. Er wäre erst der dritte deutsche Boxer, der mehrere Titel vereinigen kann – und der erste, der das im Ausland schafft. Ich würde es ihm total gönnen, Abass ist ein super Kerl und er ist nie den leichten Weg gegangen. Wenn einer den größtmöglichen Erfolg voll und ganz verdient hat, dann er.
 

timeout4u

Bankspieler
Beiträge
6.849
Punkte
113
Man wird überall auf der Welt maximal benachteiligt, das ist so.
Ist die alte Geschichte im Profiboxen: die lokale Kommission hat in diesem Punkt grundsätzlich Vorrang vor dem Weltboxverband und vor Verträgen. Was außerhalb des Rings bleibt sind die Möglichkeiten für Verband/Boxer: z.B. Vorschläge von PR zu unterbreiten oder einzelne Punktrichter abzulehnen, wenn man das konkret begründen kann.
Nur die Nationalität eines PR bedeutet nicht automatisch einen Heimvorteil. PR aus Drittländern können genauso wenig neutral sein, wenn sie sich "Verband/Promotion" gegenüber aufgrund politischer Geflechte usw. loyaler fühlen oder sportlich gesehen: gewisse Tendenzen zu einem Kampfstil, Boxertyp haben.
Wenn man es sich leisten kann, wäre da Expertenrat/Insiderwissen einiges wert. Allein jemand, der die Daten der vorgeschlagenen RR/PR entsprechend auswerten und Statistiken erstellen kann. Kann hilfreich sein für die Ringstrategie oder beim Einspruch, den man durchaus gegen einzelne PR einlegen darf, wenn es "Indizien" gibt, dass jemand auffällig oft gegen "Ausländer" wertet oä.
Oder eben wie hier möglich über den Kampfvertrag, wenn man ua. festlegt hat, dass kein Punktrichter die Nationalität eines der beiden Kämpfer haben darf, was aber ins Leere läuft. wenn die lokale Aufsichtsbehörde das gesetzlich nicht zulässt. Dann muss man zwar mit der Nationalität leben, darf aber hier aus anderen Gründen genauso PR bis zu einer gewissen Anzahl ablehnen mit Begründung.
Problem aber sind eben die praktische, schnelle Durchsetzung solcher Rechte, die Erfolgsaussichten und der Nachteil, dass man es sich so bei vielen aufgrund der Geflechte von Veranstalter, Verbände, usw. nicht beliebt macht. Man könnte in der Theorie zwar Druck durch Drohung aufbauen, in dem man den Kampf platzen lässt. wenn man als Boxer einen gewissen Marktwert hat. Oder ein Verband wirkt auf die örtliche Kommission ein durch Entzug des Status als Titelkampf und damit weniger Sanktionsgebühren etc., was hier wegen der WBO und Puerto Rico aber unwahrscheinlich ist.
Letztendlich hat/bleibt hier in dem Fall die Hoheit bei der lokalen Aufsicht, in der Verhandlungsgeschick/Diplomatie und Manager, Anwalt, Team mit Erfahrung/Wissen im Hintergrund entscheidend sein können. Ansonsten eben die sportliche Lösungen im Ring, wo der Heimbonus inoffiziell darin liegt, dass der Heimboxer taktisch zunächt "nur" schauen braucht die Runden erstmal eng zu gestalten. Entsprechend muss man als Gastboxer hier dagegensteuern und die ganzen Ringstrategien optimieren, um diesen "Nachteil" zu kompensieren
 
Zuletzt bearbeitet:

Deontay

Supermoderator
Teammitglied
Beiträge
67.760
Punkte
113
Ja, eine Übertragung for free ist grundsätzlich natürlich eine gute Sache. Aber dafür läuft es vollkommen unter dem Radar. Kann mir schon vorstellen, dass für den Kampf der ein oder andere Gelegenheitszuschauer bei DAZN eingeschaltet hätte. Mit entsprechender Werbung vorab.

Wieso sollte ein Kampf hinter einer Paywall bei DAZN mehr Gelegenheitszuschauer ziehen? Das ergibt nicht viel Sinn. DAZN könnte Gelegenheitszuschauer dann generieren, wenn es zu der europäischen Zeit vielleicht stattfindet, nachts um 4 Uhr wird sich hingegen kein Gelegenheitszuschauer in den Stream verirren - das sind nur Zuschauer, die es bewusst anmachen. Diese Leute werden kostenlos auf Facebook viel mehr angesprochen, weil es leichter verfügbar erscheint.

DAZN kann dann wertvoll sein, wenn die wirklich auch Promo im Vorfeld machen, wie bei Agit Kabayel. Das ist natürlich Gold wert, aber DAZN hat das außerhalb von Agit noch nie gemacht.
Selbst ein Abass Baraou lief ja konstant auf DAZN zuvor. Er wurde WBA-Weltmeister in einem Co-Mainevent im August auf einer MVP-Veranstaltung von Jake Paul in Orlando. Wurde der Kampf irgendwie beworben auf DAZN in Deutschland, wusste man was davon? Nein. Da hat nicht einer sich bemüht.

Zuvor verteidigte er den EBU-EM Titel gegen Macaulay McGowan auf DAZN bei Wasserman Boxing, die von den Sauerlandbrüdern geführt werden. Selbst hier hat sich DAZN nicht interessiert gezeigt zur Primetime in England, es gab keinen deutschen Kommentar usw.

Deswegen, DAZN hilft den Boxern nicht weiter, die pushen nur Agit, weil er einen Hype hat. Baraou hätte im Co-Mainevent in Oberhausen kämpfen müssen, dann hätte man das vermarkten und aufbauen können für die Zukunft - so muss er eben kostenlos auf Facebook kämpfen.
 

Bronx Bull

Bankspieler
Beiträge
7.760
Punkte
113
Wieso sollte ein Kampf hinter einer Paywall bei DAZN mehr Gelegenheitszuschauer ziehen? Das ergibt nicht viel Sinn. DAZN könnte Gelegenheitszuschauer dann generieren, wenn es zu der europäischen Zeit vielleicht stattfindet, nachts um 4 Uhr wird sich hingegen kein Gelegenheitszuschauer in den Stream verirren - das sind nur Zuschauer, die es bewusst anmachen. Diese Leute werden kostenlos auf Facebook viel mehr angesprochen, weil es leichter verfügbar erscheint.

DAZN kann dann wertvoll sein, wenn die wirklich auch Promo im Vorfeld machen, wie bei Agit Kabayel. Das ist natürlich Gold wert, aber DAZN hat das außerhalb von Agit noch nie gemacht.
Selbst ein Abass Baraou lief ja konstant auf DAZN zuvor. Er wurde WBA-Weltmeister in einem Co-Mainevent im August auf einer MVP-Veranstaltung von Jake Paul in Orlando. Wurde der Kampf irgendwie beworben auf DAZN in Deutschland, wusste man was davon? Nein. Da hat nicht einer sich bemüht.

Zuvor verteidigte er den EBU-EM Titel gegen Macaulay McGowan auf DAZN bei Wasserman Boxing, die von den Sauerlandbrüdern geführt werden. Selbst hier hat sich DAZN nicht interessiert gezeigt zur Primetime in England, es gab keinen deutschen Kommentar usw.

Deswegen, DAZN hilft den Boxern nicht weiter, die pushen nur Agit, weil er einen Hype hat. Baraou hätte im Co-Mainevent in Oberhausen kämpfen müssen, dann hätte man das vermarkten und aufbauen können für die Zukunft - so muss er eben kostenlos auf Facebook kämpfen.

Na, das sage ich ja: Mit der entsprechenden Werbung. Und seien es nur Einblendungen und Erwähnungen bei der Bundesliga oder Champions League. Mir ist bewusst, dass das DAZN eh nicht gemacht hätte – aber ich wollte damit einfach nur sagen, dass sie mit minimalem Promoaufwand durchaus den ein oder anderen zusätzlichen Zuschauer hätten erreichen können. Die Leute, die den Kampf bewusst sehen wollen, schalten so oder so ein, ob Facebook oder sonst wo. Aber jemand, der mehr Sport- als Boxfan ist, der bekommt davon ja gar nichts mit. Und das wäre beispielsweise auf DAZN mit ein bisschen Promo eben anders. Nur leider hat DAZN darauf halt keinen Bock – und das trotz des durch Agit ausgelösten Mini-Boom. Da hatte ich halt eine (sehr) leise Hoffnung, dass DAZN im Gegensatz zu den vorherigen Abass-Kämpfen ein bisschen mehr Interesse zeigt. Dass stattdessen das Gegenteil der Fall ist, finde ich sehr schade.
 

Young Kaelin

merthyr matchstick
Beiträge
60.450
Punkte
113
Japan ist wirklich die einzige Ausnahme auf der Welt.
Würde auch Vietnam einwerfen. Abgesehen davon, dass sie ihre mitunter schlecht vorbereiteten Fighter nicht selten gegen bessere ausländische Konkurrenz mir nix dir nix ko gehen lassen, sind sie ab und an auch sehr gastfreundlich bei punkteurteilen. Mir würden vermutlich nach durchstöbern der schatulle noch mehr einfallen. Aber das ist nicht der grosse Punkt. Denn:

Im Grundsatz hast Du aber natürlich recht: Hometown decisions gibts weltweit und die sind tatsächlich oft usus.

Ein sieh mal an: faire scores bei engen fights kommt vor, aber wirklich nur eher selten.
 
Oben