Dschungel TV - Star, rausholen usw. - Trash-TV mit mehr oder weniger Prominenten


thedoctor46

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Bezüglich Sympathie oder Nicht-Sympathie darf man nicht den Fehler machen das am Zuschauervoting festzumachen. Es ist eben ein Positiv-Voting und kein Negativ-Voting. Man ruft an, das bestimmte Leute drin bleiben und nicht das jemand bestimmtes raus geht. Das verstehen die anderen im Camp ja auch nicht, wenn sie sich wundern warum Gil noch drin ist.

Man kann als Zuschauer, der Gil raushaben möchte ja nicht viel machen. Würde man für die Person anrufen, die raus soll, wäre Gil natürlich als erster rausgegangen. Aber so, hat er halt trotz seiner Verfehlungen genug Leute, die für ihn anrufen und ich befürchte auch, er wird gewinnen.
 

Grenzdebilist

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Also vorab: ich bin ja selbst oft der Adressat von "boah, der schon wieder" und "hör auf zu moralisieren". Und deshalb und nur deshalb möchte ich mir hier die einmalige Gelegenheit als neutraler Beobachter nicht entgehen lassen:

Der Thread lässt hier keinen gut aussehen! :D:weghier:

PS: Ich glaube halt einfach, dass es absolut kein Sinn macht hier ne Lagerbildung zu haben. Denn wir sitzen hier auch alle nicht in der Redaktion von RTL oder sind deren Cutter. Und solange ich nicht weiss, wer hier auch tendenziös so oder so dargestellt wird, wäre ich vorsichtig.
Das heisst nicht, dass man nicht diskutieren kann. Ist ja ein Forum. Aber in der Absolutheit und Härte fischt man da glaube ich viel zu krass im Trüben.
 
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Bongo

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tatsächlich habe ich keine lust, darauf zu antworten. deswegen lasse ich gemini den vortritt:
Diese Aussage ist ein klassisches Beispiel dafür, wie berechtigte Kritik an einem Vorfall (hier das Verhalten von Gil Ofarim) mit tief sitzenden sexistischen Ressentiments vermischt wird.

Hier ist eine Analyse, warum der Text als misogyn (frauenfeindlich) und patriarchalisch eingestuft wird:

1. Abwertung durch Infantilisierung​

Die Bezeichnung der Frau als „kleine, unwichtige, verzogene Göre“ ist herabwürdigend.

  • Patriarchaler Kontext: Frauen wird oft die Reife oder Zurechnungsfähigkeit abgesprochen, indem man sie als „Kinder“ oder „Gören“ darstellt. Das entzieht ihrer Argumentation das Gewicht – sie wird nicht als ernstzunehmende Gesprächspartnerin, sondern als lästige Untergebene behandelt.

2. Der Fokus auf das Äußere („Falsch-Symptomatik“)​

Der Text arbeitet sich exzessiv an künstlichen Merkmalen ab: „falsche Brüste, falsche Lippen, falsche Wimpern, falsche Fingernägel“.

  • Misogynie: Dies ist ein klassischer „Ad-hominem“-Angriff. Anstatt inhaltlich zu argumentieren, wird die moralische Integrität der Frau direkt mit ihrem Aussehen verknüpft. Die Logik dahinter: Wer „künstlich“ aussieht, muss auch einen „falschen“ Charakter haben oder lügen.
  • Patriarchale Doppelmoral: Frauen stehen unter einem enormen gesellschaftlichen Druck, einem Ideal zu entsprechen. Wenn sie sich durch Eingriffe anpassen, werden sie genau dafür als „unauthentisch“ oder „wertlos“ beschimpft.

3. Unterstellung von Geltungssucht („Rampenlicht“)​

Die Behauptung, sie tue dies nur, um sich „ins Rampenlicht zu schieben“ und ihre „Karriere anzukurbeln“, greift das Narrativ der „berechnenden Verführerin“ oder der „Aufmerksamkeits-Sucherin“ auf.

  • Patriarchales Muster: Wenn Frauen Missstände ansprechen oder Forderungen stellen (hier die Forderung nach einer Entschuldigung), wird ihnen oft unterstellt, sie hätten eine versteckte, egoistische Agenda. Einem Mann würde in einer ähnlichen Situation eher „Rückgrat“ oder „Prinzipientreue“ attestiert werden.

4. Entmenschlichung und Relevanzentzug​

Indem sie als „unwichtig“ bezeichnet wird, wird ihr das Recht abgesprochen, überhaupt Forderungen zu stellen.

  • Systematische Abwertung: Das ist das Kernstück patriarchaler Strukturen: Die Stimme der Frau wird als „Lärm“ oder „Nichtig“ abgetan, während das Verhalten des Mannes (Ofarim) zwar kritisiert, aber dennoch gegenüber der „unwichtigen Göre“ geschützt wird.

Zusammenfassend: Der Text nutzt die Verfehlungen eines Mannes als Bühne, um eine Frau aufgrund ihres Aussehens und ihres Geschlechts herabzusetzen. Die Kritik an der Medialisierung des Falls im Dschungelcamp (die durchaus legitim sein kann) wird hier lediglich als Vehikel für Body-Shaming und Misogynie benutzt.
Hast im Prompt wohl ganz vergessen Beispiele für Ariels Verhalten zu nennen, damit Gemini die Situation kennt, weswegen es geäußert wurde.

Ein paar Beispiele:
- kein Respekt vor niemandem
- ständige Beschimpfungen, teilweise sogar juristisch relevante Beleidigungen aus dem Nichts
- zufällig den Streit immer vor Prüfungen anfangen, wenn man die volle Bühne hat und die Aufmerksamkeit sicher hat
- die Erde ist eine Scheibe
- keinerlei Selbstreflektion
- anderen ständig unterstellen dass sie fake sind, während an ihr selber viel fake ist
- anderen ständig unterstellen zu lügen, obwohl sie selber es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt (Kopfweh vorgaukeln nur um keine Nachtwache machen zu müssen, Aussagen ihrer eigenen Mutter, Vater ihres Kindes usw.)
- ganz groß im Thema Bodyshaming zu sein (vgl. Couple Challenge)
- alle sind schon total genervt und trotzdem immer wieder nachbohren bzgl. einer Thematik, die sie doch überhaupt nix angeht
- Prüfungen verweigern weil man mit so Menschen wie Eva und Gil nichts zu tun haben will (also außer natürlich Essen dass sie erspielt haben zu essen,da nimmt man es mit den Prinzipien nimma so genau)
- Rücksichtslosigkeit (zB baden/rasieren im Waschbottich, Aussage über Patrick usw.)
- ständig auch hinterm Rücken lästern
- mobben
uvam

Also wenn ein junger künstlicher Mann, genau das gleiche Verhalten an den Tag legen würde, bekäme er die gleiche Kritik. Rotzlöffel statt Göre, aber sonst hätte doch @Brummsel vermutlich nichts anderes gesagt.

Und wenn jetzt kommt, das ist doch alles kein Grund deswegen "patriarchalische Herabwürdigungen" zu verwenden... naaa merkt ihr was?
 

Chef_Koch

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Ich kriege von diesem ganzen Trash-TV nur nebenbei was mit, weil Frauchen RTL plus hat. Aber dass das hier so krasse Kreise zieht, hätte ich nicht gedacht :D
 

Gladio

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Aber dass das hier so krasse Kreise zieht, hätte ich nicht gedacht
Das mein Lieber nennt sich "Die menschliche Komödie"

„Es gibt nur ein Tier. Der Schöpfer hat sich für alle organischen Wesen nur eines einzigen Musters bedient. Das Tier ist ein Grundwesen, das seine äußere Gestalt oder, genauer, die Unterschiede seiner Gestalt in den Umgebungen annimmt, in denen es sich zu entwickeln berufen wird. Aus diesen Unterschieden ergeben sich die zoologischen Arten. Da ich von diesem System durchdrungen war, [...] so erkannte ich, daß die Gesellschaft in dieser Hinsicht der Natur glich. Macht nicht auch die Gesellschaft aus dem Menschen je nach den Umgebungen, in denen sein Handeln sich entfaltet, ebenso viele verschiedene Menschen, wie es in der Zoologie Variationen gibt? Die Unterschiede zwischen einem Soldaten, einem Arbeiter, einem Verwaltungsbeamten, einem Advokaten, einem Müßiggänger, einem Gelehrten, einem Staatsmann, einem Kaufmann, einem Seemann, einem Dichter, einem Bettler und einem Priester sind, wenn auch schwieriger zu definieren, so doch nicht minder beträchtlich als jene, die den Wolf, den Löwen, den Esel, die Krähe, den Hai, die Meerkuh, das Schaf und andere unterscheiden. Es hat also ewig soziale Gattungen gegeben und wird ihrer ewig geben, wie es zoologische Gattungen gibt.“

Honoré de Balzac
 

Brummsel

Grumpy Old Man
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tatsächlich habe ich keine lust, darauf zu antworten. deswegen lasse ich gemini den vortritt:
Diese Aussage ist ein klassisches Beispiel dafür, wie berechtigte Kritik an einem Vorfall (hier das Verhalten von Gil Ofarim) mit tief sitzenden sexistischen Ressentiments vermischt wird.

Hier ist eine Analyse, warum der Text als misogyn (frauenfeindlich) und patriarchalisch eingestuft wird:

1. Abwertung durch Infantilisierung​

Die Bezeichnung der Frau als „kleine, unwichtige, verzogene Göre“ ist herabwürdigend.

  • Patriarchaler Kontext: Frauen wird oft die Reife oder Zurechnungsfähigkeit abgesprochen, indem man sie als „Kinder“ oder „Gören“ darstellt. Das entzieht ihrer Argumentation das Gewicht – sie wird nicht als ernstzunehmende Gesprächspartnerin, sondern als lästige Untergebene behandelt.

2. Der Fokus auf das Äußere („Falsch-Symptomatik“)​

Der Text arbeitet sich exzessiv an künstlichen Merkmalen ab: „falsche Brüste, falsche Lippen, falsche Wimpern, falsche Fingernägel“.

  • Misogynie: Dies ist ein klassischer „Ad-hominem“-Angriff. Anstatt inhaltlich zu argumentieren, wird die moralische Integrität der Frau direkt mit ihrem Aussehen verknüpft. Die Logik dahinter: Wer „künstlich“ aussieht, muss auch einen „falschen“ Charakter haben oder lügen.
  • Patriarchale Doppelmoral: Frauen stehen unter einem enormen gesellschaftlichen Druck, einem Ideal zu entsprechen. Wenn sie sich durch Eingriffe anpassen, werden sie genau dafür als „unauthentisch“ oder „wertlos“ beschimpft.

3. Unterstellung von Geltungssucht („Rampenlicht“)​

Die Behauptung, sie tue dies nur, um sich „ins Rampenlicht zu schieben“ und ihre „Karriere anzukurbeln“, greift das Narrativ der „berechnenden Verführerin“ oder der „Aufmerksamkeits-Sucherin“ auf.

  • Patriarchales Muster: Wenn Frauen Missstände ansprechen oder Forderungen stellen (hier die Forderung nach einer Entschuldigung), wird ihnen oft unterstellt, sie hätten eine versteckte, egoistische Agenda. Einem Mann würde in einer ähnlichen Situation eher „Rückgrat“ oder „Prinzipientreue“ attestiert werden.

4. Entmenschlichung und Relevanzentzug​

Indem sie als „unwichtig“ bezeichnet wird, wird ihr das Recht abgesprochen, überhaupt Forderungen zu stellen.

  • Systematische Abwertung: Das ist das Kernstück patriarchaler Strukturen: Die Stimme der Frau wird als „Lärm“ oder „Nichtig“ abgetan, während das Verhalten des Mannes (Ofarim) zwar kritisiert, aber dennoch gegenüber der „unwichtigen Göre“ geschützt wird.

Zusammenfassend: Der Text nutzt die Verfehlungen eines Mannes als Bühne, um eine Frau aufgrund ihres Aussehens und ihres Geschlechts herabzusetzen. Die Kritik an der Medialisierung des Falls im Dschungelcamp (die durchaus legitim sein kann) wird hier lediglich als Vehikel für Body-Shaming und Misogynie benutzt.
Mann, bist du peinlich. :LOL: Wir reden hier über Trash-TV und Fake-Promis, gell? Zieh Dir mal den Stock aus dem Arsch.
Kannst die kleine, verzogene Göre gerne adoptieren nach der Sendung. Ich bin mir sicher, die findet schon was, um Dir auf den Wecker zu gehen. :D
 
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MadFerIt

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Nee, das kommt komischerweise nur von Dir. Aber halt mal ruhig weiterhin Deinem sich von Sendung zu Sendung mobbenden Mäusele die Stange, indem Du sogar eine KI bemühen musst, um mir Frauenfeindlichkeit zu unterstellen. Du glaubst gar nicht, wie peinlich das wirkt.
nee, eigentlich kommt der bitch-teil nicht von mir. ich zitiere hier nur.

und nur weil du es nicht raffst, dass das, was du sagst, unsäglicher bullshit ist (du hörst ja nicht mal damit auf; wo wir wieder bei "raffen" sind) heißt es nicht, dass es nicht stimmt. ob ich da jetzt einen ki-generierten beitrag auf deinen gnhihihi-smiley folgen lasse oder nicht bzw. dass du das jetzt so drehen musst, dass ich die ki brauche, um dir deine anachronistische altherren-mentalität vorzuhalten, ist doch komplett unerheblich.
 

Brummsel

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und nur weil du es nicht raffst, dass das, was du sagst, unsäglicher bullshit ist (du hörst ja nicht mal damit auf; wo wir wieder bei "raffen" sind) heißt es nicht, dass es nicht stimmt. ob ich da jetzt einen ki-generierten beitrag auf deinen gnhihihi-smiley folgen lasse oder nicht bzw. dass du das jetzt so drehen musst, dass ich die ki brauche, um dir deine anachronistische altherren-mentalität vorzuhalten, ist doch komplett unerheblich.
:LOL:
Hast Du eigentlich schon die Telefonnummer von Deiner kleinen, verzogenen und mobbenden Göre?
 

Huck huckt weg

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Yesssss :jubel::jubel::jubel::jubel: Alleine für die ganzen dummen Gesichter der Campmitbewohner und das Gemobbe bzw Getriggere der letzten Tage ist das einfach pures Gold. :LOL::LOL::LOL:
Selber Schuld wenn man sich nicht auf seine eigene Performance konzentriert sondern immer nur auf andere geht und sich getriggert fühlt. Gil hat performt und völlig verdient und zurecht gewonnen. Immerhin die Leute am TV haben die Augen nicht verschlossen, was da abging.
 

Kalle6861

Regentänzer - Klares Rot!
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Meanwhile in einer Hotelanlage im beschaulichen Gold Coast:
x7xext7
 
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jkd

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...Man kann als Zuschauer, der Gil raushaben möchte ja nicht viel machen. Würde man für die Person anrufen, die raus soll, wäre Gil natürlich als erster rausgegangen. Aber so, hat er halt trotz seiner Verfehlungen genug Leute, die für ihn anrufen und ich befürchte auch, er wird gewinnen.
Naja, die Hater hätten spätestens im Finale für die/den Gegner angerufen. Hatte ich auch mit gerechnet, bin positiv überrascht.

Bei diesem emotionalen Moment gerade, wäre natürlich absolut genial gewesen, wenn die Freudentränen sich plötzlich in manisches, diabolisches Lachen gewandelt hätten lol
 
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