O-Scoring: Dmitrii Bivol vs. Michael Eifert | WBA, IBF und The Ring-Titelkampf im Halbschwergewicht | DAZN u. YouTube


wicked

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Naja, Bivol hat 120 Treffer gelandet bei 707 Schlägen (unter 20 %) laut den Russen. Vermutlich ist es der geringste Wert, den er jemals geliefert hat im Profiboxen.

Bei einigen Boxer sagen die Prozente relativ wenig aus. Bei Bivol sind so viele "Schläge" Finten, patzig herausgeschlagen, dazu da, den Gegner zu beschäftigen, um dann mit sharpen Schlägen den Gegner zu überraschen. Diese Alibi-Schläge verwässern die Statistik.

Rigondeaux, als extremster Scharfschütze, hat teilweise auch so um die 15 % Trefferquote. Der Grund war derselbe.

---
Eifert hat laut Compubox im Durchschnitt 1 Treffer pro Runde, also 12...
 

Deontay

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Bei einigen Boxer sagen die Prozente relativ wenig aus. Bei Bivol sind so viele "Schläge" Finten, patzig herausgeschlagen, dazu da, den Gegner zu beschäftigen, um dann mit sharpen Schlägen den Gegner zu überraschen. Diese Alibi-Schläge verwässern die Statistik.

Rigondeaux, als extremster Scharfschütze, hat teilweise auch so um die 15 % Trefferquote. Der Grund war derselbe.

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Eifert hat laut Compubox im Durchschnitt 1 Treffer pro Runde, also 12...

Groß (712410494_18427425796124552_415906816809227482_n).jpeg

Laut den Angaben hat Eifert 48 Treffer erzielt, keine 12. Bivol hat insgesamt nur 42 Powerpunches landen können. Zum Vergleich der Arthur-Kampf, wo Bivol auch jede Runde gewann und einen Niederschlag erzielte.

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Hier hat Bivol alleine 110 Powerpunches erzielt und fast 50 % getroffen. Das ist doch ein gewaltiger Unterschied, was auch nichts mit Fintieren zu tun hat. Man kann also schon festhalten, dass es Eifert defensiv sehr gut gegen Bivol über 12 Runden gemacht hat.
 

Lord Krachah

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Bivol vs. Eifert

10:8 Oh No. Eifert muss vom linken Haken runter. Wirkt auch wacklig.
10:9 Eifert hat keine so gute Balance.
9:10 Eifert macht das ganz gut.
10:9 so deutlich finde ich das aber alles nicht.
10:9 Bivol nutzt die defensiven Fehler von Eifert erstaunlich wenig aus. Besonders der linke Haken der ersten Runde hätte schon mehrmals landen müssen.
10:9 Bivol ist halt nicht besonders spannend, wenn der Gegner nicht erste Liga ist.
10:9
10:9 Bivol vielleicht mit etwas mehr urgency.
10:9
10:9 gleiches Bild.
10:9 Eifert will auch nur noch über die Runden kommen. Wirkt auch hurt zum Körper.
10:9 Eifert schafft es über die Runden.

119:108

Bivol wie immer. Wenn er haushoch überlegen ist, boxt er das roboterhaft nach Hause. Ist halt sehr langweilig. Er darf nur gegen die Beterbievs und Canelos unserer Zeit boxen, dann zünden die Fights. Benavidez wäre so ein Fight. Eifert war nicht auf dem Level, muss sich aber nicht schämen.

3x118 für Bivol.
 

Alive and Kicking

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Ich finde Eifert hat sich gut geschlagen. Hätte er einen bekannteren Namen, wären sogar ein oder zwei Runden drin gewesen. Jetzt bin ich mal auf die Zukunft von Eifert gespannt. Wie Ulf Steinforth die nächsten Kämpfe gestaltet.
 

wicked

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Laut den Angaben hat Eifert 48 Treffer erzielt, keine 12.

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Und ich habe mich auf Compubox bezogen. Natürlich auch krass, wie die Stats von RCC 4x mehr Treffer für Eifert werten. Zeigt wie diese Punchstats keine wirkliche Reliabilität haben, sondern halt immer sehr menschgemacht sind. :saint:

Wie auch immer. Mir blieb zumindest kaum ein klarer Treffer von Eifert im Kopf hängen.
Für mich hat sich Eifert nicht für höhere Aufgaben oder erneute Titelkämpfe empfohlen. Es war insgesamt einfach eine sehr passive, "möglichst-nicht-untergehen", "happy-to-be-here" Leistung.
 

KRAFT&HERZ

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Anhang anzeigen 71947

Laut den Angaben hat Eifert 48 Treffer erzielt, keine 12. Bivol hat insgesamt nur 42 Powerpunches landen können. Zum Vergleich der Arthur-Kampf, wo Bivol auch jede Runde gewann und einen Niederschlag erzielte.

Anhang anzeigen 71948

Hier hat Bivol alleine 110 Powerpunches erzielt und fast 50 % getroffen. Das ist doch ein gewaltiger Unterschied, was auch nichts mit Fintieren zu tun hat. Man kann also schon festhalten, dass es Eifert defensiv sehr gut gegen Bivol über 12 Runden gemacht hat.

Da ist ja mal wieder voll Verlaß auf die Statistiken.

Mehr Interpretationsspielraum wie beim VAR im Fussball.
 

Gladio

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Metro5827

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Wenn man den Fight nicht durch die deutsche Brille sieht, dann stellt man fest was so einige User während des Scorings festgestellt haben. Das war gar nix von Eifert.
Das versuche ich hier ja zu erklären
Leute schauen den kampf aus deutscher brille
Ich hätte mich doch auch gefreut wenn eifert was gezeigt hätte. Aber 3 jahre zu warten mit so einer leistung sry es dann schön zu reden ala hätte er bivol angeknackst. Ne da hab ich kein verständnis. Zumal ich ganz genau weiß wie es verlauten wäre, wenn es kein deutscher sondern irgendein anderer gewesen wäre
 

Deontay

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Zumal ich ganz genau weiß wie es verlauten wäre, wenn es kein deutscher sondern irgendein anderer gewesen wäre

Was wäre den verlautet worden? Bivol hat den Großteil seiner Karriere in Kämpfen gestanden, wo die Gegner nicht viel hinbekommen haben. Das ist doch nichts Neues.
Ich persönlich sehe es bei einer Pflichtverteidigung nicht so eng, solche Kämpfe muss er bestreiten. Wenn jedoch Bivol bei einer freiwilligen Pflichtverteidigung einen Gegner boxt, der das Upset der Dekade erzielen muss zum Sieg, dann sehe ich das kritisch.

Michael hat sein Bestes geliefert und kam über die Runden, viel mehr war halt nicht drin. Man muss es auch so sehen: Er boxte ja nicht nur gegen einen Weltmeister, sondern gegen einen P4P-Star. Das ist dann einfach des Guten zu viel.
Hätte Bivol den Titel abgelegt und er hätte um die IBF-Weltmeisterschaft gegen Wallace (Platz 2 im Ranking) geboxt und chancenlos verloren, da wäre ich richtig pissed drüber, aber so musste man das halt erwarten.

Dass überhaupt jemand wie Eifert um mehrere Weltmeistergürtel geboxt hat, das ist schon eine Story für sich. Ich kann mir vorstellen, dass er irgendwann seinen Enkeln voller Stolz erzählen wird, wie er in Russland mit einem der besten Boxer aller Zeiten über die Runden gegangen ist. Dafür braucht er sich nicht zu schämen.
 

Metro5827

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Was wäre den verlautet worden? Bivol hat den Großteil seiner Karriere in Kämpfen gestanden, wo die Gegner nicht viel hinbekommen haben. Das ist doch nichts Neues.
Ich persönlich sehe es bei einer Pflichtverteidigung nicht so eng, solche Kämpfe muss er bestreiten. Wenn jedoch Bivol bei einer freiwilligen Pflichtverteidigung einen Gegner boxt, der das Upset der Dekade erzielen muss zum Sieg, dann sehe ich das kritisch.

Michael hat sein Bestes geliefert und kam über die Runden, viel mehr war halt nicht drin. Man muss es auch so sehen: Er boxte ja nicht nur gegen einen Weltmeister, sondern gegen einen P4P-Star. Das ist dann einfach des Guten zu viel.
Hätte Bivol den Titel abgelegt und er hätte um die IBF-Weltmeisterschaft gegen Wallace (Platz 2 im Ranking) geboxt und chancenlos verloren, da wäre ich richtig pissed drüber, aber so musste man das halt erwarten.

Dass überhaupt jemand wie Eifert um mehrere Weltmeistergürtel geboxt hat, das ist schon eine Story für sich. Ich kann mir vorstellen, dass er irgendwann seinen Enkeln voller Stolz erzählen wird, wie er in Russland mit einem der besten Boxer aller Zeiten über die Runden gegangen ist. Dafür braucht er sich nicht zu schämen.
Ich sags immer wieder schönrednerei
Es sollte das ziel sein weltmeister zu werden und nicht "ich überlebe 12 runden"
 

fancyklopädist

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Ich sags immer wieder schönrednerei
Es sollte das ziel sein weltmeister zu werden und nicht "ich überlebe 12 runden"

Vielleicht ist es ein bisschen "Schönrednerei", aber es ist doch auch etwas Schlechtrednerei, wenn man Eiferts Leistung hier als unzumutbaren Jahrhundert-Fail ausgibt. Was soll er machen? Soll er besser boxen als er kann? Er hat gemacht, was er kann - und das ist so weit weg von der Elite, die Bivol verkörpert, dass er selber es durchaus als Erfolg für sich verbuchen kann, über die Runden gekommen zu sein. Der Fehler - oder die Fehler - ist/sind doch an anderer Stelle gemacht worden - die Ansetzung, Eifert so lang nicht boxen zu lassen bzw ihn nach einem Sieg über einen Past Prime Pascal für tauglich zu halten, Bivol zu matchen. Darin war doch der eigentliche Quatsch. Aus Eiferts Sicht nehm ich diesen Kampf aber doch trotzdem: das Geld, die Challenge, das Prestige selbst bei einer Niederlage - hätt ich an seiner Stelle doch genauso gemacht. Und er hat doch auch gewollt; nur halt nicht gekonnt. Und warum ihm das vorwerfen? Klar, wäre Bivol auf böse gegangen, wäre er wohl kaum über die Runden gekommen. Aber wen hat Eifert denn getäuscht, um jetzt diesen Hate zu verdienen? Er hat's versucht, wie er es konnte. Ich meine, boxhistorisch war das ein komplett irrelevanter Fight, an den sich außerhalb Deutschlands in einem Monat schon niemand mehr erinnern wird, aber für Eifert selbst war's und bleibt's doch eine große Sache. Und bestimmt wollte er "Weltmeister werden" - aber er hätte ja krass Napoleon-Komplex haben müssen, um eingedenk seiner Fähigkeiten davon auszugehen, Bivol zu klatschen - also, bitte. Er wird sich, nehme ich an, zumindest vorgenommen haben, alles zu geben und dann zu schauen, wofür das reicht - und es hat halt nicht mal für eine Runde gereicht. Okay, so what, weiter geht's.
 

Gladio

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Dass überhaupt jemand wie Eifert um mehrere Weltmeistergürtel geboxt hat, das ist schon eine Story für sich.
Was den meisten Beobachtern dieses Kampfes aufstößt ist, dass sich Eifert drei Jahre an diesem Interim Titel der IBF festgekrallt hat und im Endeffekt mehr Schadensprävenzion betrieben hat als alles andere.

Wenn man eine einmalige Chance im Leben erhalten hat, muss man alles geben was man hat. Selbst wenn es den KO bedeutet hätte. Das Eifert boxerisch nicht die geringste Chance hat auch nur im Ansatz was zu reißen, muss allen Beteiligten von Anfang an klar gewesen sein. Dafür hätte er aber front foot, ohne Rücksicht auf Verluste, viel mehr Druck machen können.

Er hat seinem eigenen Ruf auf internationale Ebene, massiv geschadet. Wenn Dan Rafael sich so dermaßen negativ über einen Boxer äußert, wars das praktisch für die Karriere. Eifert wird wahrscheinlich nie wieder auf internationalem Niveau, einen Fight bekommen.

Das hier ist die aktuelle IBF Rangliste. Eifert wird zwar noch aufgeführt, aber ich denke er wird alsbald aus den Rankings herausgenommen. Und für mich persönlich stehen Namen darauf, die ich viel lieber gegen Bivol gesehen hätte.
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