- Beiträge
- 71.721
- Punkte
- 113
Du musst wirklich alles schön reden
Naja, Bivol hat 120 Treffer gelandet bei 707 Schlägen (unter 20 %) laut den Russen. Vermutlich ist es der geringste Wert, den er jemals geliefert hat im Profiboxen.
Du musst wirklich alles schön reden
Hoffentlich folgt jetzt Beterbiev 3 (immer noch besser als ziemlich jeder Kampf) oder noch viel besser:... Bivol vs Benavidez.
Naja, Bivol hat 120 Treffer gelandet bei 707 Schlägen (unter 20 %) laut den Russen. Vermutlich ist es der geringste Wert, den er jemals geliefert hat im Profiboxen.
Bei einigen Boxer sagen die Prozente relativ wenig aus. Bei Bivol sind so viele "Schläge" Finten, patzig herausgeschlagen, dazu da, den Gegner zu beschäftigen, um dann mit sharpen Schlägen den Gegner zu überraschen. Diese Alibi-Schläge verwässern die Statistik.
Rigondeaux, als extremster Scharfschütze, hat teilweise auch so um die 15 % Trefferquote. Der Grund war derselbe.
---
Eifert hat laut Compubox im Durchschnitt 1 Treffer pro Runde, also 12...


Da haben wir uns wohl knapp verpasst am Anfang der Card.Hallo @Alive and Kicking![]()
3x118 für Bivol.
@kk17 hat sich wohl wie ich sofort gewundert. Props an ihn. 118-107 war hier mathematisch mit nem KD ohne andere Punktabzüge und so wie der Fight lief wohl unmöglich.Es war tatsächlich 3x 120-107 (https://boxrec.com/de/box-pro/703924).
Wurde, glaube ich, falsch verkündet.
Laut den Angaben hat Eifert 48 Treffer erzielt, keine 12.

Bivol springt meist nur so hoch wie er muss zum Siegen. Technisch gute LHW's wie Gvozdyk und Morrell konnte Benavidez dann auch nicht "überrollen".Wenn Bivol so gegen "the Mexican Monster" boxt ... na ja
Anhang anzeigen 71947
Laut den Angaben hat Eifert 48 Treffer erzielt, keine 12. Bivol hat insgesamt nur 42 Powerpunches landen können. Zum Vergleich der Arthur-Kampf, wo Bivol auch jede Runde gewann und einen Niederschlag erzielte.
Anhang anzeigen 71948
Hier hat Bivol alleine 110 Powerpunches erzielt und fast 50 % getroffen. Das ist doch ein gewaltiger Unterschied, was auch nichts mit Fintieren zu tun hat. Man kann also schon festhalten, dass es Eifert defensiv sehr gut gegen Bivol über 12 Runden gemacht hat.
Wenn man den Fight nicht durch die deutsche Brille sieht, dann stellt man fest was so einige User während des Scorings festgestellt haben. Das war gar nix von Eifert.![]()
Michael Eifert Set Worst CompuBox Record Vs. Bivol
Dmitry Bivol's successful title defense against Michael Eifert produced a statistic that has drawn attention from veteran boxing reporter Dan Rafael.www.boxing247.com
Das versuche ich hier ja zu erklärenWenn man den Fight nicht durch die deutsche Brille sieht, dann stellt man fest was so einige User während des Scorings festgestellt haben. Das war gar nix von Eifert.
Schau dir den fight gegen arthur oder zinad anWenn Bivol so gegen "the Mexican Monster" boxt ... na ja
Zumal ich ganz genau weiß wie es verlauten wäre, wenn es kein deutscher sondern irgendein anderer gewesen wäre
Ich sags immer wieder schönrednereiWas wäre den verlautet worden? Bivol hat den Großteil seiner Karriere in Kämpfen gestanden, wo die Gegner nicht viel hinbekommen haben. Das ist doch nichts Neues.
Ich persönlich sehe es bei einer Pflichtverteidigung nicht so eng, solche Kämpfe muss er bestreiten. Wenn jedoch Bivol bei einer freiwilligen Pflichtverteidigung einen Gegner boxt, der das Upset der Dekade erzielen muss zum Sieg, dann sehe ich das kritisch.
Michael hat sein Bestes geliefert und kam über die Runden, viel mehr war halt nicht drin. Man muss es auch so sehen: Er boxte ja nicht nur gegen einen Weltmeister, sondern gegen einen P4P-Star. Das ist dann einfach des Guten zu viel.
Hätte Bivol den Titel abgelegt und er hätte um die IBF-Weltmeisterschaft gegen Wallace (Platz 2 im Ranking) geboxt und chancenlos verloren, da wäre ich richtig pissed drüber, aber so musste man das halt erwarten.
Dass überhaupt jemand wie Eifert um mehrere Weltmeistergürtel geboxt hat, das ist schon eine Story für sich. Ich kann mir vorstellen, dass er irgendwann seinen Enkeln voller Stolz erzählen wird, wie er in Russland mit einem der besten Boxer aller Zeiten über die Runden gegangen ist. Dafür braucht er sich nicht zu schämen.
Ich sags immer wieder schönrednerei
Es sollte das ziel sein weltmeister zu werden und nicht "ich überlebe 12 runden"
Was den meisten Beobachtern dieses Kampfes aufstößt ist, dass sich Eifert drei Jahre an diesem Interim Titel der IBF festgekrallt hat und im Endeffekt mehr Schadensprävenzion betrieben hat als alles andere.Dass überhaupt jemand wie Eifert um mehrere Weltmeistergürtel geboxt hat, das ist schon eine Story für sich.
