Alexander Zverev


Wie viele GS-Titel gewinnt A. Zverev?


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John Lennon

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Ich glaube jemand der so gegenüber einem schiri reagiert wird irgendwann auch bei seiner Frau seine Beherrschung verlieren selbst wenn er selber aus tiefstem Herzen an "frauen schlägt man nicht" geglaubt haben sollte.

:crazy:

Bitte um weitere Psychoanalysen aufgrund von Verhalten auf dem Platz. Wie sieht es hier aus?

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Und hier?

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Und hier?

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Talib

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Genau. Ich habe mich der Sache zunächst nur aus juristischer Perspektive genähert und bin dem Irrtum aufgesessen, dass die Einstellung nach §153a StPO durch die Staatsanwaltschaft erfolgte. Dies ist aber falsch. Richtig ist vielmehr, dass im Rahmen des Ermittlungsverfahrens (Vorverfahren) die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl erlassen hat, d.h. sie hat eben nicht eine Einstellung nach § 153a StPO angeboten (was schon in der Regel mit einer Schuldbewertung der StA einhergeht) sondern sogar seine Schuld als so groß angesehen, dass sie gemäß § 407 StPO vorgeht. Es handelt sich hierbei demnach um die Bewertung der StA als ein Vergehen (Straftaten, die im Mindestmaß mit einer geringeren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bedroht sind), aber kein Verbrechen (rechtswidrige Taten, die im Mindestmaß mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr oder darüber bedroht sind.). Das zuständige Gericht hat dem Antrag der StA stattgegeben.
Die Anwälte von Zverev haben dann Einspruch erhoben, weshalb der Fall dann zur Verhandlung vor dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin gekommen ist. Wichtig ist hier, dass es nur um den Fall Patea ging. Wichtig ist aber auch, dass Frau Patea juristisch korrekt nicht in das Verfahren im Sinne einer Partei eingebunden war. Sie wurde durch die zuständige Polizeibehörde vernommen, mehr nicht. Partei hätte sie erst im Hauptverfahren werden können und das nur unter bestimmten hier ohnehin nicht gegebenen Voraussetzungen (Stichwort Nebenklage).
Letztlich haben sich die Zverev- und die Patea-Seite außergerichtlich auf eine Beendigung sämtlicher Streitigkeiten im Sinne einer gemeinsamen Sorge für das Kind geeinigt, was dann die Staatsanwaltschaft veranlasst hat, das Strafverfahren nicht mehr weiter voranzutreiben. Das Gericht hat dann - nachdem bereits Anklage erhoben wurde - gemäß § 153a Abs. 2 StPO eingestellt, da die Voraussetzungen für eine Einstellung gegen Auflagen vorlagen und sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Angeschuldigte zugestimmt hatten. Herr des Verfahrens war daher das Gericht und nicht die Staatsanwaltschaft wie ich zunächst angenommen habe und man hat sich daher auch im Hauptverfahren befunden.

Juristischer Kern ist hier, dass es sich hier um einen Fall handeln muss, bei dem das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung durch Auflagen/Weisungen beseitigt werden kann (Zahlung einer Geldauflage). Das hat juristisch nichts mit dem Interesse von Frau Patea zu tun, auch wenn das Gericht die außergerichtliche Einigung und das Kindeswohl berücksichtigt hat.

Ein Angeklagter kann der Maßnahme zustimmen, was sich unter Umständen lohnen kann, weil so es formaljuristisch keine Vorstrafe gibt, keinen Eintrag in das Bundeszentralregister und in das Führungszeugnis und kein Schuldeingeständnis, d.h. die Einstellung ist rechtlich kein Schuldanerkenntnis. Es gilt trotz der Tatsache, dass ihn die Staatsanwaltschaft für schuldig hält, das Gericht die Schuldvermutung für so hinreichend hält, das Anklage erhoben wurde, formaljuristisch die Unschuldsvermutung. Daraus ergibt sich ein Spannungsverhältnis (siehe nächster Absatz). An dieser Stelle wird schon deutlich, dass Zverevs Aussage, dass ein Gericht seine Unschuld festgestellt habe formal und inhaltlich falsch ist. Da Zverev eine Rechtsvertretung gehabt hat und diese ihm die Bedeutung einer Einstellung nach § 153a Abs. 2 StPO erläutert hat, ist Zverevs Aussage irgendwo zwischen fehlerhafter Schutzbehauptung und bewusster Lüge einzustufen.

Für die Staatsanwaltschaft und das Gericht kann sich die Einstellung lohnen, weil sie beiden Stellen Aufwand erspart. Unter Juristen ist die Einstellung nach § 153a StPO daher nicht unumstritten (formaljuristische Unschuldsvermutung trotz staatsanwaltschaftlicher Schuldvermutung und faktisch Einstellung zur Entlastung der StA und der Gerichte - juristisches Spannungsverhältnis).

Ein Betroffener kann der Maßnahme nicht zustimmen. Das passiert insbesondere dann, wenn der Betroffene von seiner völligen Unschuld überzeugt ist, die Beweislage extrem schwach ist oder der berufliche Ruf eine "reine Weste“ erfordert, die nur durch einen Freispruch wiederhergestellt werden kann. Zverev hat sich dagegen entschieden, vielleicht unter dem Aspekt Kindeswohl, aber das ist spekulativ.

Wie man diese Fakten im Fall Zverev bewertet, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Aber das hier ist einfach nur Quark:

Es gibt zu den juristischen Vorgängen, die offen liegen und nachgelesen werden können, keine Vermutung sondern juristische Fakten.

Toller, kompetenter Beitrag. Danke.

Ich hab hier sowohl als Mod, Admin und auch studierter Jurist eigentlich schon immer ein Auge drauf was hier geschrieben werden kann, und was nicht. Du kannst entsprechende Beiträge oder Passagen auch gerne melden wenn wir uns was extra ansehen sollen. Ich nehme an du meinst jetzt entweder @Talib s Beitrag in dem er schreibt, dass er den Ex-Partnerinnen Glauben schenkt oder @Big d s Spekulation dass "jemand mit Zverevs fehlender Impulskontrolle auch gegenüber Frauen handgreiflich werden könnte"? Bei letzterem Beitrag bin ich auch dabei, dass du @Big d da aufpassen solltest mit solchen pauschalen Spekulationen, weil am Ende ist es dann doch primär das.

Ansonsten hätte ich hier aber keine bedenkenswerten Aussagen gesehen, die meisten hier (wie ich selbst auch) trennen auch klar zwischen Zverevs sportlichem Erfolg, der medialen Berichterstattung dazu sowie zu ihm als Person und zur Aufarbeitung der Vorwürfe gegen ihn. Denke das können und sollten wir hier auch sachlich und differenziert tun können, wer sich daran nicht beteiligen möchte und primär seinen Titel abfeiern will, kann das natürlich genauso tun.

Wie kann ein "Ich glaube den Frauen mehr als Zverev" in irgendeiner Form juristisch bedenklich sein? Es ist eine völlig legitime Meinungsäußerung.

Ansonsten hat @Roberts viel Gutes zum Thema gesagt und das passt ja auch wunderbar ins Bild.

Von meiner Seite beende ich die Diskussion und lass die, die Zverev feiern wollen, weiter feiern. Mir geht das massiv am Arsch und das habe ich zum Ausdruck gebracht. Und der Typ ist ein fantastischer Tennisspieler.
 

Paulie Walnuts

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Geht es hier in diesem Thread um Sport oder um Themen abseits des Sports?

Handelt es sich bei den nichtsportlichen Themen um Behauptungen und Gerüchte oder um Tatsachen?

Wenn es um Themen abseits des Sports geht und wenn es dabei um Behauptungen und Gerüchte geht, dann gehört das in den Gerüchteküche-Gossip-Non-Sports-Thread und nicht hierhin.

Der Thread zum Sportler Alexander Zverev wird jedenfalls immer unleserlicher und wirkt mittlerweile zugebombt mit Themen rund um die Gerüchteküche.
 
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LeZ

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Die Schläge auf die Schuhe (?) deuten schon in eine bestimmte Richtung, wobei das laut KI auch "gut belegt" an Unterzuckerung liegen kann:
Ja, eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) kann bei Diabetes Typ 1 zu starken Stimmungsschwankungen, Wesensveränderungen und emotionalen Ausbrüchen bis hin zu gewalttätigem Verhalten führen.
Die Zusammenhänge für diese Wesensveränderungen sind medizinisch gut belegt. [1, 2, 3]

Es ist aber in den letzten Jahren nicht mehr vermehrt aufgetreten, richtig?
 

chris☕

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Der neue Becker/Petkovic podcast behandelt natürlich überwiegend Zverevs Grand Slam Sieg. Wer Beckers Take zu Zverevs Umgang mit seinem Privatleben - er spricht auch das Thema häusliche Gewalt an - hören will, sollte so ab Minute 19 einsteigen. Becker sagt ua. dass er spätestens ab jetzt zu bekannt ist, dass er sich selber die privaten Themen aussuchen kann, über die er spricht. Das wird, so Becker, ab jetzt überhaupt nicht mehr funktionieren.

 

Tuco

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Becker sagt ua. dass er spätestens ab jetzt zu bekannt ist, dass er sich selber die privaten Themen aussuchen kann, über die er spricht. Das wird, so Becker, ab jetzt überhaupt nicht mehr funktionieren.


War hier wohl auch schon eher suboptimal:


Die meisten großen Titel von den Aktiven hat nach Djokovic Sinner. Zverev sticht aber auch heraus
11-8 gegenüber Medvedev wird ihm gefallen


Schon fast drei mal so viele große Titel wie Wawrinka gefällt ihm wohl ebenso... ;)
 
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Paulie Walnuts

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Traditionell kommt der French-Open-Sieger am nächsten Tag groß und mittig auf die Titelseite der L'Equipe.

Die Redakteure hatten sich entgegen der langjährigen Tradition allerdings dafür entschieden:

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gentleman

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Traditionell kommt der French-Open-Sieger am nächsten Tag groß und mittig auf die Titelseite der L'Equipe.

Die Redakteure hatten sich entgegen der langjährigen Tradition allerdings dafür entschieden:

Anhang anzeigen 72422
Liest du hier im Thread auch ein paar Beiträge? Wurde hier schon (u.a. von mir) erläutert warum das auch so war.
 

Hans Meyer

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Schon fast drei mal so viele große Titel wie Wawrinka gefällt ihm wohl ebenso... ;)

Er ist ja kein Fan von Medvedev und bis auf die 1 hat ihm Medvedev von den wichtigen Metriken nichts mehr voraus
Und er dürfte der beste der 90er sein am Ende, auch wenn es jetzt nicht so wichtig ist

in Sache Wochen in den Top 10 nähert sich Zverev langsam an die Top 10, Medvedev könnte del Potro überholen
Ob sich Zverev bis mindestens den FO 2028 in den Top 10 halten kann? Becker scheint aktuell noch sehr weit weg zu sein. Djokovic nähert sich Federer
PlatzSpielerWochen in den Top 10
1Roger Federer968
2Novak Djokovic946
3Rafael Nadal912
4Jimmy Connors816
5Andre Agassi748
6Ivan Lendl672
7Pete Sampras586
8Boris Becker576
9John McEnroe543
10Stefan Edberg497
11Andy Murray494
12Guillermo Vilas491
13Andy Roddick440
14Björn Borg422
15Alexander Zverev401
16Yevgeny Kafelnikov389
17Michael Chang369
18Tomáš Berdych369
19Mats Wilander369
20David Ferrer358
21Goran Ivanišević328
22Juan Martín del Potro300
23Daniil Medvedev292
24Vitas Gerulaitis286
25Lleyton Hewitt277
26Yannick Noah276
27Nikolay Davydenko268
28Stan Wawrinka267
29Dominic Thiem260
30Jo-Wilfried Tsonga260
31Carlos Moyá254
32Stefanos Tsitsipas251
33Tim Henman243
34Andrey Rublev237
35Manuel Orantes235
36Ilie Năstase233
37David Nalbandian232
38Jim Courier225
39Thomas Muster222
40Arthur Ashe220

In Sachen Top 5 sind Zverev und Medvedev aktuell noch näher beisammen, aber bei Zverev wird da noch einiges dazu kommen
PlatzSpielerWochen in den Top 5
1Novak Djokovic866
2Roger Federer859
3Rafael Nadal837
4Jimmy Connors702
5Ivan Lendl564
6Pete Sampras511
7Boris Becker476
8Andre Agassi443
9Stefan Edberg434
10John McEnroe431
11Andy Murray429
12Björn Borg394
13Guillermo Vilas357
14Mats Wilander326
15Alexander Zverev281
16Daniil Medvedev242
17Yevgeny Kafelnikov214
18Andy Roddick208
19Carlos Alcaraz203
20David Ferrer190
21Lleyton Hewitt184
22Vitas Gerulaitis176
23Michael Chang172
24Stan Wawrinka171
25Jim Courier153
26Nikolay Davydenko149
27Jannik Sinner141
28Marat Safin141
29Juan Carlos Ferrero139
30Goran Ivanišević136
31Gustavo Kuerten135
32Stefanos Tsitsipas128
33Thomas Muster118
34Carlos Moyá117
35Dominic Thiem111
36Juan Martín del Potro111
37Patrick Rafter109
38Michael Stich108
39John Newcombe102
40Ilie Năstase92

In Sachen Top 3 dürfte Zverev ohne Verletzung auf jeden Fall an Wilander (7 Grand Slam Titel) und Vilas (4 GS Titel) vorbeiziehen
Es ist schon etwas absurd, dass Alcaraz mit 23 vermutlich an Murray vorbeiziehen wird und er theoretisch im Sommer 2027 auch an Becker vorbeiziehen könnte. Alcaraz hat ja aber auch schon 7 GS Titel gewonnen
Ich finde es interessant, dass es bisher nur 30 Spieler gibt die mehr als ein Jahr in den Top 3 waren, ich glaube nicht, dass der nächste einer ist, der schon in den Top 3 stand, aktuell folgen von den Aktiven Tsitsipas (26 Wochen), Ruud (18), Cilic (12), Dimitrov (10), und Raonic (10). Und Zverev hat es schon über 3 Jahre geschafft. Mal sehen ob er auch noch Murray angreifen kann
SpielerWochen in den Top 3
1Novak Djokovic766
2Roger Federer750
3Rafael Nadal686
4Jimmy Connors597
5Ivan Lendl504
6Pete Sampras457
7John McEnroe373
8Stefan Edberg342
9Björn Borg327
10Andre Agassi264
11Boris Becker248
12Andy Murray226
13Carlos Alcaraz196
14Mats Wilander181
15Guillermo Vilas168
16Alexander Zverev156
17Lleyton Hewitt146
18Andy Roddick135
19Jim Courier130
20Daniil Medvedev125
21Jannik Sinner121
22Gustavo Kuerten94
23Thomas Muster85
24Yevgeny Kafelnikov83
25John Newcombe83
26Marat Safin83
27Juan Carlos Ferrero79
28Michael Chang76
29Stan Wawrinka60
30Patrick Rafter56
31Michael Stich52
32Ilie Năstase46
33Marcelo Ríos46
34Goran Ivanišević33
35Dominic Thiem29
36Petr Korda27
37Stefanos Tsitsipas26
38Tom Okker25
39Tommy Haas23
40David Nalbandian22
 
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Steigerwald

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Die letzten 12 Jahre auf der Tour von Zverev (seit 2014)
Vom ersten Sieg bis zum ersten Grand Slam Titel (Bei Tennis TV dürfen die GS nicht gezeigt werden)

Die US Open haben auch ein Video von Zverevs USO Matches gemacht



Die meisten großen Titel von den Aktiven hat nach Djokovic Sinner. Zverev sticht aber auch heraus
11-8 gegenüber Medvedev wird ihm gefallen

Danke, woher hast du eigentlich die ganzen Infos? :D

Wie sieht denn das Post open era Ranking mit den meisten großen Titel aus?
 

Paulie Walnuts

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Liest du hier im Thread auch ein paar Beiträge? Wurde hier schon (u.a. von mir) erläutert warum das auch so war.
Wo im Thread wurde die Titelseite der L'Equipe bereits gepostet? Es ist hilfreich, sie dann auch mal zu sehen, anstatt nur drüber zu schreiben. Daher relevant. Aber vielleicht machen die anderen in deinen Augen sowieso immer alles falsch, wer weiß.
 

Hans Meyer

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Danke, woher hast du eigentlich die ganzen Infos? :D

Wie sieht denn das Post open era Ranking mit den meisten großen Titel aus?

unterschiedliche Quellen, diese Statistiken sind von Wikipedia

Auf die Open Era zu schauen ergibt keinen Sinn, da es die ATP selbst seit 1990 gibt, davor gab es keine Turnierkategorie "Masters". Und Olympia gab es ab 1988, also waren Big Titles bis 1990 nur die GS und die Jahresendturniere (gab verschiedene).
Seit 1990 sieht es so aus, aber auch das finde ich nicht so sinnvoll, da die heutigen 1000er Anfang der 90er nicht die Bedeutung von heute hatte. Bei Becker sind die Titel vor 1990 in Klammern
Demnächst gibt es wohl auch zehn 1000er, das wäre auch eine Verwässerung im Vergleich zu der Zeit bis heute

Big TitlesGrand SlamMastersATP FinalsGold
Novak Djokovic72244071
Rafael Nadal5922361
Roger Federer5420286
Pete Sampras3014115
Andre Agassi2781711
Andy Murray2031412
Jannik Sinner164102
Carlos Alcaraz1578
Alexander Zverev111721
Boris Becker92 (+4)*52 (+2)*
Jim Courier945
Gustavo Kuerten9351
Thomas Muster918

Faszinierend finde ich den Blick auf die Finals der Aktiven, Djokovic hat alleine mehr als Sinner, Alcaraz, Medvedev, Zverev, Tsitsipas, Wawrinka und Ruud zusammen
FinalteilnahmenSpieler
108Novak Djokovic
23Jannik Sinner
20Carlos Alcaraz
19Daniil Medvedev
19Alexander Zverev
10Stefanos Tsitsipas
8Stan Wawrinka
8Casper Ruud
6Andrey Rublev

Generell sind die Zahlen der gesamten Open Era auch nicht bei jeder Quelle gleich, vor allem wenn du auf die Weltranglisten Statistiken der 70er und 80er nimmst, je nach Quelle variieren die Wochen.
Die ATP hat vor ein paar Jahren auch beschlossen, dass der Laver Cup rückwirkend zur Tour gehört, so tauchten dann plötzlich Jahre später diese Partien in der Siegquote der Spieler auf. So ganz eindeutig ist nicht immer alles
 

Finn-Lady

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Mein Kritikpunkt an der momentan entfachten Diskussion ist nicht DAS, sondern WIE und WANN sie geführt wird.

Von meiner Seite beende ich die Diskussion und lass die, die Zverev feiern wollen, weiter feiern. Mir geht das massiv am Arsch und das habe ich zum Ausdruck gebracht. Und der Typ ist ein fantastischer Tennisspieler.

Wo hast du das, was dir massiv am Arsch geht zum Ausdruck gebracht als Zverev gute oder doch weniger gute Turniere gespielt hat? So in der Zeit zwischen Aufkommen der Vorwürfe und den jetzigen French Open?
Warum entstand der Impuls just dann wenn Alexander Zverev seinen wohl größten sportlichen Erfolg feiert? Gab es vorher kein Interesse dich zu beteiligen, als es medial und auch hier im Forum besprochen würde?

Versteh mich nicht falsch... niemand sagt, dass man nicht über diese Vorwürfe reden darf. Als Frau sage ich, man muss sogar. Aber die Schwere der Vorwürfe verändert sich nicht mit dem Status (hier Gewinn der FO) des vermeintlichen Täters.

Dass das Thema von einigen (Usern wie Medien) jetzt erst geäußert bzw erneut hoch gepusht wird, finde ich als Frau befremdlich, weil es für mich die Diskussion ein Stück weit heuchlerisch macht - natürlich für die Zeitungen auch reißerisch auf reines Clickbait ausgelegt.
Es dient der Sache nicht, weil der Eindruck entsteht, dass hier rein eine personenbezogene Agenda gefahren wird, der sachbezogene Diskurs erscheint nur Mittel zum Zweck.
 

Eric

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Die Vorwürfe werden immer ein Thema sein, da kann Zverev so viele Interviews abbrechen oder Tennis-Camps mit an Diabetes erkrankten Kindern veranstalten, wie er will. Das ist Teil seiner Geschichte, so wie Dieter Baumann auch für alle Zeiten die "Zahnpasta" an der Backe hat, komme was wolle. Und es ist allen Zverev-Freunden, Zverev-Skeptikern und Zverev-Gegnern (© Werner Schneyder) überlassen sich dazu so zu verhalten, wie sie es wollen.

Du hast aber heute auch gar nicht mehr die Möglichkeit selber steuern zu können, worüber geredet wird. Du kannst höchstens versuchen das mit zu beeinflussen. Ich muss sagen, dass Zverev dabei nicht übermäßig geschickt ist. Der Abbruch des Interviews und die Behauptung, dass seine Unschuld bewiesen sei, laden Skeptiker natürlich gerade zu ein, an der Sache dran zu bleiben.

Der Prozess ist letztlich nicht entscheidend, was die persönliche Bewertung der Vorgänge angeht. Das muss jeder für sich selber entscheiden. OJ Simpson ist vom Vorwurf des (Doppel-) Mordes ganz offiziell freigesprochen worden, aber es ist jetzt nicht so, dass er das hätte nutzen können, um die öffentliche Debatte darüber, was wohl in diesem Vorgarten genau geschehen ist, damit ein für alle mal zu beenden.

Es ist mit Zverev wie mit vielen Dingen. Man muss halt für sich entscheiden, ob man die Kunst vom Künstler trennen will und inwieweit man sich zutraut die private Seite einer öffentlichen Person, die man selber gar nicht kennt, beurteilen zu können.
 
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Francois

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Der neue Becker/Petkovic podcast behandelt natürlich überwiegend Zverevs Grand Slam Sieg. Wer Beckers Take zu Zverevs Umgang mit seinem Privatleben - er spricht auch das Thema häusliche Gewalt an - hören will, sollte so ab Minute 19 einsteigen. Becker sagt ua. dass er spätestens ab jetzt zu bekannt ist, dass er sich selber die privaten Themen aussuchen kann, über die er spricht. Das wird, so Becker, ab jetzt überhaupt nicht mehr funktionieren.

Becker ist schon manchmal ein heftiger Labersack :LOL: Der Podcast an sich is ja gar nicht schlecht. Aber Zverev den Tipp zu geben damit offener umzugehen und dann z.B: direkt nach dem GS Sieg mit L*equipe darüber zu sprechen ist halt einfach klassisch Becker. Er hat selbst Journalisten untersagt Fragen zu seiner Privatinsolvenz und dem dezent kriminellen früheren Verhalten von ihm zu stellen und hat da auch gern seine Anwälte eingeschaltet. Gehe jede Wette ein das es auch bez. FO Begleitung da eine klare Ansage von ihm gab. Dann so einen TIpp zu geben ist einfach ein klassischer Becker.

Ansonsten wie gesagt kein schlechtes GEspräch der beiden: Fands auch ganz interesant das Petkovic angibt für deutsches und internationales TV zu arbeiten und das Zverev international deutlich angesehener war vor FO Sieg als in den deutschen Medien.
Zum Glück kennt sie das Forum nicht :D Allerdings wie Boris über Zverev spricht und Tipps gibt ist das irgendwie immer etwas von oben herab und in z.t deplatzierten Platitüden. Ihm fehlt da bissle ein Filter. Denke die beiden werden nie zusammenarbeiten. Das passt einfach nicht.
 
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chris☕

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Becker ist schon manchmal ein heftiger Labersack :LOL: Der Podcast an sich is ja gar nicht schlecht. Aber Zverev den Tipp zu geben damit offener umzugehen und dann z.B: direkt nach dem GS Sieg mit L*equipe darüber zu sprechen ist halt einfach klassisch Becker. Er hat selbst Journalisten untersagt Fragen zu seiner Privatinsolvenz und dem dezent kriminellen früheren Verhalten von ihm zu stellen und hat da auch gern seine Anwälte eingeschaltet. Gehe jede Wette ein das es auch bez. FO Begleitung da eine klare Ansage von ihm gab. Dann so einen TIpp zu geben ist einfach ein klassischer Becker.

Ansonsten wie gesagt kein schlechtes GEspräch der beiden: Fands auch ganz interesant das Petkovic angibt für deutsches und internationales TV zu arbeiten und das Zverev international deutlich angesehener war vor FO Sieg als in den deutschen Medien.
Zum Glück kennt sie das Forum nicht :D Allerdings wie Boris über Zverev spricht und Tipps gibt ist das irgendwie immer etwas von oben herab und in z.t deplatzierten Platitüden. Ihm fehlt da bissle ein Filter. Denke die beiden werden nie zusammenarbeiten. Das passt einfach nicht.

Was Becker da alles treibt, um nicht weiter über die Privat-Insolvenz und Co. zu sprechen weiß ich nicht, aber im Prinzip hat er schon auch das gemacht, was er Zverev rät, zumindest in einem Punkt. Nämlich zu einem bekannten Interviewer zu gehen, wie Kerner (sein Wortlaut, wäre nicht zwingend mein Tipp für Zverev), und eben offen über dieses Thema zumindest 1x zu sprechen. Dann kann er ja hinterher, wenn er wieder darauf angesprochen wird, zumindest sagen "Es gibt nix Neues, schaut euch das interview/die interviews an". Becker hat doch mehrfach interviews gegeben über das Thema und sich dabei (relativ) geläutert gezeigt. Ob man ihm das jetzt abnimmt oder nicht, ist natürlich die Sache jedes einzelnen Betrachters. Becker hatte auf jeden Fall erkannt, dass er das Thema nicht einfach unter den Tisch schweigen kann.

Die beiden "Fälle" sind auch imo schwierig zu vergleichen. Gibts bei Becker noch irgendwas zu klären? Ich glaube nicht. Er wurde verurteilt, hat gesessen, seine Strafe verbüßt und Schluss-Strich gezogen. Bei Zverev hat die Öffentlichkeit/Medien einen Klärungsbedarf und wird ihn vermutlich nicht in Ruhe lassen. Zverev hat die Wahl ob er eine Taktik wählt um zu de-eskalieren oder er läuft Gefahr, dass sich die Fronten verhärten.

Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass Becker hier nicht mit einer gewissen Doppel-Moral unterwegs ist, aber ich finds jetzt nicht so arg.
 

Francois

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Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass Becker hier nicht mit einer gewissen Doppel-Moral unterwegs ist, aber ich finds jetzt nicht so arg.
er hat sich halt aufs Equipe Interview bezogen und das waren genau die Interviews wo Becker selbst derartige Fragen bei sich untersagt hat und eben zT sogar anwälte eingeschaltet hat. Ob jetzt ein puff piece mit einem Reporter der Wahl bei Zverev im deutsxchen Fernsehen so viel Sinn macht seh ich auch nicht aber das kannst nat. anders sehen. Was soll er da von sich geben?

Bei Becker wars ja Verurteilung inklusive Gefängnisaufenthalt und dann wurde diese Zeit beleuchtet (und seine Straftat verharmlost). Das war dann so ne Art Räuberpistole fürs TV aufbereitet z.T schon aus Gefängnis heraus wo Becker auch ein handfestes finanzielles Interesse hatte medial zu gehen. Alleine das TV interview war ja ne halbe Million Euro als ers wirklich gebraucht hat. Sowas vergisst er dann halt zu erwähnen. Wo Becker übrigens für meinen Eindruck bis heute wenig Unrechtsbewußtsein hat .

Bei Zverev geht das auf die Art ja nicht. Gibt ja kein finales Urteil darum wird ihm das, was auch immer er da von sich gibt, von den Kritikern weiter kritisch um die Ohren gehauen oder dann grad wieder noch mehr aufgerollt mit Interviews der Ex. Alles was er von sich gibt kann dann wieder als Angriff /Relativierung der Ex gegenüber interpretiert werden. .

Denke tatsächlich das den Ball flach halten und das wenn mit einem " es gibt dazu keine neuen Erkenntnisse, Sie kennen meine Äißerungen dazu" am besten ist auch bez. seines Kindes und der Mutter des gemeinsamen Kindes. Das wird doch sonst alles wieder medial gepusht.
 
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