Verstorbene Personen mit Bezug zum Boxsport


Etchika Pollex ist tot: Bekannte Box-Promoterin in Wien erstochen​


In Wien wurde die deutsche Box-Promoterin Etchika Pollex getötet. Laut „Bild“ fanden Freunde die 70-Jährige tot in ihrer Wohnung am Naschmarkt. Die Polizei geht von einem tödlichen Messerangriff aus.

Die Ermittler suchen nach dem Mitbewohner des Opfers, berichtet „Bild“. Zuvor sprach die transgeschlechtliche Buchautorin im Internet noch von einer „wunderschönen Wendung“ in ihrer Partnerschaft.


Etchika Pollex wurde vor 70 Jahren in der DDR unter dem Namen Olaf geboren. Schon als Kind spürte sie, dass sie im falschen Körper lebte. Nach ihrer Flucht aus Ost-Berlin im Kofferraum eines Autos baute sie sich im Westen ein erfolgreiches Leben auf.

Sie war zunächst als Unternehmerin in der Pflegebranche tätig und etablierte sich später als Box-Promoterin in einer ausgeprägten Männerdomäne. Erst im Alter von über 60 Jahren vollzog sie in Thailand die geschlechtsangleichende Operation und lebte fortan als Etchika. Ihren mutigen Weg zur eigenen Identität beschrieb sie in ihrer Autobiografie „Etchi“.
 
RIP Champ
Der Tod erschüttert die gesamte Boxwelt. Der Fall Prichard Colon ist die größte Tragödie des Boxsports, weil es zeigt inwieweit ein kompetenter Ref, Orga und fairer Sportsmann dies verhindern können. Ein junger Mann wurde seines Potenzial und Leben geraubt. Vergessen wir auch nicht die ekelhaften Kommentatoren des Kampfes, die sich über colons ecke beschwert hatten. Dieser Kampf zeigt eindeutig wie wichtig es ist auf Hinterkopftreffer hinzuweisen. In einem sport wo die Boxer ihre Gesundheit bewusst gefährden, brauchen wir nicht noch zusätliche Faktoren die Hirntrauma begünstigen. Ich hoffe er und seine Familie können die wohlverdiente Ruhe finden.
 
Vorweg: Hinterkopfschläge sind ein No-Go, wenn Absicht dahintersteckt und das Verhalten des Refs. war sicher kritik/verbesserungswürdig, keine Frage.
Aber ganz ehrlich: viel verbessert hat sich nicht seitdem in der Profi-Boxwelt, was Ahndungen von Fouls im Kampf angeht oder die Einstellung zum Boxsport bei Boxern, Trainern, Zuschauern, Reportern ua.
Denn wenn man wirklich ehrlich ist: auch heute noch würden, wenn man die Folgen dieses Kampfes nicht kennt und einen solchen Kampfverlauf live ansieht, einige Kommentare unmittelbar nach bzw. während des Kampfes z.B. eher Richtung lauten:
Colon ist ein Hype und im Profiboxen gehts mit härteren Bandagen zu als im Amateurboxen.
Terell als B-Seite wird sicher benachteiligt werden.
Colon hat zum Teil selbst schuld durch sein Ab/Wegdrehen/mit dem Kopf rein, halten. Colons Ecke: absolute Nichtskönner, die nicht mal wissen, wieviel Runden der Kampf hat ... usw.
Dazu vermutlich Diskussionen: ab wann fangen Hinterkopfschläge an, was ist gesunde Härte im Clinch/Nahkamof, schütz dich selbst und was weiß ich.
 
Bei Itauma und seinen beiden Ko Hooks auf den Hinterkopf, bei McKean und Whyte, war der Aufschrei nicht so wirklich groß. Vorallem gab es keine Bedenken wie gefährlich diese Shots tatsächkich waren.
 
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