US Open 2026 - Herren


Wer holt den Titel?

  • Arthur Fils

    Stimmen: 0 0,0%
  • Frances Tiafoe

    Stimmen: 0 0,0%
  • Jakub Menšík

    Stimmen: 0 0,0%
  • Félix Auger-Aliassime

    Stimmen: 0 0,0%
  • Flavio Cobolli

    Stimmen: 0 0,0%
  • Alex de Minaur

    Stimmen: 0 0,0%
  • Daniil Medvedev

    Stimmen: 0 0,0%
  • Lorenzo Musetti

    Stimmen: 0 0,0%
  • Brandon Nakashima

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein anderer Spieler

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    18
  • Umfrage geschlossen .
Ich glaube ich habe einfach ein anderes Verständnis von "Hate". Wenn man sagt, dass Shelton ziemlich viele unforced errors macht und das dann als Zverev-Bashing verstanden wird (obwohl im gleichen Atemzug darauf hingewiesen wird, dass Zverev das sehr geschickt spielt usw.), dann liegt's vielleicht mehr an der Empfindlichkeit mancher als am vermeintlichen "gehate" anderer... Oder ich bin tatsächlich blind - aber dann auch gerne.

Ich habe mich 0 auf Aussagen von Unforced Errors bezogen, dafür hättest du eigentlich nur die Beiträge richtig lesen müssen. Schon traurig wenn man sich nicht mal die Mühe macht zu lesen, was hier alles geschrieben wird.
 
Das war ein Beispiel aus dem Live-Thread. Nicht von dir konkret.
Schon traurig wenn man sich nicht mal die Mühe macht zu lesen, was hier alles geschrieben wird.

Mir gehts auch gar nicht um konkrete Personen, weil ich nicht nach "Zverev-Fanboys" und "Zverev-Hatern" sortiere. Ist mir zu blöd. Und die Diskussion darum ist mir 2x zu blöd. Daher letztes Statement von mir, denn was du hier lesen willst ist mir eigentlich schnuppe.
 
Und dann gibt es andere Statistiken, in denen Zverev viel besser aussieht, die könnte man ja auch noch häufiger posten. Besonders gut gefällt mir zum Beispiel diese:

Punkte bei Grand-Slam-Turnieren 2026

Zverev: 6100
Sinner: 2850
Alcaraz: 2400
Djokovic: 2210
Cobolli: 1810
Shelton: 1760

Es gibt hier auch genug Statistiken die "positiv" für Zverev sind, zB auch zu deiner hier oben hatte ich geschrieben

Wenn man das heutige Punktsystem nimmt, dann haben seit 1969 nur
Laver, Djokovic (4x), Federer (3x), Nadal, Wilander und Sinner eine bessere GS Saison gespielt als Zverev 2026.

Es haben rein von den Punkten nur 11 Spieler eine bessere GS Saison gespielt als Zverev

Genauso konnte man hier lesen, dass Zverev einer von nur 4 Spielern ist, die ihre ersten beiden GS im selben Jahr gewonnen haben. Wobei man zu der Statistik auch sagen muss, dass man das Alter auch beachten muss. Es ist ja normal, dass Becker, Nadal oder Alcaraz nicht direkt 2 GS gewonnen haben.

Man kann auch hier Statistiken zu den besten GS Bilanzen 2026 lesen (Zverev führt deutlich) oder man sieht hier auch, dass Zverev zu einem illustren Kreis von Spielern gehört die:
- Drei GS Finals in Serie erreicht haben
- Drei GS Finals in einer Saison erreicht haben
- auf drei verschiedenen Belägen in einer Saison ein GS Finale erreicht haben

Es ist doch auch normal Statistiken zu aktualisieren, die aktuell sind.
Zum Beispiel als Zverev das Wimbledon Finale erreicht hat, er war da einer von wenigen, die alle 4 erreicht haben.
Als er verloren hatte, gehörte er zu einem illustren Kreis von Spielern die bei allen 4 GS ein Finale verloren haben. Genauso wie zB Djokovic oder Federer. Die eine Statistik ist spannender, die andere eher für Zahlenfreaks.

Zverev war wie Murray ja auch immer eine Anomalie. Bis zu den FO war er viel zu erfolgreich um keinen GS zu haben. Nun taucht er in vielen Rankings auf, wo alle Spieler absolute ATG sind und Murray iwie der mit Abstand kleinste Name zusammen mit Sinner. Nun taucht auch Zverev in einigen auf.

Natürlich hat Zverevs Top 10 Bilanz Gründe, allen voran liegen die wenigen Siege daran, dass die Tour von der Breite in der Weltspitze schwach ist. Ich rede nicht von dir, aber man kann sich nicht gleichzeitig beschweren, dass man die Top 10 als historisch schwach bezeichnet und gleichzeitig die Top 10 Bilanz schön reden.

Wenn Nadal ohne Satzverlust ein GS gewinnt oder ohne einen Top 20 Spieler zu bezwingen, dann ist auch beides eine Statistik die dann erwähnt wird

Seitdem die AO ihre Bedeutung haben, hahen nur Nadal (3), Zverev (3) und Federer (2) GS Finals erreicht ohne einen Top 20 Spieler zu besiegen, solche Zahlen kommen hoch, wenn sowas passiert. Genauso als eine Übersicht aller Titelträger ohne Breakverlust hochkommt, als Zverev ohne Aufschlagverlust Madrid gewann.

Nur weil sich hier einige auf bestimmte stürzen, muss man jetzt da nicht mitmachen

Man kann mir jetzt vorwerfen, dass ich zu wenig Statistiken poste und wenn du nur nach meinen Beiträgen im US Open Thread schaust in den letzten Tagen, findest du auch genug "pro" Zverev

Bei Nachfragen liefere ich doch auch meist Statistiken, wenn jemand hier sich das fragt

In glaube es ist bei sowas immer wichtig, in welchem Kontext, wann und wie man gewisse Dinge anspricht. Ich find es beispielsweise total unangebracht, wenn man jemand wie @Hans Meyer unterstellt, dass er mit manchen Kommentaren die Erfolge von Zverev madig machen wollen würde, obwohl er über viele Jahre Zverev so oft verteidigt und meines Wissen sogar Sympathien für ihn hat. Auf der anderen Seite sind wiederum Kommentare wie "Ja, er hat halt nur gewonnen weil die Konkurrenz so schwach war" total unangebracht (und davon gibt es auch einige).

Zverev gehört nicht zu meiner Tier 1 Liste, aber zu meiner Tier 2. Spieler wie Shapovalov, Wawrinka oder Korda sind vor ihm. Manchmal drücke ich auch taktisch meine Daumen, also je nach Turnier oder Runde bin ich eher für Musetti oder Zverev. Bei den USO 2025 war ich für Zverev und nicht FAA, aber heute würde ich lieber den Kanadier einen großen Titel gewinnen sehen. Beim Finale Zverev vs Cobolli hab ich auch wirklich sehr mitgefiebert, das war gestern weniger, zum einen weil Zverev schon einen GS Titel gewonnen hat, zum anderen finde icu Shelton besser als Cobolli. Bei Shelton mag ich zum einen die VH und zum anderen die Hoffnung, dass er die Breite vorne verbessert. Grundsätzlich sehe ich Sinner lieber auf der als Zverev, aber ich hoffe dsss Zverev für eine kurze Zeit die 1 wird. .

ich finde es auch lustig, dass mich hier 2 als Hater und einer als Zverev-Fanboy bezeichnet. Wirklich absurd finde ich @Paulie Walnuts, der zwischen wie könnt ihr nur Zverev kritisieren zu Zverev ist einfach nicht gut genug wechselt je nach Windrichtung.

Wer meine Beiträge hier über all die Jahre gelesen hat, der weiß, dass ich Zverev immer große Titel inkl. GS Titel zugetraut habe. Auch als Sinner und Alcaraz vorne waren. Ich hab immer gesagt, dass es unwahrscheinlich ist, dass die beiden einfach so weiter machen, da widerspricht ihre als auch die allgemeine Tennisgeschichte.

Zverev hat 2026 pünktlich sich wieder verbessert, 2025 war verglichen mit 2024 einfach nicht gut, seiner 2026er Form hätte ihm 2025 wenig genutzt bei den GS Zverev war 2025 eher wie eine 5 oder 6 der Welt unterwegs.

Ich traue ihm in der Zukunft auch Siege über Sinner und Alcaraz zu, wobei ich diese Niederlagenserie gegen Sinner nicht erwartet hätte, da wäre ein baldiger Sieg echt wichtig
 
Zuletzt bearbeitet:
Tuco hat doch sogar die Frage gestellt, woraufhin die Antwort kam. Wtf.
und was war meine ursprüngliche Replik darauf? Null Angriff und nur ne Anmerkung das zverev das nie kratzen wird bei seiner Titelzahl. Das hat schon gereicht um ihn zu triggern. Ich werd da jetzt auch nicht weiter drauf einsteigen da Hans n tolles Mitglied im tennisbereich ist, aber dieses als neutrale Instanz darstellen aber gegen Zverev schreiben ist einfach daneben. Dann einfach mal von Anfang an dazu stehen das man in der Partie parteiisch pro Shelton ist,
 
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Man kann mir jetzt vorwerfen, dass ich zu wenig Statistiken poste und wenn du nur nach meinen Beiträgen im US Open Thread schaust in den letzten Tagen, findest du auch genug "pro" Zverev

Nein, das kann man dir sicher nicht vorwerfen; ich finde schon, dass du vielfältige Statistiken aller Art postest. Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmals dafür, ich lese das durchaus gerne.

Mein Eindruck, dass insgesamt häufiger über die Statistik zu Zverevs Top-Ten-Bilanz diskutiert wird als über die anderen, bleibt aber.


Natürlich hat Zverevs Top 10 Bilanz Gründe, allen voran liegen die wenigen Siege daran, dass die Tour von der Breite in der Weltspitze schwach ist. Ich rede nicht von dir, aber man kann sich nicht gleichzeitig beschweren, dass man die Top 10 als historisch schwach bezeichnet und gleichzeitig die Top 10 Bilanz schön reden.

Wobei ich mich an dieser Stelle auch manchmal frage, woran man das genau festmacht. Gewiss, ich hatte ja neulich auch mal gepostet, dass es lediglich einen Spieler in dieser Saison gab, der sowohl in Wimbledon als auch in New York das Achtelfinale erreicht hat. Das kann man auch als Zeichen der Schwäche der Top Ten lesen, denn von einem Top-Ten-Spieler sollte man ja eigentlich schon erwarten können, dass er in einem Grand-Slam-Turnier ins Achtelfinale kommt.

Aber ist es denn wirklich eins? Kann man es nicht umgekehrt auch als Zeichen der Stärke der Spieler der Weltranglistenregion 11 bis 50 interpretieren, dass es ihnen so oft gelingt, Top-Ten-Spieler früh aus dem Turnier zu werfen? In diesem Fall würde es Zverevs sehr starke Bilanz gegen Spieler außerhalb der Top Ten eher noch wertvoller machen.

Also woran macht man die historische Schwäche der Top Ten genau fest?


Wenn Nadal ohne Satzverlust ein GS gewinnt oder ohne einen Top 20 Spieler zu bezwingen, dann ist auch beides eine Statistik die dann erwähnt wird.

Bei Nadal ist es eben eher eine Kuriosität, und bei ihm weiß jeder genau, dass er das Turnier wahrscheinlich auch gegen stärkere Gegner gewonnen hätte. Zu seiner besten Zeit hätte er in Paris wahrscheinlich nacheinander auf die Nummern 8, 7, 6, 5, 4, 3 und 2 treffen können und hätte das Turnier trotzdem gewonnen.
 
Zverev ist ein absoluter Topspieler und das war er schon vor den zwei GS-Titeln.

Klar ist er ein guter Spieler. Murray und Wawrinka waren zum Beispiel auch sehr gute Spieler, aber sicher nicht auf Augenhöhe mit Federer, Djokovic und Nadal, sondern da eben auch "nur" zweite Garde. Das ist einfach realistisch so. Genauso wie Zverev im Vergleich zu Sinner und Alcaraz "nur" zweite Garde ist.

Immerhin haben Murray und Wawrinka bei ihren Grand-Slam-Titeln aber auch mal die Großen geschlagen und nicht nur gegen bestenfalls Spieler aus den hinteren Top Ten was gewonnen, so wie Zverev eben.
 
Bei den Top 10 Siegen kommt ja immer hinzu, dass manche eh gar nicht so wertvoll wären wie andere Siege.

Bei den FO gehörten Mensik, Jodar und Cobolli ganz sicher zu den 10 stärksten Spielern. Das sind stärkere Siege als wenn Zverev gegen de Minaur gewonnen hätte, der auf dem Papier ein Top 10 Spieler gewesen wäre. Dann wäre aber die Statistik aufgebessert gewesen.
 
Klar ist er ein guter Spieler. Murray und Wawrinka waren zum Beispiel auch sehr gute Spieler, aber sicher nicht auf Augenhöhe mit Federer, Djokovic und Nadal, sondern da eben auch "nur" zweite Garde. Das ist einfach realistisch so. Genauso wie Zverev im Vergleich zu Sinner und Alcaraz "nur" zweite Garde ist.

Immerhin haben Murray und Wawrinka bei ihren Grand-Slam-Titeln aber auch mal die Großen geschlagen und nicht nur gegen bestenfalls Spieler aus den hinteren Top Ten was gewonnen, so wie Zverev eben.
Das klingt halt ein schon ein bisschen negativ, sorry. Wenn es jetzt ein Fall wäre wie beispielsweise bei Ruud 2022, dann könnte ich das verstehen. Ruud hätte damals vielleicht die USO mit einem Finalsieg gegen Tiafoe oder einen platten Sinner gewinnen können, wenn Sinner Alcaraz geschlagen hätte. Oder noch krasser, Ruud hätte mit einer Finalniederlage gegen Tiafoe/Sinner die Nummer 1 werden können, ohne jemals einen großen Titel gewonnen zu haben. Da hätte man wirklich sagen können, dass er halt einfach zur richtigen Zeit mit Form am richtig Ort war und niemand hätte ihn als Nummer 1 gesehen.

Zverev ist da ein ganz anderer Fall. Zverev hat doch schon vor seinen GS-Titeln so viele lukrative Titel gewonnen und auch mehrfach die besten der Besten geschlagen. "Zweite Garde" klingt halt ein bisschen abwertend...quasi so als könne Zverev nur was gewinnen, wenn Alcaraz oder Sinner ausfallen. Zverev ist imo schon ein Spieler, der die beiden auch aus eigener Kraft mal schlagen kann, also in dem Sinne, dass es keinen schlechten Tag der beiden braucht, damit er sie schlagen kann. Natürlich sind Alcaraz und Sinner in Form nochmals deutlich stärker.

Klar, wenn du das so ausdrückst, dass auch Murray und Wawrinka zweite Garde waren, okay, aber man sollte die Big 3 und Sinner/Alcaraz auch nicht als den einen Maßstab nehmen. Wäre Zverev in den frühen 2000er aktiv gewesen, wäre er erste Garde gewesen.
 
Klar, wenn du das so ausdrückst, dass auch Murray und Wawrinka zweite Garde waren, okay
Und schon die beiden auf eine Stufe zu stellen macht ja Null Sinn. Murray war für einige Jahre einer der Großen. Der hat fast 50 Turniere gewonnen, 2x Olympia ,14x 1000er , ATP Finals... und wenns auch "nur" 3 GS Siege waren so war er 11x in einem GS Finale. Der steht weit weit über einem Wawrinka und zeigt recht gut wie unsinnig es ist nur GS Siege als Maßstab zu nehmen. Murray musste halt seinem extrem körperlichen Spielstil früh Tribut zollen und konnte die Leistungen nicht so lange bringen wie die big 3.

Für mich heute noch ein Mysterium wie Nadal das bei seinem Stil gepackt hat aber er hat ja mittlerweile verlauten lassen das er jahrelang quasi high auf Schmerzmedikation gespielt hat wegen der Beschwerden.
 
"Zweite Garde" klingt halt ein bisschen abwertend...quasi so als könne Zverev nur was gewinnen, wenn Alcaraz oder Sinner ausfallen.

Ist doch auch so. Er hat zwei GS-Titel gewonnen. Einmal war Alcaraz nicht dabei und Sinner ist wegen gesundheitlicher Probleme früh rausgengen, das andere mal war Sinner nicht dabei und Alcaraz ist wegen fehlender Matchpraxis nach langer Verletzungspause früh raus. Bei beiden Turnieren hat letztlich die "zweite Garde" den Titel unter sich ausgemacht, was Zverev eben nutzen konnte. Ich verstehe nicht, wo das Problem ist das so offen zu sagen.

Ich traue Zverev noch weitere GS-Titel zu, wenn Alcaraz z.B. nächstes Jahr wieder Monate mit Handgelenksverletzungen ausfällt und Sinner irgendwas andere hat. Dann könnte Zverev noch ein paar mal der Nutznießer sein.

Sollten Sinner/Alcaraz aber die nächstens Jahre wieder gesund und fit auf der Tour sein, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, daß Zverev da nochmal Sonne sieht. Sollte ich mich täuschen und Zverev gewinnt ein GS-Turnier, bei dem er über Sinner/Alcaraz in gesund und normaler Form gehen muss, ziehe ich meinen Hut. Halte ich aber für sehr unwahrscheinlich.
 
Ist doch auch so. Er hat zwei GS-Titel gewonnen. Einmal war Alcaraz nicht dabei und Sinner ist wegen gesundheitlicher Probleme früh rausgengen, das andere mal war Sinner nicht dabei und Alcaraz ist wegen fehlender Matchpraxis nach langer Verletzungspause früh raus. Bei beiden Turnieren hat letztlich die "zweite Garde" den Titel unter sich ausgemacht, was Zverev eben nutzen konnte. Ich verstehe nicht, wo das Problem ist das so offen zu sagen.

Ich traue Zverev noch weitere GS-Titel zu, wenn Alcaraz z.B. nächstes Jahr wieder Monate mit Handgelenksverletzungen ausfällt und Sinner irgendwas andere hat. Dann könnte Zverev noch ein paar mal der Nutznießer sein.

Sollten Sinner/Alcaraz aber die nächstens Jahre wieder gesund und fit auf der Tour sein, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, daß Zverev da nochmal Sonne sieht. Sollte ich mich täuschen und Zverev gewinnt ein GS-Turnier, bei dem er über Sinner/Alcaraz in gesund und normaler Form gehen muss, ziehe ich meinen Hut. Halte ich aber für sehr unwahrscheinlich.
Ich verstehe deinen Punkt und ja, die zwei Draws bei den FO und USO waren für GS-Verhältnisse eher dankbar, wobei man auch hier sagen muss, dass er beim 2. GS mit Shelton im Finale immerhin einen Top-10 Spieler geschlagen hat und Shelton ist ein Spieler, der vom Potenzial auch in die Top-5/10 gehört und auf dem Vormarsch ist.

Mir sind deine Aussagen einfach zu absolut. Du kannst nicht einfach Alcaraz und Sinner in Topform nehmen, das zum alleinigen Maßstab machen und wenn das nicht der Fall ist, den alternativen Gewinner einfach zum Nutznießer erklären, der halt einfach da war und es ausgenutzt hat. So läuft das Tennisgeschäft nicht. Verletzungen, Formkrisen, Bedingungen, Matchups usw...das gehört nun mal alles dazu. Vor allem wenn man anfängt, alles so radikal zu sehen, dann kann man im Prinzip jeden Erfolg relativieren. Federer hat RG nur gewonnen, weil er in dem Jahr nicht auf Nadal traf? Die ganzen USO-Titel von Nadal sind nichts wert, weil er nie Prime-Djokovic auf HC geschlagen hat? Die RG-Titel von Djokovic sind nichts wert, weil 2016 schlug er Nadal nicht, 2021 war Nadal in dem Match hintenraus nicht mehr fit und 2023 musste er ja Nadal nicht schlagen und profitierte von Alcaraz' Krämpfen? Der USO-Titel von Thiem ist auch Glück, weil er musste weder Nadal noch Djokovic schlagen? So läuft das nicht. Es gibt im Sport nicht nur schwarz oder weiß.

Wenn Zverev jetzt ein Spieler wäre, der halt mal in den Top-5 aufgetaucht ist und vielleicht ein oder zwei Masters-Titel hätte und bei den GS sonst nie ins Finale gekommen wäre, okay, aber Zverev ist doch schon seit Jahren mit einer der Besten. Wer ständig anklopft, kommt irgendwann auch rein. Durch seinen brutalen Aufschlag, seiner guten Beweglichkeit im Verhältnis zu seiner Körpergröße, seiner sehr starken RH (mit eine der besten auf der Tour) und seiner allgemeinen Präsenz kann er nun mal alle aus eigener Kraft schlagen.

Natürlich haben die Umstände es bei diesen zwei GS mit Zverev gut gemeint, aber er ist prinzipiell zu gut und zu lange schon ganz oben mit dabei, als dass er nur unter solchen Umständen den ganz großen Wurf landen kann.
 
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Der Punkt ist ja auch der: Einerseits dürfte es ja Konsens sein, dass Zverev von seiner Leistungsfähigkeit immer noch unter Sinner und Alcaraz anzusiedeln ist. Andererseits ist der Abstand zwischen Zverev und dem Rest des Feldes in dieser Saison auch ziemlich groß - unter anderem hat er mehr als doppelt so viele Punkte in der Weltrangliste wie der Viertplatzierte.

Anders gesagt: Wenn Zverev schon zweite Garde ist, dann sind derzeit alle ab Shelton abwärts maximal dritte Garde.
 
Zverev ist imo schon ein Spieler, der die beiden auch aus eigener Kraft mal schlagen kann, also in dem Sinne, dass es keinen schlechten Tag der beiden braucht, damit er sie schlagen kann. Natürlich sind Alcaraz und Sinner in Form nochmals deutlich stärker.

Dass er Sinner und/ oder Alcaraz in normaler Form nochmal bei einem GS schlägt, wäre für Zverev die nächste Evolutionsstufe.

Beide, Alcaraz und Sinner, sind mittlerweile auf allen GS-Belegen angekommen. Gegen sie in Normalform kann Zverev aus meiner Sicht nicht mithalten. Insbesondere im Duell mit Sinner bahnt sich ein Debakel an, das aber eben auch
den Leistungsunterschied zu diesen beiden Elitespielern manifestiert.

Safin hat Prime Federer in Melbourne besiegt, Wawrinka Djokovic an gleicher Stelle. Beide dann mit dem GS-Sieg. Stich 1991 mit Siegen über Courier, Edberg, Becker.

Zverev hat das aktuelle Zeitfenster ohne die beiden für sich optimal genutzt, da gibt es nichts. Er hat schon jetzt eine Bilderbuchkarriere hingelegt. Tennishistorisch wird er möglicherweise aber eine Randnotiz bleiben, solange er nicht diesen letzten Schritte geht.

Und wenn nicht? So what. Sinner und Alcaraz sind die vielleicht besten Tennisspieler der Geschichte was ihr Niveau betrifft. Hier die 3 zu sein, ist mehr als genug.
 
Dass er Sinner und/ oder Alcaraz in normaler Form nochmal bei einem GS schlägt, wäre für Zverev die nächste Evolutionsstufe.

Beide, Alcaraz und Sinner, sind mittlerweile auf allen GS-Belegen angekommen. Gegen sie in Normalform kann Zverev aus meiner Sicht nicht mithalten. Insbesondere im Duell mit Sinner bahnt sich ein Debakel an, das aber eben auch
den Leistungsunterschied zu diesen beiden Elitespielern manifestiert.

Safin hat Prime Federer in Melbourne besiegt, Wawrinka Djokovic an gleicher Stelle. Beide dann mit dem GS-Sieg. Stich 1991 mit Siegen über Courier, Edberg, Becker.

Zverev hat das aktuelle Zeitfenster ohne die beiden für sich optimal genutzt, da gibt es nichts. Er hat schon jetzt eine Bilderbuchkarriere hingelegt. Tennishistorisch wird er möglicherweise aber eine Randnotiz bleiben, solange er nicht diesen letzten Schritte geht.

Und wenn nicht? So what. Sinner und Alcaraz sind die vielleicht besten Tennisspieler der Geschichte was ihr Niveau betrifft. Hier die 3 zu sein, ist mehr als genug.
Eine Randnotiz? :D Das kann man doch nicht ernst meinen.
 
Eine Randnotiz? :D Das kann man doch nicht ernst meinen.

Naja, Tennishistoriker werden nicht nachschlagen müssen, wenn sein Name fällt. Aber die Ära wird wohl mit anderen Namen in Verbindung gebracht werden.

Safin und Wawrinka bleiben doch auch eher wegen ihrer Art Tennis zu spielen in Erinnerung, weniger wegen ihrem Output bei GS.
 
Naja, Tennishistoriker werden nicht nachschlagen müssen, wenn sein Name fällt. Aber die Ära wird wohl mit anderen Namen in Verbindung gebracht werden.

Safin und Wawrinka bleiben doch auch eher wegen ihrer Art Tennis zu spielen in Erinnerung, weniger wegen ihrem Output bei GS.
Doping Sinner gehört für mich grundsätzlich weg vom Court, aber das ist eine andere Sache

Zverev wird mit zwei GS unzähligen Mastersiege sicher in die Geschichtsbücher eingehen.
 
Dass er Sinner und/ oder Alcaraz in normaler Form nochmal bei einem GS schlägt, wäre für Zverev die nächste Evolutionsstufe.

Beide, Alcaraz und Sinner, sind mittlerweile auf allen GS-Belegen angekommen. Gegen sie in Normalform kann Zverev aus meiner Sicht nicht mithalten. Insbesondere im Duell mit Sinner bahnt sich ein Debakel an, das aber eben auch
den Leistungsunterschied zu diesen beiden Elitespielern manifestiert.

Safin hat Prime Federer in Melbourne besiegt, Wawrinka Djokovic an gleicher Stelle. Beide dann mit dem GS-Sieg. Stich 1991 mit Siegen über Courier, Edberg, Becker.

Zverev hat das aktuelle Zeitfenster ohne die beiden für sich optimal genutzt, da gibt es nichts. Er hat schon jetzt eine Bilderbuchkarriere hingelegt. Tennishistorisch wird er möglicherweise aber eine Randnotiz bleiben, solange er nicht diesen letzten Schritte geht.

Und wenn nicht? So what. Sinner und Alcaraz sind die vielleicht besten Tennisspieler der Geschichte was ihr Niveau betrifft. Hier die 3 zu sein, ist mehr als genug.
Da müsste man erstmal definieren was Topform und Normalform überhaupt ist. Wann ist es ein eher mäßiger Tag von Alcaraz/Sinner gewesen und wann ein richtig schwacher? Wenn Alcaraz und Sinner in Topform sind, dann kann Zverev sie wahrscheinlich nicht schlagen ja, aber ich tue mich schwer mit solchen absoluten Aussagen, weil Sport meist komplexer ist. Was ich mit der Formulierung "aus eigener Kraft schlagen" meine, ist, dass Zverev die Waffen und das Spiel hat, um gegen Sinner und Alcaraz auch dann gewinnen zu können, wenn sie keinen schlechten Tag haben. Er kann sie schlagen, wenn sie einen durchschnittlichen Tag haben und damit setzt sich Zverev schon von ganz, ganz vielen anderen Spielern ab.
Und überhaupt, wer legt eigentlich fest, ob das Level von Alcaraz/Sinner jetzt Topform, Normalform, mäßig, schwach oder was auch immer ist? Wenn man Spiele von ihnen sieht, kann man das im Optimalfall ganz gut einschätzen, aber auch dann gibt keinen objektiven Messwert dafür. Genau an solchen Dingen entfachen sich ja auch immer die großen Diskussionen wenn es um die Einschätzungen von Karriereleistungen geht, siehe GOAT-Debatte usw. Selbst innerhalb eines Matches kann ein Spieler nur selten die ganze Zeit Topform abrufen.

Bei den FO 2024 und den AO 2026 war es ja zwischen Zverev und Alcaraz sehr sehr knapp. Gerade bei den AO war Alcaraz wirklich stark drauf. Der ist da völlig bequem ins HF durchmarschiert und Zverev war trotzdem sehr nahe dran ihn zu schlagen. Das spricht schon mal sehr für die Qualität von Zverev.

Ich bestreite ja nicht, dass die Umstände bei diesen zwei GS Zverev wirklich entgegenkamen. Wenn man sich das FO-Draw ansieht und es mit allen anderen FO-Draws in diesem Jahrtausend vergleicht, dann war das eine historische Chance und Zverev hat sie genutzt, wobei es in den frühen 2000er echt auch die ein oder andere bessere Gelegenheit in RG gab. Und natürlich gehört auch ein bisschen "Glück" (das Wort mag ich in dem Kontext eigentlich nicht) dazu, wie @Hans Meyer auch schon geschrieben hat, der Zverev von RG 2024 hätte die FO-2026 wohl auch gewonnen. Der Ruud von 2022/2023 hätte diese FO wahrscheinlich auch gewonnen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Zverev nicht zu den Spielern gehört, die nur unter solchen Umständen einen GS gewinnen können. Bei Ruud war damals fast klar, er kann eigentlich nur gewinnen wenn Nadal oder Djokovic einen schlechten Tag haben oder körperlich nicht ganz auf der Höhe sind, ansonsten sieht er kein Land. Da ist Zverev von seinen spielerischen Möglichkeiten einfach eine andere Nummer. Er hätte von der Qualität her beispielsweise die FO auch mit einem Sieg über Spieler wie Murray oder Del Potro gewinnen können. Erstens hatte er schon vorher viel zu viele Erfolge und zweitens habe ich schon so viele Matches von Zverev gesehen, wo er mit absolut starkem Tennis die besten der Besten geschlagen hat. Wenn ich nur an den einen Finals-Auftritt von ihm gegen Djokovic 2018 denke oder das Olympia-HF gegen Djokovic oder auch den Sieg gegen Federer 2017 in Montreal. Und da gibt es ja so so viele Matches von ihm über die Jahre. Die 2 GS-Titel sind jetzt einfach passend für die Karriere von Zverev und ich würde schon sagen, dass er damit einen Platz in den Geschichtsbüchern hat, auch wenn das in Deutschland vielleicht nicht mehr so rüberkommt, weil Tennis hier nicht mehr den Stellenwert von früher hat, was bedauerlich ist.
 
Es ist zu merken, dass einige User hier (die Zverev auffällig kleinreden und regelmäßig und chronisch bei ihm jedes Haar in der Suppe suchen), die Person Zverev, dazugehörige Sympathien und Antipathien und sachliche (sportliche) Erfolge nicht voneinder trennen können.

Sie kommen dann in ihren Beiträgen und Einschätzungen aus diesem Bias nicht richtig heraus und vermischen dabei sachliche Dinge (Titel und Erfolge) mit subjektiven Eindrücken bezüglich der Person (Zverev) und suchen auffällig häufig nach sportlichen Fehlern und Makeln in seiner Vita.

Finde ich die Person Zverev supersympathisch? Nein, nicht grundsätzlich.

Finde ich manche Aussagen und manches Gehabe von ihm merkwürdig? Ja.

Gibt es für mich sympathischere (Tennis-)Sportler? Wahrscheinlich ja.

Bei der Bewertung und Einordnung seiner sportlichen Erfolge (auch im sporthistorischen Kontext), kann und sollte allerdings der subjektive Eindruck seiner Person und seines öffentlichen Auftretens - was in Sympathie, Antipathie oder irgendwas dazwischen münden kann - keine einflussnehmende Rolle spielen. Und dazu sind einige User hier offensichtlich - aus genannten Gründen - nicht richtig in der Lage.
 
Ich habe ja auch in jeglichen Sportarten meine Favoriten, aber hier im Tennisforum bei Zverev ist dieses relativieren und kleinreden der Erfolge schon besonders amüsant. Bei manchen trieft ja sogar der Hass durch den Bildschirm hindurch.
Muss sagen durch diesen Hate, freuen mich als Zverev Fan diese Siege aber umso mehr, weil sie irgendwie noch süßer schmecken und, da bin ich ehrlich, ich mir immer denke und vorstelle, wie sich die Hater da wohl dann vor dem Bildschirm aufregen und die Welt nicht mehr verstehen, dass ihr Feindbild ganz oben steht, aber jeder hat wohl seine Aufgabe im Leben und wenn sich die Menschen danach besser fühlen, soll es so sein. :D :D
Der "Obertriefer"-Zverev-Hater ist zum Glück aus anderen missbilligenden Gründen raus! Schlimm wars zum Teil!
 
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