Hertha BSC - Stabilität statt Größenwahn


Gladio

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Ultras schauen gar nicht woanders hin als auf ihren eigenen Verein und das mit Argusaugen ;)

Kommst zu vielleicht aus dem Osten und magst deine Sicht miteinbringen?
 

Marmeladenbrot3

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Wie denn nun jetzt? Erst schreibst du, dass Fans im Osten nicht nach links und rechts schauen, was "nicht (!) Ultras like" wäre. Jetzt schauen Ultras nur auf ihren eigenen Verein. Ja was denn nun?

Und wie schauen denn nun Fans aus dem Westen nach links und rechts?
 
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Buster D

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Die Debatte führt zu nichts, zumindest nicht im Hertha Thread. Denn Hertha ist ja kein klassischer Ostverein und Berlin zwar geographisch eher im Osten, aber ein großer Teil der echten Berliner ist ja entweder selbst oder zumindest noch durch die Eltern dann doch eher "westdeutsch" orientiert. Denn Westberlin hatte ja bekanntlich deutlich mehr Einwohner als Ostberlin. Ich z.B. würde mich entschieden dagegen wehren, als Ostdeutscher oder Westdeutscher bezeichnet zu werden. Ich wurde noch im alten Westberlin geboren (im Wedding, aufgewachsen in Charlottenburg, Hertha wurde mir also quasi in die Wiege gelegt :D), da war man weder Wessi (das waren für uns als Kinder die nervigen Touris aus der BRD, die immer staunend über den Kudamm gebummelt sind und lebende Bremsklötze waren, wenn man mal schnell ins Kino oder Einkaufen wollte) noch Ossi (das waren die hinter der Mauer). Als Westberliner war man was Drittes, quasi die Krone der Schöpfung und von Ossis umringt ;)
 

DaLillard

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@Buster D Du hast es doch selbst erwähnt: Der solide und konsolidierende Weg über den "ewigen Dardai" war für einen Hauptstadtclub nicht mehr sexy genug und danach hat man sich erst Recht einige Male verzockt über den Anspruch "Big City Club".
Da muss ich kurz reingrätschen. Den konsolidierenden Weg gab es nicht. Man hat auch vor Windhorst bereits deutlich über seine Verhältnisse gelebt.

Preetz hat damals vllt nicht die großen auslösen rausgehauen, aber die Spieler dennoch mit dicken Gehältern gelockt. Auch sonst ist damals bereits unfassbar viel Geld anderweitig verbrannt worden. Der finanzielle Knall wäre daher auch so gekommen.
 

zick

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Da muss ich kurz reingrätschen. Den konsolidierenden Weg gab es nicht. Man hat auch vor Windhorst bereits deutlich über seine Verhältnisse gelebt.

Preetz hat damals vllt nicht die großen auslösen rausgehauen, aber die Spieler dennoch mit dicken Gehältern gelockt. Auch sonst ist damals bereits unfassbar viel Geld anderweitig verbrannt worden. Der finanzielle Knall wäre daher auch so gekommen.
Der war eigentlich ein derber krasser Glücksfall für euch. 374 MEUR für, ich habe soeben nochmal recherchiert, 64,7 Prozent der Hertha Anteile.
Wäre der Verein dadurch ein Klub geworden, der klar in der oberen Tabellenhälfte mitspielt, würde Maza, noch bei euch kicken, eventuell auch Cunha und der Verbleib von Eichhorn wäre auch deutlich wahrscheinlicher.
Maza und Eichhorn und auch Cunha hättet ihr dann irgendwann für Unsummen verscherbeln können.
 

Gladio

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Der war eigentlich ein derber krasser Glücksfall für euch. 374 MEUR für, ich habe soeben nochmal recherchiert, 64,7 Prozent der Hertha Anteile.
Wäre der Verein dadurch ein Klub geworden, der klar in der oberen Tabellenhälfte mitspielt, würde Maza, noch bei euch kicken, eventuell auch Cunha und der Verbleib von Eichhorn wäre auch deutlich wahrscheinlicher.
Maza und Eichhorn und auch Cunha hättet ihr dann irgendwann für Unsummen verscherbeln können.
Leider zeigt dieser Fall von damals, wie schlecht die alte Dame geführt wird. Mal von den absurden Gehältern die gezahlt wurden abgesehen, weiß auch keiner wie die die Verbindlichkeiten der Hertha strukturiert sind. Wie die Umverschuldung verteilt wurde, wie die Tilgungsmodalitäten vereinbart sind.

Hertha BSC ist in seiner Führungsriege eine dreckige Kloake. Eigentlich müsstest du das als SVW Teilsweise nachvollziehen können. Werder hat, wenn auch im kleineren Rahmen, ein ähnliches Problem gehabt, nach der erfolgreichen Ära Allofs/Schaaf und leidet jetzt unter dem Unvermögen von Clems Fritz.
 

zick

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Eigentlich müsstest du das als SVW Teilsweise nachvollziehen können. Werder hat, wenn auch im kleineren Rahmen, ein ähnliches Problem gehabt, nach der erfolgreichen Ära Allofs/Schaaf und leidet jetzt unter dem Unvermögen von Clems Fritz.
Natürlich kann ich das nachvollziehen. Nur hattet ihr Dank der 374 MEUR durch Windi und der 75 MEUR durch 777 Partners und der starken Akademie viel bessere Voraussetzungen, als der chronisch klamme SV Werder, der auch keine starke Akademie hat.
Fritz ist eine Katastrophe!!
Und ich würde behaupten, mittel- und langfristig hab ihr immer noch die bessere Perspektive, als der SV Werder unter Fritz.
 

DaLillard

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Leider zeigt dieser Fall von damals, wie schlecht die alte Dame geführt wird. Mal von den absurden Gehältern die gezahlt wurden abgesehen, weiß auch keiner wie die die Verbindlichkeiten der Hertha strukturiert sind. Wie die Umverschuldung verteilt wurde, wie die Tilgungsmodalitäten vereinbart sind.

Hertha BSC ist in seiner Führungsriege eine dreckige Kloake. Eigentlich müsstest du das als SVW Teilsweise nachvollziehen können. Werder hat, wenn auch im kleineren Rahmen, ein ähnliches Problem gehabt, nach der erfolgreichen Ära Allofs/Schaaf und leidet jetzt unter dem Unvermögen von Clems Fritz.
Das man mit den 375 Mio nicht mal die Nordic Bond Anleihe abgelöst hat, spricht Bände.

Aber wie gesagt, man steht nicht nur wegen dem Windhorst Einstieg da, wo man heute steht. Die grundlegenden strukturellen Probleme gab es bereits vorher. Ohne das Windhorst Geld wäre man sogar schon während Corona bankrott gegangen.
 
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