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Online-Scoring Anthony Joshua vs. Kristian Prenga, Hamzah Sheeraz vs. Simon Zachenhuber u. Undercard, Youtube/DAZN 🇸🇦 ❤


KRAFT&HERZ

old member
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Kritische Stimmen zum Kampfverlauf von der englischen Presse. Nicht ganz unberechtigt, finde ich. Ich hab mich auch gewundert, warum Prenga in der zweiten Runde gegen einen angeschlagenen und verunsicherten Boxer nicht weiter marschiert ist und den K.O. gesucht hat. Konditionell wird er wohl noch genug Luft gehabt haben.

'Dropped twice and sets the tempo, how's that ? … Prenga totally different in 2nd

'Something not quite right, all designed to rinse maximum amount of money…'

Punch stats for the fight revealed the stunning difference between the two rounds, with Joshua landing just five of his 22 attempted punches in the first, while Prenga connected with 15 of his 32.

The second round swung with Joshua landing with 13 of his 46 punches, as Prenga dramatically dropped off by landing three of 17 attempted.


Ich denke, dass Prenga zwar die Anlagen der Schnellkraft mitbringt, aber konditionell unter Niveau liegt.
Maximal 15 Minuten Gefahr, die von Beginn kontinuierlich abnimmt.

Wenn das das Skript war, dann waren die Knockdowns doch außerhalb vom Drehbuch - oder?
Dann will man sich doch nicht die weiße Weste beschmutzen lassen.

Ich will nichts schönreden und bin kein ausgewiesener AJ Fan.
 

M-shock

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Noch was:
wenn man Fury für seine Nehmerfähigkeiten lobt, dann könnte man mit gutem Willen auch die von AJ gestern loben.

getroffen werden > Knockdown > aufstehen > selbst treffen > Knockout

Wenn Fury kockdown geht und weiter boxt, dann ist es gottgleich, wie er wieder aufsteht.

Es ist schon ein großer Unterschied ob du nach voll durchgezogenen Schlägen von Wilder wieder aufstehst oder von diesen Wischern von Prenga:


Wenn dir nach diesen 'Treffern' schon komplett die Beine weggehen, ist es wohl um deine Punch Resistance geschehen.
 

KRAFT&HERZ

old member
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Wenn dir nach diesen 'Treffern' schon komplett die Beine weggehen, ist es wohl um deine Punch Resistance geschehen.
Das ist sehr drastisch formuliert, weil "um etwas geschehen" eher etwas finales, unumkehrbares beschreibt.

...und wir wollen doch alle den Kampf der Kämpfe sehen, wie sich 2 "über´m Berg" treffen und sich schlagabtauschen.
 

timeout4u

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Was solche Verschwörungstheorien angeht: wenn man zumindest eine gewisse Ringpraxis besitzt oder kennt, dann ist dieser "überraschende" Kampfverlauf zwischen AJ und Prenga eigentlich auch allein
sportlich logisch nach zu vollziehen und sachlich mit Fakten begründbar. Trotz allem bleibt natürlich immer ein kleiner Raum für Manipulation & Co. Leider fehlt meist bei diesen Vorwürfen ein Mindestmaß an Objektivität und die Bereitschaft "normale" Umstände dabei anzuerkennen bzw. zu berücksichtigen bei einer Analyse.
 

Omaru

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Der Fury vs AJ oder AJ vs Wilder Kampf verliert immer mehr an Bedeutung, was so schade ist wenn man zurück blickt wo die alle 2018 waren.

Aber trotz seiner schlechten Leistung war der Kampf gestern eine Lehrstunde, dass man ein Kampf trotz 2 knockdowns nicht abbricht. (Early British Stoppage zb)
 

Omaru

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Hätte ja auch so kommen können wie Rahman gegen Lennox ^^ bis au Dubois ist er immer wieder aufgestanden
 

Omaru

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Wieso hat Pringles nicht in der zweiten Runde den Sack zu gemacht.? AJ wurde ihm ja wie auf den Präsentierteller serviert. AJ sollte unbedingt der Vergangenheit halber Fury und Wilder fighten dann Schluss machen
 

Omaru

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Haha Usyk ist über Nacht gealtert lol der schaut auf AJ wie ein stolzer Vater auf seinen Sohn
 

M-shock

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War 2011 gegen Nistor ähnlich. Trotzdem hat AJ danach noch eine ganz passable Karriere hingelegt trotz dieses Mankos. :confuse: :weghier:

Ne das ist nicht zu vergleichen.
Außerdem ist der Joshua 2011 nicht mit dem von 2026 vergleichbar.
Ich behaupte mal, der 2026 Joshua wird nichts passables mehr erreichen.
 

wicked

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AJ vs Prenga und Fury
Fury sah am Freitag gegen den Renter Wach alt und durchgewaschen aus. Die meisten Fans schwenkten dann in Richtung AJ.
Dann kommt am Samstag AJ in den Ring und unterbietet das noch einmal (um fair zu sein: gegen einen schwachen, aber wohl deutlich besseren Gegner als Fury hatte...). Ja, ich stimme da meinen Vorredner zu. Punch resistance ist weg!
Hardcore-Boxfans haben immer ein bisschen Vorbehalte jemanden ein Glaskinn zu unterstellen, - und das hatte AJ mMn in seiner bisherigen Karriere auch nicht, aber zu diesem Zeitpunk scheint es wirklich gläsern!

Ja, AJ-Fury ist weit deutlicher über dem Ablaufdatum als man es anfangs Jahres dachte. Ich kann jeden Boxfan verstehen, der keinen Bock mehr darauf hat.
Grosses Business wird der Kampf immer noch machen. Und ich persönlich werde das Ding auch gerne gucken. Es waren halten die prägenden Figuren im Schwergewicht der letzten 10-15 Jahren. Wenn sie nicht mehr auf dem Toplevel agieren, ist es zwar sehr schade. Aber die Wahrscheinlichkeit auf Action und Spektakel ist vielleicht sogar noch höher.

Ich behaupte mal, der 2026 Joshua wird nichts passables mehr erreichen.

Dass er jetzt noch gegen Itauma, Kabayal oder Dubois besteht, kann man vergessen. Ein Sieg über Fury halte ich aber nicht für ausgeschlossen. Was sportlich nicht mehr ganz die sooo grosse Nummer wäre, aber halt ein Riesending für die legacy...
 

LeZ

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Die Wirkung vom Uppercut war schon merkwürdig, vor allem, weil der gar nicht genau auf die Kinnspitze ging und der Kopf auch weder verdreht noch angehoben wurde wie beim Fitalli gegen Lennox. Vielleicht war er da auch schon off balance, weil der Breite ja schon ordentlich gerungen hat und offenbar richtig stark ringen kann. Später hat er den durchaus "etwas" muskulös-athletischen 110kg-Joshua spielend leicht quer zu Boden geworfen wie einen Sandsack. Der Mann hat im Oberkörper schon Strom.

Die späteren Haken und Overhands wo er im Seil saß waren doch keine Wischer, sondern Volltreffer? Aus der Bewegung voll reingehalten, und Sleepy Joshua schätzt die Entfernung falsch ein und geht nicht weit genug raus beim Versuch zu Meiden. Beine waren nachdem Joshua aufgestanden ist auch nicht weg.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Skript gestanden haben soll. Die Volltreffer, die auch laut zu hören waren, wären viel zu gefährlich gewesen, dass er davon nicht mehr aufsteht. Da baut man was anderes ein, irgendwelche Wischer oder eben die "Uppercuts" ohne Durchzuziehen, den Unterschied sieht kaum jemand.
 

timeout4u

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Auch wenn es Aussenstehenden schwerfallen mag: wenn ein Boxer bei einem scheinbar leichten Treffer zu Boden geht und es sich nicht gerade um ein Aussteigen einer B-Seite oä. handelt, liegt das meist weniger an mangelnder Härte, Nehmerqualitäten oä., sondern mehr an Unaufmerksamkeit, falsches Boxverhalten, schlechte Bewegung, spätes Reagieren/Erkennen, Wirkung usw.
Ganz abgesehen davon, dass jemand, der den Schlag nicht selbst empfindet oder einsteckt objektiv gar nicht in der Lage ist sachlich zu beurteilen, ob ein Treffer jetzt leicht oder schwer ist von der Wirkung, die er hinterlässt. Erst recht bei den verschiedenen Kräften/Faktoren, die im Boxen wirken. Selbst ein sog. Wischer kann bei einem Boxer "50-100kg Schlagwirkung" bringen, was allein von den "kg" durchaus für Schmerz, Härte, Balanceverlust uä.sorgen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

LeZ

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Weil Joshua ja auch der Konterboxer vor dem Herrn ist. Entweder der Trainer war extrem slick und hat Prenga absichtlich falsch instruiert, oder es war genau der falsche Ansatz. Ruiz hatte auch mit Rushing Erfolg, oder Dubois. Prenga ebenso. Wenn er einfach drauf geht, wäre die Chance riesig gewesen, dass Joshua runtergeht. Für wen auch immer das eine Chance gewesen wäre ...
 

timeout4u

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Ohne jetzt Prengas Trainer zu kennen oder irgendwelchen Einblick in dessen Arbeit zu haben: Hinterher wissen viele immer alles besser.
Wäre Prenga weiter auf den schnellen Knockout gegangen und z.B. dabei selbst böse erwischt worden oder konditionell eingebrochen, wäre eine entsprechende Traineranweisung genauso wieder falsch gewesen.
Die Trainerratschläge in der Ecke waren zu dieser Zeit ok und einen KO um jeden Preis erzwingen zu wollen, geht selten gut. Denke, viele Trainer hätten ähnlich gecoacht und hier noch nicht oder nicht mehr "All-in" empfohlen.
Man sollte als Zuschauer die Anweisungen auch nicht immer wortwörtlich 1:1 auslegen. Gerade in der Trainer/Boxer Kommunikation läuft vieles zwischen den Zeilen bzw. als "Code" oder was man in der Vorbereitung für dieses oder jenes ausgemacht hat entsprechend dem Boxerkönnen, der Taktik, der Vorbereitung usw..
"Geduldig" und "nicht in Eile" sein, muss ja nicht automatisch z.B. Rückzug oder nicht mehr schlagen bedeuten.
Wenn, dann war vielleicht der Wortlaut mit "open" etwas unglücklich, weil er als negative Kritik bei Prenga angekommen sein könnte und ihn unbewusst zu mehr Passivität und Vorsicht verleitet hat. Ist aber auch abhängig vom Charakter eines Boxers und nur Interpretation meinerseits.
 

LeZ

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Ist so'n Hindsight 20/20 Ding, aber ich kenne Joshua seit Jahren nun gar nicht als Konterboxer. Dafür als jemand, der durchaus mit Anlauf richtig Strom hat, so dass davor stehenbleiben, auch mit Arme hoch, keine gute Idee ist. Entweder laufen gehen wenn Joshua Maß nimmt, oder so wie er das erfolgreich in der 1. Runde gemacht hat. Nichts dazwischen.
 

GrimReaper

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Bis zum Dubios Fight hätte ich immer auf AJ gegen Fury gesetzt. Jetzt sehe ich Fury gewinnen.
Fury macht das was er seine Karriere immer gemacht hat, die richtigen Leute zur richtigen Zeit Boxen.
AJ war halt einfach viel aktiver und hat deutlich wenig handverlesene Gegner im Rekord, da ist die Abnutzung deutlich weiter vorangeschritten.
 

timeout4u

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Ob der Gegner in solchen Situationen ein Konterboxer ist, ist dabei eher zweitrangig. Die Gefahr liegt darin, dass man das Gehen auf den KO um jeden Preis bei einem angeschlagenen Boxer z.B. im Training schwer simulieren und üben kann. Angeschlagene Boxer reagieren oft unbewusst, unvorhersehbar und sind schwer auszurechnen. Man übt zwar im Training ua. punktgenaue Wirkungsschläge auf KO-Bereiche, hat aber dabei verständlicherweise weniger oft die Gelegenheit, das an menschlichen Zielen selbst im harten Wegkampfsparring auszuprobieren und hier praktische Erfahrungen zu sammeln. Entsprechend weiß man mangels Übungsmöglichkeit selbst daher dann ebenso nicht sicher, wie weit man dabei konditionell mit welcher Technik auf Anschlag gehen kann/darf.
Daher macht es Sinn bei angeschlagenen Gegnern nicht immer wild aufs Ganze zu gehen, sondern weitere Treffer weiter z.B. wie vorher "herauszuboxen" mit Vorbereitung, Ausführung und Absicherung. Nur stehenbleiben mit Armen hoch ist dabei sicher nicht gemeint und der Gegner hat ja auch eine Ecke, reagiert, passt sich an usw.
Und bei den ganzen Techniken/Boxabläufen gibt es eben jede Menge "dazwischen", selbst wenn man grundsätzlich nur die Wahl zwischen Angriff oder Abwehr hat: das oder die "Wie?" sind entscheidend.
 
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