O-Scoring: Moses Itauma vs. Filip Hrgovic | IBF-Weltmeisterschaft im Schwergewicht | DAZN PPV


Was läuft denn bei dir falsch? Gehe noch einmal in dich und lies dir ganz genau durch, was ich dazu geschrieben habe. Deine Deutung ist sowas von hahnebüchen, dass ich es mir besser spare, dafür weitere Worte zu finden.
Ich habe die ersten zwanzig Jahre in der DDR gelebt und dies aus verschiedensten Gründen sogar recht gut. Und ich denke, es ganz gut einschätzen zu können, auch im europäischen Vergleich der sozialistischen Länder. Ich lasse mir allerdings nicht gerne von Außenstehenden etwas anderes darüber erzählen. Und ich habe vielen die Augen geöffnet. Vielleicht klären wir das mal bei einem Bier...

Ich könnte es mir noch 5x durchlesen und würde es nicht anders verstehen, als ich das tat. Und nun lassen wir es vielleicht gut sein.
 
Es gibt halt einen Unterschied zwischen Favela-arm oder Uganda-Müllkippen-arm und UdSSR-arm oder BRD-arm. Ich habe nie hungern müssen und die Wohnung war auch geheizt. Wir hatten bei der Neuen Heimat zwar ständig kaputt getretene Haustüren, aber Fernwärme die besser war als später die Durchlauferhitzer in einer wesentlich teureren Wohnung. Aus dem Hahn kam heißes Wasser mit ordentlich Wasserdruck und die Heizung hat funktioniert. Immer. So mancher Politiker würde heute aber zum Hungerstreik aufrufen, wenn man die tatsächlichen Verhältnisse bei Kleidung und Essen heutigen Bürgergeldempfängern zumuten wollen würde. Wir haben letztens versucht, drei dicke Müllsäcke mit einwandfreier moderner und ursprünglich teurer Kleidung bei der Stadt zu spenden - zwei wurden nicht genommen, weil, "da ist ein Fleck". Bei Damen-Wollkostümen aus Kaschmir.
 
Ich habe die ersten zwanzig Jahre in der DDR gelebt und dies aus verschiedensten Gründen sogar recht gut. Und ich denke, es ganz gut einschätzen zu können, auch im europäischen Vergleich der sozialistischen Länder. Ich lasse mir allerdings nicht gerne von Außenstehenden etwas anderes darüber erzählen. Und ich habe vielen die Augen geöffnet. Vielleicht klären wir das mal bei einem Bier...

Ich könnte es mir noch 5x durchlesen und würde es nicht anders verstehen, als ich das tat. Und nun lassen wir es vielleicht gut sein.
Off topic on

Klingt interessant, was User hier über die DDR erzählen und wie das so war.

Hätte Interesse darüber von Zeitzeugen und insofern Fachpersonal zu erfahren.

Ein eigner Thread würde mir gefallen. Da ist im Forum soviel Expertise hier.

War nur einmal in Ostberlin damals anfangs den 80 ern und war schwer beieindruckt von der Andersartigkeit und der für mich absurd anderen Welt. Fast ne Zeitreise.

Die Reiseleiterin der Gruppe war echt nett und wir kamen ins Gespräch. Erinnere mich noch dass sie sagte: Sie sind nett, und ich möchte gerne länger mit Ihnen sprechen aber sonst krieg ich Probleme.

Off topic off
 
Man sollte nicht vergessen, es war damals Corona, Itauma hatte früh Kontakt zu den Pros, sparrte und trainierte mit erwachsenen Boxern wie ua. AJ, Fury usw. Denke nicht, dass man in Itaumas Team beim Aufbau dann blauäugig herangegangen ist, denn viele Trainer, Betreuer, Boxpartner von ihm sind oder waren eben keine blutige Anfänger, Nichtskönner oder Laien.

Zu den Fakten:

Zu Covid:

Nach mehreren Wellen, regionalen Stufenregeln und Impfkampagnen wurden die letzten rechtlichen Corona-Beschränkungen in England im Frühjahr 2022 aufgehoben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte den globalen Notstand im Mai 2023 für beendet.

Zum Sparring:

Das stimmt, dass Itauma gegen Tyson Fury, Anthony Joshua, Joe Joyce, Joseph Parker, Lawrence Okolie, Nelvie Tiafack gesparrt hat. Was beweist das? Dass er mi ihnen gesparrt hat.

Bottom Line ist: Sparring ist nicht Wettkampf. Ein Sparring kann sehr unterschiedlich ausfallen. Es kommt sehr darauf an, was dort trainiert, woran und wie gearbeitet wurde.

Was hat gesparrt mit.... bedeuten kann, zeigt sich auch bei Arnold Gjergjaj.

Der hat mit Wladimir Klitschko gesparrt, mit Tyson Fury, mit Kubrat Pulev, Filip Hrgovic, Robert Helemius, Marko Huck, Tony Thompson, Carlos Takam.

Das hat ihn nicht abgehalten, gegen David Haye unterzugehen.

Nun kann man zu recht festhalten: aber Du kannst doch einen Gjergjaj nicht mit einem Itauma vergleichen. Das ist richtig, aber es zeigt halt, dass man die Sache mit .... hat Sparring gemacht differenzierter sehen muss. Das ist der Punkt.


Selbst, wenn vorher ein Gegner von Itauma z.B. über 10 Runden gegangen wäre: heißt das nicht automatisch, dass ihn diese Erfahrung im nächsten Kampf genutzt oder gerettet hätte.

Doch, diese Erfahrung hätte ihm geholfen., Es ist bei den Profis ein Unterschied, ob man 6 Rd. boxt, oder 8 oder 10, oder 12 Runden. Jeder seriöse Profiboxtrainer weiss das. Deshalb werden die Boxer auch oft genauso aufgebaut. Ich kenne niemanden aus dem Stand, der bei den Heavyweights von einem 6 Rd. auf 12 Rd. gewechselt hat. Aber who knows?

Richtig ist allerdings, dass ihn diese Erfahrung nicht zwangsweise gerettet hätte, aber geholfen hätte es allemal.
Im Wettkampfboxen muss man ständig Entscheidungen treffen, abwägen, aber es ist ein Ding der Unmöglichkeit immer die sog. "richtige" Entscheidung zu treffen. Zumindest im voraus. Und hinterher ähnlich schwer. Gehts nur um reine Erfolgsorientierung: war/ist immer alles bei einer Niederlage falsch, was aber zu kurz gedacht ist, denn einiges muss bei Itauma auch richtig gemacht worden sein, sonst hätte er nicht so jung um die WM geboxt und dabei einen harten Brocken wie Hrgovic zeitweise "boxerisch" deklassiert. ;)

Ich kann dieser Analyse nicht zustimmen, weil sie an den wichtigen Punkten vorbei schielt.

Ja Itauma hat bei mir bis auf die 6. alle Runden gewonnen. Er war boxerisch besser als Hrgovic. Meine Bemerkungen sahen live so aus:

Moses Itauma vs. Filip Hrgovic BOXTIPPSPIELFIGHT ❤ 12. Rd.

HamburgBuam setzt auf Hrgovic , Meister hirschi sieht n DRAW. Wird hier einer der zwei Helden für den Mut belohnt? Stay tuned.

1. Rd. 10-9 Los gehts. Hrgovic macht physisch durchaus was aus und seine Hose sieht kultig aus. Hrgovic ist halt schon sehr erfahren. Oh harte Hand drin von Itauma. So far sieht Itauma nicht gross nervös aus. Hrgovic wirkt aber noch nicht wirklich auf Betriebstemperatur. Itauma bemüht, was richtig hartes zu landen. Das Publikum reagiert extrem. Noch immer ist im Ring nix entscheidendes passiert, ausser dass Itauma die besseren Hände drin hat., Hrgovic steigert sich, beginnt auch gut dagegen zu halten. Spannender Fight. Kann jederzeit alles passieren. So richtig präzise kam Itauma so far nicht durch.
2. Rd. 10-8 Hm leichter KD, war mehr off balance. Itauma gehts vorsichtig an. Hrgovic wird hier so lange gefährlich bleiben, bis er evtl. doch ausgezählt wird. Itauma bislang deutlich besser, aber Hrgovic ist Hrgovic und ein alter Hase., Der wird evtl. irgendwann auch einen Hammer auspacken, wenn Itauma weniger explosiv wird. Gefährlich, wie Itauma boxt. Itauma bietet da auch einiges an.
3. Rd. 10-9 Welcome Himmelsstern :jubel: . Itauma wieder bemüht, Hrgovic hart zu treffen, gelingt aber nicht. Itauma baut auch schon langsam ab., Hrgovic muss konzentriert bleiben. Itauma hat schon auch seine Schwächen. Noch alles drin für Hrgovic. Itauma muss etwas rausnehmen. Dann kommt er doch mal gut durch, aber Hrgovic sehr solide wie erwartet., Das wird kein Spaziergang für Itauma. Er baut ab und wird getroffen. Gute Hand von Hrgovic. Itauma kann nicht mehr voll überzeugen.
4. Rd. 10-9 Itauma trifft recht gut, aber Hrgovic kann sich noch immer gut entziehen und diese Hände kosten Itauma auch Kraft., Der Fightplan von Hrgovic ist ganz okay. Itauma wird sich hier schnell verbrauchen. Hrgovic recht solide. Itauma wird hier durchaus gefordert. Guter Test, keine Frage., Hrgovic hat seine guten Aktionen. Beide schon ziemlich am pumpen., Itauma wird damit erstmal umgehen müssen, dass er Hrgovic nicht einfach so wegbomben kann.,
5. Rd. 10-9 Itauma besser, aber Hrgovic wie erwartet sehr solide. Das Tempo kann Hrgovic gut gehen und Itauma versucht, hart zu landen, aber gelingt nicht wirklich., Hrgovic nicht mal gemoved und Hrgovic hat sogar gute Hände. Itauma sieht da mittlerweile ziemlich gewöhnlich aus., Kondimässig ist Itauma nicht besonders gut und kann das Level nicht halten. Hrgovic beginnt zu treffen, was bad news für Itauma ist und Hrgovic nimmt einen tollen Uppercut von Itauma.
6. Rd. 9-10 Itauma versuchts mit harten Händen, kann selber noch decken, aber Hrgovic zieht Itauma da langsam in tiefes Wasser. Itauma bemüht, sich nicht zu verausgaben. hrgovic wird munterer, Itauma muss damit umgehen, dass er Hrgovic nicht wirklich in die ganzen grossen Schwierigkeiten boxen kann., Neues Territorium für Itauma auf diesem Niveau., Beide traden hart. Was für ein Fight. Itauma erreicht seine Grenzen.
7. Rd. 10-9 Spannender Fight, kann man echt nicht meckern. Itauma hat sein Pulver wohl etwas verschossen. Hrgovic noch absolut im Fight und durchaus gefährlich. Die Körpersprache von Itauma wird schlechter. Der Junge ist müde und Hrgovic beginnt wieder gut zu treffen. Härtetest für Itauma. Hrgovic Gameplan ist ok. Itauma kommt gut durch. Hrgovic kann froh sein, dass der Gong kommt.
8. Rd. 10-9 Itauma versucht, Hrgovic erstmal zu testen. Hrgovic hat auch Körner gelassen. Itauma möchte nun endlich mal wirklich Wirkung hinterlassen. Hrgovic ist aber tough as coffin nails. Itauma hat gute Hände drin, aber Hrgovic nimmt die Schläge noch aber seine Körpersprache wird richtig schlecht. Zudem kommt in dieser Phase wenig von Hrgovic. Itauma versucht, Hrgovic zu finishen, wird sich aber selber auspowern und Itauma ist plötzlich selber durch den Wind. Itauma müde und fertig. Itauma hat Glück dass der Gong kommt. oh je Itauma fertig.
9. Rd. Itauma kommt kaum mehr vom Stuhl hoch.,Klares Momentum für Hrgovic. Was für ein Fight., Beide fix und foxi. Itauma muss hier tief graben. Hrgovic scheint mehr drauf zu haben. Itauma wankt. Der Junge ist durch. Hrgovic drauf und dran den Upset zu schaffen. Itauma scheint mal wieder völlig durch und Hrgovic kann ihn wohl finischen. Itauma ist durch. Hrgovic auch fertig., Itauma kann sich kaum mehr auf den Beinen halten und Itauma ist doch nicht mehr kampffähig und da ist der Fight aus.,

Hrgovic WKo 9 Itauma.

Das war mein Scoring. Wie man sehen kann, habe ich da nichts mehr geändert., Die Probleme von Itauma sind offensichtlich.
Die Frage ist: haben wir das in der Vergangenheit schon gesehen:

Take a look:

Moses Itauma vs. Jermain Franklin jr. 10 Rd. BOXTIPPSPIELFIGHT

1. Rd. 10-9 Itauma ist erst 21-jährig. Das sollte man nicht vergessen. Los gehts., Itauma kommt überzeugt aus der Ecke. Der Junge wirkt recht schnell. Franklin routiniert, lässt Itauma erstmal machen. Langsam ist Franklin jedenfalls nicht., Gute Hände von Itauma, aber erstmal ohne Effekt. Franklin schein recht solide zu sein. Itauma schnell. Franklin scheint alles zu sehen udn Itauma muss aufpassen, dass er sich keinen Konter fängt. Itauma ist zu offen. Franklin deckt sehr gut und sieht die Schläge. Selber findet er offensiv noch nicht statt. Itauma kommt mal mit einer guten Hand durch. Itauma sieht da gut aus, auch, weil Franklin kaum schlägt. Die Runde geht glaubs zu lange.
2. Rd. 10-9 Franklin traut sich etwas mehr zu. Itauma durchaus offen. Defensiv ist er nicht besonders gut und wäre anfällig "caught" zu werden. Tempo fällt etwas zusammen. Franklin boxt ordentlich mit. Offensiv kann Itauma gefallen. Franklin so far solide in der 2. Rd. Itauma mit ner Linken drin.
3. Rd. 10-8 Itaumas Jab kann sich sehen lassen. Der kommt recht gut. Franklin hält sich noch immer sehr ordentlich. Itauma geht auch mal zum Body. Mixt es. Itauma gut zum Body,. Den hat Franklin gespürt. oh da kommt Itauma durch und Franklin muss runter. Er kommt schnell hoch. geht noch 14 sek. . Franklin übersteht die Runde.
4. Rd. 10-9 Tja Itauma drückt aufs Tempo. will wohl Franklin testen. Itauma ist schon gut, aber da muss er noch viel lernen. Kondi, Defensivverhalten. Shot selection könnten besser sein. Zudem muss er sich besser pacen, wenn er wirklich nicht den grössten Motor hat. Franklin deckt gut. Vor allem die Rechte deckt sehr gut. Itauma sieht nicht mehr wie n Ueberflieger aus. Die Schläge haben des öftern etwas an Snap verloren.
5. Rd. Itauma mit den guten Jabs und Franklin zeigt, wie man Itauma kontern könnte. Franklin kassiert. Itauma kam gut durch, und dann kann er Franklin übel fällen. Die Szene war Klasse. Hoffe Franklin ist ok. ja scheint so.

Moses Itauma WKO 5 Jermain Franklin jr.

s.a. andere Scorings von den Usern hier.

Nundenn: Ich kann Itaumas Trainer von seiner Arbeit im Gymn nicht beurteilen, aber ich kann mich wundern, dass ein "solcher vermeintlicher "Klassetrainer" einen Fight so schlecht lesen kann. Ich frage mich, was ein Profitrainer im Fight gegen Franklin gesehen gesehen hat.

Was ich gegen Franklin und gegen Hrgovic gesehen habe, steht schwarz auf weiss da. Da wurde auch nix mehr geändert Hatte ich da einfach zwei lichte Momente in der Analyse und sie sind mir quasi einfach rausgeruscht, rausgeflutscht? :D:LOL:. Ja reinen Herzens kann ich das nicht völlig ausschliessen. Aber hier habe ich erstaunlich gut gesehen, was im Ring passierte.

Es kann mir keiner erzählen, dass Itauma kondimässig gegen Hrgovic top drauf war, aber den Grund kann ich nicht 100 % sagen. Vielleicht hat Itauma mit dem Hinweis auf sein kaum 12. Rd. Sparring geflunkert (props an Hamaguchi, welche das sehr fair kommentiert hat), aber es ist schon bemerkenswert, wie Itauma da jeweils schon früh pumpt. Gibt auch ein Video von Steve Bunce (ab min 1.00), der interessante Insights gab:



Ich mag auch die Analyse von Barry McGuigan, ders imo gut auf den Punkt brachte und viele meiner Gedanken widergab:



Profiboxen ist ein toughes Business:

Selber habe ich wohl 1000 e von Fights aufmerksam und so gut ichs kann gescored.

Meine Lehren für die Wahl eines Profitrainers:

- er muss fachlich und menschlich kompetent sein und die Chemie muss stimmen.
- er muss punkten können
- wir müssen uns gemeinsame realistische Ziele stecken und daran arbeiten, sie zu erfüllen.
- er muss mich boxerisch weiter bringen können, sprich Schwächen auszumerzen versuchen und die Stärken noch besser machen.
- er muss mich solide einschätzen können und ehrlich zu mir sein.
- er muss mich auf Boxkämpfe professionell vorbereiten können, mit mir strategisch-taktisch diverse Szenarien durchgehen und jeweilige klare Lösungen aufzeigen. Er muss game Pläne entwickeln können.
- er muss einen Fight auch im Fight und unter Druck lesen können und im Fight strategisch-taktisch aber auch mit boxerischen Anweisungen adaptieren können und ich muss ihm auch im tiefen Wasser stehend vertrauen können, dass seine Instruktionen richtig sind.

Hier würde ich an Itaumas Stelle wohl zwingend den Trainer Ben Davison tauschen. Ich hätte zuviel Vertrauen in ihn verloren.
 
Zwischen 2019 und 2021 hatte Itauma fast keine Kämpfe. Erst 2022 nahm seine Karriere Fahrt auf, so dass er sich entschied die Amateurlaufbahn vorzeitig zu beenden, anstatt z.B. auf die Olympischen Spiele zu warten. Gibt verschiedene Berichte, dass die Corona-Zeit, die Unsicherheiten dadurch im Olympischen Boxen und auch z.B. die IBA/World Boxing/IOC-Sache eine Rolle bei Itauma spielte.
Es ging mir nicht um irgendwelche Beweise, sondern lediglich um Erklärungen. Nicht umsonst hat Itauma entsprechende Profiboxangebote erhalten, weil man eben Potential erkannte. Ist ja nicht das erste Mal, dass ein Boxer im Sparring auf sich aufmerksam macht und dann zu den Profis wechselt. Warum du mit einem Gjergjaj kommst, keine Ahnung, ich habe Itauma nie mit dem verglichen und meine Aussage hat einen völlig anderen Bezug.
Doch, diese Erfahrung hätte ihm geholfen., Es ist bei den Profis ein Unterschied, ob man 6 Rd. boxt, oder 8 oder 10, oder 12 Runden. Jeder seriöse Profiboxtrainer weiss das. Deshalb werden die Boxer auch oft genauso aufgebaut. Ich kenne niemanden aus dem Stand, der bei den Heavyweights von einem 6 Rd. auf 12 Rd. gewechselt hat
Wenn man aus der Erfahrung nur Positives mitnimmt, dann vermutlich schon, aber letztendlich bleibt es eine Vermutung. Wenn es Negatives gab, wie zuviele harte Treffer, Verletzungen, ein Niederschlag dabei uä. kann sich das genauso schlecht auf die Psyche, den Körper auswirken für die Zukunft und wäre dann weniger hilfreich.
Gibt sicher welche: Deontay Wilder z.B.
Ich kann dieser Analyse nicht zustimmen, weil sie an den wichtigen Punkten vorbei schielt.
Ist und war keine Analyse von mir, die würde anders aussehen, sondern nur eine Anregung das Ganze aus verschiedenen Blickwinkeln objektiv zu betrachten, aber scheint hier nutzlos geworden zu sein im Forum.
Hatte ich da einfach zwei lichte Momente in der Analyse und sie sind mir quasi einfach rausgeruscht, rausgeflutscht? :D:LOL:
Leider auch keinen blassen Schimmer. was deine Analysen jetzt mit meinen Aussagen zu tun haben? Wenns um das sog. Lesen eines Kampfes geht: Ein Trainer/Boxer ab einem gewissen Level liest einen Kampf völlig anders als ein Zuschauer, der nie Trainer, Boxer war, bezieht dabei Praxisdinge mit ein, die Vorbereitung, Ausführung, Absicherung, die Finten, die Technik, das Ringverhalten, die mentale Seite, die Schlagwirkung, Beinarbeit, eigene oder gemachte Erfahrungen, Persönlichkeit, Fitness und und und. Wichtig dabei nur: z.B. beide Seiten/Boxer immer neutral und objektiv dabei zu betrachten, was ua. die Aktion/Reaktion, Können, Ausbildung, Erfahrung, Verhalten, Form auf den Kampf angeht. Und daran wird im Gym immer gearbeitet mit zig Techniken, Plänen, Methoden usw. Trotzdem kann man nie ausschließen, dass sich bestimmte Dinge/Mängel wiederholen und das beste Lesen im Ring nutzt dir auch nichts, wenn der Boxer nicht hört, der Gegner Einfluss nimmt, ein Schlag Wirkung zeigt, Tunnelblicke entstehen im Fight etc. etc.
Es kann mir keiner erzählen, dass Itauma kondimässig gegen Hrgovic top drauf war, aber den Grund kann ich nicht 100 % sagen.
Möglich, aber es ist nun mal Fakt, dass man konditionsmässig im Training top drauf ist, sich entsprechend gewissenhaft vorbereitet hat und man trotzdem nach kurzer Zeit im Ring aus dem letzten Loch pusten kann. Weil die Psyche versagt, weil man overpaced, weil der Gegner gute Schläge gelandet hat, die Tagesform schlecht ist, man nicht in den Kampf kommt, der Gegner sich anders verhält als erwartet und und und. Wer das bestreitet: da weiß ich echt nicht, was ich davon halten soll bzw. der hat diese sportliche Erfahrung scheinbar selbst noch nie mitgemacht, sei es als Trainer oder Aktiver?
Meine Lehren für die Wahl eines Profitrainers:
Woran machst du es fest, ob die Einschätzung, die jemand über dich trifft, die richtige ist und stimmt? Und Ehrlichkeit? Manchmal muss man als Trainer auch lügen zum Schutz des Boxers, als Motivation, Lob, Stärkung von Selbstbewusstsein etc. Schwächen können manchmal Stärken sein und umgekehrt.
Klare Lösungen? Wie sollen die aussehen, wenn das Verhalten/die Leistung des Gegners unklar ist, wie es immer mal vorkommen kann?
Und was machst du bei einer Niederlage? Waren dann die ganzen Pläne, die Strategien, das Arbeiten mit Stärken/Schwächen, die automatisch falsch, unprofessionell oder gibts nicht doch noch mehrere Faktoren für ein Scheitern?
Kampf lesen, schön und gut. Aber kann eben auch vorkommen, dass ein Boxer den Kampf anders liest, weil er im Ring, in der Nähe zum Gegner einen ganz anderen Zugang hat bzw. eine andere Kommunikation erfährt, die ein Dritter nicht zu erkennen vermag.
Oder viel Spaß mit dem Joystick-Trainer in dunklen Gewässern, der dann alles besser zu wissen glaubt und Entscheidungen für dich trifft, obwohl du es bist, der im Ring Leib und Leben riskiert?
Ohne jetzt Pro-Davison sein zu wollen, aber ich sehe bislang wenig handfeste Belege, dass er hier in allen Punkten deiner Aufzählung derart versagt haben soll oder ich habe diesen Abschnitt falsch verstanden, weil ich nicht ganz weiß, was deine Traineranforderungen konkret mit Davison zu tun haben, weil wie du ja selbst erwähnt hast: die Gym-Arbeit können wir nicht beurteilen. Und nur der reine Kampfausgang, das Verhalten im Kampf spiegelt nur einen Teil des Ganzen. :saint:
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwischen 2019 und 2021 hatte Itauma fast keine Kämpfe. Erst 2022 nahm seine Karriere Fahrt auf, so dass er sich entschied die Amateurlaufbahn vorzeitig zu beenden, anstatt z.B. auf die Olympischen Spiele zu warten. Gibt verschiedene Berichte, dass die Corona-Zeit, die Unsicherheiten dadurch im Olympischen Boxen und auch z.B. die IBA/World Boxing/IOC-Sache eine Rolle bei Itauma spielte.

Moses Itauma Amateur Timeline (24-0 Total Record)


YearAgeFocus & Major AccoladesEstimated Bouts
2017~12Amateur Debut: Had his first recorded junior/schoolboy fights.1–3 bouts
2018~13Schools Level: Actively competed in local and national schoolboy structures.3–5 bouts
2019~14National Junior Champion: Won the England Boxing National Junior Championship (notably defeating Aloys Youmbi in the semi-finals).4–6 bouts
2020~15Pandemic Interruption: Most junior amateur boxing in the UK was entirely halted due to COVID-19 lockdowns.0–1 bouts
2021~16Return to Competition: Stepped up into the Youth division as restrictions lifted.2–4 bouts
2022~17International Dominance: His peak amateur year. Won Gold at the Youth European Championships and Gold at the Heavyweight Youth World Championships before signing his pro deal just after his 18th birthday.6–8

Es ging mir nicht um irgendwelche Beweise, sondern lediglich um Erklärungen. Nicht umsonst hat Itauma entsprechende Profiboxangebote erhalten, weil man eben Potential erkannte. Ist ja nicht das erste Mal, dass ein Boxer im Sparring auf sich aufmerksam macht und dann zu den Profis wechselt. Warum du mit einem Gjergjaj kommst, keine Ahnung, ich habe Itauma nie mit dem verglichen und meine Aussage hat einen völlig anderen Bezug.

Wieso die Erwähnung von Gjergjaj? Weil hat gesparrt mit.... per se noch nicht viel bedeutet. Es kommt hier sehr darauf an, wie das Sparring gestaltet ist, woran gearbeitet wird und mit welchen Zielvorgaben, wie intensiv das Ganze geboxt wird. Deshalb ist Hamaguchis Aussage im Video weiterhin spot on.


Wenn man aus der Erfahrung nur Positives mitnimmt, dann vermutlich schon, aber letztendlich bleibt es eine Vermutung. Wenn es Negatives gab, wie zuviele harte Treffer, Verletzungen uä. kann sich das genauso schlecht auf die Psyche, den Körper auswirken für die Zukunft.
Gibt sicher welche: Wilder z.B.

Der Aufbau eines Profiboxers verläuft in aller Regel methodisch:

1. 4-Runden Phase
2. 6-Runden Phase
3. 8-Runden Phase
4. 10-Runden Phase
5. 12-Runden Phase

Fakt ist, dass Itauma in seiner Karriere bis zum Hrgovic nie über 6 Rd. boxen musste und so unter Wettkampfbedingungen nie getestet wurde, wie er sich danach verhält.

6 Rd. dauern 18 Min reine Kampfzeit bei den männlichen Profis.
12 Rd. dauern 36 Min rK bei den männlichen Profis.

Es dürfte klar sein, dass dies einen Unterschied ausmacht. Dass 6 von Itaumas Fights auf 10 Rd angesetzt waren, tut nichts zur Sache, weil Itauma die crucial Runden gar nie unter den Belt bekam.


Leider auch keinen blassen Schimmer. was deine Analysen jetzt mit meinen Aussagen zu tun haben? Wenns um das sog. Lesen eines Kampfes geht: Ein Trainer/Boxer ab einem gewissen Level liest einen Kampf völlig anders, bezieht dabei Praxisdinge mit ein, die Vorbereitung, Ausführung, Absicherung, die Finten, die Technik, das Ringverhalten, die mentale Seite, die Schlagwirkung, Beinarbeit und und und. Wichtig dabei: z.B. beide Seiten/Boxer immer neutral und objektiv dabei zu betrachten, was ua. die Aktion/Reaktion, ihr Können, die Ausbildung, Erfahrung angeht.

Sehe ich fundamental anders. Was Du anführst, sind Dinge, welche ein Trainer/Boxer VOR dem Fight beachtet. Glaubt man den Berichten, sollen darin die Stärken von Ben Davison sein.

Was im Fight passiert, ist was ganz anderes. Ein Trainer muss sehen können, wie der Kampf läuft, was von seinem game plan aufgeht und was nicht. Er muss laufend aufdatieren, ob der Fight strategisch-taktisch in den besprochenen Bahnen läuft und was dabei aufgeht und was nicht. Je nachdem muss er korrigieren. Er kann während der Runde seine Codes reinrufen oder in der Ecke seine Anweisungen vermitteln. Boxen ist kein Schach aus der Zeit Nimzowitschs. Das Coaching war meines Wissens immer ein Dynamisches, welches dem Geschehen im Ring laufend Rechnung trägt und adaptiert.

Ben Davison wird imo zu recht dafür kritisiert, dass er den Fight in der Praxis nicht wirklich lesen konnte und darum seine Anweisungen nicht zielführend und hilfreich waren.

Möglich, aber es ist nun mal Fakt, dass man konditionsmässig im Training top drauf ist, sich entsprechend gewissenhaft vorbereitet hat und man trotzdem nach kurzer Zeit im Ring aus dem letzten Loch pustet. Weil die Psyche versagt, weil man overpaced, weil der Gegner gute Schläge gelandet hat, die Tagesform schlecht ist, man nicht in den Kampf kommt, der Gegner sich anders verhält als erwartet und und und. Wer das bestreitet: da weiß ich echt nicht, was ich davon halten soll bzw. der hat diese sportliche Erfahrung scheinbar selbst noch nie mitgemacht?

Das bestreitet niemand, dass man als Sportler nicht schon nach wenigen Minuten aus "dem letzten Loch" pusten kann, aber dafür hats Gründe. Die Sache ist, dass ich nachgewiesen habe, dass dies schon in einer gewissen Form beim Franklin-Fight der Fall war.

Man muss gerade beim Boxen aus Fehlern/Schwächen lernen und die richtige Schlüsse ziehen.

Deshalb habe ich auch das Video von Steve Bunce gepostet. Dem ist das Gleiche im Fight gegen Hrgovic aufgefallen.,

Die Frage ist doch, was Itaumas Corner aus dem Franklin Fight wirklich gelernt hat? Haben sie das angeschaut, wieso Itauma da jeweils pumpt wie n Maienkäfer?

Haben sie wirklich an der Kondi gearbeitet? Haben sie den Motor von Itauma heiss laufen lassen und geschaut, was passiert? Haben Sie Fachpersonal beigezogen, um das mal sportpsychologisch anzuschauen?

Die Aussage von Itauma zum Sparring lässt mich nach vor etwas bedröppelt zurück. Ich schliesse mich Barry an, der meinte: wtf haben die trainiert? Würde es noch weiter fassen und fragen: haben die wirklich alle Aspekte angeschaut, welche hier für ein gassen relevant sind?



Woran machst du es fest, ob die Einschätzung, die jemand über dich trifft, die richtige ist und stimmt?

Gehe davon aus, dass sich ein Sportler auf dem Level in aller Regel recht gut einschätzen kann, auch in dem Alter. Denke, dass sich ein Sportler auch selber laufend reflektiert und seine Stärken und Schwächen kennt.

Eine völlig falsche Einschätzung eines Trainers wird man schnell erkennen, weil sie mit den gesammelten Erfahrungen und der Reflektion einfach nicht übereinstimmt.

Im Text auf den Du geantwortest hast gings aber um was anderes:

hier würde ich sagen. 50 Jahre Erfahrung mit Profiboxen.


Und Ehrlichkeit? Manchmal muss man als Trainer auch lügen zum Schutz des Boxers, als Motivation, Lob etc.

Naja das ist ne persönliche Sache, da reagiert nicht jeder gleich drauf. Ich erinnere mich nicht, dass mich je ein Trainer aus Motivationsgründen gelobt hat, obwohl ich Schaisse war und bin dankbar dafür.
Klare Lösungen? Wie sollen die aussehen, wenn das Verhalten/die Leistung des Gegners unklar ist, wie es bei Boxern immer mal vorkommen kann?

Gerade bei einem Gegner wie Hrgovic gibts doch klare Lösungen, wie man ihn als Itauma boxen muss. Da gibts imo auch nicht viel "Unklares". Hrgovic wird sich boxerisch nicht mehr neu erfinden und es war klar, dass dies ein tougher Fight werden kann. Studienmaterial gibts da doch in Hülle und Fülle.

Beim Profiboxen studiert man Gegner im Voraus. Denke, das dürfte klar sein. Man stellt sich auf einen Gegner ein und arbeitet spezifische Gameplans aus und geht die div. Szenarien und Eventualitäten immer wieder durch.

Insofern verstehe ich "Leistung des Gegners unklar" nicht.
Und was machst du bei einer Niederlage? Waren dann die ganzen Pläne, die Strategien, das Arbeiten an Stärken/Schwächen, die gemeinsam erarbeitet wurden falsch, unprofessionell?

Niederlagen können immer passieren aus den unterschiedlichsten Gründen. Sie müssen allerdings genau und ehrlich analysiert werden, wie Siege übrigens auch.

Es gibt immer mal wieder Sportler, welche aussagen, dass sie aus Niederlagen mehr gelernt haben als aus Siegen. Nundenn: ob die Pläne/Strategien, das Arbeiten an Stärken/Schwächen, die gemeinsam erarbeitet wurden, falsch /unprofessionell waren, zeigt sich in der Analyse.

Geht darum, die Gründe ehrlich zu benennen und das gründlich.

Boxen ist nicht Schach, wo Du die Steine einfach wieder aufstellen und eine andere Partie beginnen kannst.,

Je nachdem zahlst Du im Boxen bei schweren Niederlagen einen Preis, der negative Dividenden ausschüttet.
Kampf lesen auch schön und gut. Aber kann durchaus vorkommen, dass ein Boxer den Kampf anders liest, weil er im Ring, in der Nähe zum Gegner einen ganz anderen Zugang hat bzw. eine andere Kommunikation erfährt, die ein Dritter nicht zu erkennen vermag.
Oder viel Spaß mit dem Joystick-Trainer in dunklen Gewässern, der dann alles besser zu wissen glaubt und Entscheidungen für dich trifft, obwohl du es bist, der im Ring Leib und Leben riskiert? :saint:

Ja gut, das ist nicht das erste Mal, dass Du mit dem Begriff Joystick-Trainer herumwedelst. Wieso machst Du das? Gehts nur drum, Dich über andere Meinungen lustig zu machen oder was ist der Sinn des Spotts?

Das hat schon seinen Grund, dass ein Trainer seinen Schützling (Achtung Schütz.... ling) betreut. Dass ein Boxer im Ring seine Ueberlegungen macht scheint mir logisch, allerdings verwundert mich, dass Du gerade hier den Joystick-Trainer IN DUNKLEN Gewässern erwähnst.

Ist ein Boxer wirklich in tiefen Gewässern, ist seine Auffassungsgabe im Ring wohl kaum mehr bei 100 %. Gerade dann ist doch der Trainer gefordert, ihm je nachdem in der Ringpause kurze Anweisungen zu geben, wie er durch das Tal findet oder seinen Schützling je nach Kampfverlauf in der Runde oder in der Ecke zu pullen.

Bei Deiner letzten Line vergisst Du was fundamentales: Ja, der Boxer riskiert im Ring sein Leib und Leben. Aber es ist die Pflicht des Ringrichters, des Medizinpersonals, aber auch insbesondere der Ecke, den Fighter zu schützen. Genau deshalb pullt man Fighter oder wirft das Tuch und das kann potentiell Leben retten.

Und genau deshalb ist auch die Wahl des Chefpersonals in der Ecke so wichtig, weil es im Extremfall sein kann, dass der angeschlagene Fighter sein Leben auch in die Schutzqualitäten des Trainers legt.

Hamaguchi hat nochmal nachgedoppelt (für mich interessante Sichtweisen)

 
Bisschen viel Text, aber gut.
Es hätte ja klappen können in den ersten paar Runden für Itauma. Dann gäbe es diese Diskussionen erst bei späteren Fights...
Dass Hrgovic sich als so harter Hund entpuppt wird ihnen in der Form nicht klar gewesen sein. Die Parallele zu Foreman-Ali sehe ich ehrlich gesagt.
 
Es hätte ja klappen können in den ersten paar Runden für Itauma. Dann gäbe es diese Diskussionen erst bei späteren Fights...
Vom Ergebnis mal abgesehen, war es für den Zuschauer ersichtlich das es keinen Gameplan für einen Fight gibt, der im letzten Viertel eines 12 Runden Fights geführt werden muss. Vorallem hatte das Trainerteam keine alternative Strategie dafür, falls Hrgovic in der Lage ist Itauma's Shots gut zu nehmen und Itaumas Output durch veränderte Abläufe in der Kampfführung anzupassen.

Was man Ben Davidson und seinem Team deutlich ankreiden muss, ist das fehlende Verständnis für die Situation im Ring und das befinden des Gegners. Die mangelnde taktische Einstellung seines Sportlers. Sowie die Einteilung der Energiereserven und Rekuperations Phasen im Kampf. Das ist im Fall von Ben Davidson schon auffällig defizitär und enorm mangelhaft in der praktischen, situationbedingten Umsetzung.

Itauma ist erst 21 Jahre alt und ihm fehlt die Erfahrung wie man sich körperlich und mental auf eine Kampfsituation einstellen muss, um gegen einen harten Veteranen ohne Angst vor seiner Präsenz zu bestehen.

Itauma darf nicht der Boss im Training, come Fight Night im Ring und seiner Ecke sein. Er muss angeleitet und vielleicht auch zu Dingen gezwungen werden die er selbser vielleicht als nicht sinnvoll oder gar als wichtig erachtet. Was seinen Trainigsablauf und das Pensum betrifft, ist es aus der Ferne natürlich schwer zu beurteilen wie weit die Vorgaben beim Training dem tatsächlichen "must definitely be done in Camp, to be victorious" entsprechen.
 
Oben