Wenn man das Programm angeleichen will muss man dies aber auch bei der WM umsetzen.
Und die so genannten Exoten hast du ĂŒberall. Auch in der Kombi und auch im Langlauf sind diese teilweise ĂŒberfordert. Das ist bei einer WM nun mal so. Dann muss man halt die nötigen Punkte runtersetzen, wenn man diese nicht dabei haben möchte.
Die Frage ist ja, ob es sinnvoll ist, das Programm ĂŒberall anzugleichen. Ich wollte grad das Argument bringen, dass die Frauen beim Langlauf ja auch kĂŒrzere Strecken laufen, aber irgendwie scheinen sie das geĂ€ndert zu haben. Da sind aber - glaube ich - auch nicht alle glĂŒcklich damit. Na zumindest beim Biathlon sind die Damenstrecken noch kĂŒrzer.
Der Punkt ist eben, dass es bei den MĂ€nnern insgesamt wesentlich mehr Springer gibt, die die GroĂschanze beherrschen. Wenn wir mal exemplarisch den dritten Trainingsdurchgang betrachten, wo alle Springer den gleichen Anlauf hatten: Da gab es gerade mal drei Springer, die unter 100 m gesprungen sind. Selbst Leute wie Kaimar Vagul, Hektor Kapustik, Daniel Skarka oder Qivu Song, die ja wirklich nicht zu den Springern gehören, die man regelmĂ€Ăig bei Weltcups sieht, haben die 100-m-Marke teils deutlich ĂŒbertroffen.
Bei den Damen hingegen hat es bis Startnummer 28 gedauert, bis die erste ĂŒberhaupt die 100-m-Marke erreicht hat - und das, obwohl die Springerinnen am Anfang sogar noch drei Luken mehr Anlauf hatten als die Beste (die dann dennoch 138,5 m erreicht hat).
Und da frage ich mich dann schon, ob man den Damen wirklich einen Gefallen tut, wenn man sie ihr Teamspringen auch auf der GroĂschanze austragen lĂ€sst, weil da die Unterschiede zu den Herren noch wesentlich deutlicher zu sehen sind.
GrundsÀtzlich finde ich es ja gut, wenn Sportler aus möglichst vielen Nationen bei der WM am Start sind. Meistens geht es ja auch gut.