🇩🇪 DSV-Adler


christurion

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Schade.

Aber vielleicht gibt es ja den gleichen Effekt wie bei Peter Prevc seinerzeit mit einem spektakulären und würdigen Abschluss in Planica, sie hätte es verdient.
 

torben74

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Schade.

Aber vielleicht gibt es ja den gleichen Effekt wie bei Peter Prevc seinerzeit mit einem spektakulären und würdigen Abschluss in Planica, sie hätte es verdient.
Das hoffe ich doch :jubel:

Verdient hätte sie es, da sie wirklich eine der sympathischsten Sportlerinnen ist, die wir haben.

Ich traue ihr auf alle Fälle eine Medaille mit dem Team und vielleicht auch eine in den Einzelevents zu, so denn das Wetter fair bleibt.
 

tiger04

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Ich hätte gedacht, sie hängt noch aufgrund der Vierschanzentournee dir ein Jahr dran - sonst wäre ich mir auch sicher gewesen, dass sie nach der Saison aufhört
 

BennyWe

EFF #77
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Ich hätte gedacht, sie hängt noch aufgrund der Vierschanzentournee dir ein Jahr dran - sonst wäre ich mir auch sicher gewesen, dass sie nach der Saison aufhört
Ich denke dass auch das Thema Familienplanung ne rolle spielt , von dem her kann ich den schritt verstehen, auch wenn es schade ist, dass sie die erste VST der Damen nicht erlebt.


Bleibt ihr zu wünschen , dass die verletzungsfrei den ein oder anderen Erfolg diese Saison erreicht.
 

Finn-Lady

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Eine ganz Große geht, schade, aber absolut verständlich. Wenn ich es recht im Kopf habe, sind neben ihr nur noch Juliane Seyfarth, Anna Hollandt, Sara Takanashi, Yûki Itô und Julia Kykkänen aus der ersten Weltcup-Saison aktiv. Das ist schon quasi ihr halbes Leben. Irre.
Ich denke auch, dass nun einfach andere Dinge für sie kommen sollen.
Wenn es schon nicht die VST ist, dann vielleicht doch ein 200er beim Fliegen und die Olympischen Spiele als Highlight ✊🏻
 
Zuletzt bearbeitet:

Benjamin

Zahlenfreund
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Eine weitere Springerin gibt es noch, die bislang in allen Weltcup-Saisons gepunktet hat: Juliane Seyfarth!

Ja, ich hätte bei Katharina Schmid auch gehofft, dass sie sich von der Aussicht auf die Vierschanzentournee nochmals locken lässt. Aber andererseits heißt es da ja schon seit längerer Zeit: Dieses Jahr noch nicht, aber ganz bestimmt nächstes oder übernächstes Jahr - und dann kommt doch wieder etwas dazwischen. Verständlich, dass man da irgendwann nicht mehr länger warten mag.
 
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Ich finde das Springen von Oberstdorf hat einmal mehr gezeigt, was Hoffmann und Raimund für gewaltige Feigenblätter im deutschen Skispringen sind. Es ist ja nichts ganz neues aber es wird immer wieder dramatischer: Die beiden sind gut drauf, alle anderen schlecht bis grottenschlecht.

Früher waren bei der Tournee meist so zehn Deutsche im ersten Wertungsdurchgang und zumindest bei sieben oder acht konnte man sich auch Hoffnungen machen, dass sie das Finale erreichen. Gestern war für mich nach dem Paschke-Sprung zu 100 Prozent klar, dass es nur 2 schaffen werden. Das ist schlichtweg desaströs. Klar, ein Paschke hat es schon drauf, Finaldurchgänge zu erreichen, da braucht es im Gegensatz zu den anderen kein Wunder, aber auch da muss ich sagen, den Pedersen muss er in der Situation einfach schlagen. Seine Verfassung ist auch eher besorgniserregend, das wirkt nur nicht so mies, weil einige noch schlechter sind.

Bei Wellinger und Geiger sehe ich nicht mal den Hauch eines positiven Ansatz. Da ist nichts, wirklich gar nichts. Das waren mal mit die besten Abspringer im Weltcup und jetzt schleichen die den Hang runter, als hätten sie seit Jahren kein Sprungkrafttraining mehr gemacht (ich weiß, dass es nicht so ist). Es heißt immer "die neuen Regeln, die neuen Regeln", aber ich sehe im gesamten Weltcup keine anderen Springer mit auch nur ansatzweise den Problemen. Hannawald schiebt es u.a. darauf, dass sie eher eine breite Beinstellung in der Luft haben und das nicht mehr funktioniere und sie das anpassen müssen. Dann sehe ich aber, wie ein Zajc mit der Grätsche in der Luft eigentlich aufs Podium springt (die 3 mm hin oder her). Da sehe ich nicht, dass der irgendwas angepasst hat. 2012/13 war die Saison mit den hautengen Anzügen und gleichzeitig die Break-out-Saison von Wellinger und Geiger im Weltcup. Da ging es also auch?
Oder wie kann es sein, dass Wellinger sich gerade erst in die Anlaufposition gibt und Schuster praktisch fassungslos zusammenbricht, weil er genau weiß, dass es so nicht funktionieren kann. Hat im deutschen Trainerteam niemand das Know-How Springern in solchen Phasen helfen zu können?
Es sind ja nicht nur Wellinger und Geiger, die da in ner festgefahrenen Situation sind. Leute wie Schmid oder Hamann haben im Weltcup schon zumindest in der erweiterten Weltspitze mitgemischt, jetzt sind sie unter ferner Liefen - im besten Skisprung-Alter. Ich hab bei den Deutschen das Gefühl: Rutscht du einmal in ein Formtief, kommst du da nie wieder raus.
So war es ja auch bei Freitag und Eisenbichler und ich habe die starke Befürchtung, dass es so auch bei Geiger, Wellinger, Schmid und Hamann zu Ende geht. Wir reden ja nicht davon, dass da 6,7 Meter fehlen. Da fehlen 20-25 Meter ... kannste dir eigentlich nicht ausdenken.
Und dann noch diese Situation im Nachwuchs: In Engelberg schafft es am 2. Tag niemand ins COC-Finale. Die Entwicklung von Titel läuft schon wieder rückwärts. Man darf ja nicht vergessen, dass wir in Oberstdorf nur 9 Springer hatten, nach den alten Regulären waren es mal 13. Heißt, die Hälfte aus dem Engelberg-Team wäre früher in der Nationalen Gruppe gewesen.

Wenn ich mal alles zusammenfasse, sehe ich in Skisprung-Deutschland zwei Springer mit einer guten Form...von insgesamt vielleicht 15 Leuten, die regelmäßig im Weltcup oder COC springen. Da kann man nur sagen, dass hierzulande unfassbar viel falsch laufen muss.
 

Elysa

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Ich finde das Springen von Oberstdorf hat einmal mehr gezeigt, was Hoffmann und Raimund für gewaltige Feigenblätter im deutschen Skispringen sind. Es ist ja nichts ganz neues aber es wird immer wieder dramatischer: Die beiden sind gut drauf, alle anderen schlecht bis grottenschlecht.

Früher waren bei der Tournee meist so zehn Deutsche im ersten Wertungsdurchgang und zumindest bei sieben oder acht konnte man sich auch Hoffnungen machen, dass sie das Finale erreichen. Gestern war für mich nach dem Paschke-Sprung zu 100 Prozent klar, dass es nur 2 schaffen werden. Das ist schlichtweg desaströs. Klar, ein Paschke hat es schon drauf, Finaldurchgänge zu erreichen, da braucht es im Gegensatz zu den anderen kein Wunder, aber auch da muss ich sagen, den Pedersen muss er in der Situation einfach schlagen. Seine Verfassung ist auch eher besorgniserregend, das wirkt nur nicht so mies, weil einige noch schlechter sind.

Bei Wellinger und Geiger sehe ich nicht mal den Hauch eines positiven Ansatz. Da ist nichts, wirklich gar nichts. Das waren mal mit die besten Abspringer im Weltcup und jetzt schleichen die den Hang runter, als hätten sie seit Jahren kein Sprungkrafttraining mehr gemacht (ich weiß, dass es nicht so ist). Es heißt immer "die neuen Regeln, die neuen Regeln", aber ich sehe im gesamten Weltcup keine anderen Springer mit auch nur ansatzweise den Problemen. Hannawald schiebt es u.a. darauf, dass sie eher eine breite Beinstellung in der Luft haben und das nicht mehr funktioniere und sie das anpassen müssen. Dann sehe ich aber, wie ein Zajc mit der Grätsche in der Luft eigentlich aufs Podium springt (die 3 mm hin oder her). Da sehe ich nicht, dass der irgendwas angepasst hat. 2012/13 war die Saison mit den hautengen Anzügen und gleichzeitig die Break-out-Saison von Wellinger und Geiger im Weltcup. Da ging es also auch?
Oder wie kann es sein, dass Wellinger sich gerade erst in die Anlaufposition gibt und Schuster praktisch fassungslos zusammenbricht, weil er genau weiß, dass es so nicht funktionieren kann. Hat im deutschen Trainerteam niemand das Know-How Springern in solchen Phasen helfen zu können?
Es sind ja nicht nur Wellinger und Geiger, die da in ner festgefahrenen Situation sind. Leute wie Schmid oder Hamann haben im Weltcup schon zumindest in der erweiterten Weltspitze mitgemischt, jetzt sind sie unter ferner Liefen - im besten Skisprung-Alter. Ich hab bei den Deutschen das Gefühl: Rutscht du einmal in ein Formtief, kommst du da nie wieder raus.
So war es ja auch bei Freitag und Eisenbichler und ich habe die starke Befürchtung, dass es so auch bei Geiger, Wellinger, Schmid und Hamann zu Ende geht. Wir reden ja nicht davon, dass da 6,7 Meter fehlen. Da fehlen 20-25 Meter ... kannste dir eigentlich nicht ausdenken.
Und dann noch diese Situation im Nachwuchs: In Engelberg schafft es am 2. Tag niemand ins COC-Finale. Die Entwicklung von Titel läuft schon wieder rückwärts. Man darf ja nicht vergessen, dass wir in Oberstdorf nur 9 Springer hatten, nach den alten Regulären waren es mal 13. Heißt, die Hälfte aus dem Engelberg-Team wäre früher in der Nationalen Gruppe gewesen.

Wenn ich mal alles zusammenfasse, sehe ich in Skisprung-Deutschland zwei Springer mit einer guten Form...von insgesamt vielleicht 15 Leuten, die regelmäßig im Weltcup oder COC springen. Da kann man nur sagen, dass hierzulande unfassbar viel falsch laufen muss.
Das kann ich zu 1000 Prozent unterschreiben. Was läuft in der Nachwuchsarbeit so sehr falsch? Es ist echt erschreckend. Im Moment kriegt der A-Kader nicht mal 4 gleichwertige Leute zusammen. Und die Olympiade steht bevor... all das ist echt nur traurig. Die Ösis zaubern ein Talent nach dem anderen hervor, die im A-Kader landen.
 

Lazergirl

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Vielleicht wird in Österreich der Nachwuchs professioneller trainiert. Während man sich in Deutschland nur aufs A Team konzentriert.
 

tiger04

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Ist schon erschreckend was bei uns abgeht…Im Nachwuchs gibt es von 80 Springern meist nur fünf die durchkommen. - das ist schon ein Zeichen dafür, dass es bei uns nicht vorangeht.

Nur was kann man am besten dagegen tun? - Es muss doch irgendwie Wege geben, den Nachwuchs voranzubringen
 

Domen4Fan

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Naja auch bei den Österreichern werden die Wenigsten durchkommen, da auch deren Team nur 5 Startplätze hat ;) Aber ich verstehe schon was du meinst.

Tja leider ist die Lage aktuell ein Folge der Jahrelangen Delle im Nachwuchsbereich. Seit den Jahrgängen 1999+2000 (Raimund, Lisso, Roth und Schmid) haben sich keine jungen Springer mehr angeboten, wenn es darum ging im COC vorne reinzuspringen. Viele haben wegen der lange vollen A und B Teams wohl auch schon früh aufgehört.
Die letzten beiden Jahre gabs wieder etwas Hoffung. Mit Tittel, Faißt und dem heute ziemlich starken Ben Bayer (alle Jahrgang 2004) kam wieder etwas Bewegung in das COC Team. Allerdings haben alle diese Saison überwiegend ziemliche Probleme, schwer zu sagen woran es liegt. Vielleicht hat man im DSV Team mannschaftsübergreifend (A+B Team) die Materialumstellung etwas verpennt. Eben Wellinger und Geiger haben ja auch große Probleme.

Bezüglich der aktuellen C-Mannschaft bin ich vorsichtig optimistisch. Immerhin haben Holz, Reiter, Deimel und der erst 16 Jährige Kullmann immer wieder im Alpencup aufzeigen können. Hinzu kommt auch noch Max Unglaube eigentlich ja im Sommer schon im COC ein paar echt gute Ergebnisse hatte, leider hat er das nicht in den Winter mitnehmen können. Ich denke wenn diese Springer (wieder) gut betreut werden, wird sich der eine oder andere durchsetzten können im B-Team. Vor allem weil ja wohl auch in nicht allzunaher Zukunft sowieso 1-2 aus dem Weltcupteam aufhören werden...
 

tiger04

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Im C - Kader sieht es aktuell tatsächlich ganz gut aus, aber auch die müssen es erst mal durchbringen - Jannik Faisst hatte schon bessere Jahre - der entwickelt sich leider eher zurück und tut sich mit dem Druck schwer. - Max Unglaube ist eigentlich super drauf doch kann seine Form noch nicht in den Winter bringen - er wird trotzdem noch ganz wichtig! - Ben Bayer ist auf einem guten Weg, den er hoffentlich weiterführt - Tittel hat aktuell nun mal ein Tief, aber das wird auch wieder. - Springer wie z.b Schmid entwickeln sich aber einfach weiter zurück. - keine Ahnung, woran das liegt aber irgendwas passt im Sommer nicht.
 

EyTschej

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Mangelnden Nachwuchs hat man in allen Sportarten in Deutschland, das hat nichts mit Skispringen allein zu tun. Der Stellenwert von Sport ist viel zu gering in diesem Lande. Es wird ja der Eindruck erweckt, dass man nur dann Sport machen sollte, wenn man Profi werden und davon leben kann. Ansonsten gilt Sport als Zeitverschwendung. Dabei ist Sport ein Stück Lebensqualität und sollte von Gesellschaft und Staat auch so behandelt werden. Andernfalls wird Deutschland in allen Sportarten immer weiter abrutschen. In einem kleinen Land wie Slowenien gewinnt man z. B. sowohl im Sommer als auch im Winter prestigeträchtige Tours ;) - aber dort hat Sport einfach einen anderen Stellenwert.
 

Domen4Fan

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Mangelnden Nachwuchs hat man in allen Sportarten in Deutschland, das hat nichts mit Skispringen allein zu tun. Der Stellenwert von Sport ist viel zu gering in diesem Lande. Es wird ja der Eindruck erweckt, dass man nur dann Sport machen sollte, wenn man Profi werden und davon leben kann. Ansonsten gilt Sport als Zeitverschwendung. Dabei ist Sport ein Stück Lebensqualität und sollte von Gesellschaft und Staat auch so behandelt werden. Andernfalls wird Deutschland in allen Sportarten immer weiter abrutschen. In einem kleinen Land wie Slowenien gewinnt man z. B. sowohl im Sommer als auch im Winter prestigeträchtige Tours ;) - aber dort hat Sport einfach einen anderen Stellenwert.
Naja im Falle des Skispringen hängt es ein bisschen davon ab wie man in den entsprechenden Regionen (Schwarzwald, Alpen in Bayern und in den deutschen Mittelgebirgen) so lebt, schließlich sind junge Skispringer nun nicht so groß vertreten deutschlandweit. Bezüglich Olympiasportarten oder Fußball könntest du Recht haben...
 
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