🇫🇷 Team Frankreich


Grundsätzlich ja. Wobei es immer mal Springer gab, die sagten, lieber etwas kürzere Ski, die man kontrollieren kann als die mögliche Länge auszunutzen. Hat nicht auch mal Späth gesagt, dass er nicht die max Länge fliegt.
 
Da müsste man jetzt eine Expertenmeinung herholen. Angesicht das die Größeren ( /schwereren) Athlethen aber überwiegend den längeren Ski springen scheint die Tendenz ehr Richtung maximale Skilänge zu gehen. Sevi z.B. wurde ja auch deswegen (100g zu wenig für die Skilänge) DSQ und hätte fast den GWC verloren...
 
Aber auch bei Sevi muss es nicht heißen, dass er Maximallänge der Ski springt. Die Skilänge wird ja in Stufen gekürzt. Es kann also auch sein, dass er z.B. eh schon 10cm kürzere Ski springt und dafür dann 100 Gramm zu leicht ist.

Woran siehst du denn, ob sie den größeren Ski springen? Also ich kann nicht erkennen, wie lang die Ski sind und ob sie eventuell ein paar cm kürzer sind als möglich wäre

Tom Hilde hat vor 1-2 Jahren mal n Gewinnspiel gemacht, wo man seine Skilänge raten sollte. Und die lag mehrerecm unter der Maximallänge. Da hat er auch gesagt, dass er die Ski besser kontrollieren kann. Und dass ihm das in Kombi mit weniger Gewicht mehr bringt als seine Maximallänge
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
OK so genau wusste ich es gar nicht. Man sieht es sonst gut bei den SIegerehrungen das die größeren Springer die längeren Skier (was ich als Maximalänge für ihr GEwicht angenommen habe) haben , aber von diesem Stufensystem war mir bisher nicht viel bekannt.

Dennoch musste du doch als großer Athlet tendenziell die längeren SKier (die wie im Anfangspost erwähnt schwerer zu kontrollieren sind) springen. Ich mein du kannst vom Gewicht nicht so weit runter wie die Springer die einen Kopf kleiner sind. Irgendwann bist du mit dem Gewicht am Limit des Möglichen, wenn du dann noch mal kürzt wäre es dann ein Nachteil oder nicht? Weil dann gleiches Gewicht aber kürzere Ski.

Sorry weiß nicht wie es anders erklären soll...
 
Tom Hilde hat vor 1-2 Jahren mal n Gewinnspiel gemacht, wo man seine Skilänge raten sollte. Und die lag mehrerecm unter der Maximallänge. Da hat er auch gesagt, dass er die Ski besser kontrollieren kann. Und dass ihm das in Kombi mit weniger Gewicht mehr bringt als seine Maximallänge
Irgendwie ist es ihm aber die letzten beiden Jahre nicht gelungen, seine Theorie ĂĽberzeugend zu beweisen.
 
Es könnte bzw wird wohl länger hergewesen sein, zu der Zeit war er noch im Weltcup unterwegs. Ich bin mir zudem sehr sicher, dass genügend Springer nicht den notwendigen BMI für die max. Skilänge haben. Da muss man sich nur einige Springer mal anschauen
 
Wie groß ist Jonathan Learoyd nun eigentlich genau? Auf dem Bild ist ja nur zu erkennen, dass er größer als seine Teamkameraden ist - und nicht, ob das wirklich schon ein Problem sein könnte.
 
Keine Ahnung, vor 2 Jahren war er mal 1,71m. Aber seit dem hat er nen ordentlichen Schuss gemacht.
Thomas und Paul sind etwa 1,75m groß. Und man sieht ja, dass er da doch nochmal nen halben Kopf drauf packt. Ich würde ihn so auf 1,85-1,90m schätzen. Aber ich frag ihn mal ;)

Ich lag gut mit meiner Schätzung, er ist 1,88m groß, wächst aber wohl noch ;)

Hab ihn mal gefragt, ob das irgendwie nachteilig ist, da sagte er
I don't think it makes too much difference because there are downsides to being tall and downsides to being small as wel
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke der Nachfrage, praktisch das er halb Brite ist :D::up: Hoffe auf jeden Fall das er so Recht hat, Luca Roth (einer seiner häufigen Konkurenten) ist ja auch so ein langer Lulatsch.

Wäre jetzt intressant zu wissen was am "klein sein" der Nachteil ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Halber Brite und sehr nett und gut erzogen ;)
Ich kann ja mal fragen, was die Nachteile der kleinen sind *g*

edit:
If you are small you are more explosive and lighter but if you are tall you have more leverage, longer skis and more body surface to fly

Also Explosivität und geringeres Gewicht zu besserer Hebelwirkung, längeren Skiern und mehr Fläche zum fliegen.

Bei ihm klingt es mit den langen Skiern nicht als Nachteil.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ronan Lamy Chappuis wird wahrscheinlich heute seine ersten SprĂĽnge nach der Tumor OP machen. So ist zumindest laut Facebook sein Plan :)
 
Und heute ist Ronan bei nationalen Wettkämpfen gestartet. Er wurde 2. hinter Mathis Contamine (der die Senioren, die U20 und die U17 Wertung gewonnen hat *g*)

Der kleine Bruder von Jonathan, Louis Learoyd hat die U13 Wertung gewonnen. Hier waren aber nur 2 Jungs am Start ;)

Bei den Mädels hat Lucile Morat vor Lea Lemare gewonnen
 
Gibt es in Frankreich eigentlich auch gewisse Kriterien, die ein Springer erfĂĽllen muss, um zu den Olympischen Spielen zu dĂĽrfen? Analog zu den deutschen Olympianormen?
 
Das weiĂź ich nicht. Ich frag mal bei Jonathan nach und beim Trainer. Vielleicht kann uns wer was genaueres sagen.

Während aber die Schweizer da knallhart sind und zumindest fürs Einzel keinen zu OL schicken, der die Kriterien nicht erfüllt hat, ist das in Frankreich nicht so. Da haben sie vor Vancouver dann gesagt, sie schauen, ob Mayer oder Mabboux der bessere bei der JWM ist und nehmen den als 4. Mann mit zu OL. Und obwohl Mayer in allen Sprüngen besser war, haben sie Mab mitgenommen, Begründung: er war bei der WM dabei und deswegen darf er nochmal.
Sie nehmen aber auch nicht immer so viele mit wie erlaubt. Ich kann mir vorstellen, dass man dieses Mal max Vince und Jonty mitnimmt
 
Leider nein ;) Da steht nur, wie der Prozess abläuft, also sowas wie
1. Das olympische Komitee legt fest, wie die Quoten sind
2. Die franz. Verbände legen Krietrien fest...

Da steht nirgendwo, was die Kriterien sind.

2 interessante Punkte:
Der Verband selbst und die Trainer legen die Krietrien fest, der franz. OL-Ausschuss lässt da wirklich die Verbände entscheiden und mischt sich nicht ein.

• L’utilisation des quotas : pour faire partie de l’équipe de France olympique, et sauf décision contraire d’une fédération, tous les quotas internationaux gagnés seront utilisés aussi bien en épreuves par équipes qu’individuelles.
Un sportif sélectionné ou suppléant ne peut participer à plusieurs épreuves que s’il remplit, pour chaque épreuve, les performances de référence fixées par les fédération internationale et nationale. Le processus de sélection a été validé par les fédérations nationales et communiqué aux athlètes.

Das deute ich so: man möchte alle Quotenplätze nutzen, die man so bekommen hat. Aber jeder Sportler darf nur dann starten, wenn er die Kriterien erfüllt, die der jeweilige Verband festgelegt hat. In dem Fall schließe ich daraus, selbst wenn Frankreich 4 Springer schicken dürfte, werden sie es nicht tun, weil wohl kaum 4 Springer irgendwelche Vorgaben erfüllt haben dürften
 
Oben