🇮🇹 Olympia-Qualifikation Mailand-Cortina d'Ampezzo 2026


sj44

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EEEE, wie witizig und schlau bist du :)
Ich bin jedenfalls nicht mit dem Spruch "Das Wichtigste bei den Olympischen Spielen ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme...“ dahergekommen. Wenn man was sagt, muss man es auch leben. So ist das nun einmal. Die angesprochenen Springer (Masle, Mogel und Bombek (da er nicht mehr wettkampfmäßig springt, umso besser - die FIS führt ihn aber noch als "aktiv", was aber nix heißen muss)) würden sich sicherlich über eine Teilnahme freuen, schließlich ist das nun mal das wichtigste.
 

sj44

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Die FIS führt sogar noch Dmitrij Tschwykow als "aktiv", er steht sogar auf der Eligibilty list für Olympia :LOL:
Zwei Beispiele aus Österreich hätte ich auch anzubieten: Daniel Huber und Sara Marita Kramer. Die gelten auch als "eligible" für Olympia und sind als "aktiv" angeführt.
 

Lazergirl

EFF #3
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Ich finde es schade, dass man hier nicht ohne den Rant gegen die Damen bzw. die vermeintlich nicht vorhandene Attraktivität oder die mangelnde Leistungsfähigkeit der Skispringerinnen diskutieren kann.
Bei einem 50er Feld sind die Leistungsunterschiede untereinander noch deutlicher sichtbar für den TV Zuschauer. Das kein "Rant", es ist einfach die Realität. Werbung fürs Skispringen ist das so jedenfalls nicht. Auch bei den Herren nicht. Auch da sind eine Menge "Auffüller" dabei, bei den Damen aber eben noch mehr.

Ich schätze jeden Sportler (und die Sportlerinnen selbstverständlich auch) und schaue mir vor Ort auch Trainings und Qualifikationen an. Aber der Leistungsgedanke sollte schon noch mitzählen beim größten Sportereignis der Welt. Die Wettbewerbe bei diesen Olympischen Spielen werden von der sportlichen Qualität her schlechter sein als die normalen Weltcups. Und dieser Modus hat dazu beigetragen. Es ist falsch so.
 
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moiag

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Ich bin jedenfalls nicht mit dem Spruch "Das Wichtigste bei den Olympischen Spielen ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme...“ dahergekommen. Wenn man was sagt, muss man es auch leben. So ist das nun einmal. Die angesprochenen Springer (Masle, Mogel und Bombek (da er nicht mehr wettkampfmäßig springt, umso besser - die FIS führt ihn aber noch als "aktiv", was aber nix heißen muss)) würden sich sicherlich über eine Teilnahme freuen, schließlich ist das nun mal das wichtigste.
Damit bin ich zwar nicht dahergekommen, aber der Gründer der modernen Olympischen Spiele, wie du bestimmt weißt :).

Jedes Land sollte gute Kriterien zu haben, wer darf das Land zu vertreten. Kriterien sollten transparent und fair sein, um so wie nur möglich gut das Land zu vertreten.

Leider hast du nicht viel zu sagem im Bezug zur Vertretung deines Landes, und noch ein bisschen weniger für andere Länder.

MMn sollte man Olimpische Spiele und professionelles Sport sowieso nicht idealisieren. Es ist alles auch/nur Geschäft und Politik, ergo immer auch etwas/ziemlich schmutzig.
 

Kestrel7017

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Bei einem 50er Feld sind die Leistungsunterschiede untereinander noch deutlicher sichtbar für den TV Zuschauer. Das kein "Rant", es ist einfach die Realität. Werbung fürs Skispringen ist das so jedenfalls nicht. Auch bei den Herren nicht. Auch da sind eine Menge "Auffüller" dabei, bei den Damen aber eben noch mehr.
Bei den Damen sind eher weniger "Auffüller" dabei, weil die großen Nationen mehr Plätze haben, wie bereits in diesem Thread von mir angemerkt und von Benjamin erläutert ist es für eine Nation bei den Frauen schwerer einen Quotenplatz zu erreichen als bei den Männern
 

sj44

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Damit bin ich zwar nicht dahergekommen, aber der Gründer der modernen Olympischen Spiele, wie du bestimmt weißt :).
Das hat dieser 1908(!) anlässlich einer Streiterei zwischen Amerikanern und Engländern beim 800 Meter-Lauf gesagt. Da ging es um einen ganz konkreten Fall, nämlich um die Behinderung eines Gegners beim Lauf. Das Gesagte ging ja noch weiter: "
"ebenso wie es im Leben unerlässlich ist, nicht zu besiegen, sondern sein Bestes zu geben."
Damit hat er sich auf die Behinderung beim Lauf bezogen. Dass dies dann von anderen (nicht von ihm oder dem IOC) so erhöht wurde, gilt als eine der großen Irrtümer der olympischen Geschichte. "Dabeisein ist alles" war nie ein olympisches Motto.
MMn sollte man Olimpische Spiele und professionelles Sport sowieso nicht idealisieren. Es ist alles auch/nur Geschäft und Politik, ergo immer auch etwas/ziemlich schmutzig.
Tut hier eh niemand. Und etwas schmutzig war das alles schon von Anfang an. So wie eben alles.
 

moiag

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Stimmt. Und genau deshalb sind Profisport und die Olympischen Spiele, wie jedes andere Geschäft auch, ziemlich schmutzig.
Profisport ist insgesamt negativ für die Menschheit und den Planeten.
Man braucht aber immer doch Spielen, ist doch billiger als Brot fuer Herde...
Jedes übertriebenes Entsetzen und Idealisierung ist daneben :)
 
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