🇮🇹 Olympia-Qualifikation Mailand-Cortina d'Ampezzo 2026


sj44

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ich glaube eher, dass Swiss Ski die Plätze gerne besetzt hätte, auch wenn die Vorgaben nicht erreicht wurden. Swiss Olympics dem Antrag aber nicht stattgegeben hat...
Ja, so wirds gewesen sein. Aber da wären wir dann wieder bei der linken und der rechten Hand. Ich habe jetzt nicht den Überblick über die anderen Sportarten, aber die Schweizer waren in der NOKO und beim Springen defintiv die einzigen, die so agierten. Die anderen Nationen schafften es ja auch, sich mit dem jeweiligen NOK vorher abzusprechen.
 

Misolidio

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Simon Ammann, vierfacher Olympiasieger und eine Legende des Schweizer Skisprungsports, wird den Sprung zu seinen achten Olympischen Spielen verpassen. Wie verschiedene Schweizer Medien, darunter die Luzerner Zeitung, berichten, unterlag der 44-Jährige im Kampf um den dritten Startplatz des Schweizer Skisprung-Teams dem erst 19-jährigen Felix Trunz. Damit platzt Ammanns Traum, in die gleiche Sphäre wie die Rekordhalter Noriaki Kasai oder Claudia Pechstein einzutreten.

 

Stefan82

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Ja, es ist ja auch vollkommen in Ordnung, dass man dem Jüngeren den Vorzug gibt, wenn sie vom Leistungsniveau gleich sind. Das ist ja bei Felix Trunz und Simon Ammann auch so. Deswegen ist die Entscheidung für mich nachvollziehbar, trotz aller Verdienste vom Simi.
 

Stefan82

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Sicher kann man kritisieren, dass der DOSB den Quali-Stichtag sehr früh gesetzt hat, zumindest deutlich eher als andere nationale Verbände. Das verhindert letztendlich auf aktuelle Formsteigerungen Rücksicht nehmen zu können. Darüber sollte man zukünftig nachdenken. Ebenso über das starre Festhalten an den Qualifikationsformen. Für dieses Mal ist der Zug abgefahren und die getroffenen Entscheidungen sind zweifellos zu akzeptieren. Für die Zukunft besteht zumindest Optimierungsbedarf.

Ich bin zumindest dafür, dass jeder Verband über die jeweilige Quote hinaus einen Athleten/eine Athleten zu nominieren um vor Ort dann noch auf Formveränderungen reagieren zu können. Dann hätte man vielleicht 65 Athleten/Athletinnen im Skispringen. Das entspricht ja auch den Starterfeldern bei ganz normalen Weltcups und tut niemanden weh, auch wenn dann ein paar Olympäia-Touristen dabei sein werden, die dann eventuell ohne Einsatz bleiben. Diesen Umstand hat man jetzt in anderen Sportarten aber auch.
 

Domen4Fan

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Also beim Skispringen sollte man in der Zukunft so eine Art Sonderstartplatz defintiv in der Hinterhand halten. Es kann halt wirklich passieren das ein Skispringer innerhalb von Wochen seine Topform (wieder-)findet. Ein anderes Szenario wäre eine Verletzung für die man sich bis kurz vor Olympia bestens Vorbereiten muss, also ohne Ergebnisdruck.
Hängt aber natürlich von der Sportart ab...
 

Biathlon-Fan

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Sicher kann man kritisieren, dass der DOSB den Quali-Stichtag sehr früh gesetzt hat, zumindest deutlich eher als andere nationale Verbände. Das verhindert letztendlich auf aktuelle Formsteigerungen Rücksicht nehmen zu können. Darüber sollte man zukünftig nachdenken. Ebenso über das starre Festhalten an den Qualifikationsformen. Für dieses Mal ist der Zug abgefahren und die getroffenen Entscheidungen sind zweifellos zu akzeptieren. Für die Zukunft besteht zumindest Optimierungsbedarf.
Wir reden hier von einer Woche Unterschied zwischen dem DOSB-Qualischluss und der Meldefrist beim IOC. Da kann man nicht von einem "sehr frühen" Qualischluss reden. Und diese Frist ausgereizt haben primär nur Österreich und die Schweiz.
Zudem hätte es im Sinne des Herren-Skisprungs auch keinen Sinn gemacht, noch das Wochenende am 24./25.01 abzuwarten, da dort nur noch Skiflug-Wettbewerbe ausgetragen wurden, die nicht relevant für die Olympischen Spiele sind. Und selbst hätte man dies getan, hat sich ein Karl Geiger dort mit Rang 17 auch nicht für die Olympischen Spiele angeboten bzw. qualifiziert.
 

Lazergirl

EFF #3
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Ich bin zumindest dafür, dass jeder Verband über die jeweilige Quote hinaus einen Athleten/eine Athleten zu nominieren um vor Ort dann noch auf Formveränderungen reagieren zu können. Dann hätte man vielleicht 65 Athleten/Athletinnen im Skispringen. Das entspricht ja auch den Starterfeldern bei ganz normalen Weltcups und tut niemanden weh, auch wenn dann ein paar Olympäia-Touristen dabei sein werden, die dann eventuell ohne Einsatz bleiben. Diesen Umstand hat man jetzt in anderen Sportarten aber auch.
Die dann auch im Training einsetzen und danach auswählen meinst du? Das werden sie nicht machen, man will doch gerade weniger Athleten vor Ort haben. Eigentlich würden sogar 3 reichen, weil man für Duo nur 2 braucht. Der dritte ist da ja schon Ersatz irgendwie.

Ich fürchte für 2030 eh, dass da noch weiter "entschlackt" wird.
 

Suomigirl26

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Aber man muss schon auch ehrlich sagen, dass man jetzt Willingen nicht als Maßstab nehmen kann.
Da waren ja auch andere, wie von einem anderen Stern.
Blöd ist nur, dass man jetzt vor Olympia es bei einem erneuten Wettkampf, die Form nimmer überprüfen kann.
Es kann wirklich der Knopf durch tolle Sprünge aufgegangen sein, oder es war nur ein Lichtblick, näheres wird erst der nächste Wettkampf nach Olympia geben. Da könnte man sich gegebenenfalls mächtig ärgern.

Aber sonst sehe ich das gleich wie ihr, die Nominierungen sollten bis zuletzt offen bleiben.
 

Kirsten

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Für mich klingt es danach, als würde Horngacher nicht nur den Zeitpunkt kritisieren, sondern eher die interne Norm selbst. Er sagt ja auch, er würde gerne unabhängig von der Norm als Trainer gerne mitentscheiden. Und dass ein Erreichen der Norm zu Saisonbeginn und danach dann die Form verlieren nicht automatisch heißen soll, dass derjenige mitfahren darf zu OL.
Er verweist da auf Österreich, weiß jemand, wie es da gehandhabt wird?
 

Benjamin

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Ja, das ist ja auch der Punkt, den ich ja immer kritisiere. Die eine Woche mehr oder weniger macht - wie @Biathlon-Fan meint, den Kohl auch nicht mehr fett. Aber die Art des Kriteriums finde ich einfach ungeeignet. Jetzt spielt es auch keine so große Rolle mehr, da ja nicht nur Geiger, sondern auch Wellinger zuletzt recht gut abgeschnitten hat. Aber generell kann ich einfach nicht verstehen, wie man einem einzelnen Top-Ergebnis so ein hohes Gewicht beimessen kann, wie es der DOSB tut. Gerade im Skispringen, wo man mit viel Windglück immer mal auf einem vorderen Rang landen kann, auch wenn man ihn von der Leistung her nicht verdient hat, ist das DOSB-Kriterium einfach unsinnig
 

sj44

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Er verweist da auf Österreich, weiß jemand, wie es da gehandhabt wird?
Derlei Normen für Olympia waren bei den Skispringern nie ein Thema. Mir ist sowas, zumindest beim Skispringen, nicht bekannt. Da nahm man immer die maximale Anzahl an Springern mit und die Trainer nominierten. Eine Norm a la Deutschland hätte in Österreich z. B. heuer auch wenig Sinn gehabt. Die hätten nämlich gleich sieben Leute erreicht und da hätten die Trainer erst recht aussuchen müssen. Auch bei den Damen war von Normen nie die Rede. Es hätten diese auch nur zwei diese erreicht. Aber man nimmt trotzdem vier mit.
 
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