Es sind diesmal, wie es aussieht, besonders viele Familienangehörige, Bekannte und Mitstreiter aus den Heimatvereinen der Springer an der Schanze. Besonders fallen die vielen orangefarbenen Ponchos mit dem Aufdruck "Shimokawa" ins Auge, der Ort, der bekanntermaßen die größte Kaderschmiede des japanischen Skisprungs ist. Rens Vater trägt so einen, wie man gesehen hat, obwohl die Familie nicht in Shimokawa ansässig ist. Aber Ren ist dort zur Schule gegangen.
Auch Yûkis ganze Familie ist in Predazzo. Bei ihnen sind ja alle seit langen Jahren in das Springen und den dortigen Kinder- und Jugendverein eingebunden.
Yûki: "Es war unglaublich motivierend, dass die Menschen aus Shimokawa, die mich großgezogen haben, mich direkt auf der olympischen Bühne angefeuert haben. Dieses Mal war auch meine ganze Familie dabei. Meine ganze Familie fährt Ski, und jeder von uns hatte einmal das Ziel, bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Endlich mit meiner ganzen Familie bei den Olympischen Spielen dabei zu sein, war ein unbeschreibliches Glücksgefühl."
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Auch Nozomis Vater Mamoru ist dabei (sie stammt aus Zentraljapan, hat mit Shimokawa nichts zu tun) mit einem Bild der leider früh verstorbenen Mutter. Nozomi sagt, dass sie öfter ausgeschimpft wurde als ihre beiden älteren Geschwister, aber der Vater sagt, dass sie als die jüngste etwas verwöhnt wurde, aber sie nicht verhätschelt werden sollte.

(Foto: sponichi)