🇳🇴 Weltcup Oslo: 08.-10.03.2024


In der ARD beklagen sie die lange Wartezeit fĂĽr Schmid. Da sollen sie mal bei Nika Prevc anfragen.
 
Was war hier eigentlich die Weite für die Gatepunkte? Ich dachte es wären 127 m, aber Kvandal hat gerade die Gatepunkte mit 125 m bekommen. Oder hat dieses Mal die Jury verkürzt?
 
Dass die Jury diesmal fĂĽr Kvandal verkĂĽrzt hat, finde ich jetzt nicht tragisch. Immerhin hatte zuvor schon Jacqueline Seifriedsberger bei 128,5 m in den Schnee gegriffen. Da man weiĂź, dass Kvandal noch deutlich weiter springen kann, ist da eine VerkĂĽrzung schon gerechtfertigt.

Ob man dann für Katharina Schmid wieder verlängern muss, ist die andere Frage... aber da sie ihren Sprung eh verhunzt hat, ist das dann auch egal.
 
Der Gedanke ist jedenfalls nicht abwägig, dass beide Damensspringen anders ausgegangen wären, wenn der Holmenkollen nicht in Norwegen stehen würde. Gestern wäre wohl abgebrochen worden und heute hätte es die Verkürzung für Kvandal nicht gegeben.
 
Der Gedanke ist jedenfalls nicht abwägig, dass beide Damensspringen anders ausgegangen wären, wenn der Holmenkollen nicht in Norwegen stehen würde. Gestern wäre wohl abgebrochen worden und heute hätte es die Verkürzung für Kvandal nicht gegeben.
Naja, in der Jury sitzt 1 Norweger als Wettkampfchef, dazu eben Gabrjel (Jelko) Gros als TD und Georg Späth als stellvertretender TD. Dazu im Wettkampf-Management 3 weitere Personen, die nicht norwegisch sind... Da ist es also ganz egal, ob grade in Norwegen gesprungen wird oder nicht, denn die treffen die Entscheidung und nicht Norweger, die Kvandal was gutes tun wollen ;)
 
Wenn ich Nika Prevc wäre, würde ich mich schon etwas verschaukelt fühlen.
Sie wird sich vermutlich bei der 30-minütigen Wartezeit gestern verschaukelt gefühlt haben. Mit dem Ergebnis heute dürfte sie mit Blick auf den Gesamtweltcup wahrscheinlich zufrieden sein. Aber wenn die Jury öfter extra für Kvandal verkürzt und dann wieder hoch geht, obwohl niemand in der Nähe der Hillsize war, kann ich mir vorstellen, dass die anderen Teams langfristig nicht so glücklich damit sind. Nach den Problemen bei der Landung von Seifriedsberger kann man aber heute wie @Benjamin schon festgestellt hat durchaus Argumente für die Verkürzung finden.
 
Dass die Jury diesmal fĂĽr Kvandal verkĂĽrzt hat, finde ich jetzt nicht tragisch.
Tragisch ist es nicht, aber merkwürdig. Die 128 Meter von Seifriedsberger waren immer noch knapp zehn Meter unter Schanzenrekord, also nicht gefährlich. Auch der Wind war im Rahmen. Danach wieder raufzugehen, gabs das schon mal (ohne dass sich die Bedingungen verändert hatten)?
Die Vorgehensweise stellt die TrainerverkĂĽrzung infrage.
Bin gespannt, ob man das weiterhin so handhaben wird.
 
Tragisch ist es nicht, aber merkwürdig. Die 128 Meter von Seifriedsberger waren immer noch knapp zehn Meter unter Schanzenrekord, also nicht gefährlich. Auch der Wind war im Rahmen. Danach wieder raufzugehen, gabs das schon mal (ohne dass sich die Bedingungen verändert hatten)?
Die Vorgehensweise stellt die TrainerverkĂĽrzung infrage.
Bin gespannt, ob man das weiterhin so handhaben wird.
Ich hab mal bei den Slowenen nachgeschaut, ob die was dazu gesagt haben nach dem Springen. Zoran Zupancic war in der Tat not amused, wenn mir mein Ăśbersetzungsprogramm das richtig ausspuckt.

Link
 
Der Ablauf:
Gate 23: Seifriedsberger springt 128,5 Meter. Hat den Sprung offensichtlich abgebrochen. Neben der größeren Höhe wirkt sie bei solchen Situationen ziemlich verunsichert und löst das auf eine nicht grad ideale Art und Weise und hat dann in den Schnee gegriffen. Seifriedsberger ist heuer aber so gut wie schon lange nicht.
Dann VerkĂĽrzung auf Gate 22: Prevc (127,5 Meter); Loutitt (123,5 Meter); Pinkelnig (123 Meter), Klinec (120,5 Meter)
Dann VerkĂĽrzung auf Gate 20: Kvandal (125 Meter)
Dann Verlängerung auf Gate 22: Schmid (117 Meter) - hat den Sprung aber offensichtlich verhaut

Wenn man die Verkürzung auf die Weiten der davor gestarteten Springerinnen (also Prevc, Loutitt, Pinkelnig und Klinec mit Gate 22) bezieht, dann ist so eine Verkürzung natürlich höchst ungewöhnlich.
Andererseits ist Kvandal ein sehr spezieller Fall. Aber, wie gesagt, es gibt den Coach-Request.
 
Zunächst stand im Ticker aber auch Coach Request. Da bin ich mir sicher. Ich hatte am Ende gar nicht mitbekommen, dass die Jury sich ihrerseits zur Verkürzung entschieden hatte. Das habe ich erst hier gelesen.
 
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