Ich denke nur, niemand hat das so eng gesehen wie du.
Ich sage ja auch, dass es nur meine persönliche Meinung ist.
A-Team ist doch ein super Beispiel für "hast du eine Folge gesehen, hast du alle gesehen". Erst kommt der Auftrag, dann heizen sie dem Bösen ein, dann werden sie gefangen genommen, basteln sich was, kommen frei, hauen den Bösen endgültig platt und der General holt die Zigarre raus :cool3:
Bei vielen Serien kann man gerade durch das immer wiederkehrende Set und Schauspieler auf die Qualität der nicht gesehenen Folgen schliessen, nämlich dass der persönliche Geschmack da auch noch relativ gut getroffen wird. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die 50% der Serie, die man gesehen hat, gerade absolut top und der Rest grottenschlecht war.
Da stimme ich dir inhaltlich ja auch vollkommen zu, dass man von einer Folge auf viele bzw. alle schließen kann. Nur, wenn ich dann nicht alle schaue, wie kann diese Serie dann für mich TOP3 (bspw.) sein, wenn ich nicht mal von der Serie so gefesselt bin, dass ich alle Folgen wenigstens ein Mal gesehen haben will? Das erschließt sich mir nicht so ganz. Ich verstehe jeden, der Simpsons auf die 1 wählt, weil er mittlerweile jede Folge mitsprechen kann. Er liebt die Serie einfach und will auch alle Episoden sehen. Ich verstehe nur dieses Szenario hier nicht: "ich schalt ein Mal in der Woche durch und bleib dann bei King of Queens hängen, das gefällt mir jedes Mal, aber den Drang, jeden Abend King of Queens zu schauen, habe ich nicht ... aber in meine Rangliste kommt es auf jeden Fall."
Entweder fesselt mich eine Serie wirklich, dann sehe ich auch fast jede Folge, oder sie hat in der Liste meiner Lieblingsserien nichts verloren. Da reibe ich mich am meisten dran. Es würde nie jemand auf die Idee kommen, nur jede dritte Folge von Lost sporadisch zu schauen, aber die Serie in seiner Liste aufzuführen. Bei vielen Sitcoms ist das aber augenscheinlich der Fall.
Ich werde natürlich niemandem verbieten, was er in seine Liste schreiben soll

, aber "100 Serien für die Ewigkeit" steht für mich im Kontrast zu Berieselung.
Vielleicht waren 30 Serien auch einfach zu viel. Ich denke, dass viele einfach erstmal alles, was sie je angesehen haben und als Serie gelten könnte, gesammelt haben und dann rutschen zwangsläufig Dauerbrenner wie Simpsons noch in diese Liste, weil man irgendwie sicherlich in seinem Leben 30-40 (also 10%) Folgen gesehen hat. Das ist in der Totalen dann natürlich weitaus mehr als bei anderen Serien, konsequenterweise hätten aber viele einen Schnitt machen müssen und bei 15-20 vielleicht stoppen müssen. Ich schau in den letzten Jahren fast nur Serien, wenn ich Zeit habe, aber ich komme (bei meinen zugegebenermaßen anspruchsvolleren Kriterien) gerade mal auf 15 Serientitel. Es wird sicherlich weitaus mehr Leute geben, die auch mehr als ich gesehen haben, aber sicherlich nicht alle, die 30 Serien abgegeben haben, haben auch 30 zu 100% gesehen.