wie die deutsche nm beweist.
Die Frage ist aber doch, ob sich das Niveau der Ligen in Brasilien, Holland, Frankreich oder Portugal hebt, wenn diese starken Spieler größtenteils in ihren Ländern bleiben.
So wie ich das bislang mitbekommen habe rekrutieren sich die Anhänger der Nationalmannschaft größtenteils aus den... sagen wir... politisch radikaleren Fans der jeweiligen Vereine. Gemäßigte Engländer sind wohl in der Tat eher am Vereinsfußball interessiert.
die Robben, Van Nistelrooy, Sneijder, Van Persie, Henry, Anelka, Makelele, Vieira, Ronaldinho, Robinho, Lucio, C.Ronaldo, Deco, Nani usw würden auh mit dieser Regel nicht in ihrem Heimatland spielen. Sie gehen wo es viel Geld gibt und wenn der Verein auch noch ein Prestige Verein ist schadet es auch nicht.
Um die geht es aber nicht, sondern eher um die Spitzenclubs wie Kotbus die dann nicht mit der rumänischen oder serbischen Nationalelf auflaufen.
Ich verstehe immer noch nicht, was daran schlimm sein soll ...
Ich mein, da schreist du die eigenen Spieler in der Landessprache an sie sollen mal etwas mehr laufen, und kein einziger auf dem Platz versteht dich. Schon etwas komisch...
So einfach ist es auch nicht, sehr viele Spieler lernen die Sprache vom Land in dem sie spielen. Oder glaubst du wirklich bei Arsenal spricht keiner englisch und bei Inter keiner italienisch ?
Er spricht sicherlich nicht für alle, aber das tust du genauso wenig. Zumal die Kritik an Manchester durch die Übernahme ja auch nicht wirklich etwas mit Arsenal oder der Ausländerregel zu tun hat... übrigens sagt auch Nick "Bullshit" Hornby, dass er - wenn er seinem Verein jemals untreu werden sollte - es für einen unterklassigeren, nicht-kommerziellen Club tun würde. Das ist jetzt aber wirklich etwas zu sehr vom eigentlichen "6+5" Thema entfernt. Kommerz würde es dort genauso geben.Oh ja, in England sind alle begeistert über die Entwicklung.
Ist zwar nicht Arsenal, aber hier sind ein paar Fans die sich so richtig freuen wenn die Tradition mit den Füssen getreten wird:
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_United_of_Manchester
Und nur weil Nick Hornby bullshit labert muss das noch lange nicht die allgemeine Meinung auf der Insel sein.
Ich sagte bereits, man kann sich als Fan genauso gut mit einem Ausländer identifizieren. Thierry Henry war für die Arsenal-Fans ein absoluter Kultspieler, wie übrigens auch Eric Cantona für ManU. Das hat doch null komma null was mit dem Pass zu tun, sondern ist (wie auch oben bereits angesprochen) ein Phänomen, das mit der zunehmenden Kommerzialisierung auftrat. Wer wirklich nur 11 Engländer (oder 6) bejubeln will und mit 11 Franzosen, Afrikanern, Deutschen etc. seine Probleme hat, der hat diese Probleme offensichtlich nicht nur beim Fußball. Im übrigen war die Nationalmannschaft in England natürlich schon immer ein großes Interessensgebiet von... eher patriotischen Einwohnern.Und wieso ist das so? Weil sie sich nicht mehr mit den Clubs identifizieren können.
Mangelnde Identifikation.
Es ist trotzdem nicht das Gleiche. Nur ein Beispiel. Wie kann man als Engländer stolz sein, wenn ein englisches Team einen Europacup holt, wenn kein Engländer dabei ist? Was ist an dem Team noch englisch? Der Name? Die Postleitzahl? Und sonst?
Er spricht sicherlich nicht für alle, aber das tust du genauso wenig. Zumal die Kritik an Manchester durch die Übernahme ja auch nicht wirklich etwas mit Arsenal oder der Ausländerregel zu tun hat... übrigens sagt auch Nick "Bullshit" Hornby, dass er - wenn er seinem Verein jemals untreu werden sollte - es für einen unterklassigeren, nicht-kommerziellen Club tun würde. Das ist jetzt aber wirklich etwas zu sehr vom eigentlichen "6+5" Thema entfernt. Kommerz würde es dort genauso geben.
Ich sagte bereits, man kann sich als Fan genauso gut mit einem Ausländer identifizieren. Thierry Henry war für die Arsenal-Fans ein absoluter Kultspieler, wie übrigens auch Eric Cantona für ManU. Das hat doch null komma null was mit dem Pass zu tun, sondern ist (wie auch oben bereits angesprochen) ein Phänomen, das mit der zunehmenden Kommerzialisierung auftrat. Wer wirklich nur 11 Engländer (oder 6) bejubeln will und mit 11 Franzosen, Afrikanern, Deutschen etc. seine Probleme hat, der hat diese Probleme offensichtlich nicht nur beim Fußball. Im übrigen war die Nationalmannschaft in England natürlich schon immer ein großes Interessensgebiet von... eher patriotischen Einwohnern.
Aber was ist "Identifikation" ?
Es sind eh alle Profi Fussballer die in 1 Jahr mehr gewinnen als ich in mein ganzes Leben, ich kenne keinen persönlich, ich weiss nicht ob sie im Privat Leben sehr nett und lieb sind oder totale "bip" die einfach geil aufs Geld sind.
Ich unterstützte sie im Stadium oder vor dem Fernseher, ich hoffe dass sie gewinnen und mehr nicht.
Wenn Lincoln (oder Hagi damals) für Galatasaray (bin Galatasaray Fan!) trifft sag ich mir nicht "Ach schade wieso haben nicht Hakan oder Arda das Tor gemacht...", ich freue mich einfach !
Nicht jeder Englander muss stolz sein wenn Liverpool die CL gewinnt, es reicht dass die Liverpool Fans stolz sind !
Dazu kommt, dass ich Fan von diesem Team geworden bin, weil mir vorallem die englischen Spieler und der englische Fussball gefallen hat. Davon ist nichts mehr übrig. Es macht einen Unterschied ob Henry, Anelka, Bergkamp etc. neben Adams, Winterburn etc. spielen als so wie jetzt.
Tradition hat sowohl mit dem Besitzer, als auch mit dem Kader zu tun. Und ja, Henry oder Ljungberg waren auch Identifikationsfiguren, das habe ich auch gesagt. Wenger hat aber innerhalb von paar Jahren alles vertickt womit man sich identifizieren konnte.
Ach, noch was zur Engländer-Diskussion: Welcher Ex-Arsenal-Spieler wollte denn unbedingt weg und hat sich hinter dem Rücken des Vereins mit Chelsea getroffen? Keine Spanier, kein Franzose, nein, Ashley Cole. Toll, mit dem kann ich mich super identifizieren.
So ein Quatsch. In der Schweiz unterstütze ich die Grasshoppers Zürich. Wenn im Uefa Cup aber der FC Zürich auf Leverkusen trifft, dann unterstütze ich auch den FC Zürich, da er als Schweizer Meister die ganze Liga und das ganze Land repräsentiert.