Alpiner Skiweltcup 2019/20


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Vlhova ist doch nicht weniger ehrgeizig, dazu macht sie nach zweiten Plätzen (speziell hinter Shiffrin) ein Gesicht wie mehrere Jahre Regenwetter... aber das ist halt auch eine Frage der Klasse: Wer als Zweiter zufrieden ist, wird in den seltensten Fällen dann noch Erster

Kristoffersen oder Hirscher sind/waren doch auch Unsympathen vor dem Herrn, aber halt sehr erfolgreich. Von den Topfahrern kommen mir eigentlich nur Paris/Feuz sympathisch und nicht so überehrgeizig rüber, aber das ist vermutlich einfach ihr Naturell.
Ich setze halt ehrgeizig nicht mit unsympathisch gleich. Mir sind Sportler lieber, die im Falle von Niederlagen mal ordentlich angepisst sind, als die Dauergrinser... Ist für mich eher die "normalere" Reaktion
 

Wurzelsepp

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Nun hat auch Tina Weirather ihre Karriere beendet, kommt jetzt nicht so überraschend. Vor wenigen Jahren war sie noch eine absolute Topfahrerin und durchaus auch im Kampf um Kristall zu beachten, diese Saison fuhr sie nur noch hinterher.

http://instagr.am/p/B-J2UcrF1kT/
 

unicum

#68
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Kolbermoor
Neuer Schwung mit Hirschers Coach

 

Max Power

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Anna Veith soll laut österreichischen Medien auch noch im Mai ihren Rücktritt bekanntgeben.
 

gentleman

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Anna Veith soll laut österreichischen Medien auch noch im Mai ihren Rücktritt bekanntgeben.
Wird wohl auch besser so sein. Nichts gegen sie, sie war phasenweise wirklich herausragend aber in den letzten Jahren nach ihrer schweren Verletzung war sie schon recht weit von früheren Tage entfernt und wirkte mMn auch nicht mehr all zu "happy" bzw. voll bei der Sache - was ja auch völlig ok ist.
 

Kalle6861

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Konnt die nie leiden..
Kam immer ein bißchen verbissen und zickig rüber.. auch vor Ihren Verletzungen.
 

Wurzelsepp

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Der Krach um die Lauberhornrennen scheint zu eskalieren: Swiss-Ski hat der FIS beantragt, die Lauberhornrennen im WC-Kalender 21/22 zu streichen! Grund ist natürlich die liebe Kohle, die Lauberhornrennen möchten mehr TV-Gelder, Swiss-Ski will nicht mehr geben... ein WC ohne Lauberhorn will ich mir gar nicht vorstellen, da hoffe ich wirklich auf eine Einigung in irgendeiner Form.

Quelle: https://www.srf.ch/sport/ski-alpin/ski-alpin-allgemein/vermarktungsstreit-eskaliert-swiss-ski-beantragt-streichung-der-lauberhorn-rennen
Swiss-Ski: https://www.swiss-ski.ch/newsroom/news/statement-von-swiss-ski-zu-den-lauberhornrennen-ab-2022/
Lauberhorn: https://www.lauberhorn.ch/de/home/news/Newsmeldung?newsid=408&teaserId=5
 

Benjamin

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Es wäre natürlich jammerschade, wenn aufgrund dieser Streitigkeiten die traditionsreichste und mit Abstand längste Abfahrt aus dem alpinen Skiweltcup verschwinden würde. Ich hoffe, dass es zu einer Einigung kommt.

Als Außenstehender ist es natürlich schwer zu beurteilen, ob die bisherige Verteilung der Einnahmen wirklich so ungerecht ist oder ob die Forderungen der Verantwortlichen vom Lauberhorn überzogen ist. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Ersatzrennen in Veysonnaz oder St. Moritz ähnlich hohe Einnahmen generieren würden.
 

Wurzelsepp

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Was halt ist: Zermatt hätte gerne den Weltcup, konkret mit einer Herrenabfahrt vom Gornergrat (dann spektakulärer Sprung über die Gornergratbahn) bis nach Furi, die Strecke steht noch nicht fest... aber eine Herrenabfahrt mit dem Matterhorn im Hintergrund hätte auch ihren Reiz.

Ich glaube aber nicht, dass das Lauberhorn aus dem WC-Kalender verschwindet, da wird sich eine Lösung finden lassen, zur Not springt RedBull ganz gross ein.
 

svenk

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Zermatt plant eine Abfahrt mit Start in der Nähe vom kleinen Matterhorn und die geht dann Richtung Italien ins Aostatal. Sollte dann die längste Abfahrt sein.
So wie ich das verstehe, wollen die Rennen für die Damen und die Herren.

Ist aber keine Konkurrenz zum Lauberhorn. Einerseits planen sie die Rennen für November. Andererseits hat Swissski und die FIS bei Zermatt erst recht nicht viel zu sagen. Zermatt hat es schlichtweg nicht nötig vor denen zu buckeln. Das läuft entweder so wie Zermatt sagt oder gar nicht.
 

Wurzelsepp

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Dieses Konzept haben sie gerade gestern vorgestellt, früher (vor wenigen Jahren) war die Idee eher eine Abfahrt vom Gornergrat nach Furi.

Natürlich müssen sie sagen, dass es keine Konkurrenz zum Lauberhorn ist, sonst werden sie in der Schweiz zerrissen, aber wenn sie den Januar-Termin kriegen würden, würden sie dann "nein" sagen? Swiss-Ski (gut evtl. auch der ital. Skiverband, da die Abfahrt grösstenteils durch Italien führen würde) und die FIS hätten in Zermatt genau gleich viel zu sagen wie beim Lauberhorn. Es geht um Geld, das von Swiss-Ski an den Veranstalter gehen soll, und ob dieser Veranstalter dann in Wengen oder in Zermatt sitzt, wäre ja nicht so wichtig.

Nebenbei: Die Abfahrt könnte spektakulär, aber halt auch sehr "steril" werden, speziell im November: Die gesamte Strecke wird (wenn überhaupt) nur mit den Skis zu erreichen sein, um in den Zielraum zu kommen, braucht es zwei Gondelfahrten (von Cervinia aus), da rechne ich NICHT mit allzu vielen Zuschauern und Ambiance.
 

Max Power

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auf jeden Fall ist das für Swiss Ski schon ein nettes Druckmittel gegen die Lauberhorn-Organisatoren ... könnte mir schon vorstellen, dass sich die bisher auch gedacht haben "was wollen die schon ohne uns machen?". Jetzt ist eine Alternative da, und da können sie noch oft betonen, dass das keine Konkurrenz für Wengen sein soll ...

Hoffe, man findet noch eine Lösung. Wengen gehört unbedingt in den Kalender, es wäre wirklich jammerschade, wenn diese Rennen einem Streit ums Geld zum Opfer fallen würden.
 

Benjamin

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Fast 5 km Länge? Und Start auf 3900 m Höhe? Die sind ja irre! :eek:

Einen Vorteil hätte ein solches Rennen in Zermatt natürlich: Es wäre wohl mit Blick auf die nächsten Jahr(zehnt)e einigermaßen schneesicher. Aber ich weiß nicht, ob die Kosten beispielsweise für die Präparierung einer solchen Strecke wirklich geringer wären als für die Lauberhornabfahrt. Und für Zuschauer wäre so eine Strecke wohl auch - wie @Wurzelsepp schon sagte - deutlich schwerer zu erreichen, so dass wohl auch nicht so viele kommen würden. Irgendwie klingt das für mich ein bisschen nach einem durchaus spannenden Gedanken, der aber nicht wirklich realistisch ist.

Und ob man den Athleten eine solche Strecke wirklich zumuten sollte? Die kommen am Lauberhorn oder in Bormio schon manchmal an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Eine noch längere Strecke in einer solchen Höhenlage könnte diese Grenzen dann endgültig überschreiten.
 

Max Power

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Urs Näpflin, der OK-Chef der Lauberhornrennen in Wengen, hat mit Erleichterung auf den jüngsten Vorstoß des Schweizer Skiverbandes im Streit um die Finanzierung reagiert. „Ich bin sehr erfreut und froh, dass wir endlich an einem Tisch zusammenkommen. Das versuchen wir seit vier Jahren. Ich bin auch froh, dass es erste konkrete Anzeichen gibt, um eine Lösung zu finden“, sagte Näpflin.

Er sei sich sicher, dass das Problem bereits kommende Woche bei einem Treffen mit Swiss-Ski gelöst werde. Verbandspräsident Urs Lehmann hatte am Freitag einen Lösungsvorschlag im eskalierten Streit zwischen Wengen und Swiss-Ski präsentiert. Lehmann reichte Näpflin die Hand, forderte im Gegenzug Zugeständnisse im Marketing seitens des OK und nahm die Berner Politik in die Pflicht.

Einige Meinungsverschiedenheiten bestünden zwar weiter. Im wesentlichsten Streitpunkt aber, dem Marketing, lenkte Näpflin ein: „Wir sind bereit, Konzessionen einzugehen. Die Vermarktung ist ein wichtiger Bestandteil, darum muss man Traditionen auch mal hinten anstellen.“ Der Weg für eine Vermarktung des Hundschopfs, gegen die sich die Wengener bisher stemmten, ist damit frei. Am Standpunkt, dass Swiss-Ski die Verteilung der seit 2017 gestiegenen TV-Gelder anpassen muss, hält Näpflin fest.

klingt doch mal recht vielversprechend. Am Ende wird hoffentlich doch die Vernunft siegen ;)
 

Wurzelsepp

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Wie es nicht anders zu erwarten war: Nach dem grossen "Lauberhorn-Aufschrei" hat sich die Politik eingemischt, nun sind die Lauberhornrennen die nächsten Jahre gesichert. Wie genau der Deal aussieht, wurde nicht publik gemacht. Allgemein geht man davon aus, dass der Kanton Bern eine Defizitgarantie übernimmt, Swiss-Ski doch etwas mehr Geld überweist und das OK die Marketingerträge steigern muss, zB mit einem bisher abgelehnten Sponsorenbogen am Hundschopf (vergleichbar zur Hausbergkante in Kitz).
 
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