Alpiner Skiweltcup 2019/20

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Weltcup Kalender Frauen https://assets.fis-ski.com/image/upload/v1559569095/fis-prod/assets/1920ladies_03.06.2019.pdf
9x Abfahrt, 7x Super G, 4x Alpine Kombination, 9x Riesenslalom, 9x Slalom, 3x Parallelevents, 1x Teamwettbeweb

Weltcup Kalender Herren https://assets.fis-ski.com/image/upload/v1559569150/fis-prod/assets/1920men_03.06.2019.pdf
10x Abfahrt, 8x Super G, 3x Alpine Kombination, 9x Riesenslalom, 12x Slalom, 3x Parallelevents, 1x Teamwettbewerb

Kalender 2020-2022 https://assets.fis-ski.com/image/upload/v1559570809/fis-prod/assets/LongtermL_M_2021-2122_03.06.2019.pdf
 

gentleman

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Das Ski-Weltcupprogramm wird nochmal dichter als im Vorjahr.
FIS verdichtet WM- und Weltcup-Programm
Der Internationale Skiverband (FIS) hat die Weltcup-Kalender bei den Alpinen finalisiert. Bei der Konferenz in Dubrovnik wurde ein Programm abgesegnet, das wegen des Einbaus der neuen Alpinen Kombination sogar noch dichter ist als in den vergangenen Jahren. Die Herren werden zudem erstmals überhaupt in China antreten. In Yanqing finden am 15./16. Februar als Olympiatest Abfahrt und Super-G statt.
Die Damen werden insgesamt 43 Rennen bestreiten, darunter werden vier neue Kombinationen sein. Auf der Herren-Seite gibt es sogar 46 Rennen mit drei Kombis, eine davon findet am 1. März in Hinterstoder statt. Im vergangenen Jahr waren für Damen 40 Bewerbe, für Herren 42 vorgesehen gewesen.

Neben Hinterstoder, das auch einen Super-G veranstaltet und zuletzt in der Saison 2015/2016 im Kalender war, gastiert der Herren-Weltcup in Sölden (27.10./RTL), Kitzbühel (24.-26.1./Super-G, Abfahrt, Slalom) und Schladming (28.1./Nachtslalom) auf österreichischem Boden. Die Damen sind nach Sölden (26.10./RTL) noch in Lienz (28.+29.12./RTL, Slalom), Zauchensee (11.+12.1./Abfahrt, Kombination) und Flachau (14.1./Nachtslalom) zu Gast.

Auf einige der Herren kommt ein noch intensiverer Reisestress vor Weihnachten zu als zuletzt. Denn der abendliche Parallel-Riesentorlauf unter Flutlicht in Alta Badia findet heuer erst am 23. Dezember statt. Der Nachtslalom in Madonna di Campiglio wanderte dafür ins neue Jahr, Termin ist der 8. Jänner 2020. Damit liegt das Rennen genau zwischen den anderen Slalom-Klassikern Zagreb und Adelboden.

Offen ist noch, ob am 1. Jänner wie zuletzt ein City Event stattfinden wird. Oslo hat sich als Veranstalter zurückgezogen. Ob ein anderer Ort einspringt oder nicht, soll im Juli beschlossen werden.

 

Max Power

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Herren: 18 Speedrennen, 21 Technikrennen + 4 Parallel-Events, dazu 3 Kombis.
Damen: 16 Speedrennen, 18 Technikrennen + 4 Parallel-Events, dazu 4 Kombis.

Der Kalender wird wirklich immer einseitiger und unfairer den Speedfahrern gegenüber, aber who cares ...
 

Epsilon

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Feller hat schon mal harte Kritik geübt. Schon nachvollziehbar aber die Fahrer sind aber halt auch nicht gezwungen an jedem Wettbewerb teilzunehmen.
 

Hardstyle21

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In der Kombination soll im Slalom zunächst der schnellste aus dem Super G Rennen starten und nicht wie zuletzt der 30.
Das soll den Super G Fahrern eine bessere Slalom-Piste verschaffen.
 

Biathlon-Fan

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Feller hat schon mal harte Kritik geübt. Schon nachvollziehbar aber die Fahrer sind aber halt auch nicht gezwungen an jedem Wettbewerb teilzunehmen.
Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Es stehen von Oktober bis März 24 Technikrennen auf dem Programm. Zudem kann man bei 3 Kombinationen starten.

Zum Vergleich stehen im Biathlon 24 Einzelrennen + 10 Staffelrennen auf dem Programm.
Im Langlauf 29 Einzelrennen + 4 Staffelrennen.

Ist jetzt nicht so, dass im Alpin deutlich mehr auf dem Programm steht.
 

Schwarz-Rot-Gold Adler

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es geht ja gar nicht primär um die Anzahl, sondern um das viele hin- und hergereise...und da hat er recht. Da wird ständig hier und da noch ein komisches Parallelevent reingeschoben. Die Biathleten sind eine Woche am gleichen Ort und haben Pausen um Weihnachten und um die WM, so als Beispiel
 

Benjamin

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Ja, die Biathleten haben in der Saison um die 10 Wettkampforte, während es allein für die alpinen Techniker 17 Weltcup-Stationen gibt (19, wenn man die Kombinationen mitberücksichtigt). Das ist doch eine etwas höhere Reisebelasung. Klar, man ist nicht gezwungen, an jedem Wettkampf teilzunehmen; aber da die Anzahl der Wettkämpfe innerhalb einer Disziplin dann doch nicht all zu hoch ist, würde man sich damit schon eine gewisse Hypothek auferlegen.

Und so ein bisschen träume ich ja noch von den Zeiten, als es Allrounder gab, die in allen Disziplinen an den Start gegangen sind. Aber von diesen Zeiten entfernt man sich mit 46 Rennen natürlich immer weiter.

Ein bisschen überrascht bin ich ja, dass sie die Anzahl der Kombinationen erhöht haben - hieß es nicht irgendwann mal, man wollte diese Disziplin zugunsten der Parallelrennen sogar ganz abschaffen. Ich finde aber gut, dass man diese Disziplin nicht sterben lässt. Weniger gut finde ich allerdings, dass bei den Herren alle Kombinationen aus Super G und Slalom bestehen. Das erhöht den Vorteil der Techniker natürlich noch weiter.
 

sj44

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Dass die Zeit der Allrounder vorbei ist, sieht man auch daran, dass in der vergangenen Saison niemand sowohl im Super-G als auch im RTL in den Top-10 des jeweiligen Disziplinen-WC war. In beiden Disziplinen in den Top 20 einer (Odermatt 20./Super-G und 8./RTL) und in den Top 25 ein weiterer Läufer (Pinturault 21./Super-G und 3./RTL)

Aber diese Entwicklung ist ja wirklich nicht neu. Seit ca. 2012 geht es stark in die Richtung. Siehe auch Materialumstellung.

Wobei Odermatt mal in dieser Hinsicht (Allrounder) ein sehr interessanter Fahrer werden könnte. Aber verheizen will ihn wohl im Schweizer Team auch keiner und im Endeffekt zählen die Big Points bzw. Medaillen und die gibts eher, wenn man sich spezialisiert.
 

Martin_D

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Ich verstehe die Aufregung um den Kalender nicht. Es ist doch üblich, dass in Jahren ohne Großereignis ein paar mehr Weltcuprennen durchgeführt werden.

Ich bin übrigens sicher, dass die Rennläufer da auch nicht eine einheitliche Meinung haben. Den Speedspezialisten wären ein, zwei, drei Rennen mehr durchaus recht. Und sie haben mitten im Winter teils lange Pausen. (Manchmal drei Wochen zwischen Bormio und Gröden).