Svajda hat sich wirklich in dieses Match reingewühlt. Unfassbar, was der hier leistet. Eigentlich hatte ich den als dauerhaften Challenger Spieler abgehakt. Aber im Endeffekt ist der auch erst 23 Jahre und kann sich natürlich noch verbessern. Der ist halt trotzdem schon ewig dabei.
Nochmal ein Blick auf Svajda:
Er war drauf und dran in die Top 100 einzuziehen im Sommer 2024, als er aus Wimbledon zurückkam bekam er die Diagnose seines Vaters mit, Darmkrebs Stadium 4.
Er erkannte ihn aufgrund des Gewichtsverlust kaum wieder.
2025 lief es dann lange bescheiden, 7-14 war seine Bilanz bis einschließlich Roland Garros, er fiel aus den Top 200. In Newport, seiner Rückkehr an den Ort seines 1. Turniers nach der Diagnose machte es dann Klick, er gewann den Titel und widmeten den Titel seinen todkranken Vater.
Danach ging es ähnlich weiter, Titel in Lexington, R2 bei den USO wo er Djokovic gut ärgerte. Im Oktober verstarb dann sein Vater und seine Saison war beendet.
2026 lief es eigentlich zu Beginn gnaz gut, Titel in San Diego (muss ich mich wohl beim Finalgegner Korda entschuldigen), knappe Niederlage in Delray Beach gegen Tiafoe. Er hat fast 200 Plätze in einem Jahr gut gemacht. Und man muss wohl sagen, dass man weniger auf sein Alter gucken muss, nach den sehr schwierigen letzten beiden Jahren, mit 21 war er auf einem guten Weg.