Ja ich denke auch, dass es definitiv eine Rolle gespielt hat, dass Leitner aktuell so gut drauf ist bzw. von Tuchel gut eingeschätzt wird. Januzaj und Hofmann haben ja auch nur kleine Rollen in der Hinrunde gespielt, die könnten Leitner und Pulisic wahrscheinlich eben so gut ausfüllen. Außerdem kommt Sahin zurück auf der 6, dann hat man immer noch die Option Gündogan auch offensiver einzusetzen, falls es nötig ist.
Problematisch wird es dann, wenn sich mal 2-3 Offensive Stammspieler gleichzeitig verletzten und über mehrere Wochen ausfallen. Das wäre nicht aufzufangen. Ob die Sache mit nem spanischen Talent unbedingt besser aussehen würde, sei aber mal dahingestellt. Zum Glück ist die Tabellensituation in der Liga so gut, dass schon einiges passieren müsste, damit man die CL Quali noch hergibt.
Stellvertretend für die Naivität und Schönmalerei vieler Dortmund-Fans.
Die Aussage um Leitner muss ein Joke sein. Das Transfergebahren hat absolut nichts mit Leitner zu tun. Es kommt nicht Niemand, weil er spiele kann. Er muss spielen, weil Niemand kommt.

Bei der zweiten Aussage muss ich schon schlucken. Es muss nicht ein einziger Spieler langfristig ausfallen, damit wir große Probleme bekommen. Richtig wäre eher: In der Offensive darf kein STammspieler verletzt sein UND wir müssen genug Spiele zum abschenken in der BuLi haben.
Zorc und Watzke sind einfach Jokes. Unfassbar wie man mit sowas durchkommen kann. 95% der relevanten Arbeit des Management des Club besteht aus Vertragsabschlüssen und Transferaktivitäten.
Mondpreise blabla. Der BVB ist mittlerweile auf dem TM nicht mehr handlungsfähig. Das ist die Realität. Man war schon vor 3-4 Jahren viel zu konservativ und risikoavers. Das konnte aber gut nach Außen verkaufen, weil konservatives Wirtschaften per se in Deutschland positiv bewertet wird. Der Markt hat sich nun in den letzten 1-2 extrem geändert, und mittlerweile ist der BVB total verloren. Es würde gar keinen Unterschied machen, wenn man keinen Manager hätte, außer vllt 2-3 Mio in Punkto Lohnkosten. Watzke/Zorc haben es nicht geschafft, eine strategische Neuausrichtung bei der Transferpolitik zu vollziehen. Als Klopp anfing hat man auf junge, günstige und entwicklungsfähige SPieler gesetzt, und durchaus auch Risikobereitschaft demonstriert. Man hatte natürlich auch extrem viel Glück. Irgendwie konnte diese STrategie aber nicht mehr aufrechterhalten werden, weil die Durchlässigkeit für diese SPieler nicht mehr gewährleistet werden konnten. Darauf hat man mit 10 verschiedenen Ansätzen gleichzeitig versucht (von Quasi-Talenten aus Usbekistan bis zu 30 jährigen 0815-Spielern). Stand heute ist man auf dem TM nicht mehr handlungsfähig. Transfers wie die von Castro (zum Positiven) oder Ramos (zum Negativen) sind der neue Standard.
Die Tatsache, dass eine klare Strategie fehlt ist viel schlimmer als alles andere. Aber auch hier haben Watzke und Zorc das Glück, dass ihre Planlosgikeit und Inaktivität als Beständigkeit und Übersicht gewertet werden. Deswegen erzählt Watzke mittlerweile auch mehr von der PL als von den Bayern, ganz nach dem Motto "Die einzige Alternative zu unserer Vorgehensweise ist das böse Modell PL".
Watzke/Zorc sind komplette Loser. Unsere Aktivitäten kann man so zusammenfassen: Man verliert bei Erfolg Jahr für Jahr die besten Spieler deutlich unter MW (Gündogan und Hummels sind die Nächsten, dafür wird die Verlängerung von Micky dann groß gefeiert) und kann kein Talent wirklich nach Dortmund holen.
Beide gehören gefeuert.