Borussia Dortmund 2025/26 – Here we go again


gentleman

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Offiziell wurde sie (die Ausstiegsklausel) vom BVB aber nicht bestätigt, doch jetzt äußerte sich Klubpräsident Hans-Joachim Watzke vielsagend dazu und bestätigte selbige de facto indirekt. "Ich sage: Es ist ein guter Kompromiss", so Watzke im Interview mit den Ruhr Nachrichten: "Für uns geht es immer darum, als Borussia Dortmund, erst einmal die Transferwerte abzusichern und dann natürlich auch irgendwann ein bisschen Planungssicherheit zu haben."
Gerade die Ausstiegsklausel hatte für Unmut unter den Fans und auch ehemaligen Spielern gesorgt, so hatte etwa die Ex-BVB-Legende Jürgen Kohler bei Sport 1 erklärt, dass dies "kein klares Bekenntnis" zum Klub sei, und fügte in Anspielung an den Dortmunder Leitspruch hinzu, dass das dann eben auch "keine echte Liebe" sei. Auch gab es am vergangenen Samstag beim 0:1 gegen Bayer 04 Leverkusen Pfiffe gegen den 26-Jährigen, was nicht nur BVB-Boss Carsten Cramer sauer aufgestoßen war.

Watzke verwies nun auch auf die Lebensrealität. "Das Thema Ausstiegsklausel, das haben wir hier vor zwölf, dreizehn Jahren mal ausgeschlossen. Aber mittlerweile ist das 'State of the art'", erklärte der 66-Jährige und verwies auch darauf, dass andere Klubs das genauso handhaben würden: "Da müssen wir uns nichts vormachen. Das macht Bayern München genauso wie Paris oder wer auch immer. Das gibt es heute kaum noch anders."
Das Risiko, einen Spieler am Ende ablösefrei zu verlieren, sei heutzutage enorm und die Transfersummen seien "so gewaltig groß geworden, dass du dir keine großen Fehler mehr leisten kannst - und auch nicht, einen solchen Spieler ablösefrei gehen zu lassen". Watzke war es auch wichtig, zu betonen, dass sich Schlotterbeck "in der ganzen Phase der Vertragsgespräche immer sehr korrekt verhalten" habe und deutete zudem an, dass die Klausel nicht bis zum Ende der Transferfrist gezogen werden kann. "Das Ende der Transferfrist ist der 31. August. Gehen Sie mal davon aus, dass wir unsere Transferplanungen in diesem Sommer früher abgewickelt haben wollen."
 

JF_1983

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Das der dritte Club nicht öffentlich bekannt ist, klingt ein bisschen nach Bayern und das hat man nicht öffentlich gemacht, weil es zu viel Unruhe gebracht hätte. Oder? Keine Provokation, bin kein Bayern-Fan.
 

carlch

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Würde vom Gefühl her auf Barca tippen. Wobei ich da nicht weiß ob die das diesen Sommer überhaupt bezahlen könnten.
 

Chip84

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Ich kann in der Causa Schlotterbein die pfeiffenden BVB Fans verstehen. Er ist sportlich nicht der Heilsbringer zu dem er teilweise geschrieben und hochgejubelt wurde und dieses "Bekenntnis" zum Verein mit Hintertür bereits im Sommer ist nun wirklich lächerlich. Man sollte sich eher Gedanken darüber machen, dass er und die BVB Verantwortlichen glaubten, damit durchzukommen und die Situation zu befrieden.

Wenn es nur um die wirtschaftliche Absicherung, den "nächsten Schritt" und was auch immer geht, dann sollte man das auch entsprechend kommunizieren und nicht die Fans für dumm verkaufen. Ich meine im Prinzip hat Schlotterbeck den BVB Anhängern mitgeteilt, dass er sich, solange er noch dort festhängt, auf das BVB Wappen auf dem Trikot klopft, aber wenn möglicherweise nach der WM sein Traumverein aus Madrid oder sonstwoher anklopft, er natürlich flexibel ist. Und ordentlich Kohle für die Verlängerung gab es vermutlich noch obendrauf. Aber es ist natürlich echte Liebe.:rolleyes:
Kann generell das Gehate um Schlotterbeck nicht nachvollziehen.
Der Junge ist 26 und kommt gerade in seine körperliche Prime. Er soll/muss einen langfristigen Vertrag unterschreiben obwohl er eigentlich keinerlei Druck hat, sich im März schon festzulegen. Im Umkehrschluss haben die Top Clubs keinerlei Druck schon so früh Spieler zu verpflichten, weil es ihnen zum einen finanziell komplett egal ist ob der Spieler im Sommer 20 Millionen mehr kostet, eine WM bevorsteht und teilweise noch nicht mal klar ist, wer Trainer sein wird.
Für mich spricht es eher für Schlotterbeck, dass es nur 3 Vereine sind bei der die AK greift, es ihm scheinbar wirklich primär um den Gewinn von Titeln geht und nicht einfach nur darum welcher Verein die meiste Kohle abwirft.
Ich wage mal zu behaupten, dass Harry Kane nicht in die Bundesliga gewechselt ist weil er die Liga so toll findet. Sondern weil er zu einem Verein wollte der Titel garantiert und nicht in einer unterklassigen Liga spielt.
 

aBro

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Knapp 300 Millionen € Transferausgeben in den letzten drei Jahren... Dazu noch das Geld an Handgeldern und Beraterkosten.
Da ist so eine Aussage direkt aus dem Verein schon heftig.
Das wäre ein richtiger Angriff auf die Sportliche Führung wenn Kehl noch im Amt wäre.
Sie haben mit dem Geld ja eben aber auch nur sche*ß* geholt. :D
 
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