Borussia Dortmund 2025/26 – Here we go again


Frusciante15

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Bild schreibt, dass es nächste Woche einen Nachfolger geben wird. Krösche wird ausgeschlossen. Als Option wird Nils-Ole Book von Elversberg genannt.
 

carlch

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Bild schreibt, dass es nächste Woche einen Nachfolger geben wird. Krösche wird ausgeschlossen. Als Option wird Nils-Ole Book von Elversberg genannt.
Der wäre auf jeden Fall mutig. Von einem Verein mit quasi null Medieninteresse und Druck von außen zum zweit größten Club in Deutschland ist was die Fähigkeiten so im Bereich öffentliche Kommunikation usw. angeht schon ein großer Schritt. Die kadertechnisch geleistete Arbeit bei Elversberg sieht natürlich gut aus.
 

xEr

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Ich finde die Transfers bei einem Verein der Größe BVB sind auch völlig andere. Da sind Vereine wie Frankfurt, Stuttgart usw. schon viel näher dran.
 

carlch

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Ich finde die Transfers bei einem Verein der Größe BVB sind auch völlig andere. Da sind Vereine wie Frankfurt, Stuttgart usw. schon viel näher dran.
Das ist ja sowieso auch ein Phänomen das man häufiger sieht, dass ein guter Manager mit wenig Geld kein guter Manager mit mehr bzw. viel Geld sein muss. Es kann aber natürlich auch funktionieren.
 

VvJ-Ente

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Das ist ja sowieso auch ein Phänomen das man häufiger sieht, dass ein guter Manager mit wenig Geld kein guter Manager mit mehr bzw. viel Geld sein muss. Es kann aber natürlich auch funktionieren.
Ich stecke nicht so tief im Geschäft, aber ich denke schon, dass es bei einem guten Manager darauf ankommt, in welcher Preisklasse er einkaufen kann. Das würde zumindest erklären, warum bei uns erst Dieter Hoeneß und dann Michael Preetz derart derbe abgestürzt sind. Die sind m. E. zu dem Zeitpunkt eingebrochen, wo sie versucht haben, in höheren Regalen nach Spielern zu suchen als vorher. Da haben die Netzwerke von den Scouts und die Verbindungen zu den Spielerberatern und Managern anderer Vereine nicht mehr funktioniert. Bei Werder Bremen war es Klaus Allofs, der nach jahrelanger Spitzenarbeit mit Carlos Alberto und Co baden gegangen ist, und auch beim BVB gab es einen Bruch, als man von Talentsuche im offensiven Bereich auf Profis mit Erfahrung umgestiegen ist.
 

Blayde

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Andererseits munkelt man doch dass unsere Scoutingabteilung richtig gut sein soll, zuletzt aber zu oft ignoriert wurde. Insofern müssten die Netzwerke alle da sein. Der neue Manager müsste nur die richtige Expertise haben, am Ende die Entscheidungen zu treffen.
 

VvJ-Ente

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Welche richtig guten Spieler der Altersklasse Sabitzer/Özcan/Süle hat denn die Scoutingabteilung zu bieten gehabt?
 

Chip84

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Welche richtig guten Spieler der Altersklasse Sabitzer/Özcan/Süle hat denn die Scoutingabteilung zu bieten gehabt?
Ich würde mal sagen keine, weil keiner dieser Spieler gescoutet wurde bzw. gescoutet werden muss.
Hauptaufgabe des Scoutings ist es doch frühzeitig passende (junge) Spieler mit sehr viel Potential zu finden, die halt nicht jeder kennt.
 

NcsHawk

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Ich denke man die Aufgaben eines Sportdirektors in fünf Punkte unterteilen.
Diese fünf Punkte wären für mich:

- Kaderschmiede (Verträge, Transfers, etc...)

- Trainer (Verträge, Anstellung, Zusammenarbeit...)

- Nachwuchsarbeit & Entwicklung (Beim BVB hier in erster Linie Zusammenarbeit mit den Zuständigen)

- Sportliche Strategie

- Kommunikation (Interviews, Fans, Medien etc...)


Kader:
Kehl hinterlässt beim BVB keine guten Kaderstrukturen. Schaut man sich die Stammelf an dann sieht man bei fast allen Spielern schon das voraussichtliche Maximum. Bellingham kann vielleicht noch einen Schritt nach Vorn machen aber das Potenzial für Weltklasse sehe ich nicht.
Potenzial hat man für geringere Leistungsschwankungen geopfert. Aber das Grundniveau ist nicht mal so hoch, dass man ohne Probleme seine sportlichen Ziele erfüllt. Gleichzeitig sind die Kaderkosten aber auf einem sehr hohen Niveau.
Die Ergebnisse aus der Liga dürfen da nicht täuschen. Mit der aktuellen Basis ist eine Wiederholung der Punkteausbeute in der nächste Saison mit Sicherheit nicht garantiert.
Der aktuelle BVB hat nicht mal eine Gallionsfigur... Und das fehlt jetzt seit Jahren... Man braucht wieder einen Spieler der zu den besten auf seiner Position gehört und der das Gesicht des BVB's sein kann.

Trainer:
Braucht man denke ich nicht lange analysieren. Etliche Trainer unter Kehl gekommen und gegangen. Das absurde ist, dass jeder neue Trainer immer der Gegenentwurf vom Vorgänger war. Wenn man dann noch liest, dass Kehl eigentlich mit keinem Trainer wirklich gut ausgekommen ist dann macht es die Ergebnisse noch schlechter.

Nachwuchsarbeit:
. . .

Sportliche Strategie:
Konnte man beim Trainer schon lesen. Gab nie eine... Teilweise stellte sich Kehl dann noch selbst ein Bein mit Ankündigungen die wenige Wochen später schon wieder obsolet waren.

Kommunikation:
Kehl konnte sich gut verkaufen. Wenn was in die Hose gegangen ist konnte man sich drauf verlassen in den Springer Medien zu lesen, dass Kehl nicht verantwortlich war. Doof nur wenn man irgendwann das Gefühl hatte, dass Kehl eigentlich für gar nichts verantwortlich ist.

Was braucht der BVB also als Nachfolger? Keinen Stallgeruch... Man braucht einen Manager. Einen Sportdirektor der den Kader zum Trainingsbeginn fertig hat und nicht zum Ende der Hinrunde. Das ist eine Position bei der auch mal was in die Hose gehen kann. Aber es muss eine Philosophie dahinterstehen die auch mal einen Misserfolg rechtfertigen kann.
Wir brauchen keinen Scout. Wir brauchen einen Direktor der die Spieler verpflichten kann die man holen will.
Für mehr Potenzial benötigen wir auch mehr Mut.
 

VvJ-Ente

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Ich würde mal sagen keine, weil keiner dieser Spieler gescoutet wurde bzw. gescoutet werden muss.
Hauptaufgabe des Scoutings ist es doch frühzeitig passende (junge) Spieler mit sehr viel Potential zu finden, die halt nicht jeder kennt.
Grundsätzlich stimme ich dir zu (Wechsel von Einkauf junger Talente zu gestandene Spieler ist schiefgegangen), aber ich hatte auf @Blayde geantwortet, der geschrieben hatte "Andererseits... " (impliziert für mich, die Scoutingabteilung hätte gestandene Spieler gehabt, die nicht gekauft wurden).
 
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