Alfred in dieser Serie geht wirklich gar nicht, wirkt viel zu hart zu einem jungen Bruce. Das hat mich am allermeisten gestört.
Vlt. ist man auch zu sehr verwöhnt worden von Michael Caine, den fand ich perfekt für die Rolle.
Mit Watchmen ist Snyder ein auch inhaltlich überzeugender Superheldenfilm gelungen...
Ansonsten bin ich durchaus angefixt, was weniger an dem Trailer liegt, sondern an Snyder und Affleck.
Zwischen Trailern und Film liegen erfahrungsgemäß Welten, was meist direkt damit zusammenhängt, dass sich völlig andere Personen für deren Konzeption und handwerkliche Umsetzung verantwortlich zeigen. Ansonsten bin ich durchaus angefixt, was weniger an dem Trailer liegt, sondern an Snyder und Affleck. Mit Watchmen ist Snyder ein auch inhaltlich überzeugender Superheldenfilm gelungen und Affleck halte ich für eine potenziell perfekte Batmanbesetzung.
Nach dem etwas durchschnittlichen "The Dark Knight Rises" bin ich froh, dass es einen Reset gab und es nur noch ein Überbleibsel der Dark Knight-Reihe gibt: Hans Zimmer.
Auch ich bin von Snyders restlichen arbeiten wenig überzeugt, aber stilistisch hat er einiges auf dem Kasten bzw. umgibt sich mit fähigen Leuten. Und da sind von Produzentenseite ja auch noch Nolan und Goyer, die bei dem Film den Finger drauf haben. Für was es am Ende auch immer gut sein wird.Das heisst im Grunde das er ein sehr gutes Skript braucht und dann was brauchbares draus machen kann. Die Vergangenheit hat gerade bei Snyder nicht gezeigt das er es regelmäßig kann.
Mit der bei mir mittlerweile einsetzenden Mildtätigkeit des Alters würde ich heute wohl ein Pünktchen mehr vergeben, zumal ich einige meiner Kritikpunkte jetzt auch nicht mehr so gänzlich nachvollziehen kann (Watchmen
Was mit einer ihresgleichen suchenden Eingangssequenz furios startet, entpuppt sich als unglaublich ambitioniertes Superheldenkino, dass trotz zweieinhalbstündiger Spieldauer, dramaturgische Schwächen offenbart.
Durch die Vielzahl an "Helden" und ihren Einzelschicksalen, den Umstand das einem jeden von ihnen eine komplette Charaktervorstellung, mitunter aus verschiedenen Perspektiven, zuteil wird, bleibt nicht genügend Platz zur filmgerechten Auflösung von Sideplots, die zwar angerissen, dann aber nicht zuendegführt werden. Stattdessen wäre es wohl vorteilhafter gewesen, jedes Schicksal abseits der Watchmen für die Kinoversion zu streichen.
Was bleibt ist dennoch eine mal düstere, mal humorige Ragnarökvariante, die optisch und stilistisch hervorsticht, an einigen Stellen aber unnötige Brutalitäten einbaut, die wie ein Fremdkörper wirken und die peinliche Intention offenlegen, hier ein Comic nur für Erwachsene zu schaffen.
Nahezu ausgenommen von meiner Kritik ist der Rohrschachstrang, den ich vor allem im Genrevergleich für sehr stark halte.
7/10
Hoffnung setze ich aber in den 190-minütigen Director's Cut, der einige der von mir angesprochenen Mängel beseitigen könnte.
Ey, da rettet dich auch einAuch ich bin von Snyders restlichen arbeiten wenig überzeugt, aber stilistisch hat er einiges auf dem Kasten bzw. umgibt sich mit fähigen Leuten. Und da sind von Produzentenseite ja auch noch Nolan und Goyer, die bei dem Film den Finger drauf haben. Für was es am Ende auch immer gut sein wird.
@Ozymandias
:laugh::thumb:
Dennoch: Die Lobhudelei, die Bale immer wieder für seine Batman-Darstellung erfährt, kann ich kaum nachvollziehen. Das ist okay, aber doch nichts herausragendes. Das schafft ein Affleck ebenso. Und das hätte zu großen Teilen auch Sly Stallone hinbekommen, ihr Fanboys![]()
Zudem hatte ich bei TDK den Eindruck, den Beteiligten war klar, dass der Film mit der Rolle des Jokers stieg und fiel und Bale hat sich da nicht auf einen "Wettbewerb" eingelassen. Das war sehr angenehm.
Diese Zurückhaltung war in The Dark Knight Rises aber die Schwäche, weil Bane seinerseits zu farblos war.
Sehe ich anders. Nicht Bales Zurückhaltung war das Problem bei TDKR, sondern der total verhunzte Twist mit Bane. Bis zu diesem Twist fand ich Bane ehrlich gesagt sehr cool. Als Bösewicht auf den Joker zu folgen ist sehr unglücklich, weil das einfach ein überragender Charakter ist (und natürlich brilliant gespielt wurde von Legder). Aber Hardy hat das gut gemacht, bis Nolan dann beim Drehbuch alles kaputt gemacht hat.
Der Mist ist auf Goyer gewachsen oder besser gesagt, die Verpflichtung gegenüber über dem Universum.
Mir war Goyer bisher kein Begriff, aber ich verstehe langsam deine Abneigung.Hat Goyer zufällig auch die letzten 40 Minuten von Interstellar geschrieben?
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