Der alternative Verkehrsmittel thread (Fahrrad, e-bike, e-scooter etc)


Deswegen fahre ich E-Bike. Selbst da kommt man gelegentlich leicht ins Schwitzen, aber alles vertretbar im Büro. War auch immer gegen E-Bike, da ich mehr Fitness wollte, aber morgens auf der Arbeit duschen dauert mir zu lange sprich zu spätes Anfangen und am Ende ist mir der Weg auf dem Fahrrad mehr mehr als die Fitness, die ich darüber hole.

Bei mir war das Leasing vom E-Bike echt der Gamechanger

Ich bin letztendlich 50% der Arbeitstage mit dem Fahrrad gefahren. Hier ist das Land flach und super geeignet. Hölle ist halt der Wind... ich kann das mit dem E-Bike gut verstehen, aber dann verliert das Fahrradfahren an sich auch irgendwie den Reiz bei mir fürchte ich. Autofahren ist natürlich per se weniger reizvoll, aber man möchte einfach pünktlich und Büro-geeignet ankommen.
 
Fährst du auch bei Eis, Schnee und Starkregen? Oder kannst du HO Tage so legen das du dann einfach zu hause bleibst?

Meine Strecke finde ich ziemlich gut, vor allem auch leicht bergab auf dem hinweg so dass man weniger schwitzt und dann ein Anstieg auf dem Rückweg wenn man eh danach duschen kann
Klare Antwort: kommt drauf an 😅

Ich kann meine Büro und HO Tage relativ flexibel gestalten, das ist natürlich von Vorteil.
Glatteis und extremer Regen sind für mich dann Gründe, nicht das Rad zu nehmen. Wobei der Regen dann schon sehr stark sein muss. Gibt ja entsprechende Kleidung. Bei Glatteis schlicht zu gefährlich, Radwege werden kaum von Schnee und Eis befreit (zumindest hier wo ich wohne)
 
Die rot grüne Hamburger stadtregierung legt Pläne erstmal auf Eis Parkplätze abzubauen um mehr fahrradwege zu schaffen.

Der ADFC kritisiert diese Maßnahme.

Die Entscheidung liegt wohl vor allem bei der spd, Begründung ist das die parkplatzlage ohnehin schon schwierig ist, daher sollen in besonders schwierigen Gebieten keine Parkplätze abgebaut werden oder sogar neue geschaffen werden.

Auch wenn @LukaD77 mich deswegen vielleicht als FDP fluffer bezeichnet:) und ich selber oft mit dem Rad fahre kann ich die Entscheidung schon auch verstehen. Die Parkplatzlage in vielen Städten ist dramatisch und momentan ist es politisch einfach nur sehr schwer durchzusetzen Auto verkehrsraum zugunsten von radverkehrsraum zu opfern. Hier ist die spd in den letzten paar Jahren Kommunalpolitisch in der Thematik relativ stark umgeschwenkt so das die grünen da oft alleine dastehen (fdp und union sehen das ja ohnehin immer schon anders).

 
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema Lastenrad, weil ich einerseits gerne wieder ein bisschen flexibel wäre (Kind transportieren), andererseits noch mehr auf das Auto verzichten möchte und gleichzeitig wieder mehr alltägliche Bewegung anstrebe.

Momentan schrecken mich die Preise allerdings erheblich ab. Förderung gibt es in Bremen keine mehr.

Hat jemand Tipps hinsichtlich geeigneter Anbieter und Modelle?
 
Frage wäre, ob Du dir ein richtiges "Lastenrad" kaufst, oder eher flexibel denkst mit einem normalen E-Bike, mit dem man dann einen enstprechenden Anhänger (für Kind und Kegel) zieht.

So ein Lastenrad wie dieses hier ist zwar praktisch, aber wenn Du mal alleine fährst, hast du immer diese riesige Konstruktion vor Dir. Und konstruktionsbedingt sind die halt auch recht teuer.

800x875_Babboe_mini_banner.jpg


Wie gesagt, ich persönlich würde da eher zu einem normalen Rad greifen und dann über geeignete Anhänger nachdenken.
Da bist Du wesentlich flexibler.

kinderanhaenger-fahrrad.jpg
 
Frage wäre, ob Du dir ein richtiges "Lastenrad" kaufst, oder eher flexibel denkst mit einem normalen E-Bike, mit dem man dann einen enstprechenden Anhänger (für Kind und Kegel) zieht.

So ein Lastenrad wie dieses hier ist zwar praktisch, aber wenn Du mal alleine fährst, hast du immer diese riesige Konstruktion vor Dir. Und konstruktionsbedingt sind die halt auch recht teuer.

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Wie gesagt, ich persönlich würde da eher zu einem normalen Rad greifen und dann über geeignete Anhänger nachdenken.
Da bist Du wesentlich flexibler.

kinderanhaenger-fahrrad.jpg
Naja, so denn ich nicht zu irgendwelchen Auswärtsspielen fahren muss, würde ich da auch meine Trainingsutensilien unterbringen können. Ich finde es halt nur irgendwie sehr sperrig. Außerdem nimmst du damit bestimmt den ganzen Radweg in Beschlag. Wie schwer ist das Ding? Vom Anhänger bin ich im Stadtverkehr kein Fan.
 
Mein neu bestelltes E-Bike:

KTM Macina Style 820 XL
shopping



Brummselchen wird alt. Und kriegt deshalb beim Aufschwung auf das Rad sein rechtes Beinchen nicht mehr zuverlässig über den Sattel geschwungen wie zu seiner Zeit als professioneller Rodeo-Reiter.
Es klappt zwar... aber die Sorge, dass ich irgendwann mal mit dem Hosenbein am Sattel hängen bleibe und "Plumps" mache, ist vorhanden.
Deshalb ab jetzt nur noch "Tiefeinsteiger".

Motor: Bosch CX der neuesten Generation, mit Update auf 100 Nm
Akku: 800 Wh
Parallelogramm Sattelstütze/-federung von "bySchulz".
 
Mit dem KTM machst du auf jeden Fall nix falsch. Ich find, das sieht für einen Tiefeinsteiger auch echt noch ganz sportlich aus. Darf man fragen, was du bezahlt hast?
Ich schüttel mich immer bei den Neupreisen, aber im Sale kriegt man vielleicht ganz gute Angebote.

Bei mir wurde es vor 8 Wochen ein Bergamont E-Horizon von upway.de - da fand ich den Preis noch verschmerzbar.
 
Darf man fragen, was du bezahlt hast?
Listenpreis: 4500,- Euro. Ist schon Modell 2026, da kriegt man nicht viel Rabatt.
Für die Ausstattung ist der Preis ok.
KTM ist mein Favorit bei E-Bikes. Die Räder sehen schick aus und den Akku kann man nach oben rausnehmen. Bei CUBE z.B. lässt sich der Akku nur nach unten rausnehmen und darauf hab ich keine Lust mehr.
Außerdem brauchte ich bei meiner Größe von 1.95m Rahmenhöhe: 60 cm, und das bieten die wenigsten Marken mit Tiefeinstieg.
 
Stimmt, bei meinem Bergamont nimmt man ihn auch nach unten vorn raus. Aber das mach ich selten, im Regelfall wird der Akku einfach am Rad geladen, insofern hab ich damit kein Problem.

Dann hoffe ich, du hast viel Spaß mit dem Rad!
 
Schicker Rentner-Racer.

Meine Frau denkt nun auch zunehmend über ein E-Bike nach. Sie kommt in letzter Zeit wieder etwas mehr auf den Geschmack mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, möchte aber gerne etwas mehr Unterstützung und diese variieren können.
Leider ist sie nicht mehr ganz so gelenkig wie damals als wir uns kennenlernten (wir werden auch alt) und schwenkt ungerne ein Bein über den Sattel.
Also vermutlich wird es bei ihr auch ein Tiefeinsteiger.

"Klassische" Damen-Rahmen (mit einem tieferen Oberrohr) sind ja bei den E-Bikes bzw. Pedelecs eher selten ... und über das Oberrohr eines "Herren"-Diamant-Rahmens würde sie mit dem Fuß nicht rüberkommen.


Wahrscheinlich wird sie bald mal das Rad von nem Kumpel ausprobieren, welcher eine ähnliche Körpergröße hat und mittlerweile wieder häufiger Rad fährt. Wobei ich glaube, dass man ihm eine zu kleine Rahmengröße angedreht hat.
 
"Klassische" Damen-Rahmen (mit einem tieferen Oberrohr) sind ja bei den E-Bikes bzw. Pedelecs eher selten ... und über das Oberrohr eines "Herren"-Diamant-Rahmens würde sie mit dem Fuß nicht rüberkommen.
Das wäre dann ein sogen "Trapez-Rahmen".
Ich würde aber gleich einen "Wave-Rahmen" nehmen, da kommt sie mit dem Bein auf jeden Fall rüber. ;)
 
Das wäre dann ein sogen "Trapez-Rahmen".
Ich würde aber gleich einen "Wave-Rahmen" nehmen, da kommt sie mit dem Bein auf jeden Fall rüber. ;)

Ja bei e-Bikes bzw. Pedelecs sind die ja recht verbreitet ... gerade auch aufgrund der durchaus dickeren Rohre (wenn er Akku im Rahmen verbaut ist).


Gab auch mal Tiefeinsteiger, die bei Senioren recht verbreitet waren, mit sehr tiefem Einstieg (mein Opa hatte so eines).
Heute ist da die Nachfrage geringer ... man würde meinem Opa auf jeden Fall ein Pedelec verkaufen (wenn er noch leben würde ... wobei ... dann wäre er 111 Jahre alt und vielleicht nicht mehr ganz so verkehrstauglich).

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Mein neu bestelltes E-Bike:

KTM Macina Style 820 XL

Brummselchen wird alt. Und kriegt deshalb beim Aufschwung auf das Rad sein rechtes Beinchen nicht mehr zuverlässig über den Sattel geschwungen wie zu seiner Zeit als professioneller Rodeo-Reiter.
Es klappt zwar... aber die Sorge, dass ich irgendwann mal mit dem Hosenbein am Sattel hängen bleibe und "Plumps" mache, ist vorhanden.
Deshalb ab jetzt nur noch "Tiefeinsteiger".

Motor: Bosch CX der neuesten Generation, mit Update auf 100 Nm
Akku: 800 Wh
Parallelogramm Sattelstütze/-federung von "bySchulz".
Und mit Rentnereinstieg😬
Ich bleib bei meinem Haibike mit richtigem Männerrahmem :belehr:
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Momentan findet eine interessante Diskussion um rennradfahrer statt. Immer mehr leute beschweren sich über rüpelhafte rennradfahrer die mit "mut zur lücke" und überhöhtem tempo auf radwegen und radschnellwegen die normalen Radfahrer belästigen und gefährden, einige haben deshalb sogar schon schwellen auf radwegen befestigt um rennradfahrer einzubremsen.


Ich bin zwar selber rennrad Fahrer, aber ich kann das schon verstehen, hohe Geschwindigkeitsdifferenzen verursachen immer Konflikte im verkehr, egal ob 15 kmh Oma vs Fußgänger, 15 kmh Oma vs 40 kmh rennradler oder 40 kmh rennradler vs 70 kh h Auto.

Da ist halt die frage, gehören 35+ kmh rennradler auf die Straße zu den 50 kmh Autos oder zu den 15-25 kmh Radlern auf dem radweg
 
Da ist halt die frage, gehören 35+ kmh rennradler auf die Straße zu den 50 kmh Autos oder zu den 15-25 kmh Radlern auf dem radweg
Auf die Straße.
Aber Straßen werden ja immer mehr zu sogen. "Fahrradstraßen" umgebaut, auf denen PKWs zwar geduldet sind aber brav hinter drei nebeneinander fahrenen Radlern hinterher trotten müssen.

Unser Bochum soll ja auch immer radfreundlicher werden, v.a. die Innenstadt. Interessant ist in diesem Zusammenhang aber, dass auf der gesamten Fußgängerzone kein einziger Fahrradständer montiert ist.
Riesenbreite Fahrradwege, die eine ganze PKW Spur ausmachen, werden dort gebaut, wo am Tag vielleicht 10 Radler herfahren. Im Gegenzug gibt es entlang des gesamten Stadtrings, wo es wirklich gefährlich ist, keinen einzigen Fahrradweg. :gitche:
 
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