Der alternative Verkehrsmittel thread (Fahrrad, e-bike, e-scooter etc)


Das ist einfach komplett falsch. Die alten Leute fühlen sich nicht mehr fit genug auf dem Fahrrad und gönnen sich ein E Bike mit dem sie rumdüsen. Man braucht nicht Einstein sein, um zu erkennen, dass sie das Ding wesentlich schlechter kontrollieren können.
Allein schon dadurch dass E-Bikes deutlich mehr Gewicht haben, braucht man eben auch die notwendige Kraft und die Fähigkeit das Gleichgewicht zu halten.
 
Das riesen Problem bei den E Bikes ist, dass Leute 30 km/h fahren, die sonst nicht mal 15 km/h schaffen würden. Da fehlt es auch koordinativ an der Fitness und an der nötigen Reaktionsfähigkeit. Das macht es gefährlich.
Die Oiden fahren aber meistens nur bei schönem Wetter und dann muß considert werden, daß E-Bikes (die Motorunterstützung) per Statutten (Gesetz) auf 25 km/h beschränkt sind, die allermeisten halten sich auch daran.
 
Nein, das ist in keinster Weise unabhängig davon.

Gut, du hast durchaus Recht dass es nicht völlig unabhängig von körperlicher Fitness ist. Die anderen Faktoren spielen mMn aber eine deutlich größere Rolle, wobei das geprägt von eigenen Erfahrungen ist. Die gefährlichen Situationen die ich erlebt oder gesehen habe gingen nämlich überwiegend von jungen offensichtlich fitten Fahrern aus die einfach komplett rücksichtslos unterwegs waren.
 
Ein rücksichtsloser Fahrradfahrer ist in der Regel für Autofahrer nervig oder führt im schlimmsten Fall zu einem Blechschaden. Ein rücksichtloser Autofahrer ist leider potentiell tödlich für Fahrradfahrer.

Ansonsten ist es nun mal auch so, dass die Städte "für Autos" gebaut wurden und eben Radfahrer viel mehr für ihren Raum in der Stadt "kämpfen" müssen. Daher ist der höhere Enthusiasmus von Fahrradfahrer-Vertretern auch durchaus nachvollziehbar.
Ja, könnte ich mir auch vorstellen, die Radfahrer sehen sich als diskriminierte Minderheit und die Autofahrer als privilegiert an und kämpfen daher aggressiver während Autofahrer meistens "nur" ihr "Privileg" behalten wollen.


Wobei gerade Fahrradstraßen wohl teilweise ganz schön Hass bei einigen Autofahrenden Anwohnern erzeugen.

Im Endeffekt ist es ein verteilungskampf, die Autofahrer sagen eine minderheit bekommt ständig mehr Raum von uns und bekommt den Hals nicht voll" und die Radfahrer sagen "es herrscht noch lange keine gleichheit und so lange das so ist fordern wir aggressiv mehr".

Wobei natürlich schon teilweise die Radfahrer eine moralische Überlegenheit für sich beanspruchen (Klima, feinstaub, lärm etc) und das natürlich schon verständlich ist das das einige Autofahrer nervt.
 
Die Präsidentin des VDK bentele fordert eine schärfere Regulation und wenn das Fehlschlägt ein Verbot von E scootern.

Ihr Argument ist das achtlos auf den Gehweg geworfene oder schlecht geparkte scooter vor allem ältere, sehbehinderte oder anderweitig gehandicapte Menschen wie z.b Rollstuhlfahrer behindern würden.


Andere Städte wie Paris haben die scooter bereits verboten, aber es gibt natürlich auch Argumente für die scooter, nämlich das sie die "letzte Meile" erleichtern und somit vielleicht für einige den umstieg vom Auto auf öpnv erleichtern bzw dazu motivieren.
 
Leider hinter einer paywall, aber ich finde das ist eine gute Idee


Und sieht dann etwa so aus


Die Firma baut radwege quasi auf stelzen über den Straßen.

Das wäre vielleicht bei uns auch eine Idee um mehr radwege zu bauen ohne den Autos Verkehrsraum wegzunehmen.

Das könnte sogar @LukaD77 gefallen:)
 
Noch bis zum 30. November kann man an einer Umfrage des ADFC zur fahradfreundlichkeit in seiner Stadt mitmachen. Die aktion wird vom Verkehrsministerium gefördert und soll den Städten Rückmeldung geben was gut ist und was noch verbessert werden muss.



 
Kein sehr effizienter Einsatz von Ressourcen:)

Bei der in Tübingen für 16 mio gebauten 1,5km langen radbrücke (quasi ein Hochradweg auf stelzen) ist die dort gegen Frost eingebaute Heizung bereits defekt.


 
Wie sieht es bei euch dieses Jahr aus was mit dem Rad zur Arbeit angeht?

Obwohl ich fdp wählender umweltnazi bin bin ich diesen Winter deutlich häufiger Rad als Auto zur Arbeit gefahren:). Ist Bewegung und bei 7,5 km einfache Strecke spare ich mir den Stress mit dem parken in der Großstadt. Laut strava etwa 500 km bisher.
 
Dieses Jahr nicht unwahrscheinlich, dass ich es komplett ohne Auto zur Arbeit schaffe.
Je nach Route hab ich one way 10-12 Kilometer.
Haustür zu Büro bin ich definitiv mit dem Rad am schnellsten. Zum Glück auch sicherer Abstellplatz vorhanden. Kann fast für den kompletten Weg Radwege nutzen, die an den Hauptverkehrsstraßen vorbei führen. Und auf dem Heimweg kann ich wenn es passt noch ne kleine Trainingsschleife einbauen.
Bei sehr schlechtem Wetter kann ich die Bahn nehmen, dauert aber deutlich länger, weil ich umsteigen muss und die Anschlüsse nicht immer passen.
Auto dauert auch deutlich länger als mit dem Rad. Stadtverkehr, Ampeln, Parkplatzsuche.

Ich habe aber auch den großen Luxus, nur zu 50% ins Büro zu müssen, bin 2-3 Tage pro Woche im Homeoffice.
 
Dieses Jahr nicht unwahrscheinlich, dass ich es komplett ohne Auto zur Arbeit schaffe.
Je nach Route hab ich one way 10-12 Kilometer.
Haustür zu Büro bin ich definitiv mit dem Rad am schnellsten. Zum Glück auch sicherer Abstellplatz vorhanden. Kann fast für den kompletten Weg Radwege nutzen, die an den Hauptverkehrsstraßen vorbei führen. Und auf dem Heimweg kann ich wenn es passt noch ne kleine Trainingsschleife einbauen.
Bei sehr schlechtem Wetter kann ich die Bahn nehmen, dauert aber deutlich länger, weil ich umsteigen muss und die Anschlüsse nicht immer passen.
Auto dauert auch deutlich länger als mit dem Rad. Stadtverkehr, Ampeln, Parkplatzsuche.

Ich habe aber auch den großen Luxus, nur zu 50% ins Büro zu müssen, bin 2-3 Tage pro Woche im Homeoffice.
Fährst du auch bei Eis, Schnee und Starkregen? Oder kannst du HO Tage so legen das du dann einfach zu hause bleibst?

Meine Strecke finde ich ziemlich gut, vor allem auch leicht bergab auf dem hinweg so dass man weniger schwitzt und dann ein Anstieg auf dem Rückweg wenn man eh danach duschen kann
 
Ich war ein paar Jahre bei einem großen Unternehmen, ca. 6-7 Kilometer entfernt. Ein bisschen davon über Land.

Mit dem Fahrrad dorthin war sehr cool, aber Wind und Schweiß sind echte Gegner für einen guten Start in den Morgen ;) habe aber auch bewusst kein E-Bike bislang (ich will noch was spüren...).

Aber je windiger, je hügeliger, je unsicherer (geteilte Straße mit Autos), je unruhiger laute Straße), desto weniger schön ist das Fahrradfahren.

Die Strecken Innerorts in einer kleineren Stadt hier nehme ich aber nur mit dem Fahrrad.

Aber vor der Arbeit muss der sportliche und zeitliche Aspekt wohlüberlegt sein ;)
 
Nachdem mein gut 8 Jahre altes 400€ Mountainbike so langsam mehr und mehr kostet habe ich mich für die Anschaffung eines E-Bikes entschieden.
Nach einigen Testfahrten habe ich mich für ein Mondraker Crafty R entschieden.
Heute Nachmittag wird es geholt. Bin mal gespannt wie viel sich mein Fahrrad-Alltag dann jetzt ändert.
 
Dieses Jahr nicht unwahrscheinlich, dass ich es komplett ohne Auto zur Arbeit schaffe.
Je nach Route hab ich one way 10-12 Kilometer.
Haustür zu Büro bin ich definitiv mit dem Rad am schnellsten. Zum Glück auch sicherer Abstellplatz vorhanden. Kann fast für den kompletten Weg Radwege nutzen, die an den Hauptverkehrsstraßen vorbei führen. Und auf dem Heimweg kann ich wenn es passt noch ne kleine Trainingsschleife einbauen.
Bei sehr schlechtem Wetter kann ich die Bahn nehmen, dauert aber deutlich länger, weil ich umsteigen muss und die Anschlüsse nicht immer passen.
Auto dauert auch deutlich länger als mit dem Rad. Stadtverkehr, Ampeln, Parkplatzsuche.

Ich habe aber auch den großen Luxus, nur zu 50% ins Büro zu müssen, bin 2-3 Tage pro Woche im Homeoffice.
Bei mir ähnlich, aber eher nur 2 Tage Büro. Über 7000km in knapp 2 1/2 Jahren.
 
Ich war ein paar Jahre bei einem großen Unternehmen, ca. 6-7 Kilometer entfernt. Ein bisschen davon über Land.

Mit dem Fahrrad dorthin war sehr cool, aber Wind und Schweiß sind echte Gegner für einen guten Start in den Morgen ;) habe aber auch bewusst kein E-Bike bislang (ich will noch was spüren...).

Aber je windiger, je hügeliger, je unsicherer (geteilte Straße mit Autos), je unruhiger laute Straße), desto weniger schön ist das Fahrradfahren.

Die Strecken Innerorts in einer kleineren Stadt hier nehme ich aber nur mit dem Fahrrad.

Aber vor der Arbeit muss der sportliche und zeitliche Aspekt wohlüberlegt sein ;)
Deswegen fahre ich E-Bike. Selbst da kommt man gelegentlich leicht ins Schwitzen, aber alles vertretbar im Büro. War auch immer gegen E-Bike, da ich mehr Fitness wollte, aber morgens auf der Arbeit duschen dauert mir zu lange sprich zu spätes Anfangen und am Ende ist mir der Weg auf dem Fahrrad mehr mehr als die Fitness, die ich darüber hole.

Bei mir war das Leasing vom E-Bike echt der Gamechanger
 
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