Der alternative Verkehrsmittel thread (Fahrrad, e-bike, e-scooter etc)


Ich möchte meine Empörung zum Ausdruck bringen, dass die unmittelbar bevorstehende Flugtaxi-Revolution nicht klar im Titel angekündigt wird. :belehr:
 
Der Präsident des Verkehrsgerichtstags staudinger fordert Schadensersatz bei Unfällen ohne Helm zu reduzieren.

So ein Blödsinn. Ob jemand einen Helm trägt oder nicht hat doch nichts mit der Ursache für den Unfall zu tun.
 
So ein Blödsinn. Ob jemand einen Helm trägt oder nicht hat doch nichts mit der Ursache für den Unfall zu tun.

Ja, aber der Schaden wäre möglicherweise geringer. Der Schadensersatz richtet sich ja nach dem Schaden. Das heißt ja nicht das es keinen Schadensersatz gibt, nur möglicherweise weniger.
 
Ja, aber der Schaden wäre möglicherweise geringer. Der Schadensersatz richtet sich ja nach dem Schaden. Das heißt ja nicht das es keinen Schadensersatz gibt, nur möglicherweise weniger.
Wenn es eine gesetzliche Helmpflicht gäbe von mir aus. Aber ich wüsste nicht, warum man jemandem, der keine Regeln missachtet und den Unfall nicht verursacht hat, weniger Schadensersatz zu sprechen sollte.
 

Wie die Polizei mitteilte, wollte ein 61 Jahre alter Autofahrer mehrere Fahrzeuge überholen und stieß dabei mit entgegenkommenden Mopeds zusammen. Dabei wurden vier Menschen getötet. Am Donnerstagmorgen gab die Polizei bekannt, dass es sich bei den Toten um ein 14 Jahre altes Mädchen sowie drei männliche Teenager im Alter von 15, 16 und 19 Jahren handelt.

Ach du ******e :( und solche vollidioten sind in Massen auf den Straßen unterwegs ey…
 
Im Dunkeln auf einer zweispurigen Landstraße mehrere Autos überholen... der muss doch sturzbesoffen gewesen sein, anders kann ich mir das gar nicht vorstellen. Und nun hat er 4 Menschen auf dem Gewissen. :(
Ich würd mir an seiner Stelle die Kugel geben.
 
Im Dunkeln auf einer zweispurigen Landstraße mehrere Autos überholen... der muss doch sturzbesoffen gewesen sein, anders kann ich mir das gar nicht vorstellen. Und nun hat er 4 Menschen auf dem Gewissen. :(
Ich würd mir an seiner Stelle die Kugel geben.

Ich hoffe, dass er es nicht tut, aber wenn er ein Gewissen hat, wird er vermutlich mit dem Gedanken spielen.

Kurze Frage meinerseits: so wie ich den Artikel verstehe, ist das eine normale Landstrasse, sprich keine Autobahn. Es heisst aber, dass die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erlaubt ist. Ist das bei so Strassen üblich in Deutschland? In der Schweiz wäre da maximal 80 km/h möglich
 
Ich hoffe, dass er es nicht tut, aber wenn er ein Gewissen hat, wird er vermutlich mit dem Gedanken spielen.

Kurze Frage meinerseits: so wie ich den Artikel verstehe, ist das eine normale Landstrasse, sprich keine Autobahn. Es heisst aber, dass die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erlaubt ist. Ist das bei so Strassen üblich in Deutschland? In der Schweiz wäre da maximal 80 km/h möglich

Als Standardgeschwindigkeit (ohne abweichende Beschilderung) außerhalb geschlossener Ortschaften, ja.
 
Als Standardgeschwindigkeit (ohne abweichende Beschilderung) außerhalb geschlossener Ortschaften, ja.

Okay, danke. Ihr seid also generell bisschen schneller unterwegs als wir. Nicht nur auf der Autobahn.

In dem Fall hier wird das wohl auch nicht das Problem sein. Bei einem so riskanten Überholmanöver hätte das vermutlich auch dann tödlich enden können, wenn er nur 60 gefahren wäre. Wenn man auf der Gegenspur ist, ist man auf der Gegenspur. Heftig und tragisch.
 
Der Fall macht mich wirklich richtig wütend. Dieser Zwang, dass manche Autofahrer immer noch mal ein paar Sekunden schneller sein müssen, musste früher oder später zu so einem tragischen Unfall führen. Man selber sieht das so oft hier, das Autos und LKWs knapp und viel zu schnell überholt werden müssen, nur damit man paar Meter weiter als erster an der roten Ampel stehen kann. Gefährlich und unnötig. Diesmal mussten 4 sehr junge Menschen ihr Leben für einen Typen lassen, der meinte, er ist wichtiger als andere und muss eher irgendwo zu seinem Kaffeekränzchen kommen. Ich hoffe auf eine harte Strafe, aber fürchte, ich werde enttäuscht.
 
Im Dunkeln auf einer zweispurigen Landstraße mehrere Autos überholen... der muss doch sturzbesoffen gewesen sein, anders kann ich mir das gar nicht vorstellen. Und nun hat er 4 Menschen auf dem Gewissen. :(
Ich würd mir an seiner Stelle die Kugel geben.
Ach was, wieso so negativ? Wenn man den richtigen Namen hat und ein "echter" Deutscher ist, dann gibt es 1,5 Jahre auf Bewaehrung und 3 Jahre Fuehrerscheinentzug - und weiter gehts! So wie in diesem Fall hier:


[...] Stattdessen habe sich der Fahrer wohl darüber erschrocken, dass sich der Verbrennungsmotor seines Hybridfahrzeuges zugeschaltet habe. Daraufhin habe er bremsen wollen, aber stattdessen das Gaspedal betätigt. Weil er mit zunehmender Geschwindigkeit in einen Ausnahmezustand geriet, sei er nicht in der Lage gewesen, diese „kognitive Fehlleistung“ zu korrigieren, so die Richterin.

Mit verheerenden Folgen: Das Fahrzeug beschleunigte bei eigentlich erlaubten 50 Kilometern pro Stunde auf fast 100 Sachen und fuhr dann wegen einer Lenkbewegung des Fahrers auf den Gehweg, auf dem die Fußgänger unterwegs waren. Offenbar mit gewaltiger Wucht: Laut Anklage wurden die Opfer teils 30 Meter weit geschleudert, alle erlitten massive Verletzungen und starben noch am Unfallort. [...]

Der Fahrer dort (wohl ein Steffen V.) fuhr also eine Mutter und ihre zwei Kinder mit knapp 100 km/h auf dem Gehweg tot. Erlaubt waren auf der Strasse 50 km/h. Als Strafe gab es die erwaehnten 22 Monate auf Bewaehrung und 3 Jahre Fuehrerscheinentzug.

Also: Vermutlich keine schlechten Aussichten fuer den 61 Jahre alten Autofahrer in Barnim, solange er Ingo, Udo oder Karl-Heinz heisst. Fuer einen 20-jaehrigen Mehmet im aufgemotzten BMW saehe die Sache vermutlich anders aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das auf dem land statt 100 oft 120-130 auf Landstraßen gefahren wird ist auch meine Erfahrung. Ich komme nicht vom land, bin aber meistens einmal im jahr beim Schwager zu Besuch und da ist zwischen den Ortschaften oft rennpiste angesagt.
 
Und das weißt Du woher?
Frag nach bei den Ku'damm-Rasern von 2017, wo der Haupttaeter (also derjenige, der auch tatsaechlich den Unfall verursachte) Hamdi H. gleich mal wegen Mordes(!) angeklagt und zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Marvin N., der Fahrer des zweiten Autos im Wettrennen, wurde wegen versuchten Mordes angeklagt und zu 13 Jahren Gefaengnis verurteilt.

Im selben Monat, in welchem das Urteil in Esslingen erging, wurden nebenan in Ludwigsburg zwei Brueder nach dem toedlichen Ausgang eines Autorennens wie in Berlin wegen Mordes und verurteilten Mordes verurteilt:

Und ganz aktuell: In Hamburg wurde in diesem Oktober ein vor der Polizei fluechtender Raser wegen Mordes verurteilt:

----

Jetzt die Details aus dem Fall in Esslingen. Die sind bekannt, weil der Fahrer technische Probleme des Autos fuer den Unfall verantwortlich machen wollte und deswegen ein technisches Gutachten auswertete, was von der Elektronik aufgezeichnet woirden war.

Der Fahrer in seinem Audi Q3 faehrt mit 63 km/h in einer 50-er Zone auf eine rote Ampel zu, vor welcher schon Autos warten. Beim Ausrollen schaltet sich der Hybridantrieb zu, was den Fahrer so verwirrt, dass er er aufs Gas statt auf die Bremse tritt. In den aufgezeichneten 5,5 Sekunden vor dem Unfall tritt er das Gaspedal mehrmals voll durch, eine Bremsbewegung gibt es nicht. Weil er den vor der Ampel wartenden Autos ausweichen will, faehrt er auf den Gehweg (anstatt in die entgegenkommende Spur). Auf diesem faehrt er dann solange, bis er dort die Frau und ihre zwei Soehne mit 98 km/h niedermaeht.


Quintessenz des Urteils: "Kann ja mal passieren. Fahr mal 3 Jahre lang Bus." Das passt irgendwie nicht so recht, wenn ein Raser, der einen toedlichen Unfall verursacht, andererseits gleich ein Moerder ist, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Frag nach bei den Ku'damm-Rasern von 2017, wo der Haupttaeter (also derjenige, der auch tatsaechlich den Unfall verursachte) Hamdi H. gleich mal wegen Mordes(!) angeklagt und zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Marvin N., der Fahrer des zweiten Autos im Wettrennen, wurde wegen versuchten Mordes angeklagt und zu 13 Jahren Gefaengnis verurteilt.

Im selben Monat, in welchem das Urteil in Esslingen erging, wurden nebenan in Ludwigsburg zwei Brueder nach dem toedlichen Ausgang eines Autorennens wie in Berlin wegen Mordes und verurteilten Mordes verurteilt:

Und ganz aktuell: In Hamburg wurde in diesem Oktober ein vor der Polizei fluechtender Raser wegen Mordes verurteilt:

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Jetzt die Details aus dem Fall in Esslingen. Die sind bekannt, weil der Fahrer technische Probleme des Autos fuer den Unfall verantwortlich machen wollte und deswegen ein technisches Gutachten auswertete, was von der Elektronik aufgezeichnet woirden war.

Der Fahrer in seinem Audi Q3 faehrt mit 63 km/h in einer 50-er Zone auf eine rote Ampel zu, vor welcher schon Autos warten. Beim Ausrollen schaltet sich der Hybridantrieb zu, was den Fahrer so verwirrt, dass er er aufs Gas statt auf die Bremse tritt. In den aufgezeichneten 5,5 Sekunden vor dem Unfall tritt er das Gaspedal mehrmals voll durch, eine Bremsbewegung gibt es nicht. Weil er den vor der Ampel wartenden Autos ausweichen will, faehrt er auf den Gehweg (anstatt in die entgegenkommende Spur). Auf diesem faehrt er dann solange, bis er dort die Frau und ihre zwei Soehne mit 98 km/h niedermaeht.


Quintessenz des Urteils: "Kann ja mal passieren. Fahr mal 3 Jahre lang Bus." Das passt irgendwie nicht so recht, wenn ein Raser, der einen toedlichen Unfall verursacht, andererseits gleich ein Moerder ist, oder?

Es sind zwei völlig unterschiedliche Fälle, die nix miteinander gemein haben. In Berlin war Vorsatz nachweisbar, in Esslingen nicht. Mit Vornamen hat das nichts zu tun.
 
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Das auf dem land statt 100 oft 120-130 auf Landstraßen gefahren wird ist auch meine Erfahrung. Ich komme nicht vom land, bin aber meistens einmal im jahr beim Schwager zu Besuch und da ist zwischen den Ortschaften oft rennpiste angesagt.

Du hast zufälligerweise sogar recht, die Sample Size ist aber natürlich der Brüller. :D
 
Du hast zufälligerweise sogar recht, die Sample Size ist aber natürlich der Brüller. :D
Bin schon meistens so ne Woche mit der Frau da. Klar, die sample size ist sehr klein, aber ich sehe da schon oft Raser. Mein Schwager fährt auch gerne schnell, vor ein paar jahren waren wir in fast and furious im Kino und auf dem Rückweg hat er auch fast and furious gespielt:).

Bin da nicht so der Fan von, mich stresst das eher.
 
Es sind zwei völlig unterschiedliche Fälle, die nix miteinander gemein haben. In Berlin war Vorsatz nachweisbar, in Esslingen nicht. Mit Vornamen hat das nichts zu tun.
Die Unterschiedlichkeit der Urteile hat mit der Zugehoerigkeit zu unterschiedlichen sozialen Gruppen zu tun. Falls Dich der 20-jaehrige Mehmet mit seinem aufgemotzten BMW ablenkt, dann stell Dir eben den 25-jaehrigen Kevin und seinen aufgemotzten Audi vor. Du weisst schon: Dicke Reifen, teure Stereoanlage, usw.

Und nun stell Dir vor, dass Kevin (statt des 55-jaehrigen Steffen V.) den Unfall in Esslingen verursacht: Kommt schon mit ueberhoehter Geschwindigkeit an der Ampel an, dann verwirrt ihn etwas, woraufhin er ueber 5,5 Sekunden lang (das entspricht bei dieser Geschwindigkeit einer Strecke von mehr als 100 m) Gas statt Bremse bedient und letztlich 3 Menschen totfaehrt. Glaubst Du, dass ein Richter bei Kevin ebenfalls davon spraeche, er sei in einen "Ausnahmezustand" geraten und haette so seine "kognitive Fehlleistung" nicht korrigieren koennen? Oderr haette Kevin sich wohl eher so Worte wie "ruecksichtslos" oder "Gefahr fuer den Strassenverkehr" anhoeren duerfen?
 
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