Ich glaube, bei Woltemade hat man damit gerechnet, dass man den VfB schon weichklopfen und den Preis mehr oder weniger bestimmen kann. Dabei hat man nicht bedacht, dass sich die Zeiten geändert haben. Die Zeiten, wo dem FC Bayern die Bundesliga "gehörte" und man relativ günstig Spieler der nationalen Konkurrenz einkaufen konnte, sind nunmal vorbei, weil u.a. die Engländer die Bundesliga mehr in den Fokus nehmen. Bayern war nie dafür bekannt, bei den nationalen Transfers besonders großzügig zu sein. Die richtig fetten Ablösen ist man nur bei "externen" Transfers wirklich bereit zu zahlen. Jetzt ist man u.a durch die Woltemadegeschichte extrem unter Druck und akzeptiert Bedingungen, die einfach kacke sind. Wobei man auch hier niemals die nationale Konkurrenz so mit Geld zu ******en würde, wie man es hier bei Chelsea bereit ist zu tun.
Vielleicht ändert sich das bald, wenn man die neuen Gegebenheiten endlich realisiert und merkt, dass sich Vereine wie Stuttgart und Frankfurt in eine Position gebracht haben, wo sie auch öfter mal nein sagen können - u.a. weil sie wissen, dass an ihren besten Spielern nicht nur die Bayern Interesse haben.