Der Videobeweis-Diskussionsthread


LukaD77

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Weil ich ja der grösste VAR Kritiker hier und wöchentlich dessen Abschafung fordere.
Du nervst allmählich wie ein kleiner Wadenbeisser. Und ich brauch mal ne Pause vor Deinem Gestalke.
Nein, das hier
Kann man ja auch hier sehen, wo Schiris durchbeleidigt werden, wenn sie eine falsche Einwurfentscheidung auf Höhe der Mittellinie treffen und 3 Minuten später ein Gegentreffer fällt. Alle total entspannt. :clowns:
Weil du da selbst mit VAR an forderst Front gekämpfst.
Ca. 80% deiner Beiträge haben irgendeine Schchelte gegen einen Schiri oder Ref als Inhalt mit dabei.
 

tennisfun

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Die 2 Tore heute für den BVB wären für mich ein Fall für eine Änderung zur Challenge. Jeder Trainer hat in jedem Spiel 2mal die Möglichkeit eine Challenge wahrzunehmen die via VAR überprüft werden. Challenge bei Gelb-rot, rot, Tor, Elfmeter.
Kamera ist ausgefallen, solche Ausreden darf es nicht geben.
Fällt das VAR Kamerasystem aus muss es einen Plan B geben, TV Bilder von SAT1, Sky oder DAZN.
Der VAR mit DFB wird den Teufel tun und sich in aller Öffentlichkeit via Challenge blamieren indem erzählt wird war kein Foul, war nur ein Unfall, etc. weil es live im Spiel aufgelöst und gezeigt wird am Bildschirm/ Stadion.
Vor kurzem bei einer U WM wurde es getestet. Ich hoffe auf Fairness und hoffe das dies kommt. Challenge bedeutet einfach überprüfen von Entscheidungen und dies verständlich erklären, mehr nicht.
 

germy

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Vorschlag zur Diskussion: analog Eishockey/NFL neben Torcheck 2 Challenges für Coaches (sofern Challenge erfolgreich verfällt diese nicht).
Dabei jeweils 3 Referees die Situation bewerten lassen. Wenn diese einstimmig die Entscheidung auf dem Platz überstimmen wird die Entscheidung auf dem Platz überstimmt (klare Fehlentscheidung) sonst geht es weiter. Damit es nicht zu viel Aufwand wird könnte das „Dreier-Gremium“ für mehrere Spiele zuständig sein. Zur Vermeidung von Verzögerungen, wenn wirklich mal zufälligerweise mehrere Szenen parallel zu bewerten wären keine endlosen Zeitlupeneinspielungen, sondern max . 3 Wiederholungen. Und bei Abseits keinen einzelnen Frame zum Ballabspiel, sondern Abspiel minus 2 Frames, um ultrakonservative Entscheidungen eher pro Stürmer abzusichern.
 

Solomo

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Von den Challenges halte ich gar nichts. Dann gibt es im Spiel drei klare Fehlentscheidungen gegen ein Team - tja, Pech gehabt, leider gibt es nur zwei Challenges. Wie oft ist es vorgekommen, dass der VAR kein Bild liefern konnte? Zweimal in all den Jahren? Sollte nicht passieren, sind aber absolute Einzelfälle, wegen denen man kein System über den Haufen werfen kann. Außerdem, mein Team führt kurz vor Ende knapp und steht mächtig unter Druck. Dann mache ich als Coach eine Challenge bei irgend einer Entscheidung und breche den Spielfluss.

Ob überprüft wird oder nicht, muss mMn zwingend bei den Unparteiischen bleiben.
 

Jerry

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Dann mache ich als Coach eine Challenge bei irgend einer Entscheidung und breche den Spielfluss.

Ob überprüft wird oder nicht, muss mMn zwingend bei den Unparteiischen bleiben.

Gut, wie oft kommt das vor? Zweitens passiert das ständig schon durch andere Dinge ("Verletzungen").

Dann gibt es im Spiel drei klare Fehlentscheidungen gegen ein Team - tja, Pech gehabt, leider gibt es nur zwei Challenges.

Du kannst es wie bei anderen Sportarten machen. Wenn die Challenge erfolgreich war, dann behältst du die Challenge.
Für Abseits braucht man keine Challenge, nimmst du halt nur bei anderen Sachen.
Der Spielfluss an sich wäre erhöht. Manchmal gibt es ja mittlerweile VAR, wo kein Mensch etwas mitbekommen hat.
 

Jerry

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Hä? In wie weit spricht das für eine Challenge?

Irgendein Foul gefühlte 5 Minuten vor der Toraktion. VAR im Keller schaut sich das an, während es auf der Bank vielleicht niemand bemerkt (klar hätten die dann sicher auch Assistenten, die sich darum kümmern).
Aktuell wird jede Szene geprüft und führt ggf. zu Unterbrechungen. In Zukunft würde es durch die Challenges eben weniger Unterbrechungen geben, weil man für die Überprüfung etwas "opfern" muss.
Vielleicht würde es auch indirekt die Schiris wieder entscheidungsfreudiger machen statt den "Expertenrat" abzuwarten.
 

germy

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Von den Challenges halte ich gar nichts. Dann gibt es im Spiel drei klare Fehlentscheidungen gegen ein Team - tja, Pech gehabt, leider gibt es nur zwei Challenges. Wie oft ist es vorgekommen, dass der VAR kein Bild liefern konnte? Zweimal in all den Jahren? Sollte nicht passieren, sind aber absolute Einzelfälle, wegen denen man kein System über den Haufen werfen kann. Außerdem, mein Team führt kurz vor Ende knapp und steht mächtig unter Druck. Dann mache ich als Coach eine Challenge bei irgend einer Entscheidung und breche den Spielfluss.

Ob überprüft wird oder nicht, muss mMn zwingend bei den Unparteiischen bleiben.
Sehe ich tatsächlich anders. Wie von Jerry angeführt behalte ich ja die Challenge, wenn ich Recht habe.
Das Ganze wird mE gefühlt fairer, da man als Team selbst entscheiden kann, ob etwas überprüft wird. So hat man ja schon auch Diskussionen, ob etwas überprüft wird oder nicht (weil vllt. doch keine klare Fehlentscheidung). Ich denke es kämen sogar weniger VAR-Szenen zustande, weil die VAR-Schiris in einem solchen System ja nur in klar festgelegten Szenen (Tor, rote Karte) prüfen würde und der Rest die Teams entscheiden müssten).
Und ja gegen Ende wird sicher der ein oder andere auf Verdacht eine Challenge nehmen, aber verzögern kann ich auch über Auswechslungen, vorgetäuschten Verletzungen etc.. das macht den Kohl mE nicht fett, insb. wenn man in einem solchen System nicht zig Wiederholungen beim VAR prüft. Entweder es ist offensichtlich falsch entschieden worden oder die Entscheidung auf dem Platz steht (selbst wenn bei der 100sten Wiederholung eine minimale Berührung o.ä. zu sehen wäre). Man muss sich einfach klar sein, dass es auch mit VAR nie 100%-ige Gerechtigkeit gibt.
Daher Entscheidungen zur Überprüfung mehr zu den Teams verlagern (was gefühlt schon deutlich die Gerechtigkeit steigert) und dann zügig entscheiden getreu dem Motto „lieber ungefähr richtig, als haargenau falsch“.
 

$ilverBullet

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Die Premier League lässt scheinbar ein paar cm Toleranz zu bei Abseits
Wusste ich nicht
 
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tennisfun

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Kircher meint so genau wie möglich, dann sind es keine Millimeter mehr sondern Zehntel Millimeter wenn sich die Technik verbessert. Macht halt keinen Spaß und auch keinen Sinn. Was kann denn der Linienschiedsrichter mit bloßem Auge erkennen? 10 cm oder 5? und genau diese Toleranz würde ich hernehmen. Tendiere da eher zu den 10 cm.
Diese Millimeter Entscheidungen machen für mich keinen Sinn. Im Zweifel für den Angreifer (Toleranz 5-10 cm), d.h. im Zweifel fallen dann mehr Tore, damit könnte ich gut leben.
 

sun

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Oder der Stürmer hat den den linken Arm nach vor gestreckt und der Finger steht vorne, während der Rest vom Körper hinter dem Verteidiger ist.
 

KOH76

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Kircher meint so genau wie möglich, dann sind es keine Millimeter mehr sondern Zehntel Millimeter wenn sich die Technik verbessert. Macht halt keinen Spaß und auch keinen Sinn. Was kann denn der Linienschiedsrichter mit bloßem Auge erkennen? 10 cm oder 5? und genau diese Toleranz würde ich hernehmen. Tendiere da eher zu den 10 cm.
Diese Millimeter Entscheidungen machen für mich keinen Sinn. Im Zweifel für den Angreifer (Toleranz 5-10 cm), d.h. im Zweifel fallen dann mehr Tore, damit könnte ich gut leben.

Die Entscheidungen sind sehr wohl sinnvoll, da sie der Regel entsprechen, im Gegensatz zu einer willkürlichen Toleranz.
 

theGegen

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Randbelgien
Oder man erweitert vielleicht einfach diese tolerante 10 cm Linie auf verbindlich. Das wäre flotter zu erkennen, aber auch dann ginge es evtl. um Millimeter.
Aber so wenigstens deutlicher im Videobeweis zu belegen und 1 Millimeter über 10 cm wäre erst dann ein unzulässiger Vorteil.
Das bietet immerhin einen 6 cm größeren Spielraum für die Stürmer.
Und die Verteidiger könnten einen Abstand von 10 cm ebenfalls besser abschätzen als nur bei 4 mit irgendeinem relevanten Körperteil.

Videobeweis ist eigentlich grundsätzlich gut zur Aufdeckung und Hilfefindung bei Regelverletzungen. Aber der Eingriff sollte nachvollziehbar und klar zu belegen sein.
Strafbares Handspiel im Sechzehner ist ein weiteres Ärgernis bei fragwürdiger oder unterschiedlicher Bewertung. Natürliche oder unnatürliche Armhaltung? Angeschossen oder den Arm / die Hand absichtlich zur Torabwehr bewegt?
 

RoyalChallenger

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Der Videobeweis sollte ursprünglich Wahrnehmungsfehler der Unparteiischen korrigieren. Da macht es natürlich null Sinn, Dinge zu korrigieren, die mit dem menschlichen Auge gar nicht wahrgenommen werden können. Abgesehen davon ist diese Technologie wohl die einzige weltweit, die ohne Fehlertoleranz auskommt. Beeindruckend!

Dass der Moment der Ballabgabe und der Körperschwerpunkt dann noch mehr oder weniger willkürlich bestimmt werden, setzt dem allem die Krone auf.
 
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