Deutsche Nationalmannschaft

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Die Trainer fĂŒr die U-NM mĂŒssen keine Weltklasse Kicker gewesen sein. Da geht doch in erster Linie um pĂ€dagogische FĂ€higkeiten, Empathie und mehr als 3 Gehirnzellen. Leute wie Kohler oder Babbel sind doch völlig ungeeignet.
 
Ich bin fĂŒr einen harten Schnitt, und wirklich echten Neuanfang. Alle Spieler rausschmeißen, alle Trainer, den kompletten Nachwuchs vor die TĂŒr setzen, und nur Leute einladen die noch nie in irgendeinem Kader von U6 bis U23 eingeladen worden sind. Auch nicht bei der Kreisauswahl.

Alles andere ist kalter Kaffee, und nichts weiter als dass die alte DFB-Mafia weiterwurschtelt.
 

Eine echte Perle vom Sportstudio Interviews.
Großartig. :jubel: (y)

Hab die Sendung anno 1985 nie live gesehen, aber wirklich ein sehenswertes Interview wenn man Beckenbauer als Trainer mitbekommen hat.
Harry und Franz im Interview, immer respektvoll und sich gegenseitig auf die Schippe nehmend.
Nach der EM 1984 ging es damals auch um die Zukunft des deutschen Fußballs. Ein paar wichtige Aspekte die sich nicht verĂ€ndert haben sind auch dabei.
Auch ein schöner Seitenhieb vom jungen Beckenbauer Richtung Marcel Reif der damals beim ZDF arbeitete und schnell erkannte was fĂŒr ein Typ Journalist das ist.

Chronologie:
1984 EM: Aus in der Vorrunde (Gab damals nur 3 Gruppenspiele), danach direkt Halbfinale
1986 WM in Mexiko, mit Beckenbauer: Niederlage im Finale gegen Argentinien mit 2:3
1988 EM in Holland, mit Beckenbauer:
Niederlage im Halbfinale gegen Holland mit 1:2
1990 WM in Italien, mit Beckenbauer:
WM Sieg im Finale gegen Argentinien mit 1:0
 
Zuletzt bearbeitet:
Sammer war zur DFB Zeit der wichtigste FunktionÀr was Umstrukturierung und Neuausrichtung angeht. Ausbildung, Trainigsgestaltung usw hat er alles nach vorne gebracht. Das Problem war am Ende das stÀndige einmischen von Olli & Jogi, vor allem Bierhoff.
Sehe ich völlig anders. Sammer stand fĂŒr "MentalitĂ€t und Ergebnisse" und hat etliche Buddies aus seiner aktiven Zeit in den DFb gebracht, die allesamt Rohrkrepierer waren. Die Konzepte wurden alle vor seiner Zeit erdacht, Sammer selbst hat sehr wenig Input gebracht und ich kenne kein einziges Konzept, was mit ihm in Verbindung gebracht werden kann. Auch danach beim FCB galt Sammer in Bezug auf den Nachwuchs als weitgehend ahnungs- und konzeptlos.
Ich kenne auch kein einziges Statement, nachdem Sammer in irgendeiner Weise die Trainingsgestaltung im Jugendbereich des DFB neugestaltet oder gar geprÀgt hat.
Woher hast du das und gibt es dafĂŒr irgendeine Quelle?
 

Eine echte Perle vom Sportstudio Interviews.
Großartig. :jubel: (y)

Hab die Sendung anno 1985 nie live gesehen, aber wirklich ein sehenswertes Interview wenn man Beckenbauer als Trainer mitbekommen hat.
Harry und Franz im Interview, immer respektvoll und sich gegenseitig auf die Schippe nehmend.
Nach der EM 1984 ging es damals auch um die Zukunft des deutschen Fußballs. Ein paar wichtige Aspekte die sich nicht verĂ€ndert haben sind auch dabei.
Auch ein schöner Seitenhieb vom jungen Beckenbauer Richtung Marcel Reif der damals beim ZDF arbeitete und schnell erkannte was fĂŒr ein Typ Journalist das ist.

Chronologie:
1984 EM: Aus in der Vorrunde (Gab damals nur 3 Gruppenspiele), danach direkt Halbfinale
1986 WM in Mexiko, mit Beckenbauer: Niederlage im Finale gegen Argentinien mit 2:3
1988 EM in Holland, mit Beckenbauer:
Niederlage im Halbfinale gegen Holland mit 1:2
1990 WM in Italien, mit Beckenbauer:
WM Sieg im Finale gegen Argentinien mit 1:0

Das muss ich mir nachher mal ansehen. :)
Interessant finde ich auch dieses Format, kurz und knapp.


Hierbei finde ich nochmal den Hinweis von MatthÀus interessant mit dem Elfmeter im WM Finale 90. Hier bei sportforen gab es ja mal die Diskussion, dass der Lothar quasi zu feige war und den Schuh nur als Ausrede benutzte.

Meiner Meinung nach gibt es Erstens keinen Grund, der Geschichte nicht zu glauben (das ist ja nicht so abwegig) und Zweitens wĂ€re mir es völlig egal, ob die Geschichte stimmt. Ein Sportler, der sich selber zurĂŒcknimmt und fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Erfolg sein Ego und den möglichen Ruhm hinten anstellt, verdient immer meinen Respekt.
Und selbst wenn er zu feige war und dies nicht zugeben will. So what. Er hat im Spiel erkannt, dass er es sich an diesem Tag nicht zutraut und entsprechend reagiert.
Man kann ĂŒber Loddar als Trainer immer lĂ€stern, aber als Spieler bleibt er einer der GrĂ¶ĂŸten. Das sollte man dann auch nicht vergessen.
 
Wer ernsthaft MatthÀus den abgetretenen Finalelfer negativ ankreidet, erst Recht im Wissen, das Brehme getroffen hat, der hat doch nicht alle Tassen im Schrank.
MatthĂ€us Leistungen auf dem Platz, sowohl Peak wie auch Longevity, sind ĂŒber jeden Zweifel erhaben. Jede Nation wĂŒrde zu jeder Zeit sich einen solchen Sportler wĂŒnschen. Und ein grĂ¶ĂŸerer Kasper als C.Ronaldo, Maradonna, Neymar oder Mbappe war er als Aktiver auch nicht. Die anschließende Laufbahn und Außendarstellung mag am Legendenstatus gekrazt haben, aber ist dennoch frei von Drogen, Alkoholismus, Steuerhinterziehung oder ĂŒblen Geschichten mit denen andere Stars und Exstars aufmerksam machen.
 

Eine echte Perle vom Sportstudio Interviews.
Großartig. :jubel: (y)

Hab die Sendung anno 1985 nie live gesehen, aber wirklich ein sehenswertes Interview wenn man Beckenbauer als Trainer mitbekommen hat.
Harry und Franz im Interview, immer respektvoll und sich gegenseitig auf die Schippe nehmend.
Nach der EM 1984 ging es damals auch um die Zukunft des deutschen Fußballs. Ein paar wichtige Aspekte die sich nicht verĂ€ndert haben sind auch dabei.
Auch ein schöner Seitenhieb vom jungen Beckenbauer Richtung Marcel Reif der damals beim ZDF arbeitete und schnell erkannte was fĂŒr ein Typ Journalist das ist.

Chronologie:
1984 EM: Aus in der Vorrunde (Gab damals nur 3 Gruppenspiele), danach direkt Halbfinale
1986 WM in Mexiko, mit Beckenbauer: Niederlage im Finale gegen Argentinien mit 2:3
1988 EM in Holland, mit Beckenbauer:
Niederlage im Halbfinale gegen Holland mit 1:2

1990 WM in Italien, mit Beckenbauer:
WM Sieg im Finale gegen Argentinien mit 1:0

Die EM 1988 war nicht in Holland, sondern in Deutschland.
 
Sehe ich völlig anders. Sammer stand fĂŒr "MentalitĂ€t und Ergebnisse" und hat etliche Buddies aus seiner aktiven Zeit in den DFb gebracht, die allesamt Rohrkrepierer waren. Die Konzepte wurden alle vor seiner Zeit erdacht, Sammer selbst hat sehr wenig Input gebracht und ich kenne kein einziges Konzept, was mit ihm in Verbindung gebracht werden kann. Auch danach beim FCB galt Sammer in Bezug auf den Nachwuchs als weitgehend ahnungs- und konzeptlos.
Ich kenne auch kein einziges Statement, nachdem Sammer in irgendeiner Weise die Trainingsgestaltung im Jugendbereich des DFB neugestaltet oder gar geprÀgt hat.
Woher hast du das und gibt es dafĂŒr irgendeine Quelle?

Ich glaube Sammer hat damals ziemlich viele Trainer ausgetauscht. Bis auf Hrubesch. Der durfte bleiben und war wohl erfolgreichste, Kuntz kam erst nach Sammer.

Ich kenne persönlich Spieler aus den U-Mannschaften welche unter Hrubesch spielten und auch 2 MĂ€dels aus der NM als er diese kurzzeitig ĂŒbernahm. Die schwĂ€rmen heute alle noch vom Typ Hrubesch. Menschlich und fachlich. Die MĂ€dels wollten ihn behalten, aber er stand ja vor der Rente und mit der jetzigen Bundestrainerin war auch schon klar das sie ĂŒbernimmt.
 
Über den Final-Elfmeter muss man glaube ich ĂŒberhaupt nicht reden. Brehme galt damals als der sicherste SchĂŒtze, hat ja auch gegen England angefangen im Elfmeterschießen. Es gehört auch zu einem Superstar, zu wissen, wann es besser ist, einem anderen den Vortritt zu lassen. Gerd MĂŒller war 1974 im Finale als ElfmeterschĂŒtze vorgesehen, dann Uli Hoeneß. Geschossen hat Paul Breitner, weil er sich ganz sicher war.
Ähnliches gab es 1972 beim legendĂ€ren Sieg in Wembley. Gerd MĂŒller war vorgesehen, ist zu Netzer gegangen und hat gesagt "Schieß Du, ich hau heute daneben."
 
Interessante Passage aus dem Artikel ĂŒber Klinsmann (im Rahmen seiner FIFA-Expertenrolle in Katar) zu Merkels UnterstĂŒtzung fĂŒr ihn und das DFB-Team vor der WM 2006:
Wie bei den Deutschen. Er hat mit Deutschland seine eigenen Erfahrungen gemacht, auch als Bundestrainer.
»Das SommermĂ€rchen hĂ€tten sie fast kaputt getreten im MĂ€rz 2006«, sagt Klinsmann. Deutschland hatte 1:4 gegen Italien verloren. Teile des Verbandes wollten ihn loswerden. Er erinnert sich, wie ihn die Kanzlerin angerufen habe, er war gerade in Kalifornien. »â€șJĂŒrgenâ€č, sagte sie, â€șkann ich irgendwie helfen?â€č«
Merkel stand damals hinter ihm, hinter der Mannschaft. Ihr sei klar gewesen, sagt Klinsmann, dass es ohne die UnterstĂŒtzung der Medien kein erfolgreiches WM-Turnier geben wĂŒrde. Die Mannschaft brauche das GefĂŒhl, den RĂŒckhalt der Gesellschaft zu haben.

Und dann sagte er den eingeladenen Journalisten, was er schon Merkel am Telefon aus Kalifornien erzĂ€hlt hatte: »Freunde, es ist ganz einfach: Die Mannschaft ist jung, qualitativ sehr gut, aber sie ist zerbrechlich. Wenn wir nicht weiterkommen im Turnier, könnt ihr mich direkt nach Kalifornien abschieben, das ist kein Problem. Aber solange wir im Turnier sind: bitte. Es wĂ€re unser Wunsch. Helft uns! Oder lasst uns wenigstens in Ruhe arbeiten. Das ist unsere WM, fĂŒr uns alle. Und dann haben wir alle gesagt: okay.«
Es war seine Art, ein wenig Druck von der Mannschaft zu nehmen. Die Chance auf etwas Neues war fĂŒr ihn grĂ¶ĂŸer als das Risiko zu scheitern.

und zur iranischen Kritik an seinen Aussagen bei BBC in der Gruppenphase sagt Klinsi:
Klinsmann liebt die unterschiedlichen MentalitĂ€ten, auch das macht fĂŒr ihn eine WM aus. Als er fĂŒr die BBC das Gruppenspiel Iran gegen Wales kommentierte, sorgte er damit fĂŒr heftige Debatten. Klinsmann hatte die wiederholten Proteste der iranischen Bank nach Schiedsrichterentscheidungen als »Teil ihrer Kultur« bezeichnet.

»Sie haben den Schiedsrichter perfekt bearbeitet«, sagte Klinsmann im englischen Fernsehen. »Die Bank sprang stĂ€ndig auf und beschwerte sich beim Linienrichter und beim vierten Offiziellen. Sie liegen einem die ganze Zeit im Ohr.« Der Trainer der Iraner, der Portugiese Carlos Queiroz, war empört und forderte Klinsmanns RĂŒcktritt aus der Fifa-Forschungsgruppe.

»Das ist komplett falsch verstanden worden«, sagt Klinsmann. »Ich habe nur gemeint: Schau mal die Bank an, die ist total emotional, die redet mit dem vierten Linienrichter, und zehn Spieler gehen um den Schiedsrichter herum. So sind sie. Total emotional. Ich war auch so ein emotionaler Typ.«
 
Zuletzt bearbeitet:
Verschiede ErbsenzĂ€hler aus Union, FDP und SPD wollten Klinsmann ja damals vorladen. Einzig die GrĂŒnen hatten den Überblick ('Wer Klinsi vor den Sportausschuss schleifen will, hat nicht alle Tassen im Schrank", kommentierte der GrĂŒnen-Fraktionschef im Bundestag, Fritz Kuhn, die Forderung einzelner Abgeordneter. "Da könnten wir ja gleich im Bundestag ĂŒber die Aufstellung abstimmen.").
 
Verschiede ErbsenzĂ€hler aus Union, FDP und SPD wollten Klinsmann ja damals vorladen. Einzig die GrĂŒnen hatten den Überblick ('Wer Klinsi vor den Sportausschuss schleifen will, hat nicht alle Tassen im Schrank", kommentierte der GrĂŒnen-Fraktionschef im Bundestag, Fritz Kuhn, die Forderung einzelner Abgeordneter. "Da könnten wir ja gleich im Bundestag ĂŒber die Aufstellung abstimmen.").
Daran kann ich mich noch erinnern, das wĂ€re eine Anmaßung sonders gleichen gewesen und der Tod fĂŒr 2006 aus deutscher Sicht.
 
Flick sieht keinen zwingenden Grund fĂŒr ein Ende der Nationalmannschaftskarriere von Routinier MĂŒller, den der Coach auch aus seinen erfolgreichen Jahren beim FC Bayern sehr gut kennt. "Ich werde in den kommenden Tagen versuchen, mit jedem Spieler zu sprechen - auch, um damit die WM dann abzuschließen. Und dann werde ich auch mit Thomas reden. Wir haben schon kurz gesprochen, aber noch nicht im Detail", sagte der Bundestrainer ĂŒber seine Personalplanungen Richtung Heim-EM 2024.

In dem GesprĂ€ch mit dem 33 Jahre alten MĂŒller will Flick ausloten, wie der Bayern-Antreiber seine TV-Aussagen unmittelbar nach dem WM-Aus wirklich gemeint habe. Eben weil MĂŒllers erste Reaktion sehr nach einem Abschied im DFB-Trikot nach 121 LĂ€nderspielen geklungen hatte. Alter an sich spielt fĂŒr Flick aber keine Rolle: "Italien hat mit Bonucci und Chiellini gezeigt, dass Spieler noch im hohen Alter Top-Leistungen abliefern und Erfolg haben können. Sie sind Europameister geworden. Deswegen kann man nie kategorisch sagen, jemand ist zu alt. Es geht um den Leistungsgedanken - und der ist bei uns vorhanden."
Mal sehen was nach dem GesprĂ€ch MĂŒller mit Flick passiert.
 
Die Aufarbeitung geht fĂŒr Flick allerdings noch weiter. Politisierte WM, schlechte Stimmung bei den Fans daheim, viel zu viele Themen abseits des Fußballs - das beklagte der 57-JĂ€hrige. Mit der "One Love"-Binde als Kulminationspunkt. Der Coach will den Fokus gerade mit Hinblick auf die fĂŒr ihn notwendige Entfachung des Fan-Feuers wieder auf den Fußball lenken. "Das ist unsere Aufgabe - es wĂ€re schön, wenn man uns das zugesteht. FĂŒr die Politik sind andere ausgebildet", kritisierte Flick die öffentliche Erwartung an sein Team und auch die deutsche Politik. "Der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron hat sinngemĂ€ĂŸ gesagt, 'der Fußball wird zu sehr politisiert. Unsere Spieler sollen sich auf Fußball konzentrieren. Politik mach ich'. Das wĂ€re ein gutes Zeichen gewesen, auch fĂŒr uns."
Bei der One Love Binde Geschichte gebe ich ihm recht. (y)
 
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