Bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit den 36 Klubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga erreichte der Antrag von Präsidium und Aufsichtsrat die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit von mindestens 24 Ja-Stimmen. Das Endergebnis, das der Sportschau von mehreren Teilnehmern bestätigt wurde:
24 Ja
10 Nein
2 Enthaltungen
Es dürfte trotzdem spannend bleiben: Der Hannover 96 e.V. hatte Martin Kind, Geschäftsführer der ausgelagerten KGaA, angewiesen, mit "Nein" zu stimmen. Kind gilt als Befürworter, sein Abstimmungsverhalten wollte er nicht öffentlich machen. Auf Anfrage der Sportschau nach der Versammlung sagte Kind: "Es war doch eine geheime Wahl."
Nachvollziehbar ist Kinds Votum nicht, da nach Informationen der Sportschau eine geheime Abstimmung auf analogem Weg mit Wahlzetteln und Urne beantragt und beschlossen worden war. Einige Klubs hatten Sorge, dass ihr Stimmverhalten bei elektronischer Abstimmung nachverfolgbar sein könnte. Die DFL-Spitze wird später in einer Pressekonferenz über die Versammlung berichten.