Dinge die in keinen anderen Thread passen


Spree

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Habs nun auch angeschaut, richtig gut gemacht. (y)
Einige Sachen waren mir neu (zB. Tinsley :gitche:), JO tat mir schon leid, gefühlt hat das Ganze ihm am meisten geschadet.

Auch empfehlenswert:


Frage gegen Ende an JO: toughest opponent? DIRK! :cool1:
 

Khali

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Die Doku ist brutal gut. Der Spannungsbogen ist grandios. Ich habe ein komplett anderes Bild von Artest gewonnen. Wie reflektiert und zum Teil komplett gegensätzlich er zu dem öffentlichen Bild ist, ist erstaunlich. Ich hielt ihn immer nur für "verrückt", dass er aber so viel versucht hat um ins Gleichgewicht zu kommen war mir nicht klar. Das Interview nach der Meisterschaft zeigte so viel Größe, wow.
 

Kobe24

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Kann mich da nur anschließen. Dachte auch bei Artest, der hat einen weg. Über seine Begleitung (nenne es mal so) wusste ich nichts. Wobei ich die Nachrichten etc. um diese Zeit nicht so verfolgt habe. Wirklich sehenswert.
 

timberwolves

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Ich finde es bei allem was natürlich auch sehr schief gelaufen ist, ziemlich beeindruckend, wie Artest bzw. World Peace es trotz seiner krassen Probleme geschafft hat, eine so lange, so gute NBA Karriere zu haben. Mit dem ganzen Rummel, dem ganzen Druck, den ganzen Stresssituationen usw. Auch so offen darüber zu sprechen, muss einem Respekt abverlangen.
 

Barea

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Die Tinsley-Bombe natürlich das verborgene „Highlight“, welches gefühlt in einem belanglosen Nebensatz erwähnt wird.
Dass es seitens eines Mitspielers diese Aufforderung gab, wusste man doch schon seit fast zehn Jahren? Von Jackson unter anderem hier erwähnt:


Mich hätten Kommentare von Carlisle interessiert, der hält sich bei diesem Thema aber leider sehr bedeckt.
 

Max Power

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hab mir die "Malice at the Palace"-Doku gestern auch gegeben und fand sie richtig gut. Hätte gern ein bisschen länger dauern können ;) hab den Brawl von damals noch gut im Kopf, aber die ganzen Hintergründe eben nicht (Tinsley, die Polizei, die Prozesse, auch Sterns Rolle). War auch ziemlich überrascht, wie reflektiert zB Artest rübergekommen ist. Jedenfalls sehr interessant und natürlich super produziert von Netflix.

oh, und der Bierwerfer ist ja mal eine unfassbare Arschgeige. Dass der zufällig vom Staatsanwalt identifiziert wurde, ist dann auch noch eine nette Anekdote :crazy:
 

Spree

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Was meinte der Anwalt nochmal? Den Typ kenne ich doch aus der Nachbarschaft (oder so)... Geiler Zufall. :LOL: (y)
 

Big-Ben

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und ach ja, ich hatte nicht auf dem Schirm, dass Tim Donaghy einer der Refs an dem Abend war. Da hat ja mal wirklich alles gepasst :LOL:
Verschwörungstheorien besagen, dass Donaghy und der Becherwerfer unter einer Kappe stecken und an diesem Abend viel Geld auf ein Spielabbruch gewettet wurde!
 

Barea

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Die Bilder waren gut gemacht, dennoch war mir die Storyline lt. Doku zu sehr dramatisiert (was hätte werden können) bzw. geschönt zugunsten der Spieler.

Nein, J. O‘Neal war 2004 nicht der beste Inside-Defender, da gab es Wallace, Duncan und Garnett. O‘Neal war auch nicht auf dem Weg zum Super-Super-Star. Im Westen wäre er nicht mal All-Star gewesen. O‘Neal wurde auch nicht durch die Schlägerei samt Nachwehen in seiner Karriere entscheidend gebremst, das war eher der Körper der dann nicht mehr wollte obwohl O‘Neal noch keine 30 war. Da machte sich vll. auch früh die milage bemerkbar?

Aus heutiger Sicht wirken die „Thugs“ - Kommentare sehr befremdlich. Teilweise haben Spieler ihr diesbezügliches Image auch entsprechend propagiert. Wenn Artest nach der Schlägerei in die Umkleide kommt und stolz posaunt, dass er gar nicht wusste wie viele n**** im Team der Pacers wären, dann braucht man sich nicht wundern wenn die Öffentlichkeit einen hinterher nicht abfeiert.

Das Interview nach den Finals hatte echte Größe, im Moment des größten sportlichen Sieges dieses Thema proaktiv aufzumachen. Respekt.

Ansonsten war k1x in der Doku sichtbar, die haben Artest ja nach der Sperre unter Vertrag genommen und auch auf die Trikotnummer bei den Kings Einfluss genommen. Wäre so heute auch nicht mehr denkbar.
 

MS

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Meiner Meinung nach absolut sehenswert (y)
Unterhaltsam. Aber was bitte ist deren Erklärung für den Abgang Durants? Kerr und der GM sind dafür verantwortlich, weil sie versucht haben, zu vermitteln, dabei hätten nur Durant und Green selbst den Streit beenden können? Warum haben sie es dann nicht gemacht? Dann hätte niemand vermitteln müssen. Was für eine verklärte Sicht auf die Dinge.:gitche:
 

MS

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Aus heutiger Sicht wirken die „Thugs“ - Kommentare sehr befremdlich. Teilweise haben Spieler ihr diesbezügliches Image auch entsprechend propagiert. Wenn Artest nach der Schlägerei in die Umkleide kommt und stolz posaunt, dass er gar nicht wusste wie viele n**** im Team der Pacers wären, dann braucht man sich nicht wundern wenn die Öffentlichkeit einen hinterher nicht abfeiert.
Wow, was ein überschaubar durchdachtes Statement. Sind sie selbst schuld, wa? :kopfpatsch:
 

Spree

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Mal wieder sehr unterhaltsam. (y)
Interessante Einblicke zB. sein Wechsel zu NY, Phil Jackson, etc.
 
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Chef_Koch

Moderator Basketball
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Hab Menace at the Palace auch gesehen. Kann mich den Kommentaren vorher nur anschließen.

Ich wusste z.B. nicht mehr, dass Jermaine gerichtlich gegen seine Sperre vorgegangen ist und Recht bekommen hat. Ein tolle Sache.
Die Fans in der Doku kamen aber maximal asozial rüber. Die haben ja bis heute nicht mal einen Funken Reue gezeigt, im Gegensatz zu den Spielern. Extrem peinlich auch die Situation mit den Securitys. Und als dann die Polizei kam, wurden erstmal die Spieler angegriffen?
Die NBA mit Stern haben sich damals den Medien und der Öffentlichkeit komplett gebeugt. Strafen für die Spieler ok, aber es gab NULL Konsequenzen für die Fans. Mit dem Dresscode usw. ging man imo nicht in eine falsche Richtung, aber man hätte auch in den Stadien Veränderungen erwirken müssen, anstatt stumpf und mit allen Mitteln die Emotionen bei den Spielern zu killen. Personalisierte Tickets kämen mir da in den Sinn sowie feste Plätze. Dann hätte man jeden einzelnen Übeltäter in Zukunft schnell und ohne Aufwand fassen können.
 
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