Dinge, die in keinen anderen Thread passen


Lucatoni14

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@TheBigO

Lass es dir von einem spiel süchtigen sagen, das ist nicht besser oder schlechter als Alkoholiker. Wenn du 12 Jahre am Stück Jobs verlierst, Freundschaften kaputt machst, irgendwann nicht mehr schlafen kannst wegen diesen Geräuschen von deinen 10 Stunden Schichten am Automaten, alle paar Jahre mal kein Strom hast weil du keine Rechnung bezahlst, fühlt man sich hundeelend. Man lebt wie ein penner und Junkie für 28 Tage im Monat. Wenn man sich damit nicht auskennt, kann man sich das glaub ich gar nicht vorstellen.

Der körperliche Verfall ist nicht so vorhanden. Das ist der einzige unterschied. Das ist aber ja wenigstens etwas :D
 

Grenzdebilist

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Der körperliche Verfall ist nicht so vorhanden.
Ich würde das zu "nach außen sichtbare, körperliche Verfall" abändern. Der Schlafmangel, Aufwand für Verheimlichung etc. wird den Körper und Kopf auf ganz andere Arten schwer schädigen. Endet halt nicht in einer Leberzirrhose, aber dafür umso häufiger im Suizid. Und damit ist auch diese nicht-stoffgebundene Sucht weitaus gefährlicher als man dann erst mal annimmt.
Darüber hinaus sind therapeutische Erfolge und eine dauerhafte Abstinenz zum Teil schwieriger als bei stoffgebundenen Süchten.
Dazu kommt: Ein Alkoholiker kann sich weitgehend von Alkohol fernhalten (klar, im Supermarkt, bei der Weihnachtsfeier... wird man damit trotzdem vereinzelt konfrontiert), aber der Spielsüchtige kann den Umgang mit Geld nicht vermeiden. Geld ist natürlich nicht das direkte Suchtmittel aber eben das Mittel zum Zweck.
Ich hab es schon ein-, zweimal mitbekommen wie wenig Leute mit einer Spielsucht "anfangen" können. So im Sinne von "hä, wieso hört der nicht einfach auf?". Ich glaube für Nichtbetroffene ist das nicht so gut nachzuvollziehen als wenn ich mir Droge X, Y oder Z zuführe. Denn da ist ja klar, "das braucht der Körper ja dann".

Falls es übrigens tatsächlich bei dir so ist und ich da jetzt nichts falsch verstanden hab: Hut ab, dass du das hier so schreibst und offen damit umgehst. Ich würde dir natürlich ohnehin nur das Beste wünschen aber in dem speziellen Fall wünsche ich es dir noch mal ganz außerordentlich! :)
 

Mahoney_jr

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Mal kurz ein paar Gedanken zur Sortierung.

a) Kalshi und Polymarket sind Plattformen, FanDuel ist Anbieter.
b) Giannis ist Spieler, Bill Simmons ist Podcaster

Okay, warum sind das wichtige Unterschiede.

Bei (A) ist es so, dass FanDuel daran verdient, ob mehr Spieler falsch als richtig gelegen haben. Eine Prediction Market Plattform nimmt sich wiederum "nur" ihren Teil am Gesamtvolumen. Das macht imho eine Prediction Market Plattform ein kleines bisschen unabhängiger und es wird vielleicht ein kleines bisschen weniger bait ausgelegt. Die Psychologie, um Kunden zum Wetten zu Treiben, ist ein bisschen anders.

Während ich eine einigermaßen unabhängige Plattform aber ein bisschen weniger problematisch als Konstrukt sehe, als einen reinen Wettanbieter, trennt sich bei (B) aber das Spreu komplett vom Weizen, weshalb wir hier über zwei völlig unterschiedliche Fälle diskutieren. Das Problem bei Prediction Markets ist nämlich, dass dort eigentlich vor allem Insider gewinnen. Dort werden ja nicht nur Wetten auf Sport abgegeben, sondern auf wirklich alles mögliche. Politik, Wirtschaft, Finanzen, Krieg.. alles. Und das System ist insofern korrupt, als das es von Insiderwissen dominiert wird. Giannis ist als Spieler definitiv Insider und er kann sich durch das Ausüben seines Hauptberufs auch gar nicht aus der Affäre ziehen. Und gleichzeitig werden dort von Außenstehenden Wetten platziert. Wie will man das irgendwie kontrollieren?

Das ist imho ein sehr heißes Eisen und nochmal eine andere Kiste als TheRinger oder andere Medien, die sich über Sportwetten monetarisieren. Das stört mich auch extrem, aber ich weiß auch, dass es viel weniger gute Berichterstattung geben würde, eben weil die Wettanbieter so viel Geld verdienen und dadurch die Branche im Prinzip auf diesem Niveau am Leben erhält.

Zum Thema Sportwetten fand ich folgenden Podcast sehr gut, der aus den damals aktuellen Gründen des NBA Skandals aufgenommen wurde:
 

John Lennon

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Viel zu niedrige Strafen. Stewart wird in dieser Saison noch mindestens einmal austicken. Der liebt diese Fake tough ******e, hält die Füße aber natürlich still, wenn Jonas V. auf der Gegenseite steht. Peinlicher Typ, der die Pistons in den nächsten Jahren eine Playoffserie kosten wird, weil er Tyler Kolek an den Haaren ziehen wird, um allen zu beweisen, was für ein harter Typ er doch ist.
 

Angliru

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Duren hatte bei der ganzen Angelegenheit ein Vergehen - das war die Hand im Gesicht von Diabate, nachdem dieser anfing auszuticken und direkt mit seinem Gesicht im Gesicht von Duren hing. Alles davor und danach war nicht sein Verschulden. Der Ausschluss in dem Spiel und noch eins hätte dafür gereicht. Vor allem wenn man sieht, wie oft sowas nicht bestraft wird (hallo Draymond).

Diabate ist der Auslöser des ganzen, Bridges bringt es dann auf die nächste Ebene und bei Stewart ist leider eh alles verloren in dem Zusammenhang.
 

lenroy79

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Ja Stewart doing Stewart Things, der wird
sich nie ändern. Ist für mich in der selben Klasse wie Green, Brooks, Dort
Solche Typen brauchst in der Liga nicht,
wenns boxen wollen sollen sie sich Eislaufschuhe anziehen, da wäre bei manchen sehr schnell Feierabend und
würden nicht mehr auf so dicke Hose machen😉
 

Joe Berry

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Ich sag mal so, zum Glück war Ron Holland nicht anwesend. Sperren mehr oder weniger nachvollziehbar, bis auf Bridges, der hätte mehr verdient gehabt.
Die 7 Spiele Sperre kosten Stew 800k,- und der 1 Mio Bonus fürs All Defense Team ist auch weg. Wenn er daraus nichts lernt, lernt er es nimmer mehr. Wenn er sich unbedingt auf dem NBA Feld prügeln will, muss er es geschickter anstellen, siehe Draymond. ;)
Trotz allem ich liebe Stews Intensität, bester Rim Protector der NBA kommt nicht von irgendwo. Aber wir brauchen ihn auf dem Feld im Game und nicht suspendiert auf der Bank.

Das hier wird auch immer lustiger.
 
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Grenzdebilist

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Sieben Spiele für Stewart sind angesichts seiner Vorgeschichte und seinen Aussagen und Verhalten im Anschluss fast schon zu wenig.

Duren dagegen vor allem im Vergleich zu Bridges zu viel, da hätte es auch ein Spiel getan.
Bei Bridges muss man sich immer vor Augen halten was das eigentlich für ein Typ ist und man rooted automatisch bei der Szene für Beef Stu. Hab's mir gerade noch mal durchgelesen. Ein absolutes Armutszeugnis, dass der überhaupt auf einem NBA Court stehen darf.
Und wir reden hier nicht von einem "einmaligen Fehler", danach hat er bei einem Streit noch Billardkugeln auf das Auto geworfen in dem seine Kinder saßen. Was für ein widerlicher Wichser.
 

Joe Berry

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Viel zu niedrige Strafen. Stewart wird in dieser Saison noch mindestens einmal austicken. Der liebt diese Fake tough ******e, hält die Füße aber natürlich still, wenn Jonas V. auf der Gegenseite steht. Peinlicher Typ, der die Pistons in den nächsten Jahren eine Playoffserie kosten wird, weil er Tyler Kolek an den Haaren ziehen wird, um allen zu beweisen, was für ein harter Typ er doch ist.
Wat? Stew hat hier genau richtig reagiert.
 

Grenzdebilist

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Bridges ist menschlich komplett unterste Schublade, das steht völlig außer Frage. Aber das rechtfertigt das Verhalten von Stewart auf dem Basketball-Court trotzdem nicht.
Um Gottes Willen, natürlich nicht. Stewart hat es ja in vielen Situationen bewiesen.
Das war eigentlich mehr ein niedergeschriebener Gedanke als ich über Bridges nachgedacht habe. Ich bin mir auch sicher, dass Stewart in dem Moment nicht an Bridges' Frau und Kinder gedacht hat, sondern einfach nur...ja, was denkt man da eigentlich? Eher gar nichts, oder?

giphy.gif
 
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