Dinge, die keinen eigenen Thread verdienen - Olympia-Edition 2026 🇮🇹


Nebukadnezar

Pure Emotion
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Was mir so ein bisserl die Freude an den Spielen nimmt ist die schlechte Stimmung.
Die Veranstalter haben sich statt für Stimmung für Geld entschieden.
Ich gebe da Straßer in Teilen recht. Was halt auffällig dass in Randsportarten die Stimmung besser ist, die die sich die Tickets leisten können interessieren sich wohl nicht so für Freestyle.

In den Events in denen die Italiener erfolgreich sind passt die Stimmung und die sind auch dementsprechend gut besucht.
Skispringen zB war für mich weder im Zuschauerinteresse vor Ort, noch in der Stimmung Olympiawürdig. Klar haben die deutschen, polnischen und slowenischen Fans Stimmung gemacht, aber beim Rest fand ich diese eher Mau.

Ich dass es keine Medalplazas gab nahm viel von der olympischen Stimmung. Hinzu kommen die ewig weiten Wege, so dass es für die meisten Sportler nicht oder nur selten möglich war andere Sportarten zu besuchen.
Aus Platzgründen mussten Sportler abreisen um Platz in den Olympischen Dörfern zu machen, sofern es dieses überhaupt gab.

Dies sind alles Punkte, die dafür sorgen dass mir diese Olympischen Spiele nicht besonders positiv in Erinnerung bleiben.
 

Finn-Lady

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Am 6. März beginnen ja die Paralympics.
In Paris gab’s einen separaten Thread, der für alle Entscheidungen galt.
Mir ist ja aus persönlichen Gründen wichtig, den Blick auf die Leistungen der beeinträchtigten Sportler*innen zu lenken. Ich bin gerne bereit, auch dieses Mal für die Paralympics einen Thread zu eröffnen.
Ich möchte hier einfach mal abklopfen, in wie weit Interesse besteht 😉
 

Marti

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Am 6. März beginnen ja die Paralympics.
In Paris gab’s einen separaten Thread, der für alle Entscheidungen galt.
Mir ist ja aus persönlichen Gründen wichtig, den Blick auf die Leistungen der beeinträchtigten Sportler*innen zu lenken. Ich bin gerne bereit, auch dieses Mal für die Paralympics einen Thread zu eröffnen.
Ich möchte hier einfach mal abklopfen, in wie weit Interesse besteht 😉
Immer gerne
 

Wurzelsepp

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Wenn ich zwischen den vier Optionen wählen müsste, dann wäre mir die vierte Möglichkeit tatsächlich am liebsten.
Trotzdem hätte man es doch ohne Probleme auch kompakter machen können!
Warum gehen die Alpinen Männer nach Bormio und nicht nach Val Gardena und Alta Badia? Dort hätte es auch bekannte Strecken und es wäre viel näher bei Cortina!
Auch für Freestyle hätte man wohl nicht nach Livigno fahren müssen, sondern etwas in der Nähe machen können, zB in Obereggen oder am Kronplatz oder so...
 

JL13

King Kong
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@JL13 ich habe ja nur die Meinung von Athleten weitergegeben 😉
Ich bin sicherlich am Ende auch dafür, dass man perspektivisch den Wandel (Klima, Gelder…) im Sinne der Nachhaltigkeit berücksichtigen sollte und muss.
Einen Tod muss man wohl leider sterben. Dass in vielen Athlet*innen der Wunsch nach der Gemeinschaft mit anderen Sportler*innen aus diversen Sportarten vorhanden ist, so ein Stück weit Nostalgie, ist ja dennoch legitim. Denn Olympia bzw. die Teilnahme an Olympischen Spielen ist für viele immer noch ein großer Traum, ein Sieg oder eine Medaille die Erfüllung. So wie es @Pirkko schilderte.
Ich hatte phasenweise das Gefühl, dass eben Sportler*innen nicht mehr im Mittelpunkt stehen.
Ich denke, es ist wichtig, auch ein Stück weit die Athletensprecher mit ins Feedback zu holen, wenn man diese Winterspiele evaluiert. Einige haben beispielsweise auch die Lieblosigkeit der Siegerehrungen kritisiert. Da hat man halt für die kommenden Organisatoren eine neue Denkaufgabe vor sich.

Und noch etwas… hat nur indirekt mit der Thematik zu tun. Durch Videos hat man einen Einblick in die Tiny Häuser bekommen. Mein erster Gedanke mit Blick auf die kommenden Paralympics… so richtig barrierefrei sind die nicht. Aber vielleicht gibt es da auch Unterschiede…

Ich verstehe die Sportler absolut. Verstehe aber ebenfalls die Athleten, die gern ihre Ruhe in der Vorbereitung möchten und sich nicht das Bummsfallera der anderen anhören.

Aber ja: wir hatten in unserer kleinen Regionalzeitung während Corona wenig aktuelles zu schreiben. Also haben wir eine Serie mit Olympioniken aus der Region gestartet. Die Erfahrungen decken sich zu 99% mit denen, die @Pirkko von einem der Athleten erfahren hat. Egal, ob Medaille, Diplom oder krachend gescheitert…es war für alle eine wunderschöne Erfahrung
 
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JL13

King Kong
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Schmrgl-Tabelle nach Freitag:
Deutschland: 33
Österreich: 36
Schweiz: 28

Unsere Eidgenossen holen in grossen Schritten auf. :belehr:


giphy.gif
 

theGegen

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Randbelgien
Das Austragungsland kann ja zusätzliche Sportarten vorschlagen und da soll für Frankreich 2030 Cyclocross (für mich immer noch Radquer) ganz hoch im Kurs stehen. Natürlich muss dann das IOC zustimmen, damit nicht irgendwelcher Gugus dabei ist, bei Cyclocross sieht es aber gut aus.

Ich bin trotzdem dagegen, auch wenn es eine typische Wintersportart ist. Das ist übrigens (mindestens hier) Handball oder Volleyball oder Basketball auch, da dauert die Saison von Herbst bis Frühling. Theoretisch könnte man ganz viele Sportarten der Sommerspiele in den Winter verlegen, Sinn macht es in meinen Augen trotzdem nicht.

Bisher hat das IOC nur Schnee- und Eissportarten zu den WOS zugelassen und das finde ich richtig. Ja, die Sommerspiele sind übervoll, aber da ist es in meinen Augen nicht zielführend einfach einen Teil der Sportarten in den Winter zu verlegen. Für den Winter ist es sowieso schon viel viel schwieriger Austragungsorte zu finden (da es schlicht viel weniger geeignete Orte gibt und der Klimawandel nicht wirklich hilft), da muss man denen dann nicht auch noch zusätzliche Sportarten und damit Infrastrukturen unterjubeln.

Ich bin hingegen für eine Aufnahme von Cyclocross in die Winterspiele.
Soviel Infrastruktur ist dafür doch gar nicht notwendig.
Der Klimawandel sorgt dafür, dass es in Gastgeber-Winterregionen genügend matschige Wiesen mit ein paar Steigungen gibt. Eine Wiese wird eingezäunt, ein Kurs abgesteckt und gestaltet.... Fertig. ;) Sollte es schneien, gehört es zum üblichen Bestandteil des Sports.
Es ist eine Winter-Outdoor-Sportart (im Unterschied zu einer theoretisch ganzjährig möglichen Hallensportart).

Zudem ist es schwierig, diese Sportart zusätzlich ins pickepacke volle Sommerprogramm Radsport aufzunehmen, weil viele CycloCross-Stars auch im Straßen-Radsport sehr erfolgreich sind und das Thema "Radquer" bei ihnen von März bis November ruht.

Damit würde man z.B. M. van der Poel, Wout van Aert, Tom Pidcock (und deren Landesverbände) zu einer Wahl zwingen, in welcher Disziplin sie gemeldet werden möchten oder sollen.
Die Esther Ledecka Problematik sozusagen.

Der Haken: Das Sportgerät Fahrrad ist kein typisches Wintersportgerät, wie bspw. Skier oder Schlitten.
Aber wegen Klimawandel ist ein Geländerad sogar ein realistischeres winterliches Fortbewegungmittel.

Es gibt die erwähnten großen Stars (im Unterschied zu sowas wie Skimo), der Aufwand für die Errichtung einer olympiawürdigen Strecke ist relativ niedrig (Matschepamp).

Im Unterschied zu den Kosten für ggf. zu errichtenden Eisbahnen, Halfpipes, Buckelpisten und hässlichen Schanzenungetümen.

Selbst die Winter-Kernsportarten können oft nur über einen immensem Aufwand (Kunstschnee) betrieben werden.

Cyclo-Cross ist quasi eine nachhaltige Wintersportart. :)
 

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Nachwuchsspieler
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Die Entwicklung wird auch so weitergehen. Da soll sich Neureuther lieber damit abfinden. 2030 ist mit „Französische Alpen“ noch viel breiter gefasst, als jetzt Mailand/Cortina.
passend dazu aus den News von heute: die Eisschnellaufwettbewerbe werden sogar im Ausland stattfinden

 

thedoctor46

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Ist dann eben die Sache. Frankreich hat so weit ich weiß keine Eisschnelllaufbahn bzw. keine mit vernünftigen Zuschauerkapazitäten. Neu bauen will man nicht mehr (zumindest offiziell, auch für Mailand-Cortina wurde auch abseits des Eiskanals einiges gebaut und erneuert).

Die in Cortina jetzt war aber mein ich auch provisorisch. Von daher geht schon.

Wenn man das so macht, dann bitte wirklich Niederlande und 2 Wochen große Party, Olympische Spiele wird man dort sonst nicht haben.
 

Vorticity

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Puuh, da besteht dann immer mehr die Gefahr, dass es halt ne zeitliche Ansammlung von Weltcups ist. Mit Olympia wird das immer weniger zu tun haben.
Sehs aber eher wie Benjamin, in Zukunft wirds schwer sein alles an einen Ort zu haben im Winter, weil du einfach so viel brauchst und es auch sehr teuer wird. Im Sommer kannst du halt überall Hallen bauen in einer Großstadt und musst höchstens ausweichen bei sowas wie Fussball oder Surfen/Segeln, aber ein Abfahrtshügel oder Skisprung-Hang den hast du mal eben nicht vor der Haustür. Ich weiß jetzt nicht wie es in China oder Südkorea war, vmtl. jetzt auch nicht super, bei China sowieso wegen Corona und Russland zuvor stand ja auch schon damals zur Debatte. Ich denke so ein richtiges Olympia Feeling wie im Sommer wo fast alles an einem Ort ist, wird denke ich nicht mehr auf kommen. Bin ja schon froh, dass wir jetzt wieder mal Olympia zu humanen Zeiten haben, wo man es verfolgen kann und wieder vor Zuschauern.
 

Finn-Lady

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Das ist doch Mist, Eisschnelllaufen woanders hin. Das weiss man doch schon bei der Vergabe, dass da keine Halle ist.
Wenn ich mich recht erinnere, gab’s am Ende nur noch 3 offizielle Bewerbungen für 2030. Salt Lake City (machen es jetzt 2034), Stockholm/Åre und eben die französischen Alpen. Alle anderen waren vorher abgesprungen, andere hatten Interessensbekundungen nicht weiter verfolgt. (Anmerkung: kurz gegoogelt, war so 😄)
Die Schweden hatten aber auch geplant, die Eisschnelllauf- Bewerbe auszulagern (da war auch die Niederlande im Gespräch), dasselbe galt für die Rodel-, Skeleton- und Bob- Entscheidungen, da war Sigulda in Lettland angedacht. Die Entfernung zwischen Stockholm und Åre beträgt aber auch über 600km.
Und das zeigt die ganze Krux auf.
 
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Wurzelsepp

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Am Besten würde doch eigentlich das österreichisch-deutsche Grenzgebiet in der Region Salzburg passen, da hat es alles auf relativ engem Raum:
- Ski alpin: Saalbach oder Schladming
- Ski nordisch: zB Ramsau
- Biathlon: Ruhpolding oder Hochfilzen
- Eiskanal: Königssee
- Eisschnelllauf: Inzell
- Freestyle und Snowboard liesse sich sicher etwas finden, Skigebiete gibt es da genug
- Eishallen: Sicher Salzburg und dann geht man halt noch nach München, das ist keine Stunde entfernt.

Ich weiss, ist utopisch... schade ist es trotzdem.
 

Lazergirl

EFF #3
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Am Besten würde doch eigentlich das österreichisch-deutsche Grenzgebiet in der Region Salzburg passen, da hat es alles auf relativ engem Raum:
- Ski alpin: Saalbach oder Schladming
- Ski nordisch: zB Ramsau
- Biathlon: Ruhpolding oder Hochfilzen
- Eiskanal: Königssee
- Eisschnelllauf: Inzell
- Freestyle und Snowboard liesse sich sicher etwas finden, Skigebiete gibt es da genug
- Eishallen: Sicher Salzburg und dann geht man halt noch nach München, das ist keine Stunde entfernt.

Ich weiss, ist utopisch... schade ist es trotzdem.
Wieso Grenzregion. In Deutschland könnte man alles machen.
 
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