Dinge, die keinen eigenen Thread verdienen - Olympia-Edition 2026 🇮🇹


Biathlon-Fan

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Wieso Grenzregion. In Deutschland könnte man alles machen.
Wäre dann aber auch eine ziemliche Streuung in ganz Bayern. Alleine Oberstdorf und Ruhpolding sind knapp 4 Autostunden voneinander entfernt.
Und wenn man sieht wie sehr zB Garmisch die letzten Jahre mit Schneemangel zu kämpfen hatte, ist es für mich unvorstellbar dort noch Mitte März Paralympics auszutragen.
 

thedoctor46

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Man kann sich ja das Konzept von München für 2018 anschauen.

München: Eishockey, Eiskunstlauf, Shorttrack, Curling
Garmisch: Ski-Alpin
Berchtesgaden: Langlauf, Nord. Kombination
Zwiesel: Ski-Freestyle, Snowboard
Ruhpolding: Biathlon
Königssee: Rodeln, Bob, Skeleton
Oberstdorf: Skispringen
Inzell: Eisschnelllauf

Ohne mich da genau im Süden auszukennen :D, Berchtesgaden, Ruhpolding, Königssee und Inzell müsste eine Ecke sein. Warum Skispringen in Oberstdorf und nicht in Garmisch sein sollte, keine Ahnung und wie das mit der Kombination laufen sollte auch nicht.
 

Wurzelsepp

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Zürich-Graubünden war ein Projekt aus der Schweiz, an der Urne gescheitert, aber das hätte auch funktioniert:
- St. Moritz: Eiskanal, Ski alpin
- Davos: Nordisch, dazu könnte man da auch noch Shorttrack (Eisstadion) machen
- Laax: Freestyle und Snowboard
- Lenzerheide: Biathlon
- Zürich (Hallenstadion und Raiffeisen-Arena) und Kloten: Hallenwettbewerbe
Was fehlt:
- Eisschnelllauf, da könnte man vielleicht ein provisorisches Dach über die offene Eisbahn in Davos machen...
- Skispringen... möglich wäre Engelberg.

Aber ist gescheitert und wird nicht mehr kommen.

Die Schweiz bewirbt sich ja vielleicht als Ganzes für 2038, das werden extrem dezentrale Spiele mit Eisschnelllauf in Genf und Eiskanal in St. Moritz... und am Schluss wäre ich nicht sicher, ob der Eisschnelllauf dann nicht doch in Inzell oder Heerenveen oder ganz woanders stattfindet.
 

Finn-Lady

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Warum Skispringen in Oberstdorf und nicht in Garmisch sein sollte, keine Ahnung und wie das mit der Kombination laufen sollte auch nicht.
In Garmisch-Partenkirchen selbst gibt es nur eine Großschanze, die noch genutzt wird. Oberstdorf hat eine Normal- und eine Großschanze. Die Normalschanze in Berchtesgaden wurde zuletzt nur für den Alpencup genutzt. Es gäbe noch eine etwas kleinere Großschanze in Ruhpolding, die früher oftmals für Weltcups in der NoKo genutzt wurde, aber kein aktuelles Zertifikat der FIS besitzt.
Der Plan an sich erscheint mir so mit der NoKo in Berchtesgaden nicht wirklich schlüssig, zumal in der NoKo wie im Skispringen ja auch die Entscheidungen auf Normal- und Großschanze ausgetragen werden. Oberstdorf hat ja zudem auch Weltcups in der NoKo ausgerichtet oder war Gastgeber von Nordischen Ski- Weltmeisterschaften.
 
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Marti

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Die Frage ist halt auch wirklich was das IOC denn als Zukunft sieht.
Es wird ja immer deutlicher, dass das IOC an zentrale Winterspiele nicht mehr so wirklich glaubt, sei es nun aus okönomischen, ökologischen (was so wie man es hier gemacht hat, halt auch Käse ist) oder schlicht und ergreifend klimatischen Gründen.

Wenn ich schon sehe, dass man anscheinend seitens einzelner Delegierter ernsthaft über das Rotationsprinzip nachdenkt (5 feste möglichst schneesichere Orte und angrenzende Regionen auf dem Planeten, die einfach alle 4 Jahre durchrotieren, so dass man nach 20 Jahren automatisch wieder Ausrichter ist mit den dann nur überholten Anlagen)
Aber auch die 5 Orte müssten sich ja erstmal finden (Klar wäre z.B. Sapporo mit Hokkaido super Naturschneesicher im Vergleich zu allen anderen Orten, aber alle 20 Jahre die Kosten und Aufwände...)
 
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Dickbauch

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In Garmisch-Partenkirchen selbst gibt es nur eine Großschanze, die noch genutzt wird. Oberstdorf hat eine Normal- und eine Großschanze.

Oberstdorf als Austragungsort im Zuge der Münchner Bewerbung für die Winterspiele ist mir völlig neu. Es gab in Garmisch damals schon Vorbehalte gegen einen Neubau der Normalschanze, da man keine Chance auf zusätzliche Weltcups neben der Vierschanzentournee sah und so nur den Unterhalt an der Backe hätte. Wie auch für die Pläne der Langlaufstrecken oder einer neuen Biathlon-Arena in Oberammergau oder Ohlstadt. Für die wieder aufgewärmte Bewerbung 2022 hat man den Langlauf dann wie Biathlon nach Ruapading geschoben.
 
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Ich werd wohl auch kein Fan von auseinandergerissen Spielen mehr werden…da geht schon einiges verloren. Ich finde, dass Olympia ein Zusammentreffen von Sportlern aus verschiedenen Sportarten und Disziplinen sein sollte, das macht ja auch das Olympia-Feeling für die Sportler aus. So war halt irgendwie jeder in seinen gewohnten Kreisen unterwegs. Zudem fehlt halt auch das Zentrum, bei dem Olympia auch von den Fans so richtig gelebt werden kann.
Natürlich gibt es aber auch wieder die anderen Argumente. Letztlich ist es vor allem eine Nachhaltigkeitsfrage. Man kann bestehende Sportstätten nehmen, die Infrastruktur wird nicht überlastet. Und es wirkt auch irgendwo „fairer“, wenn mehrere Orte was vom Kuchen abbekommen. Aber dann sogar Ski Alpin nochmal zu trennen…ich weiß ja nicht.

Mein persönlicher Eindruck vor Ort bei NoKo und Biathlon:
In Predazzo war kaum olympischer Flair und mehr oder weniger nichts los in der Stadt. Vielleicht war das in der ersten Woche mit noch mehr Wettbewerben besser, aber so war es eher mau. Stimmung an der Schanze war auch nicht prickelnd, beim Langlauf fand ich es etwas besser. Antholz war natürlich mehr Stimmung und danach auch Party im Festzelt und im Biathlon Gaudi Dorf. Ist schon ganz nett, wenn die verschiedenen Fan-Lager alle gemeinsam feiern, aber ich weiß jetzt nicht, ob es sich wesentlich von einem normalen Weltcup unterschieden hat.

Sehr positiv sind mir jedenfalls die Volunteers aufgefallen, die wirklich super freundlich, gut gelaunt und hilfsbereit waren. Auch sonst gab es in Sachen Organisation wenig zu bemängeln. Situation beim Einlass exzellent, stand glaube ich nie mehr als drei Minuten an. Grüße gehen raus an das Bergiselspringen, wo es 1:20 Stunden waren…
Wenn man ein klein wenig meckern möchte, dann das die Shuttles in Predazzo einen unnötig weit von der Arena rausgelassen haben. Aber ein paar kleine Winterspaziergänge sind ja auch mal ganz schön.
 

thedoctor46

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In Garmisch-Partenkirchen selbst gibt es nur eine Großschanze, die noch genutzt wird. Oberstdorf hat eine Normal- und eine Großschanze. Die Normalschanze in Berchtesgaden wurde zuletzt nur für den Alpencup genutzt. Es gäbe noch eine etwas kleinere Großschanze in Ruhpolding, die früher oftmals für Weltcups in der NoKo genutzt wurde, aber kein aktuelles Zertifikat der FIS besitzt.
Der Plan an sich erscheint mir so mit der NoKo in Berchtesgaden nicht wirklich schlüssig, zumal in der NoKo wie im Skispringen ja auch die Entscheidungen auf Normal- und Großschanze ausgetragen werden. Oberstdorf hat ja zudem auch Weltcups in der NoKo ausgerichtet oder war Gastgeber von Nordischen Ski- Weltmeisterschaften.
Oberstdorf als Austragungsort im Zuge der Münchner Bewerbung für die Winterspiele ist mir völlig neu. Es gab in Garmisch damals schon Vorbehalte gegen einen Neubau der Normalschanze, da man keine Chance auf zusätzliche Weltcups neben der Vierschanzentournee sah und so nur den Unterhalt an der Backe hätte. Wie auch für die Pläne der Langlaufstrecken oder einer neuen Biathlon-Arena in Oberammergau oder Ohlstadt. Für die wieder aufgewärmte Bewerbung 2022 hat man den Langlauf dann wie Biathlon nach Ruapading geschoben.
https://en.wikipedia.org/wiki/Bids_for_the_2018_Winter_Olympics#Applicant_cities_venues_list

Kommt von hier. Hab ich mich jetzt mal drauf verlassen. Ursprünglich war mein ich wirklich alles in Garmisch geplant auch Biathlon z.B.. Aber da gabs ja bisschen Stress. Im bid book was ich gefunden stehts tatsächlich anders drin. München, Garmisch + Eiskanal Königssee. Das war aber definitiv nicht der endgültige Stand. Kann natürlich auch sein, dass das die ersten Überlegungen für 2022 waren.
 
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Oberstdorf als Austragungsort im Zuge der Münchner Bewerbung für die Winterspiele ist mir völlig neu. Es gab in Garmisch damals schon Vorbehalte gegen einen Neubau der Normalschanze, da man keine Chance auf zusätzliche Weltcups neben der Vierschanzentournee sah und so nur den Unterhalt an der Backe hätte. Wie auch für die Pläne der Langlaufstrecken oder einer neuen Biathlon-Arena in Oberammergau oder Ohlstadt. Für die wieder aufgewärmte Bewerbung 2022 hat man den Langlauf dann wie Biathlon nach Ruapading geschoben.
Joa, vielleicht würde es dem GaPa-Nachwuchs aber auch mal ganz gut tun, wenn die kleineren Schanzen nicht 170 Jahre alt wären. Das ist schon bedenklich wie wenig Nachwuchs da generiert wurde. Felix Schoft und Kilian Märkl fallen mir da in den letzten 20 Jahren ein…und das sagt ja wirklich einiges.
Im nordischen Skisport existiert eigentlich nur noch Oberstdorf.
 
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