Neues vom Deppenpokal. Bornheim verliert 0-5 ( ! ) bei Erika Steinbach...
14.02 Uhr: Der CFC schloss das letzte Geschäftsjahr zum 30. Juni 2016 mit einem Verlust von rund 1,2 Millionen Euro ab, wie der kaufmännische Geschäftsführer Dirk Kall am Donnerstagmittag auf einer Pressekonferenz mitteilte. Summiert mit dem Verlust aus dem laufenden Geschäftsjahr beläuft sich die aktuelle Deckungslücke auf etwas mehr als zwei Millionen Euro. Der Spielbetrieb sei vorerst nicht gefährdet. "Wenn wir jetzt keine Lösung für diese wirtschaftlichen Probleme finden, ist die Zukunft des CFC gefährdet", sagte Präsident Mathias Hänel. Er stehe zu seiner Verantwortung als Vorstandsvorsitzender, wolle mithelfen, "die Karre aus dem Dreck zu ziehen." Reserven gebe es unter anderem bei den Einnahmen des Vereins. So besuchten bisher durchschnittlich 6200 Zuschauer die Heimspiele, kalkuliert wurde mit einem Durchschnitt von 7500 Fans.
"Unser Hauptproblem sind die Betriebsausgaben. Bestimmte Kostenentwicklungen wurden so nicht geplant oder berücksichtigt", sagte Hänel.
Laut Hänel sind beim Drittligisten kaufmännische Fehler begangen worden. Gemeinsam mit der Stadt werde angestrengt daran gearbeitet, dass die Lage für den CFC nicht existenzbedrohend wird. Spielerverkäufe in der Winterpause schließt der 52-Jährige vorerst aus. "Stand jetzt machen wir keine Abstriche an unseren sportlichen Ambitionen", sagt Hänel.
....Die Oberbürgermeisterin will nun mit einem Stadtratsbeschluss erreichen, dass die Kommune dem Verein eine noch ausstehende Entschädigung für die Auflösung des Erbbaupachtvertrages auszahlt - eine Summe von 1,26 Millionen Euro. Der Erbbaurechtsvertrag war aufgelöst worden, weil die Stadt Chemnitz auf dem Grundstück an der Gellertstraße ein neues Stadion gebaut hat. Die Entschädigung für die Auflösung des Vertrages war aber nie an den Verein ausgezahlt worden - eben weil der CFC auf Kosten des Steuerzahlers ein neue Arena erhalten hat....