FC Bayern München 2020/21: Zurück auf dem Triple-Thron - Der Beginn einer Ära?


Michael der Echte

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angeblich denkt man über eine Verpflichtung von Zakarias ablösefrei zur kommenden Saison nach. Da er derzeit einen Kreuzbandriss auskuriert muss man sehen ob er wieder ein seine alte Qualität heran kommt, oder sogar sich noch steigert, aber im Grunde eine gute Idee. Ablösefrei und ein Spieler der das nötige Potential hat. Ich vermute das diese vorgehensweise wohl zukunftsweisend ist, immer mehr auf ablösefreie Spieler holen. Die Spieler/Berater werden wahrscheinlich verstehen das man dann das beste Gehalt+Handgeld herausholen kann.
Man plant wohl auch die Verträge von Goretzka und Süle vorzeitig zu verlängern um nicht in ähnliche Schwierigkeiten wie bei Alaba zu kommen.
 

henningoth

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Wer will schon hemmungslos jubeln um nach 4min dann zu erfahren dass alles umsonst war? Niemand, weil es frustrierend ist.
Also wird der naechste Jubel schon mit Handbremse sein, und so wird auch das Erlebnis "Fussball anschauen" entwertet.
das ist allerdings ne Gewohnsheitssache.
in der NFL ist es auch nicht anders. Da gibts auch ständig VB oder Entscheidungen, die lange dauern. Tut dem Sport auch nicht weh, wobei der natürlich grundsätzlich eh mehr Pausen hat als der Fußball.
 

le freaque

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das ist allerdings ne Gewohnsheitssache.
in der NFL ist es auch nicht anders. Da gibts auch ständig VB oder Entscheidungen, die lange dauern. Tut dem Sport auch nicht weh, wobei der natürlich grundsätzlich eh mehr Pausen hat als der Fußball.
Einmal das. Dazu sind aber auch das Zuschauerverhalten und das Verhältnis der Zuschauer zu "ihrem" Sport und dem Sportereignis völlig anders. Sowohl emotional als auch sozial (im Sinne von Sozialverhalten beim und rund um das Ereignis). Beim US-Sport ist der Zuschauer noch viel mehr Konsument als hier schon - und ich finde das alles andere als erstrebenswert.
 

le freaque

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Wer will schon hemmungslos jubeln um nach 4min dann zu erfahren dass alles umsonst war? Niemand, weil es frustrierend ist.
Also wird der naechste Jubel schon mit Handbremse sein, und so wird auch das Erlebnis "Fussball anschauen" entwertet.
Das sehe ich auch so. Grundsätzlich bin ich nach wie vor Befürworter des VAR, aber nicht in dieser Form, wie es jetzt gehandhabt wird.
Es dauert a) viel zu lange und ist b) in der Ausführung kleinkariert und schadet massiv dem Grundgedanken des Spiels.
Der Videobeweis sollte ausschließlich dazu da sein, Dinge aufzulösen, die hinter dem Rücken des SR passieren (Tätlichkeiten u.ä.) und wirklich richtig klare Fehlentscheidungen zu korrigieren. Wenn man für die Beurteilung einer Szene 8 verschiedene Kamereinstellungen und 3 Minuten Zeit brauch, kann es vorher keine klare Fehlentscheidung oder ein klarer Wahrnehmnugsfehler gewesen sein.
Die sollen, wenn es nach mir geht, auch keine kalibrierten Linien nutzen, sondern einfach 1 oder 2 Kamereinstellungen in Zeitlupe: wenn dann sofort (!) zu sehen ist, dass ein Spieler im Anseits war (was dann ja eigentlich eine klare Abseitsstellung bedeutet), dann können sie gerne eingreifen. Wenn sie erst eine Linie anlegen müssen, um in der 5. Einstellung zu sehen, dass das Knie 10 cm zu weit vorne war, ist das Bullshit. So zerstört man das Sporterlebnis zu Gunsten von Korinthenkackerei. Und nein, dass führt auch nicht zu mehr Gerechtigkeit, weil es die Wirklichkeit, die Realität des Spiels und des jeweiligen Spielzugs pervertiert.
Genauso bei Foulspielen:
wenn in ein oder maximal zwei Einstellungen innerhalb weniger Sekunden bewiesen werden kann, dass der Verteidger eben gar nicht den Ball, sondern nur den Mann getroffen hat: gerne. Aner doch nicht Auflösungen mit Superslomo, die nach zwei Minuten nahelegen, dass die Grätsche beim festgelegten Standbild doch eine Millisekunde vorher den Mann und erst dann den Ball erwischte. Das ist doch Unsinn.

Die Handregeln sind eh nicht von dieser Welt. Hand geht zum Ball = Elfer, Ball geht zur Hand = kein Elfer. Ganz einfach. Vergrößerung der Körperfläche gilt nur, wenn der Bewegungsablauf grob unnatürlich ist (Windmühlenbewegungen, Arme bewusst außerhalb der normalen Bewegung abgespreizt). Das kann dann jeder sehen und gut ist. Ok finde ich nur die Regel, dass nach einem Handspiel in der Entstehung eines Tores dieses nicht zählen kann. Das finde ich in Ordnung und sinnvoll.
 

le Tissier

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Einmal das. Dazu sind aber auch das Zuschauerverhalten und das Verhältnis der Zuschauer zu "ihrem" Sport und dem Sportereignis völlig anders. Sowohl emotional als auch sozial (im Sinne von Sozialverhalten beim und rund um das Ereignis). Beim US-Sport ist der Zuschauer noch viel mehr Konsument als hier schon - und ich finde das alles andere als erstrebenswert.
Steile These... So kann man vielleicht anhand einiger einzelner Punkte im Bezug auf die NFL argumentieren aber auch da würde ich nicht zustimmen. Im Bezug auf College Football ist die Behauptung ganz einfach falsch. Und auch dort gibt es Videoüberprüfungen.
--

Und so sehr ich einige Punkte an der VAR Kritik auch nachvollziehen kann.... Abseits ist doch der einzige Bereich der bislang funktioniert. Natürlich ist es ärgerlich wenn 2-3 Centimeter entscheiden aber immerhin gibt es hier eine sehr objektive und klare Vorgehensweise. Es wäre fatal wenn man jetzt in diesem Bereich Interpretationsspielraum zulässt und die Schiris noch entscheiden müssen ob die Abseitsstellung toleriert werden kann oder eben doch zu eindeutig ist. Wo zieht man die Grenze?

Grundsätzlich ist Fußball Regelwerk ziemlich unlogisch. Das Bestrafungssystem ist schon immer dämlich.. Man müsste viele Regeln total neu aufbauen. Stattdessen sorgen die kleinen Anpassungen immer wieder für neue Verunsicherung und neuen Ärger. Handspiel ist das beste Beispiel:

Vergehen und Bestrafung passen sowieso nicht zusammen und nun wurde durch die neue Regelauslegung noch mehr Chaos und Verunsicherung geschaffen. Ich habe weiterhin das Gefühl, dass die alte Regelung gut war. "Absicht - ja oder nein". ich glaube diese Herangehensweise reicht völlig aus. Es würde kaum Elfer geben und das wäre auch vollkommen in Ordnung. Alternativ einfach jede Handberührung mit indirektem Freistoß bestrafen wenn nicht gerade ein Feldspieler auf der Linie per Hechtsprung klärt.
Das jetzige System ist einfach unfair... Je nach Tagesform entscheiden die Refs und Videorefs auf Elfer oder aber Weiterspielen und diese Schwankungen und Abweichungen nerven alle Beteiligten.
 

le freaque

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Steile These... So kann man vielleicht anhand einiger einzelner Punkte im Bezug auf die NFL argumentieren aber auch da würde ich nicht zustimmen. Im Bezug auf College Football ist die Behauptung ganz einfach falsch. Und auch dort gibt es Videoüberprüfungen.
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Und so sehr ich einige Punkte an der VAR Kritik auch nachvollziehen kann.... Abseits ist doch der einzige Bereich der bislang funktioniert. Natürlich ist es ärgerlich wenn 2-3 Centimeter entscheiden aber immerhin gibt es hier eine sehr objektive und klare Vorgehensweise. Es wäre fatal wenn man jetzt in diesem Bereich Interpretationsspielraum zulässt und die Schiris noch entscheiden müssen ob die Abseitsstellung toleriert werden kann oder eben doch zu eindeutig ist. Wo zieht man die Grenze?
Zugegeben, beim US-Sport ist das etwas überspitzt, weil mir die gesamte Sportkultur in Bezug auf Profisport in den USA halt überhaupt nicht zusagt (Collegefootball kann ich so gar nicht beurteilen), wie auch der gesamte Mainstreamumgang mit Kultur (und Sport ist für mich auch Kultur). Es gibt z.B. hervorragende, sogar herausragende Musikszenen in den USA, es mangelt dem Land sicher nicht an großartigen, kreativen Leuten. Aber was dann auf Geldverdienebene damit passiert, ist für mich gruselig, gerade in Bezug darauf, wie die Zuhörer-/seherschaft auf reine Produkte und den Entertainmentfaktor hinsozialisiert wird. Ebenso bei Filmen und eben auch im Sport. Das ist in meinen Augen doch noch heftiger , als in Europa - und nicht im guten Sinne.

Abseits:
ich habe onehin ein Problem mit den Abseitsregeln, weil die heutige Auslegung eben nicht mehr der ursprünglichen Absicht entspricht. Abseits wurde eingeführt, damit Mannschaften offensiv spielen können. Damit nicht immer 2 hinten bleiben müssen, weil gegnerische Stürmer dann völlig blank stehen und nach einem präzisen, langen Ball leichte Tore machen können. Es war eine Regel für MEHR Spielfluss udn mehr Offensive.
Davon ist nichts mehr übrig, die Abseitsregel bestraft offensive Bemühungen in völlig unverhältnismäßiger Art und Weise, gerade bei dem heutigen Spieltempo. Und das kann für mich nicht im Sinne des Spiels sein.

Wo zieht man die Grenze?
Einfach bei der Bearbeitungszeit. Wenn eine Szene innerhalb von z.B. 30 Sekunden klar beim Videorichter beurteilt werden kann, gilt es. Wenn es mehr Zeit beanspruchen würde, gilt es nicht mehr als "klare" Fehlentscheidung und es gilt das Feldurteil. Zudem könnte man einen "Überprüfungsbuzzer" einführen, der nur betätigt werden darf, wenn der VR sofort echte Zweifel hat (kann auch begrenzt werden). Oder jede Mannschaft hat z.B. 2 "Calls" pro Spiel, der VR selbst auch noch mal 2. Die begrenzte Zeitspanne für die Überprüfung müsste natürlich trotzdem gelten.
 

Evolution

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Laut Bild+ hat Bayern eine Vertragsverlängerung von Boa ausgeschlossen. Mehr als die Überschrift kann ich allerdings nicht sehen. Weiß jemand mehr?

Ich kann mir vorstellen, dass Boa relativ enttäuscht ist und Flick auf 180 ist, wenn tatsächlich die komplette Stamm-IV den Verein verlässt. Bleiben Süle, Hernandez und Nianzou für die IV. Ziemlich dünn. Selbst wenn Alaba bleibt, oder man einen entsprechenden Ersatz holt, hätte eine VVL von Boa mMn Sinn gemacht.
 

Benny

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Warum macht man sich so unglücklich? Eine Verlängerung mit 2-Jahres-Vertrag mit Boateng zu niedrigeren Konditionen als Alaba + Karriereende bei Bayern hätte doch niemandem weh getan im Verein und wäre ein absoluter No-Brainer gewesen, nachdem er wieder zu seiner Form gefunden hat.
 

Michael der Echte

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Ich denke wenn man jetzt Upamencano für eine ansprechende Summe ala Pavard bekommen kann, dann ist das die beste Lösung für die Zukunft. Ich glaube nicht das Upamecano kommen würde wenn mit Süle und Boateng zwei weitere Konkurrenten im Kader sind. Vorallem weil Flick hier in einen Konflikt käme, soll er den alten Vertrauten Boateng bringen oder den Transfer Upamecano. Ich finde es nicht verkehrt wenn man alte Zöpf nach und nach abschneidet und in die Zukunft investiert. Die einzige Sorge ist das wir langsam zum FC Frankreich werden. Leider gibt es aber kaum gute deutsche Talente, Wirtz & Neuhaus würde ich sehen. In der Abwehr gibt es niemanden.
 

Solomo

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So sehr ich Boateng schätze (was ich wirklich tue), das macht absolut Sinn. Ja, er hat nochmal zu seiner Form gefunden und ist Leistungsträger. Aber:
1. Wie oft geht er angeschlagen raus? Die Karriere wird nicht mehr ewig dauern und er ist 32, wird nächsten Sommer 33.
2. Man hat mit Süle, Hernandez, Nianzou und Pavard jüngere Kandidaten
3. Man setzt damit ein klares Zeichen Richtung Upamecano (bei dem man sich mMn irgendwann ärgern würde, ihn nicht geholt zu haben) und eventuell auch Richtung Alaba, dass die Tür noch nicht zu ist

Der Vertrag läuft aus, man verlängert ihn nicht. Das ist eine saubere Lösung, die man z.B. auch mit Robbery gewählt hat und die man vermutlich auch noch mit Martinez wählen wird. Natürlich, es tut weh, die "alten Helden" gehen zu sehen, aber sauberer kann man einen Umbruch kaum durchziehen.
 

Evolution

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Wenn man Upamecano frühzeitig klar macht, will ich nichts gesagt haben. Bekommt man ihn jedoch nicht, schaut man hoffentlich nicht dumm aus der Wäsche, sodass kurz vor knapp eine Notlösung präsentiert wird. Gehen Boateng und Alaba, ist Upa fast schon Pflicht.

Edit:

Zuletzt hatte Boatengs Berater Damir Smoljan bei SPORT1 noch über einen längerfristigen Verbleib seines Klienten in München gesprochen und Gesprächsbereitschaft signalisiert. (...)

Nach SPORT1-Informationen haben Smoljans Aussagen für mächtig Wirbel beim FC Bayern gesorgt - vor allem bei Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Von den gut gemeinten und positiven Aussagen sollen sich die Verantwortlichen zum Handeln provoziert gefühlt haben, zumal bereits bei David Alaba ein zäher Vertragspoker teilweise öffentlich ausgefochten wurde.

Mit Boateng sollen nun offenbar gar nicht erst Verhandlungen über eine weitere Zusammenarbeit geführt werden.

Boateng von Bayern-Entscheidung überrascht
Nach SPORT1-Informationen trifft diese Meldung sowohl Boateng als auch sein Management völlig unerwartet. Über den angeblich feststehenden Abgang sollen sie persönlich noch nicht informiert worden sein.

Quelle: Sport1
:crazy:
 
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LeZ

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Ich finde es trotzdem ziemlich Kacke ihn nicht mal als Bankspieler weiterzuverpflichten. Dann sollte man ihm aber die Chance geben, JETZT zu Liverpool zu wechseln, die sollen gerade durchaus händeringend Verteidiger suchen.
 

henningoth

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Ich finde es trotzdem ziemlich Kacke ihn nicht mal als Bankspieler weiterzuverpflichten. Dann sollte man ihm aber die Chance geben, JETZT zu Liverpool zu wechseln, die sollen gerade durchaus händeringend Verteidiger suchen.
Jetzt ist keine transferphase.
Und irgendwann geht er halt . Man kann ihn nun nicht einfach ewig im team behalten, weil er nen verdienter spieler ist.
 

Nebukadnezar

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Ich finde es trotzdem ziemlich Kacke ihn nicht mal als Bankspieler weiterzuverpflichten. Dann sollte man ihm aber die Chance geben, JETZT zu Liverpool zu wechseln, die sollen gerade durchaus händeringend Verteidiger suchen.
Was interessiert uns Liverpool und deren Sorgen?
Wir haben immer wieder reichlich Verletzte, von daher werden wir jeden Spieler brauchen.
 
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