Feuerwerk - ja oder nein?


Es ist kein Wunder, dass das gewalttätige Böllern von Problemvolk aus Problemviertel begangen wird.
Denen wird quasi eine für diese Tage legale Waffe angeboten und diese wird dann auch in Kombination mit Alkohol oder fragwürdigen Mutproben eingesetzt.

Wenn man das blöde Geböller schon nicht generell verbieten "kann" (ohne Aufstände oder Tumulte von Böllerfans hervor zu rufen), dann sollte man irgendein zentrales Geböller unter Aufsicht und Durchführung von Experten erlauben und den privaten Gebrauch und Besitz eben nicht.
 
Hohe Steuern für Böller?
Und mittlere Steuern für Leuchtraketen oder Systemfeuerwerk?
Grenze nach Polen kontrollieren (machen die Niederländer an der deutschen Grenze auch) und die Mehreinnahmen durch die Steuern einkassieren.
 
Hohe Steuern für Böller?
Und mittlere Steuern für Leuchtraketen oder Systemfeuerwerk?
Grenze nach Polen kontrollieren (machen die Niederländer an der deutschen Grenze auch) und die Mehreinnahmen durch die Steuern einkassieren.

Wird nicht ausreichen, um Missbrauch, Schmuggel und noch illegalere Sprengstoffmixe zu verhindern.
Solange man das vor dem Böllertag kaufen und besitzen darf und an diesem Tag benutzen, werden auch diese Exzesse nicht mehr abnehmen.

In Köln war es dieses Mal sogar vergleichsweise moderat. Dank Verbotszonen, die vor Jahren eingerichtet werden mussten.
Wo gab es Böllerkrawalle? In Bocklemünd / Görlinger Zentrum. Da ist genau das richtige Klientel zuhause, denen man sowas nie verkaufen sollte.
 
Mir tut es in erster Linie einfach für die Einsatzkräfte leid. Man liest seit Jahren schon von einem Mehr an Gewalt gegen Einsatzkräfte. Dass eine Gruppe mit krimineller Energie sich vielleicht gegen Polizisten wendet, das kann ich mir irgendwo noch zusammenreimen, aber das Rettungspersonal auch zunehmend angegriffen wird, die im Zweifel dich retten würden, das ist an Absurdität nicht zu überbieten.
Es gibt etliche Videos die Angriffe zeigen, ich verlinke mal dieses Video. Es zeigt zwar keinen Angriff, aber mit solchen Gestalten müssen sich die Rettungskräfte herumschlagen. Es ist so beschämend.



Da helfen nun auch keine höheren Steuern mehr für Böller usw. Berlin braucht ein vollständiges Untersagen für das private Hantieren von Pyrotechnik. Das muss man dann vermutlich auch in andere Großstädte ausweiten. Vermutlich würden sich die Probleme dann nur verlagern, also ist ein bundesweites Verbot vonnöten. Es gibt zahlreiche Argumente die für ein Verbot sprechen. Man könnte dann Sünder auch besser verfolgen. Wenn nun in der ganzen Stadt alles um die Ohren dir fliegt, dann ist ein Eingreifen kaum mehr möglich.
 
Ich denke nicht, dass das mit den Steuern funktioniert oder zumindest nur dann, wenn wirklich kaum mehr illegales Feuerwerk ins Land kommt. Andernfalls ist das Abfeuern ja immer noch legal und die Polizei wird nicht bei jeder Rakete abklären können, wo die nun genau gekauft wurde...

Wäre es für Private gänzlich verboten, zu böllern, wäre einfach jede Explosion ein Gesetzesverstoss, was der Polizei die Arbeit natürlich erleichterte.

Ich sehe auch die von @theGegen vorgeschlagene Lösung als die Beste an. So können die Leute immer noch Feuerwerk geniessen, aber die Gefahr und Dauer kann erheblich minimiert werden. Gerade die Feuerwerkliebhaber aus den Problemvierteln hätten aber vermutlich sehr wenig Interesse daran. Da geht es ja mutmasslich weniger um das Bestaunen schöner Goldregen als mehr das Ausleben vermeintlicher Männlichkeit, Kraftmeierei, Mutproben, Einschüchtern anderer und ähnliches.
 
Wird nicht ausreichen, um Missbrauch, Schmuggel und noch illegalere Sprengstoffmixe zu verhindern.
Solange man das vor dem Böllertag kaufen und besitzen darf und an diesem Tag benutzen, werden auch diese Exzesse nicht mehr abnehmen.

In Köln war es dieses Mal sogar vergleichsweise moderat. Dank Verbotszonen, die vor Jahren eingerichtet werden mussten.
Wo gab es Böllerkrawalle? In Bocklemünd / Görlinger Zentrum. Da ist genau das richtige Klientel zuhause, denen man sowas nie verkaufen sollte.
Gegen Schmuggel oder Mixen verbotener Substanzen hilft kein Verbot, das ist nämlich schon verboten. ;)
 
Die Niederländer haben "hartes" Feuerwerk verboten. Wenn andere EU Länder da mitziehen, wird Schmuggel und aus dem Ausland anschaffen nicht mehr klappen.
Dann Verbot der harten Sachen. Kleines Feuerwerk für jeden erlaubt. Da gehe ich mit.
 
Ach Kalle, verstehst Du gar nicht, dass Lebensqualität eines der wichtigsten Argumente ist und wenn Millionen Menschen jedes Jahr das Feuerwerk genießen, dass es keinen Sinn macht, es zu verbieten. Sonst können wir zig andere Sachen gleich mit verbieten. Alkohol, Rauchen, laute Musik, Autos, Karneval...
Ich finde diese "ich will Alles verbieten, was ich persönlich schlecht finde, egal was andere gerne möchten" zutiefst egoistisch.

Bei uns wird vernünftiges Feuerwerk gemacht, niemand gefährdet und jeder räumt seinen Kram selbst weg. Meistens machen wir wenig selbst und schauen hauptsächlich zu und genießen Anblick und Atmosphäre.
Das wegen der Idioten in Berlin zu verbieten ist :kopfpatsch:

Bin generell komplett bei dir. Bei Böllern scheint der Schaden gegenüber unbeteiligten Dritten halt schon recht hoch zu sein. Gerade der Tierschutz ist ein Argument, das man eigentlich nicht entkräften kann.
Aber gleichzeitig leben wir leider in einer Gesellschaft, in der das kein ausreichendes Argument ist, um die klare Mehrheit der Bevölkerung zu gewinnen. Da muss Auflärungsarbeit die nächsten Jahre geschehen und das möglichst nicht mit der überlegenen Moralkeule, sondern aufeinander zugehend. Denke, dann wird das Verbot auch irgendwann kommen.
 
Gegen Schmuggel oder Mixen verbotener Substanzen hilft kein Verbot, das ist nämlich schon verboten. ;)

Verhindern diese Verbote einen Missbrauch aus den (mit Glück noch vorhandenen) Händen von Sprengstoff-Amateuren, die an Silvester laut Verordnungen böllern dürfen?

Im Sommer gibt es am Rhein entlang eine Menge zentrales Geböller, das eine Menge Zuschauer und Böllerfans anzieht. (Und ökologisch bedenklich ist).
Doch selbst an solchen Extra-Feiertagen für Böllerfans hat keine Privatperson die Erlaubnis, sich mit Krach- Spreng- Leucht- und Brand- Artikeln einzudecken, um sich privat zu beteiligen bzw. gewissenlos herum zu zündeln und zu böllern.
 
Verbote und verschärfte Verordnungen sind ganz gewiss unpopulär und haben wegen eines zu befürchtenden Shitstorms in Richtung "Verbotskultur" womöglich ein gewisses Absinken der Sympathiewerte für die Verantwortungsträger*innen zur Folge.

Dennoch sind solche Anpassungen einfach auch nötig und sinnvoll, um eindeutige Erkenntnisse in die Moderne einfließen zu lassen.

Das uneingeschränkte Rauchen, Asbest als Wärmedämmer, Bleigießen, Lobotomie als Behandlung von Hirnerkrankungen sind Beispiele dafür, in denen sich Einschränkungen und Verbote als sinnvoll erwiesen haben.
Bei der Atomkraft, einem Tempolimit oder dem Entzug von privaten Böller-Rechten tut man sich hingegen schwer. :rolleyes:
 
images


Sophie Scholl würde für mindestens 300 Euro Böller kaufen. :belehr:
 
Das uneingeschränkte Rauchen, Asbest als Wärmedämmer, Bleigießen, Lobotomie als Behandlung von Hirnerkrankungen sind Beispiele dafür, in denen sich Einschränkungen und Verbote als sinnvoll erwiesen haben.
Bei der Atomkraft, einem Tempolimit oder dem Entzug von privaten Böller-Rechten tut man sich hingegen schwer. :rolleyes:
Das ist richtig. In allen Fällen hatte sich längst erwiesen, wie ungesund - insbesondere auch für Dritte - diese Praktiken sind. Dennoch war das Geheule über die Verbote (also erinnern kann ich mich nur ans Rauchverbot in öffentlichen Innenräumen) sehr gross und beim Rauchverbot wurde schon das Ende der Gastronomie und aller Bars und Clubs heraufbeschworen. Heute, wo selbst Philip Morris vom verbrennenden Tabak wegkommen will, erscheint es als geradezu absurd, dass man je der Meinung sein konnte, Rauchen in öffentlichen Gebäuden unter Mitschädigung Dritter könnte irgendwie gerechtfertigt oder gar wichtig sein...

Heute sind vermutlich 90% der Bevölkerung für dieses Rauchverbot, damals war es aber ein Kampf. Dabei wusste jeder Raucher auch da schon, dass Passivrauchen ungesund und noch unfairer ist, wenn sich Dritte gegen ihren Wunsch damit auseinandersetzen müssen. Dennoch hat es ein Verbot gebraucht und erst danach hat sich die Einsicht richtig durchgesetzt.

So wird es wohl auch beim Feuerwerk und dem Tempolimit sein. Nach klaren Einschränkungen werden die Menschen in ein paar Jahren darüber lachen, dass das einst umstritten war. Und es wird auch die Einsicht kommen, dass weder das Rauchen in Innenräumen noch das unkontrollierte Böllern an Silvester einen grossen Anteil dessen ausmachen, was wir unter Freiheit verstehen.
 
Soweit ich weiß gibt es doch eine klare Mehrheit in Deutschland pro Böllerverbot. Und wo man beim Tempolimit ja noch irgendwie dafür argumentieren kann, so gibt es absolut keine validen Argumente fürs Böllern. Hoffentlich traut sich eine Partei da ran.
 
Verbote und verschärfte Verordnungen sind ganz gewiss unpopulär und haben wegen eines zu befürchtenden Shitstorms in Richtung "Verbotskultur" womöglich ein gewisses Absinken der Sympathiewerte für die Verantwortungsträger*innen zur Folge.

Dennoch sind solche Anpassungen einfach auch nötig und sinnvoll, um eindeutige Erkenntnisse in die Moderne einfließen zu lassen.

Das uneingeschränkte Rauchen, Asbest als Wärmedämmer, Bleigießen, Lobotomie als Behandlung von Hirnerkrankungen sind Beispiele dafür, in denen sich Einschränkungen und Verbote als sinnvoll erwiesen haben.
Bei der Atomkraft, einem Tempolimit oder dem Entzug von privaten Böller-Rechten tut man sich hingegen schwer. :rolleyes:
Tierversuche, Helmpflicht, Gurte, Zebrastreifen, Waschverbot fürs Auto in der eigenen Einfahrt usw, usw.

Vor allem wie oben schon mal erwähnt, braucht es gar kein generelles Verbot. Man muss nur die Ausnahmerlaubnis zum Abbrennen und zünden von Pyrotechnik am entsprechenden Tag streichen und das wars mim Böllern.
Und jede Kommune kann das für sich regeln. Es gibt einige Städte und Gemeinden da ist das schon seit Jahren nicht mehr erlaubt, privat Feuerwerk zu zünden bzw zu verkaufen.
 
Die Niederländer haben "hartes" Feuerwerk verboten. Wenn andere EU Länder da mitziehen, wird Schmuggel und aus dem Ausland anschaffen nicht mehr klappen.
Dann Verbot der harten Sachen. Kleines Feuerwerk für jeden erlaubt. Da gehe ich mit.

Jaja, so wie beim Klimaschutz, gemeinsamen Steuerrecht etc.
Als ob u.a. die Polen da mitziehen würden.
 
Die Exzesse in Berlin und den Großstädten sind krank und müssen natürlich Folgen haben.
Am besten lokale Verbote und harte strafverfolgung.
Aber es ist eben nicht überall so.
In unserem Landkreis gab es laut Zeitung die sich auf die Polizei und Krankenhäuser beruft einen brennenden Mülleimer, einen zerstörten Briefkasten und keinen einzigen Patienten der auf unsachgemäße Verwendung von feuerwerk zurück zu führen ist.
Beim Neujahrslauf bzw Spaziergang würde ich auch sagen dass es viel weniger Müll gab als früher (mehr Batterien, weniger Raketen und China böller)
 
......In Köln war es dieses Mal sogar vergleichsweise moderat. Dank Verbotszonen, die vor Jahren eingerichtet werden mussten.
Wo gab es Böllerkrawalle? In Bocklemünd / Görlinger Zentrum. Da ist genau das richtige Klientel zuhause, denen man sowas nie verkaufen sollte.
@Kalle6861
Danke für das Like. Ich habe da mal gearbeitet, in der OT Görlinger Zentrum. Einzugsgebiet incl. Bickendorf-Gangster.
Du vielleicht auch so am Rande? ;)
Es war noch nie eine gute Idee gewesen, dieses Problemklientel extra an Silvester zusätzlich zu bewaffnen.

Die Sperrzonen auf den Brücken oder rund um den HBF / Domplatte mussten nicht zuletzt aufgrund solcher Exzesskandidaten eingerichtet bzw. verschärft werden. Der Rahmen eines behördlich geduldeten Ausnahmezustands bot hervorragende Bedingungen für Übertritte über den gewährten Rahmen hinaus. (Siehe auch: Karneval).
 
Die Exzesse in Berlin und den Großstädten sind krank und müssen natürlich Folgen haben.
Am besten lokale Verbote und harte strafverfolgung.
Aber es ist eben nicht überall so.
In unserem Landkreis gab es laut Zeitung die sich auf die Polizei und Krankenhäuser beruft einen brennenden Mülleimer, einen zerstörten Briefkasten und keinen einzigen Patienten der auf unsachgemäße Verwendung von feuerwerk zurück zu führen ist.
Beim Neujahrslauf bzw Spaziergang würde ich auch sagen dass es viel weniger Müll gab als früher (mehr Batterien, weniger Raketen und China böller)

ersteres ist schon zuviel es sei denn man nimmt es eben einfach so hin und das ist ja wie gesagt nur dersichtbare materielle Schaden.
Wenn man natürlich irgendwann sowas wie ne "devil's night" (Kinokenner wissen was es damit auf sich hat.)in kauf nimmt weils Tradition ist irgendwie..bitte

Hör Dir mal an was renommierte Wissenschaftler vom Meteorologen, übern Biologen/ Mediziner bis zum Volkswirtschaftler dazu sagen.

PS: In der letzten halben stunde hat es immer noch 2-3 mal gescheppert aus richtung Waldstück große Hundewiese.
Am ufer des inzwischen wieder vollen Teiches (juhuu) lagen auch abgebrannte Böllerreste und zeug.
Es ist kein reines Großstadtphänomen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben