Formel 1 Saison 2026 - Cockpits, Strecken, Regeln, Technik, Gerüchte, Rennen


Die hatten doch mehrere Sekunden Zeit zu merken, dass das VSC vorbei ist. Die schauen ja das Rennen nicht vorm Fernseher wie du und ich. Sowas darf nicht passieren
Dadurch das Leclerc auch draußen geblieben ist, sieht das jetzt natürlich blöd aus, weil Antonelli trotz frischer Reifen nicht vorbeikommt. Da hätte Norris sicherlich noch Zeit rausfahren können.

Grundsätzlich hätte es aber auch keinen Sinn ergeben draußen zu bleiben und auf die Leute mit den frischen Reifen noch mehr Zeit zu verlieren. Wäre Antonelli schnell an Leclerc vorbeigekommen, war Reinkommen die bessere Alternative. Sieht man ja was die mit freier Fahrt machen konnte, bevor Antonelli auf Leclerc aufgelaufen ist.
 
Die hatten doch mehrere Sekunden Zeit zu merken, dass das VSC vorbei ist. Die schauen ja das Rennen nicht vorm Fernseher wie du und ich. Sowas darf nicht passieren
Nein. Sie hatten in der Runde zuvor womöglich nicht genug Zeit, nach Eintreten des VSC NOR in die Box zu holen. Das war das Entscheidende. Dass er dann nicht weitergefahren ist, ist bei dem Reifendelta relativ offensichtlich.

Edit: Ich verstehe was du meinst, aber selbst ohne Boxenstopp hat NOR mit alten M gegen neue H gegen ANT und VER einen Nachteil. Die wären nur rangefahren und dann hätte NOR nach 10-15 Runden ohnehin stoppen müssen (+ 20 Sekunden Nachteil gegen ANT usw.). Da geht man doch lieber gleich und hat nur 10 Sekunden Nachteil, selbst ohne VSC.
 
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Nein. Sie hatten in der Runde zuvor womöglich nicht genug Zeit, nach Eintreten des VSC NOR in die Box zu holen. Das war das Entscheidende. Dass er dann nicht weitergefahren ist, ist bei dem Reifendelta relativ offensichtlich.

Edit: Ich verstehe was du meinst, aber selbst ohne Boxenstopp hat NOR mit alten M gegen neue H gegen ANT und VER einen Nachteil. Die wären nur rangefahren und dann hätte NOR nach 10-15 Runden ohnehin stoppen müssen (+ 20 Sekunden Nachteil gegen ANT usw.). Da geht man doch lieber gleich und hat nur 10 Sekunden Nachteil, selbst ohne VSC.
Durch den Stop hat McLaren kapituliert und den Sieg her geschenkt, was anderes war nicht mehr möglich außer Verstappen und Kimi fahren in die Wand. Wenn sie draußen geblieben wären hätte noch eine Chance auf den Sieg bestehen können.

So war das einfach die Strategie eines Verlierers.
 
Durch den Stop hat McLaren kapituliert und den Sieg her geschenkt, was anderes war nicht mehr möglich außer Verstappen und Kimi fahren in die Wand. Wenn sie draußen geblieben wären hätte noch eine Chance auf den Sieg bestehen können.

So war das einfach die Strategie eines Verlierers.
Es wäre sicherlich sehr riskant gewesen, weiterzufahren, aber ja, womöglich hätte sich ja noch was ergeben. Genau das hat man bei der SF und LEC auch gehofft, ein spätes SC, wo nochmal alle an die Box gekommen wären. Aber so ist das eben in der Formel 1, wenn ein VSC oder SC ungünstig für den Führenden auf der Strecke passiert, ist der Sieg eben weg.
 
WArum gelten für Antonelli eigentlich andere Tracklimits als für die anderen?
 
Das war wohl eines der schlimmsten Rennen und beschissensten Strecken die ich je gesehen habe. Da ist mir das Sportswashing von Saudis und Co. noch lieber als dieser Schandfleck.

Freu mich schon, wenn in ein paar Jahren die ganzen korrupten Deals zum Vorschein kommen und die Strecke wieder stillgelegt wird.

Der Tod der Formel 1 ist ein langer und qualvoller als langjähriger Fan :(
 
Der Tod der Formel 1 ist ein langer und qualvoller als langjähriger Fan :(

Ist doch im Fußball genau so. Ein toller Sport, den man aufgebläht hat mit einer Masse an Spielen, deren Bedeutung niemand mehr versteht.
Die Strecke heute braucht ein Hardcore Fan der F1 sicher nicht. Verhindern kann man es aber auch nicht. Anschalten kann ich auch nicht, dafür liebe ich diesen Sport immer noch zu sehr.
 
Tjoa ... das lief insgesamt schon ein wenig glücklich für Antonelli. Klar, er hat im Qualifying eine solide Grundlage geschaffen für den Sieg heut. Nach den Boxenstops brauchte er auch nicht mehr machen, als Leclerc hinterherfahren und warten, bis dieser in die Box kommt.

Hätten die Stewards Verstappen wirklich bestraft für die erste Kurve? Hamilton hat - wie schon in Monza - die Kurve weit innen angebremst mit einem Manöver, das niemals einen Platzgewinn bringen konnte ... aber einen Kurvenradius mit sich bringt, der die Linie des Kontrahenten beeinflusst.
Wenn man Verstappens Onboard sieht, hätte er in der Tat die Kurve schaffen können und wich Hamilton nunmal aus, als die beiden ungefähr gleichauf waren.

Schwer zu sagen, ob Red Bull da unnötig Verstappen zurück gepfiffen hat, oder ob er eine Strafe kassiert hätte.
Für Antonelli in der Situation günstig, dass er so einen Platz kampflos gewann.


Ob Norris das Rennen hätte gewinnen können? Nunja, die Mediums waren wohl durch, er musste eh früher oder später reinkommen. Wäre er nicht direkt nach der VSC-Phase reingekommen, dann hätte er den Vorsprung auf Leclerc auch nicht halten können ... er wäre also so oder so hinter die Gruppe aus Leclerc und seinen direkten Verfolgern (Antonelli, Verstappen, Russell) zurück gefallen. Vielleicht hätte er ein größeres Reifendelta zu Verstappen haben können, wenn man ihn bei McLaren später reingeholt hätte.

Gewiss, bei McLaren hätte man Norris auch auf Verdacht reinholen können. Gegenüber Antonelli hätte er keine Zeit verloren ... aber eben auch nur, wenn man gewusst hätte, dass Antonelli auch in die Box kommt (unabhängig davon, ob das VSC da ist oder nicht). Zeit spart man mit einem Boxenstop unter VSC-Bedingungen nur gegenüber jenen, welche draußen bleiben (wie Leclerc).

Andererseits wirkt es irgendwie insgesamt auch etwas kurios bis grotesk, dass Hamilton mit einem kaum zu verzögerndem Fahrzeug mehrfach die Strecke umkreist, während Stroll mal kurz drüber nachdenkt, ob er (wie Hamilton) n U-Turn hinlegen sollte ... sich dann aber doch dagegen entscheidet und in die Lücke in der Auslaufzone fährt ... und obwohl er freie Bahn hat (ich glaube, er wäre auch nicht mit dem rechten Hinterrad hängen geblieben), entschied sich Stroll dann doch nicht ganz durch die Lücke durch zu fahren ... er hätte Norris soooo einfach das VSC ersparen können.

Wäre das VSC 3-4 Sekunden später angefangen (und Norris hätte die Start/Ziel-Geraden noch bei voller Geschwindigkeit gefahren), dann hätte Norris auch ohne VSC seinen Vorsprung auf Antonelli behalten können.
Klar, verständlich dass Norris nun vor die Mikros tritt und die bestehende VSC-Regel als etwas "unfair" bezeichnet. Seiner Ansicht nach sollte ein VSC mindestens solange sein, dass jeder Fahrer die Chance hat während des VSC in die Box zu kommen.


Naja, insgesamt kein sooo dolles Rennen. Die Strecke versucht irgendwie eine Kreuzung aus Zandvoort, Jeddah und Monaco zu sein. Sie kriegt mit ihrer Lage um die Messehallen nicht den "Flair" manch anderer semi-permanenter Hybrid-Kurse (teils Stadtkurs, teils permanente Strecke) hin. Es gibt keine Kräne wie in Monaco und Zandvoort (Sheivlak) zur schnellen Bergung. Es gibt keine service road hinter der Strecke, wie bei permanenten Kursen.

Man quetscht einen Kurs mit ein paar Gimmicks, aber ohne Überholmöglichkeiten zwischen die Mauern ... vorprogrammiert für SC und VSC, aber nicht für Zweikämpfe. Nico Rosberg hat bereits Kritik an Carlos Sainz geäußert, der als Botschafter für die Strecke aufgetreten ist ... und n ziemlich schlechtes Rennen fuhr, indem er anfangs zu spät bremste und sowohl seinen eigenen Boliden, als auch den Unterboden bei Tsunoda beschädigte.

Ich wüsste spontan aber auch nicht, wie man das Layout der Strecke mit geringen Änderungen so beeinflussen könnte, dass sich längere Geraden für leichtere Überholmanöver ergeben. Gewissermaßen ist der Paddock dafür am falschen Platz.

Spärlich die Highlights, wie z.B. die Überholmanöver von Lawson gegenüber Colapinto und von Piastri gegen Lindblad. Und dass RFEDEA-Präsident Manuel Aviñio bei der Siegerehrung ordentlich was vom sprühenden Schampus abbekommen hat.

Wie auch immer. Keine Strecke auf deren nächsten Einsatz man sich freut.
Weiter geht es in Baku, zu einer der längsten Start/Ziel-Geraden im Kalender.


George Russell hat indes den WM-Kampf mehr oder weniger aufgegeben.
Was soll er auch groß machen? Um den Vorsprung aufzuholen braucht er Siege. Und wenn er einen Boliden hat, der gut genug zum Siegen ist, dann hat Antonelli einen Boliden, der gut genug ist, um auf Platz 2 zu fahren. Er bräuchte schon einen Teamkollegen der öfter mal patzt (wie letztes Jahr), um noch eine WM-Chance zu haben.

Die hat beinahe eher Norris, auch wenn dieser nur WM-Vierter ist. Aber seine Formkurve zeigt steil nach oben und die Leistungen kommen konstanter als z.B. bei Hamilton ... insbesondere im Vergleich gegenüber dem Teamkollegen.

Norris hat - wenn es weiter für ihn gut läuft (wie eigentlich an 3 der letzten 4 Rennwochenenden) durchaus Chancen auf Siege, bei denen Antonelli vielleicht mal hinter einem Piastri, Russell und nem Ferrari landet. U.U. ist da für ihn mehr Potential vorhanden, größere Schritte in Richtung WM-Führung zu schaffen.

Naja ... wer weiß. Wenn so weiter läuft wie in Madrid, dann läufts halt weiter für Antonelli.
 
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Man quetscht einen Kurs mit ein paar Gimmicks, aber ohne Überholmöglichkeiten zwischen die Mauern ... vorprogrammiert für SC und VSC, aber nicht für Zweikämpfe. Nico Rosberg hat bereits Kritik an Carlos Sainz geäußert, der als Botschafter für die Strecke aufgetreten ist ... und n ziemlich schlechtes Rennen fuhr, indem er anfangs zu spät bremste und sowohl seinen eigenen Boliden, als auch den Unterboden bei Tsunoda beschädigte.

Ich wüsste spontan aber auch nicht, wie man das Layout der Strecke mit geringen Änderungen so beeinflussen könnte, dass sich längere Geraden für leichtere Überholmanöver ergeben. Gewissermaßen ist der Paddock dafür am falschen Platz.
Ich weiß jetzt nicht, was die Botschaftsrolle mit der Rennperformance zu tun hat, aber ganz generell muss man hier den schwarzen Peter eher der FIA geben, wie hier erklärt wird:

Sainz und die Betreiber wollten bestimmte Änderungen für besseres Racing, sie wurden aber von der FIA mit Sicherheitsbedenken weggebügelt, insbesondere die Passage hin zu Turn 5. Zudem muss man hier auch betonen, dass so eine Planung ein Moving Target hat. Als die Betreiber und die Formel 1 in die Planungen für diese Strecke gingen, wussten sie noch nicht um die Regeln für 2026, insbesondere den Wegfall von DRS. Gerade dieser ist jedoch hier ganz entscheidend. Hätte es DRS gegeben und wäre die DRS-Zone angemessen dimensioniert gewesen, hätte es mit den drei aerodynamisch eher anspruchslosen letzten Kurven 20-22 eine gute Überholmöglichkeit auf der Start-Ziel-Geraden gegeben.
 
Der Vertrag von Esteban Ocon bei Haas wird wohl zum Ende des Jahres beendet.
Kandidaten für den Haas-Sitz in der nächsten Saison:

Leo Fornaroli - McLaren-Junior. Gewann 2025 die Formel 2 in seiner ersten kompletten Saison. Hat dabei aber "nur" ein Hauptrennen gewinnen können.
Rafael Camara - Ferrari-Junior. Gewann die FREC 2024 in seiner zweiten Saison und 2025 die F3 in seiner Debüt-Saison. Stand dieses Jahr in der F2 bei Hauptrennen schon mehrfach auf dem Podium. Auch ganz oben.
Ryo Hirakawa - Toyota-Werksfahrer. Kam nach einigen Jahren in Super GT500 und Super Formula in die WEC und gewann in Le Mans (zugegeben ... Toyota hatte 2022 keine wirklichen Gegner). War in den letzten Jahren auch Test- und Ersatzfahrer bei McLaren und Alpine. Seit der Haas-Toyota-Connection ist er 6 Mal ein freies Training gefahren.




Offiziell sind für 2027 noch die 6 Plätze bei Haas, VCARB und Aston Martin zu vergeben.

RB-Junior Tsolov führt zwar die F2-Meisterschaft an, aber es gilt als wahrscheinlich, dass Lawson und Lindblad ihre Cockpits behalten.
Bearman wird seinen Platz bei Haas sicherlich behalten.
Alonso hat das Gefühl, dass er weiterhin seine Leistung bringen kann und es sieht danach aus, dass er wohl verlängern will.
Stroll wirkt zwar oft so, als habe er überhaupt keine Lust ... aber er hat grad auch nichts besseres zu tun.


Recht wahrscheinlich, dass sich nur der Platz von Ocon ändern wird.
 
Immerhin der Sieg für Russel, auch wenn der Rückstand weiter groß ist. Antonelli (oder auch generell Mercedes) hätte ich etwas stärker erwartet heute, allerdings hat er durch das vergangene Rennen auch dafür selbst gesorgt ;)
 
Die Stille im thread zum Rennen spiegelt perfekt die Spannung dieses Rennens wieder

Waren vielleicht auch manche nicht daran gewöhnt, dass ein Rennen an einem Sonntag stattfindet.

Naja ... war vielleicht auch besser, nicht dass die Formel 1 sich vor den Karren spannen lässt für die (Trauer)Feierlichkeiten rund um den Bergkarabach-Konflikt.


Verglichen mit dem Rennen auf dem Madring war das Rennen sogar glatt gut. Auch wenn es lange Zeit seine Spannung daraus zog, wie schnell die Red Bull mit ihrer starken Rennpace nach vorne kommen.
Mit seinem neuen Motor hatte Verstappen da ja nicht die größte Mühe.

Andersrum tat sich Antonelli halt deutlich schwerer als in Monza, wo er mit neuem Antrieb durch das Feld flügte. Diesmal war am Rande der Punkteränge mehr oder weniger Schluss. Der Restart und Colapintos Abräum-Aktion kam ihm sicherlich entgegen.

Dass die Soft-Reifen so wenig Verschleiß hatten, dass sie - für einen Stint der mehr als die Hälfte des Rennens lang sind - der bevorzugte Reifen waren und dass die Hards wirklich garnicht zum Einsatz kamen, lässt bei der Wahl C3-C5 schon die Frage aufkommen, ob 5 Reifenmischungen für die Saison genug sind.


Aufreger des Rennens:

- Lindblad & VCARB

Dass Lindblad für seinen Restart-Unfall keine Strafe bekommt, wirkt schon seltsam. Aber die kassiert er halt auch nur nicht, weil es sein Teamkollege ist, den er abräumt. Normalerweise hätte er dafür 10 Strafsekunden (oder mehr) bekommen. So konnte er halt in die Punkte fahren.

Die Stewards biegen sich in ihrem offiziellen Dokument etwas zurecht, von wegen Lindblad wäre zwischen Ocon und Lawson eingeklemmt gewesen (niemals war er eingeklemmt, als er seinen Bremspunkt verpasste) bzw. es wäre eine Kettenreaktion mit dem Unfall weiter vorne gewesen. Was auch Quatsch ist, weil zwischen Lawson und Ocon sowie den davor verunfallten (Colapinto, Gasly, Norris) ein gutes Stück Platz war.

Ganz offensichtlich wird bei den "driving standards" mit zweierlei Maß gemessen, wenn es Teamkollegen betrifft.


- Bottas & Cadillac

Ne ganze Weile lagen Bottas und Perez bei den Qualifyings mehr oder weniger gleich auf. Aber wie schon in Madrid, fährt Bottas im Qualifying gut 2 Sekunden langsamer als Perez. Dass jener - im Gegensatz zu Bottas - das Motoren-Upgrade im Heck hat, kann da nicht der einzige Grund für sein.
Auch in den Freien Trainings trennt die beiden gut 2 Sekunden.

Im Rennen vielleicht sich Perez weiter vorne Zweikämpfe, während Bottas hinten mit den Aston Martin kämpft, bis diese jeweils ausfallen (hatten in Baku auch wieder stark mit Vibrationen zu kämpfen).

Danach kurvt Bottas alleine gemütlich um die Strecke, pro Runde gut 2 Sekunden langsamer als die anderen Hinterbänkler.
Seine Onboard-Aufnahmen sehen alles andere als jemand aus, der irgendwie pushen würde.

Bei den SafetyCar-Restarts beteiligt er sich quasi nicht. Während das übrige Feld sich hinter Bernd Mayländer aufreiht, tuckert Bottas eine halbe Runde dahinter gemütlich um die Strecke. Auch in der nächsten SC-Phase gelingt es ihm nicht, das Feld einzuholen ... bzw. er probiert es ja auch garnicht.
Klar, er hatte einen gewissen Abstand, weil er sich zurück runden durfte und klar, er muss immernoch die SC-Delta-Zeit einhalten. Aber es wirkt dennoch alles so, als hätten Bottas und Cadillac garnicht das Interesse, dass er sich irgendwie mit anderen duelliert. Wirkt irgendwie seltsam...


Seltsam dann auch sein Crash in der - für ihn - vorletzten Runde. Womöglich durch den Verbremser in der ersten Kurve ist die Software im Boliden etwas verwirrt (weil er ja nun in der Runde mehr Weg zurück gelegt hat). Er kommt in ein Super-Clipping und fährt auf der Geraden vor der Kurve gut 50km/h langsamer als eine Runde vorher. Aus irgendeinem Grund hat er dann auf der Hinterachse überhaupt keine Bremsleistung und rutscht mit blockierenden Rädern in die Bande.

Normalerweise hätte es dann ein VSC gegeben. Doch die Rennleitung wollte ein spannendes Ende und schwenkte nur doppelt gelb. Und das bei einer der wichtigsten Kurven, wenn es darum geht viel Schwung auf die lange Gerade mitzunehmen. Soll heißen die Piloten sind versucht möglichst wenig zu lupfen, um vielleicht noch einen Angriff starten zu können (siehe Ocon und Lindblad). Eine etwas brenzliche Situation, während Bottas halt im Wagen sitzen bleibt. Sowas kann auch schief gehen...
 
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